No. 1 Das DaF-Portal geht online [ 2001-03-31 ]
Ein neues Internet-Portal speziell für DaF-ler
Das DaF-Portal geht online! In diesem Portal finden Sie gute Recherchemöglichkeiten für den akademischen und praxisbezogenen DaF-Bedarf. Das DaF-Portal ist ein unabhängiges Internetangebot für den akademischen und praxisbezogenen DaF-Bereich. Es wendet sich an Pädagogen, Studenten und Interessierte des Faches "Deutsch als Fremd- und Zweitsprache". Die Idee dazu entstand während mehrerer Internetworkshops, die speziell für DaF-Lehrer/-innen konzipiert und durchgeführt wurden.

In einer ständig wachsenden Datenbank werden aktuelle Meldungen, Termine, Links und Materialien aus der DaF-Welt zusammengetragen und auf der Webseite benutzerfreundlich präsentiert. In Tickerform und mit täglicher Aktualisierung werden Beiträge aus Forschung und Praxis veröffentlicht. Es wird ebenfalls auf Neuigkeiten aufmerksam gemacht, die nicht ausschließlich für den Unterricht DaF/DaZ konzipiert wurden, aber dennoch Verwendung finden könnten.

Hauptinhalte des Portals sind

  • Ticker mit täglich aktualisierten Meldungen
  • wöchentliche Umfragen zu Trends in der DaF-Welt
  • Termindatenbank zu DaF-Veranstaltungen wie Messen oder Tagungen
  • Sammlung von Weiterbildungsangeboten und Tutorials
  • eine Job- und Praktikumsbörse für den DaF-Bereich
  • Materialien für den Unterricht DaF/DaZ

Übrigens: Das DaF-Portal erreichen Sie auch unter den Domains
http://www.daf-ticker.de
http://www.daf-news.de

http://www.daf-portal.de

No. 2 Die deutschen Klassiker [ 2001-04-03 ]
Die deutschen Klassiker der Literatur im Netz
Hier finden Sie Biographien, Kurzinhalte, Bibliographien, Einführungen zu Werken und Epochen der deutschen klassischen Literatur
http://www.xlibris.de

No. 3 Novalis [ 2001-04-04 ]
Wettbewerb für Schüler aus Anlaß des Novalis-Gedächtnisjahres 2001
Novalis und Europa - Wettbewerb für Schüler und Studenten aus Anlass des Novalis-Gedächtnisjahres 2001. Ausgeschrieben von der Forschungsstätte für Frühromantik und Novalis-Museum Schloss Oberwiederstedt in Verbindung mit der Internationalen Novalis-Gesellschaft, dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt sowie der Landesfachbetreuerin (Land Sachsen Anhalt) der EUROPA-Profilschulen
http://www.uni-leipzig.de/~angl/novalis/schule/

No. 4 Synthetisches Sprachsystem online von Bell labs [ 2001-04-01 ]
Synthetisches Sprachsystem für Deutsch
Per Tastatur können Wörter, Wortgruppen und Sätze eingegeben und anschließend (allerdings wirklich teilweise noch sehr künstlich klingend) wiedergegeben und abgehört werden.
http://www.bell-labs.com/project/tts/german.html

No. 5 Das Unwort des Jahres [ 2001-04-09 ]
Das Unwort des Jahres 2001
Bei der 1991 begründeten und seither jährlich stattfindenden Aktion »Unwort des Jahres« sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, sprachliche Missgriffe zu nennen, die im jeweiligen Jahr besonders negativ aufgefallen sind. Gesucht werden Wörter und Formulierungen aus der öffentlichen Sprache, die sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise sogar die Menschenwürde verletzen. Die Vorschläge können aus allen Bereichen der öffentlichen Kommunikation stammen, aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Technik, Wissenschaft, Kulturinstitutionen oder Medien, und sollen in jedem Fall eine Quellenangabe enthalten.

Die Entscheidung über das »Unwort des Jahres« trifft eine unabhängige Jury. Ihre ständigen Mitglieder sind die Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Albrecht Greule (Regensburg), Prof. Dr. Margot Heinemann (Zittau), Prof. Dr. Rudolf Hoberg (Darmstadt), Prof. Dr. Horst Dieter Schlosser (Frankfurt a.M.). Zwei weitere Jurorensitze sind jährlich neu mit Vertretern der öffentlichen Sprachpraxis besetzt (s.a. Kap. C).

Bis 1994 wurde das »Unwort des Jahres« im Rahmen der Gesellschaft für deutsche Sprache gekürt; nach einem Konflikt mit dem Vorstand dieser Gesellschaft um die Rüge der Kanzlerformulierung »kollektiver Freizeitpark« (für 1993) hat sich die Jury als »Sprachkritische Aktion ›Unwort des Jahres‹« selbständig gemacht.

Vorschläge werden während des ganzen Jahres entgegengenommen, die intensive Sammelphase liegt aber jeweils zwischen Oktober und Anfang Januar; die danach in einer Sitzung der Jury gefällte Entscheidung wird über die Medien bekanntgegeben.

http://www.unwortdesjahres.org/

No. 6 Aktionsgemeinschaft Euro [ 2001-04-06 ]
Hier finden Sie Antworten auf Fragen zum Thema Euro
Aktionsgemeinschaft Euro - hier findet man Antworten auf wichtige Fragen zum Thema Euro. Ausgearbeitet wurde diese Webseite von der Aktionsgemeinschaft Euro: Bundesregierung, Europäische Kommission, Europäisches Parlament. Gut geeignet ist dieses Angebot für den Online-Unterricht. Hier gibt es Zahlen, Fakten und Tabellen ueber die neue Waehrung, aber auch Informationen über die Bewohner.
http://www.aktion-euro.de/stopper.phtml

No. 8 Preußen-Chronik [ 2001-04-09 ]
Internetseite zur Fernsehserie
Wer die mehrteilige Fernsehserie "Preußen-Chronik eines deutschen Staates" in der ARD verpasst hat oder Themen daraus für den Landeskundeunterricht verwenden möchte, sollte die dazugehörige Web-Site besuchen.
Dort findet man zahlreiche Episoden der preußischen Geschichte, Porträts berühmter Staatsmänner und Gelehrter sowie einige Hörstücke zu wichtigen Ereignissen. Eine interaktive Rubrik mit Quiz und Meinungsumfrage runden das Angebot ab.

Achtung! Neue Sendetermine online!

http://www.preussen-chronik.de/

No. 10 50 Jahre Deutschland [ 2001-04-12 ]
Schüler machen Web-Site zur deutschen Zeitgeschichte
Schüler der Käthe-Kollwitz-Oberschule in Berlin haben die deutsche Zeitgeschichte zum Thema einer Web-Site gemacht. Darin findet der Besucher nicht nur Biographien der Bundespräsidenten und Kanzler, sondern auch eine ausführliche Chronik von der Spaltung Deutschlands in zwei Staaten bis in die Jahre nach der Wiedervereinigung. In einem kleinen Bild- und Videoarchiv werden zudem wichtige Ereignisse illustriert.
http://www.hilfe-am-computer.de/deutschland/index2.html

No. 11 Assoziationsblaster [ 2001-04-18 ]
Eine offene Datenbank, bei der jeder mitschreiben kann
Mitschreib-Projekt im Netz: Eine offene Datenbank und interaktives Text-Netzwerk, in dem sich alle eingetragenen Texte automatisch miteinander verbinden.

Jeder Nutzer kann neue Stichwörter und Texte eintragen, die sich sofort auf alle bereits vorhandenen Texte auswirken.

Autoren: Alvar Freude und Dragan Espenschied

http://www.assoziations-blaster.de/

No. 12 Mord ohne Ausweg [ 2001-04-17 ]
Online-Krimi
Hier können Krimi-Fans ihre detektivischen Fähigkeiten testen: im interaktiven Online-Adventure von Thomas Holz gibt es eine Vielzahl von Geheimnissen zu lüften. (geeignet für kleine Arbeitsgruppen nach dem Ende der Grundstufe)
http://www.todesursache-mord.de/crime/d/book11.htm

No. 13 Szenesprache [ 2001-04-02 ]
Wörterbuch von neuen Wörtern und Fachbegriffen, die Jugendkultur und Jugendszenen aktuell prägen.
Wordscouts wanted! Wie reden die Netties und Nerds vor den Monitoren? Was sagen die Skater und Snowboarder, die beim Funsport den Kick suchen? Was melden die Fly-Girls und B-Boys aus der Hip-Hop-Szene? Das DUDEN-Wörterbuch der Szenesprachen ist das erste Wörterbuch, das im Internet ergänzt, kommentiert und weitergeschrieben wird. Die Autoren sind alle Cracks, User, Kooks und Partyhopper, die neue Wörter liefern. Willkommen Wordscouts
http://www.szenesprachen.de/

No. 14 Perlentaucher.de [ 2001-04-02 ]
Online-Kulturmagazin
Ein Klick auf Perlentaucher.de hält Sie über das Kulturgeschehen im Lande auf dem Laufenden. Das Online-Kulturmagazin präsentiert - täglich aktualisiert - einen Überblick über das, was auf den Kulturseiten namhafter deutscher Blätter veröffentlich wird. Als zusätzlichen Service gibt's eine tägliche Auswertung der Buchrezensionen aus sechs deutschsprachigen Zeitungen.
http://www.perlentaucher.de/

No. 15 Lyrikline [ 2001-04-20 ]
Eine persönliche Poesielesung
Gedichte sollte man laut sprechen, und Gedichte wollen gehört werden. Laut vorgetragen offenbaren sie ihre Musikalität. Wo auch immer auf der Welt und in welcher Sprache auch immer gesprochen, ist das Gedicht als Gedicht erkennbar, als geformte Sprache, als Wortkonzert.

lyrikline.org schafft das scheinbar Unmögliche: die älteste literarische Kunstform, die Poesie, und das jüngste Kommunikationsmedium, das Internet, gehen zusammen. Auf Tastendruck erklingen Gedichte - vom Autor oder der Autorin in Orginalsprache selbst gelesen. All das, was ein Gedicht ausmacht, Klang, Melodie, Rhythmus verdichtet sich durch die menschliche Stimme zu Musik.

http://www.lyrikline.org/neu/index.html

No. 16 Berliner Abenteuerspiel [ 2001-04-23 ]
Berliner Abenteuerspiel im Internet
Spielen Sie das webweit erste Berlin-Adventure! Die Anleitung ist denkbar einfach. Ihr Name ist Peter Rommer, Sie sind Privatdetektiv. Der Rest ergibt sich von selbst....

Dieses Berliner Abenteuerspiel im Internet kann gut für selbständiges Arbeiten in kleinen Gruppen von Deutschlernenden mit Mittelstufenniveau eingesetzt werden.

http://www.berlin-info.de/deutsch/netvent/index.html

No. 17 Kindernetz.de [ 2001-04-24 ]
Spiele, Rezepte, Geschichten nicht nur für Kinder
Spiele, Rezepte, Geschichten für Kinder; besonders die Geschichten und die Begriffserklärungen im „KIK“ können auch für jugendliche und erwachsene Deutschlernende in der Grundstufe eingesetzt werden
http://www.kindernetz.de/kik/index.html

No. 18 Autolernwerkstadt [ 2001-04-25 ]
Mitmachideen, Rätsel, Witze besonders für Kids
Diese Mitmachideen, Rätsel, Witze eignen sich besonders für Kids. Vielleicht finden Sie hier aber auch Ideen zur Auflockerung des Sprachunterrichts für erwachsene Deutschlernende in der Grundstufe.
http://www.autolernwerkstadt.de

No. 19 Ideenbank [ 2001-04-26 ]
Märchen, Rezepte, Witze und Rätsel nicht nur für Kinder
Neben Märchen, Rezepten, Witzen und Rätseln, die besonders für Kinder geeignet sind, gibt es hier auch interessante Ideen für Wortspiele, die im DaF-Unterricht für jede Altersstufe eingesetzt werden können.
http://www.labbe.de/ideenbank/index.htm

No. 20 MitSprache Online - Fremdsprachen bei Cornelsen [ 2001-04-02 ]
Die MitSprache richtet sich an Dozentinnen und Dozenten von Fremdsprachen in der Erwachsenenbildung.
Für die verschiedenen Sprachen finden Sie hier Artikel zu landeskundlichen Themen und didaktische Tipps, die Sie im Unterricht nutzen können. Zu vielen Beiträgen haben wir Web-Adressen recherchiert, die Ihnen zusätzliche Informationen bieten. Zu einigen Themen der MitSprache gibt es hier online exclusiv Zusatzmaterial. Klicken Sie einfach auf Ihr Unterrichtsfach!
http://www.cornelsen-teachweb.de/cgi/WebObjects/COL.woa/wa/CUCOL/URL?seite=erw/mitsprache

No. 21 DaF-Site in den USA [ 2001-04-03 ]
AATG mit neuer Sparte "Unterrichtsmaterialien"
Hier werden geeignete Webresourcen und Webseiten mit Übungen, Aktivitäten und Lernszenarios identifiziert, evaluiert und nach Kategorien geordnet. Die Seite versteht sich als ein Serviceangebot an Deutschlehrer, die sich in dem Überangebot von qualitativ sehr unterschiedlichen Materialien dem Web verlieren und möchte Ihnen helfen, schnell das zu finden, was sie für ihren Unterricht suchen.
http://www.aatg.org/teaching_resources/index.html

No. 22 Erstes interaktives Deutschprogramm im Internet [ 2001-04-04 ]
Mit SKKONLINE, dem ersten interaktiven Deutschprogramm im Internet, haben Sie die Möglichkeit, für CHF 25.- pro Monat Deutsch zu lernen.
Ob zu Hause, im Büro oder mit dem Laptop auf der Parkbank, Sie bestimmen Ihren Rhythmus und profitieren immer von grösst möglicher Flexibilität.

Am 15. April geht die SKK Deutschschule mit ihrem voll interaktiven Multimediaprogramm auf’s Internet. Über 1300 interaktive Übungen sorgen für viel Abwechslung und ermöglichen ein effizientes und modernes Lernen der deutschen Sprache.

Das SKK Multimediaprogramm orientiert sich an den Anforderungen des Goethe-Zertifikats “Deutsch“ und wurde während fünf Jahren an der SKK Deutschschule entwickelt.

http://www.skkonline.ch/intro.htm

No. 23 Deutsche Welle TV [ 2001-04-05 ]
Die Deutsche Welle (DW) ist der weltweit präsente Rundfunksender Deutschlands
Sie umfaßt die 24stündigen Programme von DW-tv und DW-radio sowie weitere Hörfunkprogramme in 29 Fremdsprachen und das informations- und serviceorientierte Online-Angebot.

Information mit hoher Aktualität und Hintergrund-Berichterstattung sowie die Sprachenvielfalt stehen bei der Deutschen Welle im Mittelpunkt.

Beiträge werden in diversen Formaten angeboten und können so variabel genutzt werden: Real Audio, Real Video, Radio und TV.

1992 wurde das Auslandsfernsehen DW-tv gestartet. Seit Juli 1995 ist DW-tv via Satellit rund um die Uhr zu empfangen: je zwölf Stunden in Deutsch und Englisch bzw. - für Europa, Nord-, Mittel-, und Südamerika - je elf Stunden Deutsch und Englisch sowie zwei Stunden in Spanisch. Die Sendesprachen Deutsch und Englisch wechseln stündlich. Zum 1. Januar 1999 wurde DW-tv als reines Nachrichten- und Informationsprogramm "aus der Mitte Europas" neu positioniert. Die Struktur des Programms: Nachrichten jeweils zur vollen Stunde und zur halben Stunde ein Magazin oder eine Dokumentation. Alle Sendungen werden in einem Format von maximal 30 Minuten ausgestrahlt.

http://www.dwelle.de/tv/Welcome.html

No. 24 Worterfindung [ 2001-04-05 ]
Die größte Sammlung selbsterfundener Wörter im Internet
Dabei geht es genau um die Wörter, die ausschließlich in einem eingeweihten Kreis (Familie, Lebenspartner, Freunde) bekannt sind und verstanden werden. Fast jeder entwickelt im Laufe seines Lebens einen eigenen Sprachschatz. Und nicht nur Kinder. Gerade in Beziehungen und Ehen entstehen oft für bestimmte Dinge des Lebens eigene und neue Wörter.

Ziel ist es, später daraus ein Nachschlagewerk zu erstellen. Ein solches Projekt gab es bislang noch nicht und ist nicht nur für die Sprachwissenschaftler hochinteressant.

Allerdings gibt es Regeln. Aufgenommen werden nur erfundene Wörter. Sie dürfen nicht zuvor publiziert sein. Sie dürfen keine Dialekte sein und nicht gegen die Guten Sitten verstoßen, das heißt: nur jugendfreie Ausdrücke.

Mit der Seite wird kein kommerzieles Interesse verfolgt.

Noch gibt es wenige Wörter auf der Seite. Die Seite soll ab sofort wachsen.

http://www.worterfindung.de/

No. 25 Zonentalk [ 2001-04-06 ]
www.zonentalk.de sammelt Alltagsgeschichten aus der DDR
Fast alle ostdeutschen Prominenten, egal ob ehemaliges Politbüromitglied oder Schlagersängerin, haben es getan: Sie haben ihre Biographie veröffentlicht und damit über ihren individuell erlebten Alltag in der DDR geschrieben. Wer aber schreibt über den Alltag des ganz normalen Menschen, des gemeinen DDR-Bürgers? Sie selbst! Und das geht so: Unter www.zonentalk.de findet der Surfer seit kurzem ein Diskussionsforum, das eine Plattform für individuelle Lebenserinnerungen von Ostdeutschen bietet, die in den siebziger und achtziger Jahren jung waren. Ihre Alltagsgeschichten werden unter verschiedenen thematisch sortierten Diskussionsforen gesammelt und diskutiert. Authentische Materialien für den Landeskundebereich - Fotos, Diskussionsforen, DDR-Alltag
http://www.zonentalk.de

No. 27 Feiern Sie mit beim Festtag des Buches! [ 2001-04-09 ]
Im April ist es wieder soweit: Der Welttag des Buches wird in Deutschland bereits zum 6. Mal gefeiert.
Machen Sie mit beim Gewinnspiel des Deutschen Buchhandels. Überall dort, wo Sie Ballons durch die Buchhandlung schweben sehen, haben Sie die Chance, eine Fahrt im Heißluftballon zu gewinnen. Außerdem hat jeder zehnte Teilnehmer die Möglichkeit, direkt in der Buchhandlung einen literarischen Wasserball zu gewinnen - genau das richtige, wenn im Frühjahr die Strandsaison beginnt.

Und noch etwas Besonderes halten Buchhandlungen und Bibliotheken im April bereit: Die editionWelttag startet mit einem echten Knüller. Günter Grass veröffentlicht unter dem Titel "Fünf Jahrzehnte" zum ersten Mal eine vollständige künstlerische Bilanz seines Schaffens. Neben dem Text, der auch eine Abrechnung mit Grass' Kritikern ist, enthält der Band unveröffentlichte Fotos des Nobelpreisträgers.

Die zentrale Auftaktveranstaltung zum Welttag des Buches findet auch im Jahr 2001 wieder in Berlin statt. Am 22. April wird es im Haus der Kulturen der Welt einen ganzen Tag lang ums Buch und das Lesen gehen. Siehe auch Terminübersicht im DaF-Portal

http://www.welttag-des-buches.de/home.html

No. 28 Weltreise Deutsch - Eine Spurensuche im Internet [ 2001-04-10 ]
In 25 Etappen reisen Sie auf Ihrer Weltreise Deutsch per Internet rund um den Globus.
Geschichtliches, Landeskundliches, Persönliches, Typisches, Kurioses und Überraschendes zu Deutschland, Deutschem und über Deutsche erfahren sie bei diesem neuen Internet-Spiel des Goethe-Instituts.

In 25 Etappen reisen Sie auf Ihrer Weltreise Deutsch per Internet rund um den Globus, besuchen Länder, Städte, Institutionen, Menschen, Archive, Museen und vieles andere mehr - auch in Deutschland.

Unsere Meinung: Eine sehr gute Idee!

http://www.goethe.de/oe/mos/weltreise/deindex.htm

No. 30 Ostereier virtuell suchen [ 2001-04-11 ]
In Eiern versteckte Geschenke von MORE INTERACTIVE
In den Eiern findet man unter anderem: Ein Preisrätsel: "Wie Osterfest sind Sie?", einen Bastelbogen für eine Tüte zum Osterspaziergang, Osterbackrezepte, einen Eierschriftsatz für den Computer, eine Ostergeschichte, die man selbst beenden kann ... Schön für die Einstimmung aufs Osterfest
http://www.ei2ei.com

No. 31 Honecker.de [ 2001-04-10 ]
Ein manchmal augenzwinkernder Blick auf die deutsche Vereinigung
Nein, die Autoren von "Honecker.de" wagen nur unter dem Motto "Verwirrte aller Länder, vereinigt euch!" einen augenzwinkernden Blick auf die deutsche Wiedervereinigung. Spaß und Ernst halten sich dabei die Waage. Denn zahlreiche Artikel des "Organs des Zentralkomitees für Deutsche Einheit", die heute eher unfreiwillig komisch erscheinen, sind offiziellen Reden und Schriften aus der ehemaligen DDR entnommen.
http://www.honecker.de/

No. 32 Deutsche Sprachwelt (DSW) [ 2001-04-11 ]
Der Verein für Sprachpflege ist mit einer Zeitschrift im Internet präsent.
In der Sprachzeitung "Deutsche Sprachwelt" und im Forum von www.deutsche-sprachwelt.de diskutiert unter anderem der "Verein für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege e.V." (VRS) über die Verhunzung der deutschen Sprache durch gehäufte Verwendung von Anglizismen und die Rechtschreibreform.

Lesen Sie aktuelle Beiträge über sinnigen und unsinnigen Sprachgebrauch, über Engleutsch oder die wahren Sprachwahrer.

http://www.deutsche-sprachwelt.de/

No. 33 Merles Trip nach Berlin [ 2001-04-17 ]
Berlin-Trip... und zwar live und in Farbe
Kickboard-Tour - Sightseeing-Tour zu Fuß - Hotels - Potsdamer Platz - Cafés Bars und Clubs - Restaurants - Golf in der City und Inline-Skaten - Shopping - Das türkische Berlin / Welche Hotels sind nett, zentral und trotzdem zu bezahlen? Wo kann man eine Kickboard-Tour buchen? Was gibts außer Currywurst zu essen? Zur Vorbereitung auf eine Berlin-Exkursion als Landeskunde-Thema vor allem in Jugendkursen einsetzbar
http://www.snafu.de/content/world_disc/hiptrip/berlin/b_55442_artikel.shtml

No. 34 Ostereiermarkt [ 2001-04-13 ]
Ostermarkt, Ostereiermarkt, Osterausstellung in Deutschland
Diese Osterseite listet Ostereiermärkte und -ausstellungen in Deutschland auf und informiert über Bräuche, Geschichte sowie Rezepte zum Osterfest.

Richtig interessant sind die Hintergrundinformationen zu Osterhasen, Ostereiern, Osterfeuer und den religiösen Festtagen.

Weiterhin werden auf dieser Seite Geschichten, Gedichte, Märchen, Reime, Lieder, Witze, Rezepte, Spiele und Bastelideen präsentiert. So ist diese Seite nicht nur für Landeskunde eine Bereicherung, sondern kann auch für sprachliche Aktivitäten gut verwendet werden.

http://www.ostereiermarkt.de/

No. 35 Ostergrüße per Computer [ 2001-04-12 ]
Verschicken Sie doch einmal eine virtuelle Osterkarte!
Einige Seiten, über die Sie virtuelle Ostergrüße verschicken können:

  • Postkartencity
  • Mangomotion
  • Bluemountain
  • Frankfurt-Interaktiv

  • http://de.dir.yahoo.com/Unterhaltung/Digitale_Grusskarten/Motive_nach_Themen/Fest__und_Feiertage

    No. 36 Interaktive Karte des deutschen Dialektraumes [ 2001-04-16 ]
    Ein Experiment zu Dialekten in Deutschland, das vor 125 Jahren stattfand, multimedial aufbereitet
    Der Düsseldorfer Germanist Georg Wenker führte zwischen 1876 und 1888 ein interessantes Experiment zur Erfassung des deutschen Dialektraums durch.

    Er verschickte an sämtliche deutsche Volksschulen Fragebögen mit 40 kurzen Sätzen, die die wichtigsten Laute und Formen enthielten. Die Lehrer wurden angehalten, mit Hilfe des Alphabets diese Sätze in die jeweilige Mundart zu übertragen.

    Als Resultat erhielt Wenker aus 40736 Orten 44251 Übertragungen dieser Sätze, die noch heute im Institut für deutsche Sprache in Marburg zugänglich sind. Ziel Wenkers war die Erstellung eines deutschen Sprachatlasses.

    Dieses Projekt der Universität Trier ermöglicht das Hören der "Wenker-Sätze" in den verschiedenen deutschen Dialekten.

    http://gaer27.uni-trier.de/CLL/s4.htm

    No. 37 Porentief [ 2001-04-27 ]
    Fremdenfeindlichkeit im alltäglichen Sprachgebrauch
    Was haben Vorurteile mit Haushaltsgeräten zu tun. Lass dich aufklären, ob bei dir alles porentief rein ist!

    Gut als Sprechanlaß in Diskussionen über Fremdenfeindlichkeit einsetzbar

    http://www.porentief100.de

    No. 38 Multimedia CD-ROM Phonetik [ 2001-04-18 ]
    Diese CD-ROM ist eine ideale Sammlung nützlicher Aufnahmen und Tools für jeden Interessierten
    Die CDrom Phonetik wurde am Lehrstuhl für Sprechwissenschaft und Phonetik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena erstellt. Die CDrom ist als internes Lehrmaterial für Fachstudenten konzipiert, ist aber eine ideale Sammlung nützlicher Aufnahmen und Tools für jeden Interessierten.

    Aus dem Inhalt...

  • Interaktive Übersichten zu den IPA-Zeichen
  • Hörbeispiele aus Malayalam
  • Konsonantismus des Georgischen
  • Interferenz-Erscheinungen bei Deutsch lernenden Ausländern und enge Transkription
  • Die verschiedenen Stimmtypen
  • Sprachanalyse mit Praat
  • IPA-Schriftarten
  • http://www.uni-jena.de/~x5lofr/phonetik-cdrom.html

    No. 39 Deutsches Reimlexikon online [ 2001-04-30 ]
    Reimlexikon
    Mit dem deutschen Reimlexikon kann man in Sekundenschnelle hübsche Reime basteln...
    http://www.2rhyme.ch/

    No. 40 Die Entscheider [ 2001-04-19 ]
    Anhörungen im Asylverfahren
    In Kürze auf Sendung: "Die Entscheider" Sie entscheiden über die Anerkennung oder die Ablehnung der Asylanträge. Erstmals im deutschen Fernsehen ist hautnah zu erleben,wie Entscheider des Bundesamtes für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge Asylbewerber anhören und über ihre Asylanträge entscheiden. in 3sat am 23.04.2001 - 20.15 Uhr im Westdeutschen Fernsehen am 25.04.2001 - 22.15 Uhr in “Menschen hautnah”
    http://www.hilgert-witsch-film.com/

    No. 41 Aus den Yahoo!-Schlagzeilen... [ 2001-04-19 ]
    Diskussion um Zuwanderung nach Deutschland
    In der Rubrik "Schlagzeilen" in Yahoo! Deutschland werden aktuelle Artikel, Pressemitteilungen und DPA-Nachrichten zur Diskussion um die Zuwanderung nach Deutschland veröffentlicht.

    Außerdem finden Sie dort Links zu den Yahoo!-Kategorien Multikultur, Politik, zu anderen Top-Themen der Politik und Websites zum Thema.

    http://de.fc.yahoo.com/z/zuwanderung.html

    No. 42 Gewinnspiele als Unterrichtsidee [ 2001-04-20 ]
    Lerner lösen Gewinnspiel-Aufgaben, um ihre Sprachkenntnisse unter Beweis zu stellen.
    Der neueste DaF-Portal-Service: Eine Zusammenstellung verschiedener Gewinnspiele für den Unterricht oder die Freizeit. Die Gewinnspiele locken mit verschiedensten Preisen und Schwierigkeitsgraden.

    Nicht nur reine Sprachrätsel, sondern auch kreative Texte, Bilder-Fehlersuche oder Schiebepuzzle warten darauf, gelöst zu werden.

    Verschiedene Spiele eignen sich gut für Teamarbeit.

    http://www.daf-portal.de/sonstiges/gewinnspiel.php

    No. 43 Babylon - eine wöchentliche Magazinsendung [ 2001-04-23 ]
    Themen von Politik und Wirtschaft bis Kultur und Human Touch
    Babylon ist eine wöchentliche Magazinsendung von 30 Minuten, Samstag und Sonntag von 10 Uhr bis 10.30 Uhr. Im Anschluss laden wir Sie ins "Vetro", das gläserne Cafe-Bistro ein, in dem drei "Stammtischgäste" nicht deutscher Abstammung sich an einem "anderen Stammtisch" 30 Minuten lang über "das Thema" der Woche die Köpfe heiß reden werden - und zwar mit einem jedes Mal wechselnden vierten Stammgast. Nach wie vor versteht sich BABYLON als multinational und multikulturell. BABYLON wendet sich an in Deutschland lebende Ausländer und an die mit ihnen zusammen lebenden Deutschen.

    Die Beiträge werden nur noch in deutscher Sprache ausgestrahlt, was allen gemeinsam ein besseres Verständnis ermöglicht. Themen, die hier lebende Ausländer berühren, werden im Mittelpunkt stehen - aber auch das alltägliche Zusammenleben, der vielkulturelle Alltag und der Spaß, den man miteinander hat, soll die Sendung beschäftigen: Eine Plattform für Migranten und Deutsche, ein Angebot, sich gegenseitig besser kennen zu lernen. Das sind Türken, Italiener, Ex-Jugoslawen, Griechen, Spanier, Portugiesen und Polen. Babylon hat allerdings auch eine deutsche Stammkundschaft. Es sind Leute,die an diesen Ländern interessiert sind. Deswegen sendet Babylon als einzige Magazinsendung im deutschsprachigen Raum im Zwei-Kanal-Ton-System.

    Babylon hat eine breite Themenpalette, die sich von Politik und Wirtschaft bis Kultur und Human Touch erstreckt. Ein Kritiker hat diese Sendung deswegen als "einen bunten Bazar, im positivem Sinne" bezeichnet.

    http://www.wdr.de/tv/babylon/

    No. 44 Für Sie gelesen: Machen Computer blöd? (Spiegel) [ 2001-04-24 ]
    Der Deutsche Lehrerverband befürchtet, dass die Schüler durch den zunehmenden Einsatz von Computern das Lesen verlernen.
    Die Zeiten der kritiklosen Euphorie sind vorbei. Nachdem über Jahre nach PCs für Schulen geschrieen wurde und mittlerweile in jeder Grundschulklasse einer steht, warnen nun die Pädagogen: Vor dem PC, meint der Lehrerverband, verlernen Schüler das Lesen.

    Der Deutsche Lehrerverband befürchtet, dass die Schüler durch den zunehmenden Einsatz von Computern das Lesen verlernen. Verbandspräsident Josef Kraus warnte am Montag im Deutschland-Radio Berlin vor einer reinen "Computerpädagogik". Die Lese- und Schreibfähigkeit der Schüler sei gefährdet, wenn sie nicht mehr den Umgang mit umfangreicheren gedruckten Texten erlernten, betonte er...

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,129973,00.html

    No. 45 Heiteres Berufe-Beraten bei Inter.net [ 2001-04-26 ]
    Forum-Berufsberatung - Heiteres Berufe-Beraten bei Inter.net
    Ohne Moos ist nix los, sagt man. Und ohne Arbeit gibt's noch mehr Frust. Im Forum "Heiteres Berufe-Beraten" stellt Ihr Eure Fragen, die von Sabine Hertwig [Beruf+Konzept] schnell und kompetent beantwortet werden.

    z.B.:
    Was ist eine Karriereleiter?
    Ärger mit dem Vorgesetzten?
    Keine Ahnung, wie man sich richtig bewirbt?
    Hier erfahrt Ihr es!
    Nützliche Adresse für ausländische Arbeitnehmerinnen in Deutschkursen

    http://www.snafu.de/cgi-bin/wwwthreads/postlist.pl?Cat=&Board=Berufsberatung

    No. 46 100 Deutsche Jahre [ 2001-04-25 ]
    100 Deutsche Jahre« erzählt die Geschichte des privaten und des öffentlichen Lebens der Deutschen im 20. Jahrhundert.
    Nicht trockene Daten aus der Welt der »Großen Politiker« werden in dieser Fernsehserie behandelt, sondern der Wandel des Alltags. Lebensnahe Themen, die die Deutschen in den letzten 100 Jahren berührt haben, werden Ihnen auf packende, rührende und umfassende Art vorgestellt. Durch umfassende Recherchen ist eine unterhaltsame und informative Rückschau entstanden, eine Entdeckungsreise in die deutsche Vergangenheit.

    Die Folgen werden im Fernsehen wiederholt. Auf der Webseite finden Sie weitere Informationen zu den Folgen und den Sendeterminen.

    http://www.swr.de/100deutschejahre/index.html

    No. 47 LearnArt [ 2001-04-30 ]
    LearnArt ist ein Computerprogramm, mit dem Sie Ihre erworbenen Grammatikkenntnisse der deutschen Sprache vertiefen können
    Dieses Lernprogramm ist eine Art ‚Übungsbuch‘, mit dem Sie bestimmte Grammatikgebiete praktisch am Computer üben und wiederholen können.
    Folgende Teilbereiche der deutschen Grammatik werden in LearnArt behandelt
  • Artikel und Genus
  • Verbformen mit ihren verschiedenen Tempora (starke und unregelmäßige Verben in Präsens, Perfekt und Präteritum)
  • Präpositionen
  • Adjektivendungen Die Übungen sind in der Art von Lückentexten bzw. Multiple-Choice-Fragen aufgebaut, so dass Sie auf Fragen nur die richtige Antwort und keine vollständigen Sätze eingeben müssen. Auf diese Art und Weise können Sie sehr schnell und einfach lernen.
    Zusätzlich wird Ihnen eine Statistik ausgegeben, wieviele Fragen Sie richtig beantwortet haben. So können Sie jederzeit Ihren Wissensstand und Ihren Lernerfolg überprüfen.
    Die flexibel ausgerichtete Konzeption dieses Lernprogrammes ermöglicht es Ihnen, nicht nur auf Basis der mitgelieferten Übungen zu lernen, sondern eigene Ihrem Wissensstand entsprechende Übungen zu kreieren.
  • http://www.gile.de/LearnArt.htm

    No. 48 1001 Nacht - Kettengeschichten [ 2001-05-02 ]
    Schüler schreiben Kettengeschichten
    Kennt ihr das Märchen von Scheherazade, die nicht aufhören wollte, Geschichten zu erzählen? Eine lange Geschichte zu schreiben ist ganz leicht: Wer eine Idee hat, schreibt einfach den nächsten Satz der Geschichte. Ihr könnt zwischen 3 Geschichten wählen. So werden diese länger und länger und länger ... wie bei 1001 Nacht. Natürlich kann man auch in der Klasse diskutieren, wie der Text weiter gehen soll. Wir fügen Sätze, die ihr schickt, am selben Tag hinzu. Keine Angst, Fehler werden von uns korrigiert! Jeder kann mitmachen! Viel Spaß wünscht das Goethe-Institut Trieste in Italien!
    http://www.goethe.de/it/tri/schreiben.htm

    No. 49 Biographien im Netz [ 2001-05-03 ]
    Sie suchen Biographien? Na dann herzlich willkommen, Sie sind hier genau richtig.
    Diese Seite ist auf Biographien in deutscher Sprache spezialisiert. Sie bietet neben einer Suchmaschine und einer ausführlichen Linksammlung ein eigenes Archiv. Ich bin sehr darum bemüht, meine Linksammlung "up to date" zu halten. Wenn Sie mich dabei unterstützen wollen, sei es durch eine selbst geschriebene Biographie, einen guten Link oder ein kleines Feedback, würde mich das natürlich sehr freuen.
    http://www.biographien-im-netz.de/

    No. 50 Tagesschau [ 2001-05-08 ]
    im Textformat
    Die Nachrichten der aktuellen Tagesschau können gelesen werden
    http://www.tagesschau.de/

    No. 51 BR Alpha [ 2001-05-04 ]
    Bildungskanal des Bayrischen Rundfunks
    Anschi und Karl-Heinz führen durch das himmlische Magazin: Geschichten, Wissenswertes, Bastelanleitungen zu verschiedenen Themen, Spiele...

    Außerdem gibt es einen Ratgeber, ein Internetlexikon, einen Stipendienwegweiser im Internet und Bildungslinks weltweit.

    http://www.br-online.de/alpha/

    No. 52 Eigentlich sind wir gut drauf. [ 2001-05-09 ]
    Jugendliche über Heute und Morgen, Leben und Liebe, Lust und Frust.
    Vorgestellt wird das Buch "Eigentlich sind wir gut drauf" von Jörg-Otto Meier. Jugendliche erzählen über Heute und Morgen, Leben und Liebe, Lust und Frust. Die auf dieser Internetseite vorgestellten Porträts von Jugendlichen können besonders gut in Jugendgruppen gelesen werden - sicherlich ein guter Ausgangspunkt für Diskussionen zum Thema.
    http://www.jomeier.de/deut/BuchJugend.htm

    No. 53 Haus der Geschichte [ 2001-05-10 ]
    Virtueller Rundgang durch die Dauerausstellung
    Auf diesen Seiten bieten wir Ihnen Informationen zum vielfältigen Ausstellungsangebot des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Wir informieren Sie über die Dauerausstellung, aktuelle und kommende Wechselausstellungen sowie über unsere Wanderausstellungen. Darüber hinaus laden wir Sie ein, sich unsere Virtuellen Ausstellungen anzuschauen. Einen Überblick über künftige Projekte erhalten Sie in der Vorschau, vergangene Ausstellungen finden Sie im Archiv.
    http://www.hdg.de

    No. 54 Sonnenallee [ 2001-05-10 ]
    Informationen rund um den Film
    Witzige Seite zu den Buck-Filmen, mit Film-Ausschnitten, Informationen zu den Darstellern und einem Spiel
    http://www.sonnenallee.de/

    No. 55 FOCUS - Rund um Bewerbungen [ 2001-05-14 ]
    Test-Training für den Karrieremarathon
    In einer Familie hat jeder Sohn dieselbe Anzahl von Schwestern wie Brüder. Jede Tochter hat aber zweimal so viele Brüder wie Schwestern. Wie viele Töchter hat die Familie? Auf solche Fragen muss gefasst sein, wer sich heute um einen Job bewirbt. Auch wer den Traumjob bereits ergattert hat, ist nicht sicher vor einem Psychotest. Viele Firmen setzen Eignungstests ein, um die Kandidaten für eine Beförderung zu vergleichen.
    Lernen Sie auf diesen Seiten mehr über Bewerbungstests!
    http://focus.de/D/DB/DB19/db19.htm

    No. 56 Bewerbungsberatung online [ 2001-05-07 ]
    Auf dieser Seite finden Sie kostenlose Informationen und schnelle professionelle Hilfe rund um die Bewerbung
    Erfolgreich Bewerben - dazu gehört eine individuelle und pfiffige Präsentationsmappe: die Bewerbung.
    Auf dieser Seite finden Sie kostenlose Informationen und schnelle professionelle Hilfe rund um die Bewerbung:
  • Bewerbungscheck online
  • Bewerbungsunterlagen online
  • Coaching-Check online
  • Zeugnis-Check online
  • http://www.bewerben.de/

    No. 57 Neuer Service des DaF-Portals [ 2001-04-27 ]
    Empfehlen Sie einen Artikel oder einen Termin an gute Freunde oder Kollegen
    Sehr geehrte Besucher des DaF-Portals!

    Ab sofort können Sie eine aktuelle Meldung oder einen Termin einem Bekannten oder Kollegen per E-Mail empfehlen!
    Wie das geht? Rufen Sie den zu empfehlenden Artikel/Termin in der Detailansicht auf (auf "mehr..." klicken), dann finden Sie die Schaltfläche "Artikel per E-Mail weiterempfehlen".

    Füllen Sie anschließend alle Felder aus, dann wird die Empfehlung sogleich an die angegebene Adresse geschickt.

    Über Meinungen zu diesem neuen Service würden wir uns sehr freuen!

    Die Redaktion des DaF-Portals

    http://www.daf-portal.de/index.php

    No. 58 Öffentlich-rechtliches Radio im Netz [ 2001-05-11 ]
    Zusammenstellung aller im Internet anhörbaren Live-Streams durch die ARD
    Eingeteilt ist das Angebot in die Kategorien "Pop", "Info" (Nachrichtenkanäle), "Regionales" (von Bayern bis nach Mecklenburg), "Jugend" sowie "Kultur". Man kann den jeweiligen Stream direkt starten, ohne sich durch die Angebote der Landensrundfunkanstalten durchklicken zu müssen.
    Nützlich, um aktuelle Hörtexte in den Unterricht einzubauen.
    http://www.ard.de/radio/streams/liste.phtml?rubrik=alle

    No. 59 Phoenix [ 2001-05-15 ]
    Internet-Fernsehen durch Livestreaming
    PHOENIX ist laut dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" das „Geheimprogramm für die wahre Info-Elite“. Über Livestreaming besteht die Möglichkeit, das PHOENIX Fernsehprogramm auch im Internet zu sehen, sich auch hier das ganze Bild zu machen.

    Im Programmangebot sind unter anderem:

  • Tagesschau
  • historische Debatten und
  • regionale Nachrichten

    Der grosse Vorteil: zeitunabhängige Weiterbildung.

  • http://www.phoenix.de

    No. 60 Wettbewerb Literatur Digital [ 2001-04-28 ]
    Der DTV und T-Online vergeben im Rahmen des 40-jährigen Verlagsjubiläums des dtv gemeinsam einen Preis für digitale Literatur
    Wer sich schon länger mit Literatur beschäftigt, die spezifisch aufs Netz und auf digitale Medien zugeschnitten ist, wird kaum Schwierigkeiten haben, einen guten Beitrag für diesen Wettbewerb einzusenden. Alle anderen finden hier ein paar Anregungen und Hinweise. Wer noch fundierter und ausführlicher informiert werden mag, kann sich durch das Essay von Roberto Simanowski klicken.
    http://www.t-online.de/literaturpreis/index/teilwx006.htm

    No. 61 Rechtschreibreform [ 2001-05-04 ]
    Aktuelle Trends und Tendenzen der Frage nach dem Sinn der Rechtschreibreform
    Passend zur aktuellen Umfrage: Rechtschreibreform.com beschäftigt sich mit der Diskussion um die Rechtschreibreform. Aktuell und zeitnah werden das Geschehen in Zeitschriften und Zeitungen verfolgt, Umfragen mit Ergebnissen aufgelistet und auf Literatur zum Thema verwiesen.

    Auf dieser Seite können Sie sich über den aktuellen Status der Rechtschreibreform sehr gut informieren. Neben einem Nachrichtenarchiv bietet auch das Forum sehr gute Recherchemöglichkeiten zum Thema.

    http://www.rechtschreibreform.com/

    No. 62 1000 Tests [ 2001-05-11 ]
    Testen Sie Ihr Wissen!
    Nicht nur für die Pause, auch im Unterricht lassen sich die Tests durchführen. Das Spektrum reicht von Quiz-Tests über Persönlichkeits- und Emotionstests bis hin zu Sprachen und Rechtschreibung.

    Sehenswert!

    http://www.1000tests.com/

    No. 63 Unendliche Geschichten [ 2001-05-16 ]
    Gemeinsam mit anderen an einer Fortsetzungsgeschichte schreiben
    An einer spannenden Kriminalgeschichte, einem herzzerreißenden Heimatroman, einer nervenzerfetzenden Gruselgeschichte oder einem traditionellen, vielleicht aber auch einem ganz modernen Märchen?

    Dann lesen Sie, was andere vor Ihnen geschrieben haben und setzen Sie die Geschichte dann fort - keine Angst, niemand erwartet von Ihnen literarische Meisterleistungen von nobelpreisverdächtiger Qualität - es genügt völlig, wenn Sie einige Zeilen anfügen! (Und: es darf auch gern ein wenig trivial sein ...).

    http://www.inawe.de/don/a_unend.shtml

    No. 64 TestDaF [ 2001-05-16 ]
    Ein zentraler standardisierter Test für Deutsch als Fremdsprache
    Studienbewerber aus dem Ausland müssen in der Regel einen für die Aufnahme eines Studiums in Deutschland ausreichenden Kenntnisstand des Deutschen nachweisen.

    TestDaF ist ein zentraler standardisierter Test für Deutsch als Fremdsprache nach dem Muster des amerikanischen "Test of English as a Foreign Language" (TOEFL). Er eröffnet Ausländern die Möglichkeit, bereits in ihrem Heimatland den für den Hochschulzugang in Deutschland erforderlichen Sprachtest abzulegen, und ermöglicht den deutschen Hochschulen eine differenzierte Einstufung der Studierenden bei der Hochschulzulassung.

    http://www.testdaf.de/

    No. 65 Online-Nachschlagewerke [ 2001-05-21 ]
    Das Welt-Weite-Wissen
    Online-Nachschlagewerke haben viele Vorteile: Sie brauchen keinen Platz im Bücherregal, erleichtern das Leben diverse Suchfunktion und sie sind (meist) kostenlos.

    FOCUS Online stellt die wichtigsten Enzyklopädien, Lexika und Klassiker sowie Spezialwerke zu Sprachen, Naturwissenschaften, Kunst und Kultur vor. Mit Hilfe unserer Tipps können Sie Ihre dicken Wälzer in Zukunft im Regal lassen...

    http://focus.de/D/DD/DD85/dd85.htm

    No. 66 Fachbegriffe für den Deutschunterricht [ 2001-05-18 ]
    Von A wie a.a.O. bis Z wie Zyklus - 800 Fachbegriffe erklärt
    Derzeit umfasst das Glossar ca. 800 Fachbegriffe, die mit vielen tausend Links untereinander und mit dem Inhalt der Website von teachSam verlinkt sind.

    Das teachSam-Glossar Deutsch befindet sich im ständigen Ausbau. Dabei wird der Aufbau im Allgemeinen nach den Erfordernissen des weiteren Seitenaufbaus und seiner Verlinkung durchgeführt. Eine Center-Map zeigt Ihnen den Gesamtindex der Fachbegriffe.

    http://www.teachsam.de/deutsch/glossar_deu_a.htm

    No. 67 TeachSam - Lehren und Lernen online [ 2001-05-07 ]
    teachSam ist ein Bildungsserver, der Materialien aus verschiedenen Gebieten schulischen und außerschulischen Lernens anbietet.
    teachSam ist ein innovatives Hypertext-Projekt im World Wide Web. Mit seinen mehreren tausend Seiten Content bietet teachSam in einer vieltausendfach verlinkten Hypertextstruktur praxisorientierte und -erprobte Materialien an, die verschiedenartige Lernvorgänge initiieren, begleiten oder anleiten können.

  • Lehrerinnen und Lehrer sind die wichtigste Zielgruppe von teachSam. Ihnen dient teachSam als Plattform und Ihnen stellt teachSam seine vielfältigen Materialien zur Verfügung.
  • Darüber hinaus erreicht teachSam auch eine große Anzahl von Studentinnen und Studenten, die für das Lehramt studieren. Ihnen helfen vor allem die fachwissenschaftlichen Texte und Materialien von teachSam.
  • Schülerinnen und Schüler, insbesondere der Sekundarstufe II, finden bei teachSam ein umfangreiches Angebot zur Vertiefung und Wiederholung von Unterrichtsstoff. Besondere Lernpfade (Learncoachs) zum selbstbestimmten Lernen werden in absehbarer Zeit dazu ausgewiesen.
  • Fortbildnerinnen und Fortbildner in der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung finden in zahlreichen Arbeitsbereichen von teachSam ein tief strukturiertes Angebot.

    Unser hoher Qualitätsstandard garantiert, dass die Materialien von teachSam lerntheoretisch auf der Höhe der Zeit, fachwissenschaftlich korrekt, kommunikativ angemessen und unter dem Projektansatz von teachSam didaktisch und methodisch profiliert sind. Wo teachSam auf andere Seiten im World Wide Web verweist, geschieht dies nur, wenn diese Seiten entweder den für uns selbst gesetzten Standards genügen oder eine wirkliche Ergänzung zu unserem Angebot darstellen.

  • http://www.teachsam.de/

    No. 68 Ostdeutsche Sprache [ 2001-05-25 ]
    Das Ost-West-Wörterbuch, einige ostdeutsche Weisheiten und Ostprodukte
    Ich habe mich entschlossen, auf dieser Seite keine Auflistung von Stammtischwitzen, Haustieren oder meiner Lieblingsschokoriegel anzubieten, sondern - wie es sich nun mal für die volksbildende Einrichtung Universität gehört - meinen Beitrag zur Erweiterung der geistig-moralischen Grundlagen unserer freiheitlich-grundordentlichen Demokratie zu leisten: Keine Vorschläge greiser Männer können uns heute besser den Weg weisen, als die real existierenden Gedanken und Direktiven, der nicht mehr real existierenden Partei- und Staatsführung unserer östlichen Landesteile. Dieses Kulturgut droht nun verloren zu gehen, die "allseits gebildete sozialistische Persönlichkeit" droht auszusterben.

    Mal ehrlich: Kann ein wenig mehr Farbe den tieferen intellektuellen Sinngehalt der Plakate ersetzen ? Was ist schon ein flüchtiges "Nichts ist unmöglich T....a !" gegen ein dialektisches "Arbeite mit ! Plane mit ! Regiere mit !". Ein Schutz dieser pädagogisch überaus wertvollen Sprüche ist deshalb dringend notwendig ! Was antworten Sie, wenn Sie sich plötzlich mit der Frage konfrontiert sehen: "Welche Auswirkungen hat die historische Mission der Arbeiterklasse auf Ihr Leben ?". Haben Sie sich schon mal darüber Gedanken gemacht ? ...Nein ? Hab ich es mir doch gedacht.

    http://snake.cs.tu-berlin.de:8081/~alalalal/

    No. 69 Spr@chtelefon [ 2001-05-24 ]
    Ein telefonischer Auskunftsdienst für Fragen rund um die deutsche Sprache - zu Orthographie und Zeichensetzung, zu grammatischen Zweifelsfällen, zu Wortherkunft und Wortbedeutung
    Mark Twain wußte es, die deutsche Sprache ist schrecklich: "Wer nie Deutsch gelernt hat, macht sich keinen Begriff, wie verwirrend diese Sprache ist. Es gibt ganz gewiß keine andere Sprache, die so unordentlich und systemlos daherkommt und dermaßen jedem Zugriff entschlüpft. Aufs hilfloseste wird man in ihr hin und her geschwenkt, und wenn man glaubt, man habe endlich eine Regel zu fassen bekommen, die festen Boden zum Verschnaufen im tosenden Aufruhr der zehn Redeteile verspricht, blättert man um und liest: Der Lernende merke sich die folgenden Ausnahmen ...."

    Für alle, denen es auch so geht, gibt es an der Universität GH Essen seit 1993 das Sprachtelefon, einen telefonischen Auskunftsdienst für Fragen rund um die deutsche Sprache - zu Orthographie und Zeichensetzung, zu grammatischen Zweifelsfällen, zu Wortherkunft und Wortbedeutung. Seit November 1997 ist das Sprachtelefon auch via Internet erreichbar. Telefonische Anfragen werden sofort beantwortet, schriftliche Anfragen (per Brief oder Fax), die auch schriftlich beantwortet werden sollen, nehmen etwas mehr Zeit in Anspruch.

    Die meisten der Anrufer müssen aus beruflichen Gründen Texte verfassen, etwa Briefe, Plakate, Zeitungsinserate. Häufig stellen sich hier Sprachfragen ("Groß oder klein?", "Zusammen oder getrennt?", "Komma oder nicht?"), die sich nicht auf Anhieb mit Wörterbüchern oder Grammatiken beantworten lassen. Die Fragen, die uns gestellt werden, betreffen jedoch nicht allein Orthographie und Zeichensetzung, wenn auch der größere Teil der Fragen auf diese beiden Bereiche entfällt. War in der Anfangsphase die Zahl der Anfragen zur Herkunft von Wörtern und zur Bedeutung von Redewendungen recht hoch ("Was ist eigentlich pogen?", "Was bedeutet Hip-Hop?", "Warum sagt man Hans Wurst?"), hat sich das Verhältnis zugunsten der Bereiche Grammatik, Wortbedeutung und Sprachverwendung verschoben. Deutlich weniger Anfragen betreffen die Bereiche Aussprache und Terminologie der Grammatik.

    http://www.uni-essen.de/schreibwerkstatt/

    No. 70 TV-Tipp: Wie wir lernen [ 2001-05-07 ]
    Quarks & Co. am Dienstag, 8. Mai 2001 um 21 - 21.45 Uhr im WDR
    Es ist unglaublich, welche Leistungen Babys vollbringen, wenn sie nach ihrer Geburt lernen, sich in der Welt zurechtzufinden. Es dauert mindestens acht Monate bis sie ihre ersten Gehversuche machen und erst nach ungefähr einem Jahr sprechen sie die ersten Worte.

    Quarks & Co zeigt, wie wir solche nur scheinbar leichten Aufgaben lernen und was dabei im Gehirn passiert. Und wie Tiere lernen und welche Erkenntnisse Forscher daraus für uns Menschen ziehen.

    Ranga Yogeshwar berichtet, ob es bald ein Pille für leichteres Lernen geben wird und wie sie funktionieren könnte. Außerdem verrät er, mit welchen Tricks man besser lernen kann...

    http://www.lernzeit.de/aktuelles/meldung200401.phtml

    No. 71 @ international [ 2001-06-01 ]
    Die Bezeichnung und Übersetzung des
    Auf dieser Seite namens "Affenschwanz" finden Sie die verschiedenen Wortbedeutungen des "@"-Zeichens, das sowohl in E-Mail-Adressen benutzt wird, aber auch anstelle eines "a" die Cybersp@ce-Bedeutung eines Wortes hervorheben soll.

    Während im deutschsprachigen Raum meist vom "Klammeraffen" die Rede ist, bezeichnet man es in anderen Ländern auch als "Apfelkuchen aus Butterteig", "Rollmops" oder "Rüssel-A".

    http://www.bild-online.dk/affenschwanz.html

    No. 72 Grimm-Preis an Rolf Hochhuth [ 2001-05-08 ]
    Der Dramatiker und Essayist Rolf Hochhuth erhält den erstmals verliehenen Jacob-Grimm-Preis für Deutsche Sprache.
    (Spiegel) Verliehen wird der Preis vom Verein Deutsche Sprache und der nach dem Finanzier benannten Eberhard-Schöck-Stiftung. Der Preis soll dem Erhalt und der kreativen Entwicklung der deutschen Sprache dienen, so die Gründer - damit stelle man sich in die Tradition der Brüder Grimm, die das Deutsche allen Bevölkerungsschichten zugänglich machen wollten. Der Jacob-Grimm-Preis soll ab sofort jährlich für literarische Werke, wissenschaftliche Essays oder Leistungen auf dem Gebiet der politischen Rede oder Publizistik verliehen werden. ...
    http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,132548,00.html

    No. 73 Wettbewerb: Worterfindungen [ 2001-05-09 ]
    Wettbewerb zu Worterfindung.de ist gestartet
    Guten Tag, sehr geehrte Damen und Herren,

    vielen Dank nochmals für Ihre zahlreichen erfundenen Wörter, die Sie bei "Worterfindung.de" eingegeben haben.

    Da nun reichlich Wortschöpfungen vorliegen, möchten wir ein "Wort des Monats" küren. Abstimmen sollen Sie! Dafür haben wir eine Seite eingerichtet, die Sie unter http://www.worterfindung.de leicht finden können. Folgen Sie der Schaltfläche "Wort des Monats". Wir freuen uns auf Ihre Abstimmung.

    Bitte empfehlen Sie Worterfindung.de weiter, falls Ihnen das Projekt gefällt...

    http://www.worterfindung.de/index1.htm

    No. 74 Völkerrecht und Völkerverständigung [ 2001-05-10 ]
    www.mitteleuropa.de bemüht sich um Völkerrecht und Völkerverständigung
    Kenntnis der Grundlagen des Völkerrechts ist unabdingbare Voraussetzung für eine Gleichbehandlung der Völker und ihrer Staaten. Darum ist ein Teil meiner Arbeit dem geschriebenen und dem ungeschriebenen Völkerrecht gewidmet.

    Andere Schwerpunkte sind Verstöße gegen das Völkerrecht, wie sie in der Vergangenheit geschahen und in die Gegenwart und Zukunft fortwirken, aber auch Berichte von ehemaligem brüderlichen Zusammenleben der Völker im östlichen Mitteleuropa, von gegenseitiger Bereicherung und gemeinsamer Arbeit zu gegenseitigem Vorteil. Und nicht zu vergessen die vielfältigen Anfänge von heutiger Begegnung.

    http://www.mitteleuropa.de

    No. 75 Plakate der Berliner Stadtreinigung für den Unterricht [ 2001-05-23 ]
    Sprechanlaß, Bildbeschreibung, Texte schreiben
    Unter http://www.bsr-online.de/1931.html stellt die Berliner Stadtreinigung die vier Staffeln ihrer Werbekampagne vor.

    Die Werbesprüche sind fast ausnahmslos Wortspiele, veränderte Redewendungen und ähnliches. Die Plakate können als Ausdruck im Unterricht als Sprechanlaß oder als Bildbeschreibung verwendet werden. Ein anderer Vorschlag: Lassen Sie Ihre Schüler selbst neue Werbesprüche erfinden.

    Hier eine kurze Anleitung, um schnell den Unterricht vorzubereiten:

    • Gehen Sie online auf die Seite http://www.bsr-online.de/1931.html
    • Klicken Sie ein Plakat Ihrer Wahl mit der linken Maustaste groß
    • Klicken Sie in das Plakat mit der rechten Maustaste und wählen Sie den Menüpunkt „Bild speichern unter...“
    • Speichern Sie das Bild in einem Verzeichnis und öffnen Sie Ihr Textverarbeitungsprogramm, z.B. Winword
    • Über Einfügen – Grafik – Aus Datei fügen Sie das abgespeicherte Bild in Ihr leeres Dokument ein
    • In der Auswahl „Zeichnen“ klicken Sie den Unterpunkt „Textfeld“ an und überblenden mit dem Textfeld den Werbespruch der BSR. Hier ist dann Platz, um die neue Werbung einzutragen.

    Jetzt nur noch eine Aufgabenstellung eintippen und Sie haben die erste Übung fertig.

    http://www.bsr-online.de/1931.html

    No. 76 Hochschul-Ranking [ 2001-05-14 ]
    Stern Campus & Karriere und CHE testen regelmäßig Hochschulen und veröffentlichen ausführliche Informationen und Fakten über mehr als 1.600 Fachbereiche an 209 Hochschulen
    Ein Studienfach zu finden, ist keine leichte Aufgabe. Noch schwieriger ist, herauszufinden, welche Hochschule das gewünschte Fach anbietet und gleichzeitig die persönlichen Bedürfnisse erfüllt. Der "stern" und das CHE (Centrum für Hochschulentwicklung)helfen Ihnen bei der Suche nach der richtigen Hochschule. Es bieten sich Ihnen vier Möglichkeiten, in das Hochschulranking einzusteigen.

  • Fächer
  • Hochschulen
  • Orte
  • Wissenswertes

    Internetadresse des CHE (Centrum für Hochschulentwicklung):
    http://www.che.de/html/das_hochschulranking.htm

  • http://www.stern.de/servlet/CHE2

    No. 77 Bundeswettbewerb "Vorbildliche Integration von Aussiedlern" [ 2001-05-14 ]
    4. Bundeswettbewerb "Vorbildliche Integration von Aussiedlern - Neue Modelle zur wohnumfeldbezogenen Eingliederung jugendlicher Aussiedler unter Einbeziehung anderer Zuwanderergruppen"
    Auf Initiative des Aussiedlerbeauftragten der Bundesregierung findet in diesem Jahr wieder der Bundeswettbewerb "Vorbildliche Integration von Aussiedlern" statt.
    Ziel ist es, neue Modelle zur sozialen, beruflichen und kulturellen Integration jugendlicher Spätaussiedler herauszustellen, die vorbildlich aus örtlichen Netzwerken heraus ein Miteinander mit anderen Zuwanderergruppen und Einheimischen in ihrem Wohnumfeld fördern. Beispielgebend sollen hierbei vor allem Integrationsprojekte sein, die in Zusammenarbeit mit kommunalen Einrichtungen, freien und kirchlichen Trägern, Arbeitsämtern, Gewerkschaften und Arbeitgebern zu einem selbstbestimmten, konfliktfreien und gemeinsamen Handeln von Jugendlichen aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen führen. Hiermit sollen weitere Impulse für die Integrationsarbeit gegeben und zur Nachahmung angeregt werden.

    Zu den Wettbewerbsbereichen zählen Sprach- und Bildungsangebote, Hilfen bei der Arbeitsplatz- und Ausbildungssuche, Begegnungs-, Freizeit- und Sportangebote, Maßnahmen zur Prävention von Drogenabhängigkeit und Kriminalität sowie Maßnahmen zum Abbau von Vorurteilen und Fremden-feindlichkeit.

    10 herausragende Integrationsprojekte werden mit je DM 5.000,- für ihre Arbeit ausgezeichnet, die übrigen Teilnehmer erhalten Urkunden.

    Teilnahmeunterlagen können in der Geschäftsstelle des Wettbewerbs beim Deutschen Roten Kreuz in 53227 Bonn, Königswinterer Str. 29 (Telefon 0228/917 30 90/91 / Fax 917 30 89) angefor-dert oder von der Homepage des DRK unter www.drk.de heruntergeladen werden.

    Teilnahmeschluss ist der 31. Mai 2001.

    http://www.drk.de

    No. 78 DENKmal auf 3sat [ 2001-05-25 ]
    Lieb´ Vaterland
    DENKmal im Mai sieht sich um in vaterländischen Gefilden sechs künstlerischer Geister - und trifft dabei auf höchst unterschiedliche Befindlichkeiten zwischen Kampfeslust und Volkskultur. Der Zuschauer wird einem Schriftsteller begegnen, der Liebe von Kritik nicht trennen kann, und dabei mehr als einmal die eigene Existenz riskiert. Eine Stimme reist als erste Botschafterin ihres Landes mit Diplomatenpass, und ist im eigenen Lande bekannter als der Premier. Wer ist das, der seiner Nation mit Gebäuden ein eigenes Profil zu schaffen sucht? Und wie heißt der Dramatiker, der auf den Bühnen seines Landes für vaterländische Querelen sorgt?
    http://www.3sat.de/denkmal/vorschau/14341/index.html

    No. 80 "Langsam gesprochene Nachrichten" [ 2001-05-17 ]
    Spezial-Ausgabe der Deutschen Welle
    Immer wieder erreichen uns Zuschriften und E-Mails von Deutsch-Lehrenden und Deutsch-Lernenden, die nach "langsam-gesprochenen" Sendungen mit Manuskripten fragen. Im regulären Programm können wir derartige Sendungen nicht ausstrahlen, aber als Online-Service nehmen wir diese Anregung gerne auf. Hier können Sie von Montag bis Freitag eine Spezial-Ausgabe der Nachrichten als Text und als Audio-on-Demand abrufen und herunterladen.
    http://www.dwelle.de/dpradio/bildung/deutschlernen/Welcome.html

    No. 81 Sprachlos bunt [ 2001-05-17 ]
    Für Sie gelesen: Das Deutsch vieler Einwandererkinder ist schlechter denn je. Wenn die Eltern nicht mithelfen, sind Kindergärten und Schulen machtlos
    (Die Zeit)Der bilinguale Kindergarten im Hamburger Stadtteil Ottensen gilt als Musterbeispiel erfolgreicher Ausländer- oder, wie man hier wohl eher sagen würde, MigrantInnenintegration. 36 Kinder, die etwa zu gleichen Teilen aus deutschen und aus türkischen Familien stammen, werden in der Kindertagesstätte zweisprachig erzogen. Die Räume der Einrichtung, die 1989 auf Betreiben einer Elterninitiative entstand, sind hell und freundlich. Zum Draußenspielen gehen die Drei- bis Neunjährigen auf einen üppig begrünten Abenteuerspielplatz direkt vor der Tür. Gekocht wird jeden Tag frisch, türkisch und deutsch.

    Die Leiterin der Kita ist sich einiger Dinge sicher: dass die türkischen Kinder durch die zweisprachige Betreuung besser Deutsch lernten als Altersgenossen, die im Kindergarten nur auf Deutsch angesprochen würden; dass die sprachlichen Ergebnisse ihrer Schützlinge vor allem deshalb so gut seien, weil der Respekt für ihre Herkunftskultur in der Kita groß geschrieben werde; dass das Projekt zum Vorbild für interkulturelle Arbeit tauge....

    http://www.zeit.de/2001/21/Politik/200121_deutschlernen.html

    No. 82 Ergebnisprotokoll über die Anhörung der Sprachkursträger veröffentlicht [ 2001-05-21 ]
    Ergebnisprotokoll über die Anhörung der Sprachkursträger zur Entwicklung des neuen Gesamtsprachkonzepts der Bundesregierung für Zuwanderinnen und Zuwanderer am 25.04.2001
    Die Bundesregierung hat aufgrund des im August 2000 durchgeführten Interessen bekundungsverfahrens entschieden, dass der Sprachverband gemeinsam mit dem Goethe-Institut die Organisation und Durchführung sowie das Qualitätsmanagement der Sprachförderung des Bundes für Zuwanderer mit auf Dauer angelegtem Aufenthaltsstatus übernimmt.
    http://www.sprachverband.de/aktuell/aktuell170501.htm

    No. 83 Formblitz [ 2001-05-22 ]
    Formblitz ist Deutschlands erste Adresse ausschließlich für Formulare.
    Hier finden Sie Steuererklärungen, Miet- und Kaufverträge, Musterbriefe, Verwaltungs-Formulare von Städten und Gemeinden, An- und Abmeldungen sowie alle wichtigen Standardvordrucke von der Reisekostenabrechnung bis zum Kassenbuch. Alle Formulare können Sie per Expressdownload direkt auf Ihren PC herunterladen.
    http://www.formblitz.de/

    No. 84 DaF-Portal in Kiel [ 2001-05-24 ]
    Das DaF-Portal auf der 29. FaDaF-Tagung in Kiel
    Täglich neue Impressionen von der FaDaF-Tagung in Kiel am Stand des IIK Berlin

    Weitere Bilder gibt es unter: http://www.daf-portal.de/fadaf

    http://www.daf-portal.de/fadaf

    No. 85 Wörterliste zur neuen Rechtschreibung [ 2001-05-28 ]
    Die Wörterliste soll die Umstellung auf die neue Rechtschreibung erleichtern
    Erfasst sind:
    • die Schreibung von s-ss-ß (also Wörter wie Maus, Fluss, Fuß, müssen, du musst mit ihren Wortformen, die als Beispiele für die neue Schreibung von ss nach kurzem Vokal dienen)
    • Neuschreibungen nach dem Stammprinzip (hier gibt es manchmal zwei Schreibweisen: nummerieren, platzieren, Gräuel, essenziell/essentiell, Biografie/Biographie)
    • neue Getrenntschreibungen und solche Wörter, die weiterhin zusammengeschrieben werden (kennen lernen, auf Grund/aufgrund, zurückfahren)
    • neue Großschreibungen und solche Wörter, die nicht großgschrieben werden dürfen (im Recht sein, Recht haben, es ist mir recht)
    • wichtige feste Adjektiv-Substantiv-Verbindungen (also Fügungen wie Regierender Bürgermeister, Erster Weltkrieg, Weißer Sonntag)
    • Wörter mit drei aufeinander treffenden Buchstaben (Schifffahrt/Schiff-Fahrt, Teei/Tee-ei)
    • wichtige Fremdwortschreibungen (bei denen es manchmal erlaubt ist, sie einzudeutschen oder zusammenzuschreiben: Layout/Lay-out, Blue Jeans/Bluejeans, Make-up, Ketchup/Ketschup)
    http://www.uni-essen.de/linguistik/trainer/trainer/seiten/wortliste.html

    No. 86 99 Stichwörter zum Unterricht Deutsch als Fremdsprache [ 2001-05-29 ]
    Stichwörter zur Methodik und Didaktik des DaF-Unterrichts
    Die alphabetisch geordneten Stichwörter behandeln die wichtigsten Aspekte der Methodik und Didaktik des Unterrichts Deutsch als Fremdsprache - nicht wissenschaftlich, sondern konsequent aus der Perspektive der Unterrichtspraxis.
    http://www.hueber.de/german/katalog/details.asp?0=R-2247&1=3-19-007438-0&2=2

    No. 87 Zum Stand der Umsetzung der deutschen Orthographie [ 2001-05-31 ]
    Korrigierte und ergänzte Version des Beitrags, der in Informationen Deutsch als Fremdsprache 27, 1 (2000), S. 3–12 erschienen ist.
    Zur Information der Kolleginnen und Kollegen im Aus- und Inland werden die Entwicklungen seit der Unterzeichnung der "Gemeinsamen Absichtserklärung zur Neuregelung der deutschen Rechtschreibung" am 1. Juli 1996 beschrieben, insbesondere die inhaltlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen inzwischen existierenden und miteinander konkurrierenden Vorschlägen, von denen einer seit dem 1. August 1999 auch von den meisten deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften angewendet wird. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sieht sich der Autor nicht in der Lage, sich im DaF-Unterricht für eine Version zu entscheiden. Weil eine langfristige Regelung noch nicht erkennbar ist, wird die Verwendung der bisher "allgemein üblichen Rechtschreibung" empfohlen, wie sie in der 20. Auflage (1991) des Duden enthalten ist.
    http://www.lili.uni-bielefeld.de/~daf/ortho.html

    No. 88 Deutsche im Alltag - Alltagsdeutsch [ 2001-06-07 ]
    Radiosendung der Deutschen Welle
    Eine Reportagesendung, die jeden Donnerstag um 9:35 Uhr UTC über das Alltagsleben von Menschen in Deutschland berichtet und dabei ihre Alltagssprache erläutert. Zielgruppe: fortgeschrittene Lerner
    http://www.dwelle.de/dpradio/bildung/alltag/Welcome.html

    No. 89 Zuwanderungsregelung [ 2001-05-29 ]
    Koalition legt Fahrplan fest
    SPD und Grüne wollen die Zuwanderung nach Deutschland gemeinsam mit der Opposition neu regeln.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,136638,00.html

    No. 90 Zwanziger Jahre [ 2001-06-05 ]
    Deutschland zwischen 1918 und 1933
    Die »goldenen zwanziger Jahre« - Die Künste gelangten in dieser Zeit zu hoher Blüte, es entstand eine Fülle von Büchern und Zeitschriften, Opern und Schauspielen, Gemälden und Bauwerken, die heute zur Weltkultur gehören.

    Die Web-Site zwanziger-jahre.de beschäftigt sich umfassend mit allen Bereichen und Strömungen der Epoche. Eine "ästhetische Revolution" in der Kunst führte in dieser Epoche zu einer Fülle von Bewegungen wie Fauvismus, Expressionismus, Kubismus, Futurismus, Konstruktivismus, Surrealismus, Neoplastizismus und Minimal Art. Auch Theater und Film aus Deutschland erlangten in dieser Zeit internationales Ansehen. In der Rubrik "Mode" erfährt man beispielsweise, dass erstmals Badeanzüge die Arme und Beine freiließen: Ein blasser Teint war nicht mehr gefragt, Sonnenbräune galt als der letzte Schrei. Zwanziger Jahre - das waren auch Charleston und Jazz, Bubikopf, Zigaretten und kurze Röcke. "Geist und Bewegung - Deutschland zwischen 1918-1933, das waren 15 Jahre einer politischen und geistigen Entwicklung, die mit dem Sturz in die faschistische Diktatur ihr jähes Ende fanden."

    http://www.zwanziger-jahre.de/

    No. 91 Interkulturelles Netzwerk e.V. [ 2001-06-01 ]
    Internationaler Jugendaustausch, Begegnungen und Fortbildung
    Das interkulturelle Netzwerk ist ein gemeinnütziger, unabhängiger Verein, der zum Ziel hat, den direkten Austausch zwischen jungen Menschen unterschiedlicher Herkunft zu ermöglichen. Es werden internationaler Jugendaustausch, Jugendbegegnungen und Kontaktreisen veranstaltet. Für MultiplikatorInnen und Interessierte werden Fortbildungsseminare zu interkulturellen Themen angeboten. Es werden ständig Leute gesucht, die Lust haben, als Teamer oder Teamerinnen mitzuarbeiten. Andere Träger und Vereine werden bei der Organisation interkultureller Begegnungen beraten.
    http://www.interkulturelles-netzwerk.de/

    No. 92 Canoo Online [ 2001-06-16 ]
    Sprache lernen: interaktive Anwendungen und Community
    Das ist eine Website mit Wissenswertem rund um die deutsche Sprache. Hier finden Sie unter anderem die Regeln der neuen Rechtschreibung mit einem Prüfer, ein Wörterbuch, eine Terminologie-Datenbank, einen Morphologie-Browser, eine Flexionsgrammatik und ein Flexionswörterbuch, einen Wortbildungs-Browser und ein Forum zur Rechtschreibung.
    http://www.canoo.net/

    No. 93 Europäisches Jahr der Sprachen [ 2001-05-30 ]
    Das Europäische Jahr der Sprachen 2001 will die Sprachenvielfalt Europas feiern und den Sprachenerwerb fördern.
    Hier können Sie Informationen zum Europäischen Jahr der Sprachen 2001, zur Finanzierung von Projekten, nützliche europäische und nationale Adressen finden. Vielleicht haben Sie Lust, selbst aktiv zu werden und die Lyriksammlung zu ergänzen? Außerdem gibt es hier interessante Links zu Sprachspielen im Netz.
    http://www.eurolang2001.org/eyl/

    No. 94 Autorenprogramm MMTools [ 2001-05-30 ]
    MMTools, das optimale Autorenprogramm für das Fremdsprachenlernen
    MMTools in der neuen Version 2.2 ist da - noch einfacher durch Seitenvorlagen, leistungsfähig durch Datenbank.
    MMTools ist optimal auf das Entwickeln von Informations- und Lernprogrammen für das Internet ausgerichtet. Einfach zu bedienen (ohne Programmiersprache), vielseitig mit über 50 Aufgabentypen. Erstellung von Internetseiten durch den HTML-Konverter.

    MMTools baut auf Toolbook auf, das in der Version 4.0 mitgeliefert wird. Gutes Preis-Leistungsverhältnis (Einzellizenz DM 399, Schullizenz DM 799)

    http://www.fts-heidelberg.de

    No. 95 Web-Quiz zum Europäischen Jahr der Sprachen [ 2001-05-31 ]
    Willkommen beim Internet-Wettbewerb
    Sie wollten schon immer eine neue Sprache lernen? Oder einfach einen Eindruck dafür bekommen, wie fremde Sprachen sich anhören oder anfühlen? Dann sind Sie bei uns richtig.

    Lösen Sie die Aufgaben, erfahren Sie mehr über andere europäische Sprachen und gewinnen Sie wertvolle Preise. Das "WebQuiz" wird von verschiedenen europäischen Kulturinstituten im Rahmen des Europäischen Jahres der Sprache veranstaltet.

    http://www.goethe.de/z/50/euroquiz/go.html

    No. 96 Aktuelles vom Sprachverband [ 2001-06-05 ]
    Neues Gesamtsprachkonzept ab 1.1.02
    Die Termine für den Teilnahmewettbewerb für die Vergabe von Aufträgen zur Durchführung von Deutsch-Sprachkursen für die Jahre 2002 bis 2004 sind auf der Website des Sprachverbandes zu finden.
    http://www.sprachverband.de/start.htm

    No. 98 Deutschsprachiges Liederverzeichnis [ 2001-06-13 ]
    umfangreiche Sammlung von Liedern aus deutschsprachigen Ländern
    Choräle, Hymnen, Spirituals, Arbeiter-, Gospel-, Grab-, Jagd-, Kinder-, Kirchen-, Kriegs-, Kunst-, Scherz-, Seemanns-, Trink-, Wander-, Weihnachts- und Volkslieder aus deutschsprachigen Ländern mit Text und bei vielen auch mit Melodie
    http://www.acronet.net/~robokopp/Volksong.html

    No. 99 Lebenslanges Lernen [ 2001-06-21 ]
    Initiative für lebenslanges Lernen ist die größte deutschsprachige Portalseite zum Thema lebenslanges Lernen.
    ILL versteht sich als interaktive Web-Plattform, die insbesondere die Bereiche Lernen & Leben intensiv verknüpft. Es gibt u. a. Tipps zu Lerntechniken, Neuigkeiten aus dem Bildungsbereich sowie Informationen zu aktuellen Umfragen und Projekten.
    http://haa-s.de/lernen/home.html

    No. 100 PC-Tastenkombinationen [ 2001-06-12 ]
    Für Sie gelesen: Computer-Tastenkombinationen, um Befehle zu verkürzen und effizienter zu arbeiten
    [akademie.de] Kryptische Tastenfolgen wie der Windows-Rettungsgriff "Strg"+"Alt"+"Entf" gelten als höhere Schule der Computerei und sorgen bei weniger erfahreneren Anwendern immer noch für bewundernde Blicke. Nicht ganz zu Unrecht: Selbst wenn die Maus bei vielen Funktionen nützlich ist, die guten alten "Shortcuts" haben ihre Vorzüge
    http://www.akademie.de/tipps_tricks/langtext.html?id=1035

    No. 101 Karneval der Kulturen [ 2001-06-01 ]
    Der Karneval der Kulturen ist zu einem weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannten Berlin-Ereignis der Superlative geworden.
    Der Karneval der Kulturen findet vom 1. bis 4. Juni in Berlin-Kreuzberg statt. Der folgende Text ist ein Auszug aus der Homepage dieser Veranstaltung:

    Fast eine halbe Million Menschen aus über 180 Nationen, darunter viele Künstler und Intellektuelle, prägen mit ihrer Kultur, Religion und Sprache, ihren ästhetischen Vorstellungen und ihren Künsten das internationale Berlin - einer Weltstadt im Wandel. In diesem Kontext präsentiert sich die Werkstatt der Kulturen seit ihrer Eröffnung im Oktober 1993 der Berliner Öffentlichkeit als Bühne der kulturellen Vielfalt und als Forum der Begegnung und des politischen Dialogs. Träger der Werkstatt der Kulturen ist der gemeinnützige Verein "Brauerei Wissmannstraße e.V.". Gefördert wird sie durch die Ausländerbeauftragte des Senats von Berlin.

    Die Werkstatt der Kulturen sieht ihre Aufgabe darin, Vereinen, Künstlern, Intellektuellen und freien Gruppen eine kulturell und politisch offene Plattform für ihre jeweiligen Initiativen zu bieten und mit eigenen Projekten die kulturübergreifende Zusammenarbeit und Verständigung zu fördern. Das Haus ist Literatur-, Musik-, Tanz- und Theater-Werkstatt in der und für die Metropole Berlin. Es bietet Raum für Podiumsdiskussionen, Informationsveranstaltungen, Tagungen und Fortbildungsseminare. Die WdK ist Initiator und Veranstalter des "Karneval der Kulturen". Sie organisiert alle zwei Jahre den Welt-Musik-Wettbewerb "Musica Vitale" und jährlich das Festival für traditionelle Tanzkulturen "Bewegte Welten".

    Die Werkstatt der Kulturen will die verborgenen Schätze der internationalen Künstlerszene heben und den kulturellen Reichtum Berlins erlebbar machen. Sie will die Auseinandersetzung zwischen Menschen unterschiedlicher Kultur oder politischer Auffassung ermöglichen. Berlin - schon immer Schmelztiegel vieler Kulturen - bietet dafür ein unerschöpfliches Reservoir.

    http://www.karneval-berlin.de/index.html

    No. 102 Einbürgerung [ 2001-06-11 ]
    Informationen über das seit 1. Januar 2000 gültige Einbürgerungsgesetz
    Auf dieser Seite "der Beauftragten der Bundesregierung für Ausländerfragen" finden Sie umfangreiche Informationen zum neuen Einbürgerungsgesetz. Sie können Auszüge aus dem Gesetz lesen, sich über die aktuelle Ausländersituation informieren oder Publikationen downloaden.
    http://www.einbuergerung.de/

    No. 103 Bedeutung von Smileys [ 2001-06-08 ]
    Bedeutung von Smileys und Abkürzungen
    Smileys und Abkürzungen werden gerne für SMS und e-Mails sowie beim Chatten verwendet. Sie sind einfach einzugeben und können Emotionen ausdrücken. Hier finden Sie die wichtigsten Ausdrücke.
    http://www.linktips.de/service/smileys.html

    No. 104 Online-Kurse gratis [ 2001-06-06 ]
    Lernen mit 'Know How' und Academy4me: Excel- sowie Powerpointkurse gratis
    Hier werden für Studenten kostenlos Onlinekurse für Excel 97/2000 und Powerpoint 97/2000 angeboten. Dies gilt bis Ende Juni 2001. Die Kurse werden von Europas größter Internet-Akademie Academy4me und Deutschlands führendem Online-Kurs-Hersteller 'KnowHow' zur Verfügung gestellt. Sie sind in deutscher Sprache verfasst und wurden von professionellen Trainern speziell für den Praxiseinsatz entwickelt. Man lernt rasch und punktgenau, was man wirklich braucht.
    http://www.academy4me.de/

    No. 105 CDU schärft Zuwanderungskurs [ 2001-06-07 ]
    Für Sie gelesen: Leitantrag macht Erlernen der deutschen Sprache zur Pflicht
    Frankfurter Rundschau: Auf Druck der Basis hat die CDU-Spitze ihr Konzept zur Einwanderung verschärft. Für Einwanderer, "die der deutschen Sprache nicht mächtig sind", soll nunmehr die Pflicht bestehen, in Sprachkursen deutsch möglichst schnell zu lernen.

    BERLIN, 6. Juni (dpa/afp). Im Antrag des Bundesvorstands, der während des kleinen Parteitags an diesem Donnerstag beschlossen werden soll, heißt es außerdem, der Erwerb der deutschen Sprache solle möglichst vor der Einreise nach Deutschland stattfinden, wie dies bereits bei den Aussiedlern der Fall ist. Diese Position war von der CDU-Spitze zuvor nicht eingenommen worden.

    Außerdem wird jetzt deutlich festgestellt: Deutschland sei kein "klassisches Einwanderungsland" und werde es "auf Grund seiner historischen, geographischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten auch nicht werden". CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer sagte am Mittwoch in Berlin, mit den Änderungen im Leitantrag sollten Bedenken der Basis Rechnung getragen werden. Diese hätten vor allem auf eine stärkere Betonung der Notwendigkeit der Integration der hier zu Lande lebenden Ausländer gedrungen.

    Auch in Sachen Familiennachzug wird nach dem Willen des Leitantrags die CDU ihre Position nun rigoroser formulieren. Das gegenwärtige Nachzugsalter von 16 Jahren solle auf "in der Regel sechs höchstens auf zehn Jahre abgesenkt werden". Derweilen fordert die deutsche Industrie mehr Zuwanderung. Eine Begrenzung der Zuwanderung auf 20 000 Hochqualifizierte pro Jahr sei ein "Tropfen auf dem heißen Stein", sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Michael Rogowski, der Hamburger Illustrierten Stern. Schon heute fehlten mehr als 600 000 Computerexperten, Gastronomie- und Pflegefachkräfte sowie Metall- und Elektrofacharbeiter.

    Scharfe Kritik übten Gewerkschafter an Rogowskis Zahlen. "Wer die Zuwanderung von jährlich 300 000 bis 400 000 Arbeitskräften fordert, disqualifiziert sich selbst als Scharlatan", sagte der IG Metall-Vorsitzende Klaus Zwickel in Frankfurt. Der Fachkräftemangel in der Bundesrepublik könnte vor allem mit verstärkter Ausbildung junger Menschen gedeckt werden...

    http://www.fr-aktuell.de/fr/101/t101008.htm

    No. 106 Überlebenshilfen für Lehrerinnen und Lehrer [ 2001-06-08 ]
    Der Ratgeber „Arbeitsplatz Schule - Überlebenshilfen für Lehrerinnen und Lehrer“ ist in der PraxisReihe Bildung und Information der Universum Verlagsanstalt, Wiesbaden, erschienen.
    Stress, Burnout, Mobbing, Gewalt in der Schule - das sind schwerwiegende Probleme, mit denen immer mehr Lehrerinnen und Lehrer zu kämpfen haben. Nicht selten stoßen sie in der Rolle des Lehrenden bei ihren Schützlingen auf Gegenwehr und Auflehnung. Auch im Umgang mit Eltern, Vorgesetzten und Kollegen wird viel von den Pädagogen erwartet - und jeder Rolle sollen sie gerecht werden.

    Lust statt Frust - der Schulalltag kann auch Spaß machen! Das verspricht Dr. Helmut Wehr, Abteilungsleiter im Fach Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, in seinem praxisorientierten Ratgeber „Arbeitsplatz Schule - Überlebenshilfen für Lehrerinnen und Lehrer“. Er zeigt auf, wie die Beziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden systematisch verbessert, der schulische Unterricht interessanter gestaltet und am „Arbeitsplatz Schule“ ein angenehmes Klima geschaffen werden kann. Anhand von Übungen, Strategien zur Konfliktlösung und Methoden für besseres Selbstmanagement bietet der Autor Hilfestellung, die täglichen Probleme zu meistern. Er macht Mut, sich den vielfältigen Anforderungen des Lehrerberufs zu stellen.

    http://www.universum.de/univ/news/news_bui/main_news_bui_schule.html

    No. 107 Sagen [ 2001-06-20 ]
    Die schönsten deutschen Heimatsagen mit einer kurzen theoretischen Einführung
    Auf dieser Seite finden Sie die schönsten deutschen Heimatsagen mit einer kurzen theoretischen Einführung. Neben den Heimatsagen gibt es auch einige Auszüge aus Göttersagen, Heldensagen und Rittersagen. Sie können sich den Text kopieren (mit der rechten Maustaste- bearbeiten/kopieren), in eine Worddatei einfügen und didaktisch aufbereiten.
    http://www.udoklinger.de/Sagen/Inhalt.htm

    No. 108 Computerlexikon [ 2001-07-03 ]
    1073 Begriffe um den Computer und das Internet von A-Z
    Hier finden Sie 1073 Begriffe rund um den Computer, das Internet sowie zahlreiche Telekommunikationsbegriffe alphabetisch geordnet. Diesen Glossar, der sowohl für Profis als auch für Einsteiger geeignet ist, kann man sich auch auf den Computer downloaden.
    http://www.commando.de/glossar/index.htm

    No. 109 Diplomarbeit zum Thema Lernen und Arbeiten am Computer [ 2001-06-14 ]
    Auseinandersetzung der Bedeutung der Medien speziell des Computers beim Lernprozess
    Medien sind und waren schon immer Teil einer Didaktik. Mit dem Aufkommen des Computers in in der Arbeitswelt der 50er Jahre, wurden aber immer wieder theoretische Ansätze entworfen, die dem Computer eine Sonderstellung unter den Medien einzuräumen versuchten, bis hin zum Computer als Ersatz für den Lehrenden. Die verschiedenen Konzepte haben den gemeinsamen Anspruch, daß sie Lehr- und Bildungsprozesse mit Hilfe von Computerlernprogrammen unterstützen möchten.
    http://www.baehner.com/diplom/html/sitemap.html

    No. 110 Studenten surfen laienhaft durchs Web [ 2001-06-14 ]
    Für Sie gelesen: 'Studenten suchen oft unsystematisch' nach wissenschaftlichen Inhalten im Internet. Sie 'browsen laienhaft ohnezufriedenstellende Ergebnisse'.
    (Heise) "Studenten suchen oft unsystematisch" nach wissenschaftlichen Inhalten im Internet. Sie "browsen laienhaft ohne zufriedenstellende Ergebnisse". Das sind Ergebnisse einer Studie zur Nutzung elektronischer Informationen an den Hochschulen, die die Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) vorgelegt hat. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) befragten die Sozialwissenschaftler des nordrhein-westfälischen Landesinstitutes Studenten und Hochschullehrer in ausgewählten Fächern.

    Nach der sfs-Sudie wird das Internet ebenso oft als Quelle wissenschaftlicher Informationen herangezogen wie die althergebrachte Uni-Bibliothek. Fachspezifische Online-Datenbanken spielen dagegen eine untergeordnete Rolle. Hier recherchieren nur 6 Prozent der Studenten für Prüfungen und Hausarbeiten. 80 Prozent des wissenschaftlichen Nachwuchses erlernt die Nutzung elektronischer Medien autodidaktisch – ein Weg, den ihre Dozenten als wenig angemessen betrachten.

    Nur etwa 15 Prozent erwerben Informationskompetenz systematisch in den Einführungsveranstaltungen der Bibliotheken. Obwohl Dozenten und Studenten der Auffassung sind, dass die Fähigkeiten zur Informationsrecherche für das Studium sehr wichtig sind, fördert lediglich ein Drittel der befragten Hochschullehrer diese in den eigenen Veranstaltungen. Informationskompetenz ist nur in 5 Prozent der Prüfungsordnungen und nur in 10 Prozent der Studienordnungen als Lernziel verankert.

    Die Sozialforschungsstelle Dortmund gibt die Empfehlung, die Vermittlung von Informationskompetenz in die regulären Lehrveranstaltungen zu integrieren. Den Studenten sollten zudem geprüfte Angebote elektronischer Informationen durch die Fakultäten zur Verfügung gestellt werden. Auch der Wissensaustausch unter den Studenten mittels Tutorien sollte gefördert werden. Die BMBF-Studie steht sowohl als Zusammenfassung (32 Seiten) als auch als Endbericht (250 Seiten) im PDF-Format auf der BMBF-Seite zum Download bereit.

    http://www.heise.de/newsticker/data/thd-13.06.01-002/

    No. 111 SchiLfblatt [ 2001-06-15 ]
    Nachrichten für Lehrkräfte von Migranten
    Das BIL versucht in halbjährigem Abstand das SchiLfblatt herauszugeben, das Nachrichtenblatt für Lehrkräfte von Migranten in der Berliner Schule.

    Die Verteilung erfolgt über die Dienstpost kostenlos an die Schulen. Das Verteilersystem soll mit der Ausgabe Heft 9 dahingehend geändert werden, daß die Schulen entsprechend der Zahl der bislang bestellten Exemplare diese an die Interessenten verteilen, ohne daß die Einzelbestellernamen aufgeführt werden. Wer nicht in der Berliner Schule arbeitet, bekommt das SchiLfblatt gegenwärtig ebenfalls noch kostenlos per Post zugeschickt, das muß sich aber wegen der Kosten dann ändern, wenn das aus BIL und LaBi gegründete neue Berliner Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM) nach der Verwaltungsreform ein eigenständiges "LuV" Leistungs- und Verantwortungszentrum wird.

    http://bebis.cidsnet.de/faecher/feld/interkultur/schilf/index.html

    No. 112 Guter Unterricht [ 2001-06-15 ]
    Tipps, Ideen, Materialien für Lehrer-Profis und Referendare
    Einen guten Unterricht durchzuführen - Ziel aller passionierten Pädagogen. Anregungen und theoretische Fakten kann man auf dieser Seite erfahren. Von "Bausteinen für guten Unterricht" über "Unterrichtsphasen" bis hin zu "Lernen mit Computer und Internet" werden Tipps und Tricks verraten, Hintergründe erklärt und Links zu weiterführenden Materialien empfohlen.
    http://www.guterunterricht.de/Unterricht/body_unterricht.html

    No. 113 Unterrichtsprojekte mit E-Mail [ 2001-06-28 ]
    Viele Schulen unterhalten Briefpartnerschaften im In-und Ausland, die, anfänglich enthusiastisch begonnen, schließlich im Privaten versickern.
    E-mail ist ein geeignetes Medium, um diese originäre Kommunikation, z.B. in der entsprechenden Fremdsprache, wieder in den Unterricht zurückzuholen. Schon auf der Ebene der Brieffreundschaft bestehen viele Vorteile:
    • Anwenden von fremdsprachlichen Kenntnissen in realem Verwendungszusammenhang
    • interkulturelles Lernen
    • Geschwindigkeit des Datenaustausches
    • unmittelbare Editierbarkeit der ausgetauschten Texte bzw. Daten
    • Unmittelbarkeit der Kommunikation
    • Lehrer in der Ratgeberrolle
    • Kleingruppenarbeit der Schülerinnen und Schüler am Computer.
    Diese Auflistung macht deutlich, daß insbesondere e-mail-Projekte mit einer Partnerschule im Ausland Erfolg versprechen.

    Die inhärenten Vorzüge des Mediums kommen jedoch erst dann nachhaltig zum Tragen, wenn eine entsprechende Aufgabenstellung dies ermöglicht. Es hat sich gezeigt, daß die Geschwindigkeit, zu der das Medium fähig ist, sich selten positiv niedergeschlagen hat, weil schnell nach Verklingen der ersten Euphorie die Restriktionen der Organisation des normalen Schulalltags deutlich machen. Wesentlich besser eignet sich der Projektunterricht.

    http://lbs.hh.schule.de/handreic/h1.html

    No. 114 Die Entwicklung des Internets [ 2001-07-04 ]
    Kaum eine andere Technologie hat sich so schnell entwickelt wie das Internet. In nur etwa fünf Jahren mutierte es vom Geheimtipp zum weltweiten Wachstumsfaktor Nummer Eins.
    Die Geschichte des Internets beginnt eigentlich schon 1957 mit dem erfolgreichen Start des russischen Satelliten Sputnik. Als Reaktion auf diese angebliche militärische Bedrohung rief das US-Verteidigungsministerium ein Jahr später die ARPA ins Leben. Sie sollte den wissenschaftlichen und technologischen Vorsprung der USA im militärischen Bereich sichern.

    Unabhängig davon veröffentlichte am 31. Mai 1961 Leonard Kleinrock vom MIT (Massachusetts Institute of Technology) die erste wissenschaftliche Arbeit über die Packet-switching–Theorie (PS). Sie beschreibt die Übertragung von Daten in Form einzelner, in der Größe festgelegter Pakete. Dieses Prinzip verwendete Paul Baran von der amerikanischen "RAND Corporation" für sein 1964 veröffentlichtes Konzept eines dezentralen Computerverbundes. Erst 1969 wurde diese Idee von der ARPA in die Tat umgesetzt, allerdings mit ziviler Nutzung. Das ARPA-Net aus damaligen Hochleistungsrechnern von vier Universitäten bildete die Keimzelle des heutigen Internets.

    In den siebziger Jahren stand zuerst die Entwicklung der Übertragungsprotokolle und Dienste im Vordergrund. Nach dem originalen ARPA-Net Host-Host-protocol folgte 1970 das Network Control Protocol (NCP), 1971 E-Mail, 1973 Ethernet und FTP, 1974 TCP, 1978 TCP/IP, das 1982 zum Standard des Internets wurde, und 1979 das Usenet. Weitere Dienste entstanden in den achtziger Jahren mit dem FidoNet (1983), Domain Name System (DNS, 1984), NNTP (1986) und IRC (1988). Das 1986 gegründete Supercomputer-Netz NSFNET übernahm zunehmend die Hauptrolle, so dass das ARPA-Net 1990 aufgelöst wurde.

    Entscheidender waren aber die Vorgänge ab 1989 am CERN. Tim Berners-Lee erfand hier sozusagen in einem Rutsch das Übertragungsprotokoll HTTP, die Auszeichnungssprache HTML und den ersten Browser mit dem Namen WorldWideWeb (!). Einen Screenshot davon gibt es übrigens beim W3C.

    Zum endgültigen Durchbruch verhalf dem WWW 1993 die Entwicklung des ersten Browsers für die grafische Oberfläche Windows, nämlich Mosaic. Er war so einfach zu bedienen, dass das Internet-Surfen von jedem Computer-Einsteiger zu bewältigen war. Einige Mosaic-Entwickler machten sich ein Jahr später unter dem Namen Netscape selbstständig. Trotz diverser Verbesserungen des Browsers dominiert inzwischen Microsoft mit seinem Internet Explorer den Markt. Da inzwischen fast jeder verkaufte PC diesen Browser enthält sowie Modem oder ISDN-Karte, hat das Internet in nur wenigen Jahren den Weg in beinahe jede dritte amerikanische Wohnung geschafft. In Deutschland surft zumindest jeder Fünfte im Netz.

    http://www.computerchannel.de/knowhow/entwicklungdesinternets/entwicklungdesinternets_1.phtml

    No. 115 Jubiläumsveranstaltungen des Goethe-Instituts [ 2001-06-15 ]
    Nach 50 Jahren Kulturarbeit im In- und Ausland zieht das Goethe-Institut Bilanz und blickt in die Zukunft.
    Der Blick, den die Ausstellung "Murnau, Manila, Minsk. 50 Jahre Goethe-Institut" auf die Geschichte des Goethe-Instituts wirft, ist ein Blick auf die sich wandelnden Schnittstellen zwischen Deutschland und der Welt. Zunächst sollten Ausländer für die deutsche Sprache begeistert werden und Deutschland wieder teilnehmen am internationalen Dialog. Das Auswärtige Amt sah die positive Resonanz des Auslands auf die weitgehend regierungsunabhängige Form der Kulturarbeit und förderte den weltweiten Ausbau des Institutsnetzes. Nach 1968 bewährte sich der kritische Blick auf Deutschland, der den Partnern zeigte, dass Deutschland nach der Erfahrung des Nationalsozialismus auf dem Weg zu einer neuen Identität war. Nach dem Ende der Bonner Republik geht es nun darum, das Bild des neuen vereinigten Deutschland als Teil der europäischen Staatengemeinschaft zu vermitteln.

    In der historischen Abfolge seiner Themen spiegelt das Goethe-Institut deutsche Kulturgeschichte. Indem es kulturelle Entwicklungen im Ausland bekannt machte, wirkte es, verstärkt durch die ausländische Resonanz, auch zurück auf die deutschen Szenen. Durch das Goethe-Institut war der deutsche Autorenfilm zuerst in Frankreich erfolgreich, danach erst in Deutschland. Das deutsche Tanztheater verdankt seine weltweite Berühmtheit und viele künstlerische Impulse den vom Goethe-Institut organisierten Gastspielreisen und internationalen Workshops. Auch im Bereich der Medienkunst gilt das Goethe-Institut als einer der ersten institutionellen Förderer.

    Ich hoffe, dass wir Sie in diesem Sinne für die hier vorgestellten Projekte von "Nathan der Weise" in Sarajevo bis zur Hommage an Kurt Jooss in Jakarta interessieren können und dass wir Sie bei unseren Jubiläumsveranstaltungen begrüßen dürfen.

    Termine:

    • 4. Juli bis 25. September 2001 Berlin: 50 Jahre Goethe-Institut
    • 4. Juli 2001 Berlin/München: Blick in die interkulturelle Werkstatt
    • 5. Juli 2001 Berlin: Posaune und Tam Thap Luc
    • 26. Juli 2001 Sarajevo: Nathan im europäischen Jerusalem
    • 30. Juli bis 4. August 2001 Luzern: Deutsch im Kontext der Mehrsprachigkeit
    • 4. bis 20. September 2001 Berlin: Verständigung durch Kunst
    • 10. bis 14. September 2001 Taschkent: Wohin entwickelt sich der Islam?
    • 12. bis 19. September 2001 Südostasien: Übersetzung der Fuge in Bewegung
    • 13. und 14. September 2001 Kopenhagen: Europäische Nachbarschaft
    • 16. September 2001 Alexandria: Neugotische Villa am Mittelmeer
    • 17. bis 22. September 2001 Russland: Berliner Melancholiker in Sibirien
    • 26. September 2001 Jakarta: Hommage an Kurt Jooss
    http://www.goethe.de

    No. 116 Deutscher Sprachpreis 2001 [ 2001-06-19 ]
    Deutscher Sprachpreis 2001 wird an Theodor Ickler vergeben
    Weimar (ots / www.presseportal.de [leicht korrigierte Fassung]) - Die Henning-Kaufmann-Stiftung zur Pflege der Reinheit der deutschen Sprache im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vergibt den deutschen Sprachpreis 2001 in Höhe von DM 15.000 an Professor Dr. Theodor Ickler. Ickler ist Professor für Deutsch als Fremdsprache am Institut für Germanistik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

    Die Stiftung würdigt mit dieser Auszeichnung die vielfältigen und richtungsweisenden Arbeiten eines bedeutenden deutschen Sprachwissenschaftlers, vor allem auf dem Gebiet der Orthographietheorie und Orthographiegeschichte. Mit seiner umfassenden und konstruktiven Kritik an der Rechtschreibreform, insbesondere in seinen Büchern „Die sogenannte Rechtschreibreform - ein Schildbürgerstreich" (2. Aufl. 1997); „Kritischer Kommentar zur ‚Neuregelung der deutschen Rechtschreibung'" (2. durchges. u. erw. Aufl. 1999) und „Regelungsgewalt. Hintergründe der Rechtschreibreform" (2001), sowie mit seiner vorbildlichen Aufbereitung und Darstellung der allgemein üblichen Rechtschreibung in seinem „Rechtschreibwörterbuch". („Rechtschreibwörterbuch. Sinnvoll schreiben, trennen, Zeichen setzen",

    2000) hat Theodor Ickler der deutschen Sprachgemeinschaft und ihrer Kultursprache einen großen Dienst erwiesen und den Weg gezeigt, der aus der Krise der deutschen Rechtschreibung herausführen kann. Seine Schriften zur deutschen Orthographie knüpfen wie all seine Werke (darunter Preisschriften der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Studien zu Deutsch als Fremdsprache und zu den Fachsprachen) in ihrem Sachverstand, ihrer philologischen Akribie und ihrem wissenschaftlichen Ethos an die guten Traditionen deutscher Sprachwissenschaft an, nicht zuletzt auch darin, daß sie sich durch eine beispielhaft klare, verständliche und geschliffene Wissenschaftssprache auszeichnen.

    Die Preisverleihung ist öffentlich und wird am 21. September 2001 um 18 Uhr im Wittumspalais in Weimar stattfinden.

    http://www.presseportal.de/story.htx?nr=257780

    No. 117 Leichte Tests - Deutsch als Fremdsprache [ 2001-06-25 ]
    Mit den Leichten Tests gelingt eine mühelose Festigung und Erweiterung des Grundwortschatzes.
    Die Tests mit Lösungsschlüssel geben dem Sprachenlerner mehr Sicherheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck. Auf spielerische Art und ohne Anstrengung lassen sich wichtige Wörter zu ganz verschiedenen Themengebieten wiederholen oder neu erlernen. Kreuzworträtsel und andere abwechslungsreiche Testformen, die Spaß machen, sorgen dafür, dass das Lernen nicht langweilig wird.
    http://www.hueber.de/german/katalog/details.asp?0=R-2247&1=3-19-001664-X&2=2

    No. 118 Lesen und Schreiben 1 [ 2001-07-05 ]
    Dieses Buch ist für Lerner gedacht, die in ihrer Muttersprache nur rudimentär die Fähigkeit des Lesens und Schreibens erworben haben.
    Lesen und Schreiben 1: Lernen und Üben

    Zielgruppe: Lerner ohne muttersprachliche Schriftsprachenkompetenz, die kaum ihren Namen schreiben oder einzelne Buchstaben identifizieren können oder die in ihrer Muttersprache nur rudimentär die Fähigkeit des Lesens und Schreibens erworben haben und einige Buchstaben erkennen und schreiben können.

    Vorbereitungsmaterialien für lese- und schreibungewohnte Teilnehmer zur Integration in herkömmliche Kurse für Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache bzw. in den schulischen Deutsch- und Förderunterricht. Für den Unterricht ist das Lehrerhandbuch unbedingt erforderlich.

    http://www.hueber.de/german/katalog/details.asp?0=R-2247&1=3-19-007230-2&2=2

    No. 119 neue Online-Übungen [ 2001-06-26 ]
    20 neue Online Übungen von R. Kinas
    Unter Online-Übungen finden Sie neue Quiz zu Relativsätzen, Reflexivpronomen, Modalverben, Adjektiven und zum Präteritum; neue Kurztests zu Verben mit Akkusativ oder Dativ, synonymen Verben, „wenn“ und „als“, synonymen Adjektiven und zur Lexik; außerdem neue Übungen zum Leseverstehen sowie Lückentests zu Verben, Grammatik und Wortschatz.
    http://privat.schlund.de/R/R_Kinas/

    No. 120 Deutsch am Telefon [ 2001-06-20 ]
    Freier sprechen und besser verstehen - ein Lernprogramm für Migrantinnen und Migranten
    Mit einem Telefongespräch fängt es an!

    Das gilt für viele der alltäglichen und beruflichen Beziehungen, die mit einem Telefonanruf beginnen. Andererseits stellt das Telefon für viele Menschen eine Hürde dar. Die Furcht, nicht richtig verstanden zu werden oder den Gesprächspartner nicht zu verstehen, erschwert häufig die Kontaktaufnahme. Das Besondere der von uns neu entwickelten CD-ROM ist,. telefonieren zu einer Gewohnheit werden zu lassen und dies in einer Lernsituation üben zu können.

    Das Lernprogramm richtet sich an Migrantinnen und Migranten mit Grundkenntnissen der deutschen Sprache. Im Mittelpunkt stehen authentische Telefonate in praktischen Alltagssituationen. Ausgewählt wurden die Bereiche: BEHÖRDEN, ARBEIT, BANK, WOHNEN und ARZT.

    Es wird eingeübt, Gespräche am Telefon richtig zu interpretieren und angemessen darauf zu reagieren. Durch interaktives Handeln verbessern die Lernenden das Hörverstehen, ihren Wortschatz, strukturiertes und freies Sprechen, Aussprache und Intonation, u.a.m.

    http://www.uni-oldenburg.de/zww/projekte/integra/deutschfon-html/index.html

    No. 121 Internet im Unterricht ganz unkompliziert [ 2001-07-06 ]
    Desktopschutz mit dem EduActiv Desktop Professional
    Der EduActivDesktop Professional 2.0 fixiert Dateien, Ordner und Verknüpfungen auf dem Desktop und schützt diese vor Manipulationen. Zugänge zu Einstellungen und Konfigurationen werden gesperrt und einheitliche Oberflächen auf allen Schuldesktops hergestellt. Mit dem Professional ausgestattete Desktops erhalten nach Neustart wieder ihr einheitliches Aussehen.

    Lernen mit dem EduActiv Informationsportal:
    Der EduActiv Desktop Professional bietet über eine graphische Desktopoberfläche ein Informationsportal an. Ausgewählte Internetseiten können über entsprechende Schaltflächen aufgerufen werden.

    Der EduActiv Desktop Professional ist speziell für den Gebrauch in Schulen konzipiert. Er kann gemäß den Gegebenheiten der Anlagen in der Schule über den EduActiv Desktop Manager angepasst werden.

    Auf der Internetseite können Sie sich eine Demoversion zum Testen herunterladen.

    http://www.eduactiv.com/formulare/pro.htm

    No. 122 Schüler machen Zeitung [ 2001-07-11 ]
    Eigene Texte schreiben und veröffentlichen, einen Einblick in die Arbeit von Journalisten und Journalistinnen bekommen - das macht Spaß und motiviert.
    Wenn Jugendliche selbst eine Zeitung herstellen, lernen sie dieses Medium von einer ganz anderen Seite kennen. Zeitungen gehören nicht unbedingt zu den Lieblingsmedien von Schülerinnen und Schülern. Wenn sie jedoch selbst zu Wort kommen können, sieht das schon anders aus. Fast jede Schule hat eine eigene Schülerzeitung, die meist auch im Internet zu finden ist und die die Vorteile des neuen Mediums ganz selbstverständlich nutzt. Unter dem Motto "Schüler machen Zeitung" bieten auch viele Tageszeitungen Jugendlichen die Möglichkeit, Artikel zu veröffentlichen und den Profis über die Schulter zu schauen. Die Motivation zum Schreiben wird auf jeden Fall erhöht, wenn die Themen selbst gewählt werden und mit den eigenen Texten andere Menschen erreicht werden können.

    Viele Informationen und weiterführende Links zum Thema Schülerzeitung finden Sie unter der angegebenen URL.

    http://www.kreidestriche.de/pagecreate/index.pl?type=1

    No. 123 Computergestützter Fremdsprachenunterricht [ 2001-06-29 ]
    Am 1. Juli geht die Website www.call-fremdsprachen.com ans Netz.
    Hier finden FremdsprachenlehrerInnen (Englisch, Französich, DaF, Spanisch und Italienisch) interessantes Material rund um das Thema Fremdsprachenlernen und Computer. Zur Zeit stehen über 350 interaktive Übungen zu den genannten Fremdsprachen zur Verfügung, Inhaltsverzeichnisse und Textauszüge zu Fachliteratur und vieles mehr. Die Site, die sich sowohl an Lehrkräfte als auch an Studenten und Schüler richtet, ist in 7 Rubriken unterteilt.
    • Interaktive Übungen: Zur Zeit befinden sich über 350 interaktive Übungen zu den Sprachen Englisch, Französich, Deutsch als Fremdsprache, Spanisch und Italienisch) in dieser Rubrik. Alle Übungen basieren auf authentischen Texten, die bereits in Printform veröffentlicht wurden, also Zeitungsartikel, nicht didaktisierte Lektüren und literarische Werke der jeweiligen Zielsprache. Trotz der breiten Akzeptanz des Einsatzes authentischer Texte ist der damit verbundene Arbeitsaufwand noch immer enorm. Hier sollen diese Übungen Abhilfe schaffen, indem sie die Arbeit mit dem Text strukturieren und den Lernenden Hilfestellung bei der Erschließung des Textes auf lexikalischer und syntaktischer Ebene geben.
    • Das DownloadCenter: Um die Übungen auch bequem am heimischen Rechner ausführen zu können, können Sie hier, nach Sprachen und Texttypen geordnet, als gezippte Dateien heruntergeladen werden. Dies erspart eine Menge Arbeit, da zu einem einfachen Zeitungstext z.B. ohne weiteres 30 - 50 Übungen angeboten werden. Ab Mitte Juli werden hier sukzessive die Übungen erscheinen, die bereits jetzt online ausführbar sind.
    • weiteres Angebot: Websites, Fachliteratur, Gastbeiträge, Lehrerfortbildung und Lernsoftware.
    http://www.call-fremdsprachen.com/index_800.htm

    No. 125 Türkisches Proletariat in Deutschland? [ 2001-06-22 ]
    Für Sie gelesen: Petersberg-Symposium für Bildungsoffensive
    [http://www.presseportal.de] Welche Perspektiven haben über 500.000 türkischstämmige Schülerinnen und Schüler im deutschen Schulwesen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des 7. Deutsch-Türkischen Petersberg-Symposiums der Körber-Stiftung vom 15.-17. Juni.

    Unter den 1,2 Millionen ausländischen Jugendlichen im Schulwesen schließen die türkischen weit unterdurchschnittlich ab. Die Benachteiligung beginnt mit mangelnden Deutschkenntnissen in der Grundschule und findet mit einer hohen Quote von Schulabbrechern und fehlender Berufsausbildung noch kein Ende. Die Gefahr liegt auf der Hand: Es bildet sich eine neue Unterschicht in der deutschen Gesellschaft aus der zweiten und dritten Generation der türkischen Einwanderung - ein Proletariat mit einem ethnischen und religiösen Bekenntnis als zusätzlicher Abschottung gegen die deutsche Mehrheitsgesellschaft.

    Zwar wurden auch Chancen für Einwanderer in einer globalisierten Gesellschaft gesehen, weil sie Vorteile der interkulturellen Kompetenz und der Zweisprachigkeit mitbringen. Einigkeit bestand aber, dass viel zusätzliche Fantasie, neue Maßnahmen und zusätzliche Gelder für eine Bildungsoffensive notwendig sind. Nur so gibt es einen Ausweg aus den Türkenghettos deutscher Städte. Als konkrete Forderungen werden u.a. Vorschulpflicht und Ganztagsschule genannt. Zusätzlich bedürfe es einer Kampagne, um türkische Eltern bildungsbewusster zu machen.

    Grund für den mangelnden türkischen Erfolg im deutschen Bildungswesen sind nicht nur hausgemachte Versäumnisse. Die Migranten sind vielfach aus einer rückständigen Agrargesellschaft mitten hier in eine fremde und komplizierte Welt katapultiert worden. Heftig kritisiert wurden deshalb auch die fehlenden bildungspolitischen Reformbemühungen in der Türkei selbst.

    Die Körber-Stiftung in Hamburg kümmert sich seit 1992 systematisch um Kontakte und Projekte zwischen Deutschland und der Türkei. Ihr Ziel ist dabei, bessere Rahmenbedingungen für die Integration türkischer Migranten in Deutschland zu schaffen.

    http://www.presseportal.de/story.htx?nr=257734

    No. 126 Lehrerbildung [ 2001-06-26 ]
    Quereinsteiger: Neue Lehrer braucht das Land
    Wie sich die Bündnisgrünen die Reform vorstellen: Quereinsteiger sollten nicht zähneknirschend aufgenommen werden, sondern als Kenner anderer Berufe das Lehrerkollegium bereichern. Quereinsteiger sollen so stark werden, dass sie mindestens ein Drittel der Lehrerschaft in den Kollegien stellen. ... Die Lehrerbildung ist reformbedürftig.
    http://www2.tagesspiegel.de/archiv/2001/06/25/ak-ws-449199.html

    No. 127 Berufsorientierte Deutschkurse [ 2001-06-28 ]
    Aus der Arbeit mit eingewanderten Frauen ist ein Ordner mit Materialien zu Berufsorientierung und Sprachförderung von Migrantinnen entstanden
    Der Ordner enthält Themen zu allgemeinen Deutschkursen wie Teilnehmerinnenprofil, Lehrwerke, Finanzierungsmöglichkeiten, Interkulturelles, Landeskunde, sowie spezielle Themen zur Berufsorientierung von Frauen ausländischer Herkunft in Deutschland (Bewerbungstraining, Berufskunde, etc.), zusätzlich weiterführende Literaturangaben. Außerdem sind in jedem Kapitel Unterrichtsmaterialien als Kopiervorlage.

    Da es durch EU-Mittel gefördert wurde, ist der Ordner z.Zt. noch kostenfrei zu erhalten, lediglich die Versandkosten sollten als Spende zurückkommen.

    Bestellungen an:
    Arbeit und Leben, Mainz AuL.Mainz@t-online.de

    http://www.arbeit-und-leben.de

    No. 129 Wettbewerb der Körber-Stiftung [ 2001-07-05 ]
    Die Körber-Stiftung hat zum Thema Deutsch-Türkischer Jugendaustausch einen lukrativen Wettbewerb ausgeschrieben.
    In der Klasse, auf dem Pausenhof oder in der Jugendgruppe sind die Kinder türkischer Einwanderer ein alltägliches Bild. Mehr als eine halbe Million Schüler in Deutschland besitzt inzwischen einen türkischen Pass. Obwohl die meisten von ihnen bei uns geboren sind, ist das Miteinander oft schwierig. Mitschüler und Lehrer wissen wenig, in manchen Fällen gar nichts über deren kulturelle Hintergründe. Auf der anderen Seite interpretieren die türkischen Jugendlichen mangelndes Interesse manchmal schon als Feindseligkeit.

    Die Hamburger Körber-Stiftung möchte helfen, die gegenseitigen Vorurteile abzubauen, und fördert aus diesem Grund seit 1993 den deutsch-türkischen Jugendaustausch. Rund 150.000 DM hat die Stiftung bisher für Klassenreisen in die Türkei und Gegenbesuche türkischer Jugendlicher in Deutschland ausgegeben. Daneben war die Stiftung auch in der Fortbildung aktiv: Speziell für Lehrer und Gruppenleiter wurde ein interkulturelles Begegnungsseminar entwickelt und veranstaltet. Die Erfahrungen sowie aktuelle Tipps und Informationen stellt sie im Handbuch zum deutsch-türkischen Jugendaustausch allen Interessierten zur Verfügung.

    Mit dem Wettbewerb möchten sie jetzt dem deutsch-türkischen Jugendaustausch neue Impulse geben. Schüler, Jugendliche, Lehrer und Betreuer - sie alle sollen damit motiviert werden, sich gemeinsam und engagiert für originelle und modellhafte Austauschprojekte stark zu machen.

    http://www.jugendaustausch.de/

    No. 130 Deutsche sehen Deutsche [ 2001-07-12 ]
    Eine Sammlung von über 50000 Fotographien, die zu einem Selbstportrait der Deutschen zusammengestellt wurden.
    Die Deutschen Fototage sammelten mit Unterstützung der ARD, der Deutschen Lufthansa AG, der Hoechst AG und des Stern Fotografien, die zu einem Selbstportrait der Deutschen zusammengestellt wurden. Über fünfzigtausend haben sich beteiligt. Klar ist das vorgestellte Selbstportrait der Deutschen unvollständig, unwahr, tendenziös, falsch, unrichtig, ungültig, entsetzlich, rufschädigend, und überhaupt gemein, aber interessant, spannend, witzig, bunt, rätselhaft, ein-, zwei-, mehrdeutig und im Zweifelsfalle einfach schön anzusehen sind sie trotzdem. Auf jeden Fall finden Sie hier wunderbare Sprechanlässe für den Deutschunterricht. Viel Spaß beim Stöbern!
    http://www.hr-online.de/fotomuseum/dsd/

    No. 132 Märchen im Internet [ 2001-07-12 ]
    309 Märchen aus der ganzen Welt
    Suchen Sie Märchen für Ihren Deutschunterricht. Dann sind Sie hier genau richtig. 309 Märchen aus der ganzen Welt findet man hier alphabetisch geordnet zum Nachlesen und Herunterladen. Wer möchte, kann den wöchentlich erscheinenden Newsletter abonnieren.
    http://www.internet-maerchen.de/

    No. 133 Stilblüten [ 2001-07-13 ]
    Stilblüten aus Zeitungen, Briefen, Zitaten, über Computer, Versicherung usw.
    Warnung!

    Die folgenden Seiten beinhalten unterschiedlichste Darstellungen expliziten Irrsinns aus Zeitung, TV und anderen einschlägigen Quellen. Dies kann bei übermäßigem Konsum zu dauerhaftem Realitätsverlust sowie chronischer Lachsucht führen.

    Warum nicht auch einmal im Deutschunterricht?

    http://www.lachflash.de/

    No. 134 Geschichten und Märchen aus dem 19. Jahrhundert [ 2001-07-20 ]
    Wunderbar illustrierte Geschichten und Märchen aus dem 19. Jahrhundert
    Suchen Sie Erzählungen von Novalis, Joseph von Eichendorff, E.T.A. Hoffmann, Johann wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Gottfried Keller, Heinrich von Kleist oder vielleicht die Geschichten vom Struwwelpeter oder von Max und Moritz, vielleicht möchten Sie ein Märchen lesen oder im Unterricht einsetzen - dann sehen Sie doch einmal auf diesen Seiten nach. Die Geschichten sind wunderschön illustriert und in den meisten Fällen gibt`s auch die englische Übersetzung. Zu einigen Geschichten gibt es Aufgaben.
    http://www.vcu.edu/hasweb/for/menu.html

    No. 135 Emil und die Detektive [ 2001-07-09 ]
    Ein Projekt anlässlich des 100. Geburtstages von Erich Kästner im Jahre 1999
    Am 23. Februar 1999 jährte sich der Geburtstag von Erich Kästner zum 100. Mal. Dieses Datum haben wir zum Anlaß genommen, an diesen wunderbaren Schriftsteller zu erinnern. In unserer Webausstellung folgen wir der Jagd des Titelhelden aus Erich Kästners bekanntem Kinderbuch "Emil und die Detektive" durch Berlin. Um die Stationen dieser turbulenten Stadtrundfahrt zu visualisieren, haben wir Text- und Bildmaterial aus den Beständen des Zentrums für Berlin-Studien der Zentral- und Landesbibliothek Berlin zusammengestellt. Damit führen wir Sie einerseits in die Entstehungszeit der Geschichte (1929) zurück und stellen andererseits interessante Bezüge zur Gegenwart her. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen!
    http://www.zlb.de/projekte/kaestner/start.htm

    No. 136 Die Rechtschreibreform ist am Ende [ 2001-06-29 ]
    Für Sie gelesen: Theodor Ickler, DIE WELT, 29. 6. 2001
    Gräuliche Entwicklung: Zahlreiche Änderungen in den neuesten Wörterbüchern kommen in großen Teilen einer Rücknahme der Reform gleich. Warum deren Verteidigung nicht lohnt - Gastkommentar

    Als die WELT im Juli 2000 publik machte, daß die Rechtschreibkommission erhebliche Änderungen am gerade in Kraft getretenen Regelwerk beschlossen hatte, ließ das Dementi nicht lange auf sich warten. Inzwischen kann sich jeder anhand der neuesten Wörterbücher davon überzeugen, daß es mit den Änderungen - Hunderten an der Zahl - Punkt für Punkt seine Richtigkeit hatte. Auch das Österreichische Wörterbuch erscheint in Kürze neu, um "die Änderungen seit 1998" aufzunehmen. Millionen umgestellter Wörter-, Schul- und Kinderbücher sind obsolet. Es handelt sich hauptsächlich um die "unumgänglich notwendigen", jedoch von den Kultusministern untersagten Korrekturen im Bereich der Getrennt- und Zusammenschreibung.

    Doch steht als nächstes die Rücknahme grammatisch falscher Großschreibungen an ("so Leid es mir tut", "wie Recht der Minister hatte", "Pleite gehen", "morgen Abend" und so weiter). Auch bei den Getrenntschreibungen muß nachgebessert, der Typ "fleischfressend", "eisenverarbeitend" und so weiter wiederhergestellt werden. Ob die deutsche Sprachgemeinschaft bereit ist, die Marotten eines einzigen Reformers ("Stängel", "Quäntchen", "gräulich") mitzutragen, steht dahin. Trennungen wie "Buche-cker", "a-brupt" werden wieder gestrichen, da kein Mensch von Verstand und Geschmack davon Gebrauch macht.

    Eine absurde Geschichte ohne absehbares Ende. Sie ist nicht nur für die zwangsbeglückten Bürger ärgerlich, sondern auch für Verlage, die ihre neuen Bücher nicht gleich ins Altpapier geben wollen. Zu den ersten Opfern gehört der Heyne-Verlag, der in diesen Tagen ein tausendseitiges Rechtschreibwörterbuch herausbringt - auf dem Stand von 1996, weil der Verlag nicht zu den Glücklichen gehört, die von der Rechtschreibkommission exklusiv mit Informationen versorgt werden. Erst vor kurzem wurde bekannt, daß die privilegierten Verlage mit der Kommission eine 60 Seiten starke Liste von Trennstellen vereinbart haben, die sonst niemand kennt.

    Was hat uns die Reform eigentlich gebracht? Von "Erleichterungen" zu sprechen verbietet sich bei Strafe der Lächerlichkeit. Die Neuschreibung ist nicht nur schlechter, sondern auch schwieriger als die zu Unrecht "alt" genannte. Der orthographische Zustand auch der besten umgestellten Zeitungen ist beklagenswert. An den Schulen läßt man fünfe gerade sein. Angesichts dessen ist die künstlich angefachte Diskussion über Anglizismen und Sprachgesetze nur ein durchsichtiges Ablenkungsmanöver. Nicht zufällig sind es gerade Reformbetreiber, die am lautesten über den Sprachverfall klagen. Vor allem Unionspolitiker haben die Rechtschreibreform als Testfall für die Reformfähigkeit der Deutschen begrüßt. Die CDU war es auch, die in Schleswig-Holstein zur Annullierung des Volksentscheids gegen die Reform aufgerufen hatte...

    http://www.welt.de/daten/2001/06/29/0629fo264127.htx

    No. 137 Deutschunterricht für Zuwanderer [ 2001-07-02 ]
    Für Sie gelesen: Zuwanderer sollen künftig 600 Stunden Deutsch lernen.
    [Die Welt] Von Karl-Theodor zu Guttenberg

    Hamburg/Berlin - Die Zuwanderungskommission der Bundesregierung schlägt Pflichtsprachkurse für Ausländer vor, die nach Deutschland kommen. Empfohlen würden 600 Unterrichtsstunden mit Abschlussprüfung, berichtet die "Welt am Sonntag".

    Wer durchfalle, müsse weiterlernen. Notwendig sei auch eine Einführung in die Rechtsordnung und das politische System der Bundesrepublik sowie gesellschaftliche und berufliche Orientierungshilfe. Die Zuwanderungskommission unter Vorsitz der CDU-Politikerin Rita Süssmuth wird an diesem Mittwoch ihren Bericht vorlegen. Nach Angaben der "Welt am Sonntag" will die Kommission auch Ausländer zu Kursen verpflichten, die schon länger in der Bundesrepublik leben, aber die deutsche Sprache nicht beherrschen. Die Bezieher von Arbeitslosen- oder Sozialhilfe sollten eine Kürzung der Bezüge erfahren, wenn sie eine Teilnahme an Integrationskursen verweigerten.

    Wer sich erfolgreich integriere, solle laut Zuwanderungskommission bereits nach sechs statt nach acht Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft erwerben können, heißt es weiter. Süssmuth unterstrich, dass aber zuerst die Integration deutscher Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt gefördert werden müsse.

    Von den in Deutschland lebenden 82 Millionen Menschen besitzen rund 7,3 Millionen keine deutsche Staatsbürgerschaft. Nach einer Prognose des Statistischen Bundesamtes nimmt die Zahl der Menschen in Deutschland wegen des niedrigen Geburtenniveaus stetig ab. Demzufolge werde bis zur Mitte des Jahrhunderts die Bevölkerung bei einer gleich bleibenden Zuwanderung von derzeit durchschnittlich 200 000 Menschen im Jahr von 80 Millionen auf unter 70 Millionen schrumpfen. Um den momentanen Bevölkerungsstand zu halten, müssten jährlich 400 000 Menschen dauerhaft einwandern. Ohne Zuzüge würde die Zahl auf lediglich etwa 50 Millionen deutsche Staatsbürger sinken.

    Eine Berechnung der Vereinten Nationen stellt einen jährlichen Bedarf von 324 000 Einwanderern netto zur Sicherung der heutigen Einwohnerzahl bis 2050 fest. Der Ausländeranteil betrage dann 28 Prozent der Bevölkerung. Überdies passen sich dem Bielefelder Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg zufolge die "Neubürger rasch an das Modell der deutschen Minifamilie" an. Noch liege bei Einwandererfamilien die Kinderzahl im Mittel bei 1,9 gegenüber 1,2 bei Deutschen. Um das Durchschnittsalter in Deutschland von heute bis zum Jahr 2050 zu halten, bräuchte das Land 188 Millionen junge Einwanderer.

    Im Jahr 1999 sind 674 000 Ausländer nach Deutschland zugezogen, unter ihnen 95 000 Asylbewerber. 556 000 Menschen ohne deutschen Pass sind in andere Länder umgezogen. Der Demographieexperte Rainer Münz mahnt daher, das Verhältnis Einwanderer zu Auswanderern nicht außer Acht zu lassen. Es sei leicht zu kalkulieren, wie viel Einwanderung nötig wäre, um die Zahl der 20- bis 60-Jährigen stabil zu halten. Dazu müssten jährlich 300 000 bis 400 000 Menschen mehr kommen, als das Land verlassen.

    Nach Berechnungen des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung verringert sich das Erwerbspersonenpotenzial schon jetzt jährlich um bis zu 200 000 Personen. Bis zum Jahr 2040 würde die Zahl der Erwerbspersonen - ohne Zuwanderung und bei konstanten Erwerbsquoten - von heute 41 Millionen auf etwa 25 Millionen absinken. Selbst bei einer jährlichen Nettozuwanderung von 100 000 Personen gäbe es dann nur noch 31 Millionen Erwerbspersonen. So müsste Deutschland jährlich 500 000 Zuwanderer aufnehmen, um die Zahl der Erwerbstätigen bis 2040 stabil halten zu können.

    In dem Entwurf der Zuwanderungskommission der Bundesregierung wird vorgeschlagen, zunächst jährlich 10 000 bis 20 000 Zuwanderern eine dauerhafte Arbeitserlaubnis zu erteilen. Bei nachweisbarem Mangel auf dem Arbeitsmarkt könne man weitere 20 000 Arbeitnehmer aufnehmen.

    http://www.welt.de/daten/2001/07/02/0702de264836.htx

    No. 138 Gewinner der Juni-Aktion [ 2001-07-02 ]
    Die Gewinner unserer vier Juni-Aktionen stehen fest.
    Unsere Juni-Aktion erfuhr eine rege Beteiligung. Insgesamt 448 Zuschriften landeten in unserer Lostrommel.

    Die Gewinner stehen nun fest. Insgesamt 20 Buchexemplare werden in den nächsten Tagen verschickt.

    Gehören Sie zu den Gewinnern? Sehen Sie einfach nach: http://www.daf-portal.de/sonstiges/gewinner.php

    http://www.daf-portal.de/sonstiges/gewinner.php

    No. 139 Info des Sprachverbands [ 2001-07-03 ]
    Änderung des Zeitplanes zur Umsetzung des neuen Sprachförderkonzepts der Bundesregierung
    Das zum 01.01.2002 geplante neue Sprachförderkonzept der Bundesregierung wird um ein Jahr auf den 01.01.2003 verschoben.
    http://www.sprachverband.de/

    No. 140 Miteinander leben [ 2001-07-04 ]
    Für Sie gelesen: Scharfe Töne beim Thema Harmonie
    [Frankfurter Rundschau] Das dritte große Kapitel des Berichts der Zuwanderungs-Kommission klingt nach Harmonie: "Miteinander leben" lautet die Überschrift über den gut 60 Seiten zur Integrationspolitik. Dennoch lauert gerade hier Konfliktstoff, denn es geht um viel Geld und Differenzen im Detail.

    Der politische Streit wird sich vor allem am Familiennachzug entzünden. Die Süssmuth-Kommission rät hier - nach kontroverser Diskussion in den eigenen Reihen -, eine Anhebung des Nachzugsalters für Kinder von derzeit 16 Jahren zumindest zu prüfen. Damit liegt das Gremium nahe bei den Vorschlägen der Europäischen Kommission. Auch SPD und Grüne befürworten, dass Migrantenkinder mindestens bis zum 18. Lebensjahr zur ihren Eltern ziehen dürfen. Innenminister Otto Schily hat bisher signalisiert, das sei mit ihm nicht zu machen. Der Union geht schon die geltende Regelung zu weit. Sie fordert eine Herabsetzung des Nachzugsalters auf sechs beziehungsweise zehn Jahre.

    Wenig strittig dürften die Vorschläge zur Integration sein. Hier empfiehlt das Gremium das niederländische Modell, das Zuwanderern mittels eines Vertrags zu rund 600 Stunden Sprach- und Integrationskursen verpflichtet. Laut Kommission müssten dafür bundesweit 220 000 Kursplätze geschaffen werden. Die jährlichen Kosten schätzt sie auf 615 Millionen Mark. Das ist das Doppelte dessen, was der Bund derzeit für Sprachkurse zahlt. Nach welchem Schlüssel Bund, Länder und Gemeinden diese Summe aufbringen sollen, lässt die Kommission offen. Auch in den Partei-Konzepten gehört die Finanzierung der allenthalben geforderten Integrationskurse zu den ungelösten Fragen.

    Die Teilnahme an den Kursen will die Kommission vor allem durch Anreize fördern. In diesem Grundsatz sind sich auch alle Parteien einig. Die Union sieht allerdings für die Nichtteilnahme Sanktionen vor bis hin zur Versagung des Aufenthaltserlaubnis. Der Kommissionsbericht enthält dazu die nicht unumstrittene Empfehlung: "Wer das Kursangebot nicht annimmt, obwohl es ihm möglich wäre, sollte eine Kürzung der Sozialbezüge erfahren." ...

    http://www.fr-aktuell.de/fr/101/t101005.htm

    No. 141 Englisch bevorzugt [ 2001-07-06 ]
    Für Sie gelesen: Die feierlichen Erklärungen zum 'Jahr der Sprachen' und die Wirklichkeit in europäischen Institutionen
    [Frankfurter Rundschau, 05.07.2001] Ein beliebter Brüsseler Witz geht so: Wie könnte man die Sprachenfrage in der Europäischen Union am besten lösen? Ganz einfach: Es wird nur noch Englisch und Französisch geredet. Allerdings unter einer Bedingung: Alle Franzosen müssen Englisch und alle Engländer Französisch sprechen.

    Der Scherz beschreibt ein ernsthaftes Problem und die scheinbar unüberwindlichen Hürden für dessen Lösung. Heute gibt es in der EU elf offizielle Sprachen, das ergibt 110 verschiedene Sprachkombinationen für Übersetzer und Dolmetscher. Wenn im Zuge der Erweiterung nur drei neue Länder hinzukommen, steigen die Sprachkombinationen auf 182, bei weiteren sechs Ländern sind es bereits 380. Jeder weiß also, dass es so nicht weitergehen kann , aber alle scheuen die offene und politisch heikle Diskussion darüber, ob es nicht eine Entscheidung für ein, zwei oder drei Arbeitssprachen geben müsste und welche das sein sollen. Derweil schafft sich der Brüsseler Alltag unbemerkt seine eigenen Normen: Das Englische ist auf stillem, aber stetigem Erfolgskurs und bringt selbst das traditionell vorherrschende Französisch in Bedrängnis.

    Grundsätzlich ist alles natürlich ganz anders. Da ist "jede Sprache ein zentraler Teil des europäischen Kulturerbes und wird es auch in Zukunft sein", so steht es geschrieben in der Erklärung zum diesjährigen Europäischen Jahr der Sprachen, das gemeinsam von der EU und dem Europarat ausgerufen wurde. Weil die Praxis lehrt, dass man sich in der eigenen kulturell noch so wertvollen Sprache nicht mit jedem verständigen kann, hat die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding ein ehrgeiziges Ziel. Sie möchte, dass jeder Europäer nach Abschluss der Schule mindestens zwei Fremdsprachen beherrscht. Aber welche? Wer wird sich schon die Mühe machen, Schwedisch, Portugiesisch oder gar Deutsch zu lernen? ...

    http://www.fr-aktuell.de/fr/300/t300005.htm

    No. 142 The Web Side Stories - Verzweigte Kürzestgeschichten [ 2001-07-26 ]
    Eine Projektarbeit an der Sekundarschule Minerva Basel
    Wieder einmal ist es Montag:
    Gretel wartet auf Hänsel vor dem Schulhaus in der St.Alban-Vorstadt in Basel. Sie freuen sich auf den bevorstehenden Tag. Erwartungsvoll betreten sie das Schulgebäude.
    Weiter wie: ein Krimi, eine Komödie, eine Tragödie, eine Liebesgeschichte, ein Science-Fiction, mit oder ohne Tränen, mit oder ohne Leichen - so wie Sie surfen.
    http://projekte.minerva-schulen.ch/html/projekte/webside/story/htm/1/1.htm

    No. 143 Denk-mit-Geschichten [ 2001-07-30 ]
    In diesen Geschichten sollen Sie kleine Fehler finden
    Ein Hahn, der Eier legt, Löwenzahn, der blau blüht, Salz und Pfeffer im Griesbrei? Auf dieser Seite finden Sie kleine Geschichtchen, die besonders für Kinder geeignet sind. In die Geschichten haben sich Fehler eingeschlichen, die erkannt werden sollen. Kleine Übung im Textverstehen, die sehr gut im Deutschunterricht für Anfänger eingesetzt werden kann.
    http://www.stud.ntnu.no/~linek/geschichte.htm

    No. 144 Lyrik ersurfen [ 2001-07-31 ]
    Interaktives Kennenlernen von Gedichten
    Das Projekt stellt deutschsprachige Gedichte verschiedener Zeiten dar. Dem Spieltrieb folgend kann der Leser zahlreiche Zusatzinformationen abrufen, wie zum Beispiel Informationen über den Autor, die Entstehungszeit, einzelne Motive oder Stilmittel.

    Dabei werden nicht nur die Seiten des Projektes benutzt - es sollen auch andere Seiten im WWW als Informationsquelle hinzugezogen werden. Diese externen Links sind kursiv abgebildet. Zahlreiche Aufgaben ermöglichen eine Überprüfung des Gelernten. Zudem ermöglichen einige Stellen aktives Mitgestalten der Seiten.

    http://www.mdzonline.de/lyrik/ly-konzept.htm

    No. 145 Freiburger Anthologie [ 2001-08-10 ]
    Über 600 der wichtigsten deutschsprachigen Gedichte aus der Zeit zwischen 1730 und 1900
    Das Projekt Freiburger Anthologie beinhaltet die wichtigsten literarischen Texte der Klassikerzeit (1720-1900).

    Momentan steht im Rahmen der Freiburger Anthologie erst die Lyrik zur Verfügung, die Einbindung von Prosa- und Dramentexten befindet sich aber bereits in Vorbereitung.

    Bekannte Gedichte von Goethe, Hölderlin und Schiller, aber auch unbekannte Werke von Strachwitz, Platen oder Freiligrath werden mit Metadaten wie z.B. Angaben zu unterschiedlichen Fassungen, Erscheinungsjahr, Entstehungsjahr, Zyklus usw. aufgenommen, um eine differenzierte Kategorisierung zu gewährleisten. Jedes Gedicht wird an einer Druckausgabe redigiert und ist somit zitierfähig. Zu vielen Gedichten liegen mehrere Fassungen vor, die in einer Parallelansicht verglichen werden können.

    http://freiburger-anthologie.ub.uni-freiburg.de/fa.pl

    No. 146 Herr Zahns Liederbuch [ 2001-08-13 ]
    Die Texte bekannter deutscher Lieder, vor allem auch für den Sprachunterricht hilfreich
    Singen Sie gern im Sprachunterricht? Dann sind Sie auf dieser Seite richtig. Hier finden Sie die Texte bekannter deutscher Kinder- und Volkslieder, Weihnachtslieder sowie populärer deutscher Popsongs, insbesondere der Prinzen.
    http://sps.k12.mo.us/khs/german/songbook/popmusik/popmusik.htm

    No. 147 Günters Genialer Gedicht Generator [ 2001-07-13 ]
    Günters Genialer Gedicht Generator
    Sind Sie wieder einmal ideenlos beim Dichten? Dann wird Ihnen Günters Gedicht Generator sicherlich helfen können. Sie können ihre eigenen Vorgaben einbringen, Poetron selbst bemüht sich dann nach besten Kräften, diese Vorgaben in seine Werke zu integrieren.
    http://www.in-chemnitz.de/~gg/poetron.html

    No. 148 Lexikon der Jugendsprache [ 2001-08-14 ]
    Jugendliche hatten schon immer ihren eigenen Wortschatz, der sich von Generation zu Generation verändert. Ein Lexikon von A-Z.
    Das Lexikon wurde in Gruppenarbeit von Schülern des Deutsch-E-Kurses der Klassen 8a/8b der Gesamtschule Duisburg-Süd im Januar/Februar/März 1997 zusammengestellt. Sie untersuchten Jugendzeitschriften und griffen auf ihren eigenen Wortschatz und -gebrauch zurück. Zusätzlich führten sie eine Umfrage unter 160 Schülern des 8. Jahrgangs der Schule durch.

    Prädikat: Echt cool ...

    http://www.du.nw.schule.de/geds/fachbereiche/deutsch/dejsp.htm

    No. 149 Bücherwurm [ 2001-08-15 ]
    Rezensionen von Kinder- und Jugendbüchern von Schülerinnen und Schülern
    Rezensionen von Kinder- und Jugendbüchern werden von Schülerinnen und Schülern für Gleichaltrige gemacht und sollen im Austausch mit vielen anderen Schulen zu einem internationalen Katalog werden, in dem auch weitere Medien ergänzt werden können (Sprachenunterricht und Arbeitsgemeinschaften in allen Jahrgängen).

    Kinder- und Jugendbücher werden gelesen und im Unterricht vorgestellt. Rezensionen werden erstellt, diskutiert und als WWW-Seite in das Internet eingespeist. In Zusammenarbeit mit anderen Schulen kann dieser Katalog erweitert und aktualisiert werden.

    Mit Partnerschulen besonders in englisch- bzw. französischsprachigen Ländern soll ein Austausch mit der zum jeweiligen Land gehörigen Literatur erfolgen und so internationale Erweiterungen angeregt werden. Auch der Austausch über verschiedene Interpretationen von Texten auf unterschiedlichem kulturellem Hintergrund wird zum Thema. Die Besucher dieser Webseite werden aufgefordert, sich mit eigenen Rezensionen am Projekt zu beteiligen.

    http://www.gebonn.de/projekte/buecher/bwurm.htm

    No. 150 Textropolis [ 2001-08-16 ]
    Literarische Texte zu deutschen Städten
    Kern des Projektes ist eine interaktive Landkarte von Deutschland. Von hier aus gelangt der Leser zu Texten über deutsche Städte, Kleinstädte und Dörfer. Die Städte werden in der Karte sichtbar, sobald ein Text über sie vorliegt. "Wir wollen erst einmal nur die Möglichkeit zum Zuhören und Lesen geben. Möglichst viele Orte - möglichst viele Texte. Besucher werden dann, indem sie die Texte lesen, eine literarische Reise durch Deutschland machen können, eine faszinierende Reise durch Köpfe verschiedenster Autoren." Schade nur, dass das Projekt auf Deutschland beschränkt ist - es wäre noch spannender, Texte über Städte in anderen Ländern zu lesen, wenn schon ein globales Medium genutzt wird.
    http://www.textropolis.de/1024.htm

    No. 151 Schily zum Süßmuth-Konzept [ 2001-07-10 ]
    Für Sie gelesen: Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) möchte ein von Grund auf neues Ausländerrecht für ein „weltoffenes, modernes Deutschland“
    [Süddeutsche, 10.07.2001]
    SZ: Den Vorschlägen der Süssmuth-Kommission stimmen fast alle zu – nur die CDU/CSU nicht. Man hat aber den Eindruck, Sie wollen die CDU unbedingt mit im Boot haben. Warum eigentlich?
    Schily: In der Tat haben die meisten politischen Kräfte den Bericht begrüßt – die Wirtschaft, die Gewerkschaften, die Kirchen. Ich sehe nur einige Vertreter der CDU/CSU, die versuchen, auf Distanz zu gehen. Ein Zuwanderungs- und Integrationsgesetz braucht die Zustimmung im Bundestag und im Bundesrat; bekanntlich sind die Mehrheitsverhältnisse unterschiedlich. Außerdem bin ich überzeugt, dass es sich um ein Thema handelt, dessen Wirkungen den Zeitraum von einer Legislaturperiode oder von zweien überdauert. Daher empfiehlt es sich, einen breiten Konsens zu suchen.
    SZ: Es geht Ihnen um breite Zustimmung zu einer historischen Wende: Deutschland ist Einwanderungsland. Was früher so oft verneint wurde, soll jetzt per Gesetz akzeptiert werden?
    Schily: Ja. Wichtig ist, dass inzwischen von allen Seiten anerkannt wird, dass sich eine Einwanderungsbewegung vollzogen hat und dass das auch positive Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und Wirtschaft gehabt hat. Insofern hat sich die Lage gegenüber der Situation noch vor drei Jahren deutlich zum Positiven verändert. Das ist eine Wende. Die wird auch von der CDU so gesehen.
    SZ: Aber das Süssmuth-Konzept wird von ihr abgelehnt. War es vielleicht ein Fehler, mit Rita Süssmuth eine Frau zur Vorsitzenden der Kommission zu machen, die in der CDU mittlerweile eine Randrolle spielt? Erschwert das der Union jetzt die Zustimmung?
    Schily: Diese Bewertung ist mir nicht zugänglich. Rita Süssmuth war lange Zeit Bundestagspräsidentin, sie war Ministerin unter Bundeskanzler Kohl, sie hat ihren eigenen Kopf, und das war ja auch das Ausschlaggebende (gekürzt, vollständiger Text in der Quellangabe) ...
    http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel58446.php

    No. 152 Die schreibende Schule [ 2001-08-17 ]
    Ein Webprojekt der Pestalozzischule in Gladbeck-Zweckel
    Das Webprojekt der Pestalozzischule in Gladbeck-Zweckel bietet ein kunterbuntes Angebot rund ums Lesen und Schreiben. Hier findet man Mitschreibgeschichten für Kinder, das Projekt "Kinder erleben Bücher", ein Märchenprojekt, die Schülerzeitung "Bonbons", weiterführende Links zum Thema und vieles mehr. Schauen Sie rein - es lohnt sich!
    http://home.kamp.net/home/hans-juergen.fuhrmann/uebersicht.html

    No. 153 Anagramme [ 2001-08-27 ]
    Wissen Sie, was Anagramme sind? Man nehme ein oder mehrere Wörter und versuche, aus den vorhandenen Buchstaben neue sinnvolle Wörter zu bilden.
    Ein witziges Sprachspiel im Deutschunterricht ist das Bilden von Anagrammen. Eigentlich brauchen Sie nur ein Blatt Papier und einen Bleistift. Aber oft ist auch eine Menge Geduld notwendig. Anregungen und witzige Ideen finden Sie auf der folgenden Webseite. Zusammengetragen wurden hier Einwort- und Doppelanagramme, Anagramme aus Namen von Politikern, Prominenten, Städten, Ländern, Nationalitäten und vieles mehr. Unter der Rubrik "coole Anagramme" finden Sie unter anderem: "Regierung - genug irre" oder "unsere Geschaeftsleitung - elf Taugenichtse gruessen". Für alle, die wenig Geduld haben, sich selbst Anagramme auszudenken, gibt es einen Anagramm-Generator.
    http://www.sibiller.de/anagramme/

    No. 154 Palindrome [ 2001-07-18 ]
    Als Palindrome wird eine sinnvolle Buchstaben- oder Wörterfolge bezeichnet, die auch rückwärts gelesen einen Sinn ergeben
    Alle Bananen, Anabella! --- Die liebe Tote! Beileid! --- Ein Examen ? Ne, Maxe, nie! --- Die Bildung einfacher Palindrome macht Spaß und kann den Sprachunterricht auflockern. Versuchen Sie sich doch selbst einmal oder schauen Sie in die Sammlung von Palindromen unter der folgenden Adresse:
    http://www.ulfhinze.de/kram/palindrom.htm

    No. 155 zitate.at [ 2001-08-31 ]
    Zitate zu jeder Gelegenheit
    Ein treffendes Zitat an der richtigen Stelle würzt ein Referat oder eine schriftliche Arbeit. Dank dieser Zitate-Datenbank, die sich nach Stichwörtern durchsuchen lässt, ist das passende Zitat im Internet-Zeitalter nur einen Mausklick weit entfernt.
    http://www.zitate.at

    No. 156 Zungenbrecher [ 2001-09-11 ]
    289 deutschsprachige Zungenbrecher
    Zungenbrecher eignen sich ideal dazu, die Aussprache zu verbessern. Üben Sie doch einmal einige Exemplare aus dieser Sammlung im Sprachunterricht. Das ist nützlich und macht viel Spaß.
    http://www.uebersetzung.at/twister/de.htm

    No. 157 Warum Sprachkurse für die Eltern hilfreich sind [ 2001-07-11 ]
    Für Sie gelesen: Oder: Hier spricht man nicht Deutsch / Neue Ergebnisse aus der Wirtschaftsforschung / Von Joachim F. Frick und Gert G.Wagner
    [Frankfurter Rundschau] In der Diskussion über die Neugestaltung der Einwanderungspolitik taucht in fast allen Empfehlungen die Forderung auf, dass sich Politik und Gesellschaft mehr um die Integration der hier lebenden Ausländer und Zugewanderten kümmern mögen. Dabei spielen die Sprachfähigkeiten der Zuwanderer in Deutschland eine zentrale Rolle. Hier haben sich in den vergangenen Jahren erhebliche Veränderungen vollzogen, auf die Gert G. Wagner und Joachim F. Frick vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin im folgenden Beitrag hinweisen. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse, die wir leicht gekürzt dokumentieren, im DIW-Wochenbericht 24/2001.

    Gute Kenntnisse und die Benutzung der deutschen Sprache im Alltag werden zur Integration in die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland als notwendig angesehen. Folglich wird diskutiert, für Zuwanderer Sprachkurse einzurichten. Dabei wird oft übersehen, dass auch viele Zuwanderer, die bereits hier leben, über unzureichende Sprachkenntnisse verfügen. Auch deutschstämmige Aussiedler - und insbesondere deren Familienangehörige - beherrschen häufig die deutsche Sprache nicht gut. Das DIW Berlin legt hierzu auf der Grundlage seiner Erhebung "Sozio-oekonomisches Panel" (SOEP) statistische Basisinformationen vor.

    Das "Sozio-oekonomische Panel" ist eine seit 1984 vom DIW Berlin durchgeführte Wiederholungsbefragung, die speziell eine "Ausländerstichprobe" und eine "Zuwandererstichprobe" umfasst. Insgesamt wurden im Jahre 1999 über 14 000 Erwachsene (über 16 Jahre) befragt, darunter knapp 1800 Ausländer und über 600 Aussiedler. Dabei können auch Personen befragt werden, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, da der Fragebogen seit Beginn der Erhebung in die fünf wichtigsten "Gastarbeitersprachen" übersetzt wird. Aussiedler, die nicht selbst Deutsch sprechen, leben meist in einem Deutsch sprechenden Aussiedlerhaushalt, so dass hier der SOEP-Interviewer durch ein Haushaltsmitglied unterstützt werden kann. (. . .) Die im SOEP erfassten Sprachfähigkeiten beruhen nicht auf normierten Tests, sondern auf den Selbsteinschätzungen der Teilnehmer. Gefragt wird nach "Deutsch sprechen" und "Deutsch schreiben" sowie nach der im Alltag überwiegend genutzten Sprache. Diese Fragen werden allen Ausländern und Aussiedlern - unabhängig vom Geburtsland - gestellt. (. . .)

    http://www.fr-aktuell.de/fr/160/t160002.htm

    No. 158 Black Box BRD [ 2001-08-21 ]
    Zwei deutsche Leben: Andres Veiels Dokumentarfilm
    Bis in die neunziger Jahre wird das Land von der Machtprobe zwischen Staat und "Rote Armee Fraktion" erschüttert. Wolfgang Grams rebelliert wie viele seiner Generation. Er radikalisiert sich und geht in den Untergrund. Alfred Herrhausen dagegen macht eine Bilderbuchkarriere und zählt - an der Spitze der Deutschen Bank - schließlich zu den mächtigsten Männern der Bundesrepublik ... Die Eltern und der Bruder von Wolfgang Grams kommen ebenso zu Wort, wie Traudl Herrhausen, die Witwe Alfred Herrhausens. Top-Manager und Ex-Kollegen der Deutschen Bank, wie auch politische Weggefährten von Wolfang Grams. Eine fesselnde Dokumentation, die alle sehen sollten, die sich für die jüngere deutsche Geschichte interessieren. Wann dieser Film in Ihrer Stadt läuft, finden Sie unter folgender Adresse:
    http://de.movies.yahoo.com/timer/

    No. 159 Mosaik- Die Internetseite für Deutschlehrer in Südosteuropa [ 2001-07-16 ]
    Informations-, Austausch- und Kontaktmöglichkeiten für Deutschlehrer in Südosteuropa
    www.daf-mosaik.org ist eine regionale Internetseite für Deutschlehrer in Südosteuropa mit Informations-, Austausch- und Kontaktmöglichkeiten. Außerdem werden Unterrichtstipps und Beiträge aus der regionalen Deutschlehrer-Zeitschrift "Mosaik" ins Netz gestellt.
    http://www.daf-mosaik.org/

    No. 160 Werbeplakate in Deutschland [ 2001-09-03 ]
    Unterrichtstipps des Goethe-Instituts Helsinki
    Zwei Anregungen zum Einsatz von Werbeplakaten findet man auf den Seiten des Goethe-Instituts Helsinki. Aufgaben gibt es unter anderem zum Thema Schriftsteller als Werbetexter. Anlass interessanter Diskussionen könnte die Präsentation (nackter) Körper auf Werbeplakaten sein. Wie und wofür werben sie? Wie wurden sie unterschiedlich in der DDR und der alten Bundesrepublik eingesetzt?
    http://www.goethe.de/ne/hel/dertip1.htm

    No. 161 Gewinnspiel: 50 Jahre Goethe-Institut [ 2001-07-17 ]
    Stellen Sie in einem Gewinnspiel unter Beweis, dass Sie alles über die Anfänge des DaF-Unterrichts wissen.
    Das Goethe-Institut wird 50 Jahre alt und feiert sein Jubiläum mit der Ausstellung "Murnau, Manila, Minsk: 50 Jahre Goethe-Institut 1951 – 2001", die vom 5. Juli bis zum 25. September im Deutschen Historischen Museum in Berlin die facettenreichen Wechselwirkungen zwischen der kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung Deutschlands und des Auslands zeigt. Unterstützt wird die Ausstellung vom Max Hueber Verlag, der dem Goethe-Institut seit dessen Anfängen eng verbunden ist. Mit dem ersten Standardlehrwerk für Deutsch als Fremdsprache aus dem Jahre 1955, "Deutsche Sprachlehre für Ausländer" von Schulz/Griesbach, begann die Erfolgsgeschichte des Goethe-Instituts und des Max Hueber Verlags, der sich zum weltweiten Marktführer im Bereich Lehrwerke für Deutsch als Fremdsprache entwickelte. Lesen Sie mehr in "Wie es vor 50 Jahren begann." und stellen Sie in unserem Gewinnspiel unter Beweis, dass Sie alles über die Anfänge des DaF-Unterrichts wissen.
    http://www.hueber.de/lehrer/goethe/

    No. 162 Internet-Inhalte kopieren [ 2001-08-30 ]
    Bevor Sie eine Adresse oder Telefonnummer auf einer Web-Seite abschreiben, um sie dann später in Ihre Datenbank einzutippen, hier einige elegantere Tipps:
    Diese Seite erläutert an anschaulichen Beispielen einige Techniken, um Textteile oder Bilder aus dem Internet auf den eigenen PC zu laden. Diese Texte / Bilder können dann weiterverwendet werden, zum Beispiel zur grafischen Ausgestaltung von Übungs- und Testblättern oder als bereitgestelltes Material für eigene Kreationen mit Ihrem Kurs.
    http://www.www-kurs.de/kopieren.htm

    No. 163 Computer im Deutschunterricht [ 2001-08-22 ]
    Dieser Titel behandelt verschiedene Einsatzmöglichkeiten des Computers im DaF-Unterricht
    Analysiert werden methodisch-didaktische, lernpsychologische und medienspezifische Aspekte und er werden zudem Unterrichtsbeispiele gezeigt.
    http://www.langenscheidt.de/cgi-bin/getinfo.pl?isbn=3-468-49662-1

    No. 164 Wirtschaftskommunikation Deutsch Bd. 2 [ 2001-07-23 ]
    Das Lehrwerk zeigt authentische Handlungsketten aus bekannten Industrieunternehmen.
    Der zweite Band des Lehrwerks Wirtschaftskommunikation Deutsch gibt in wiederum 15 Kapiteln Einblick in die Unternehmenspraxis mit Schwerpunkten auf die Themen Verkaufsförderung, Messestrategien, Logistik, Mitarbeiterführung etc.
    http://www.langenscheidt.de/cgi-bin/getinfo.pl?isbn=3-468-90476-2

    No. 165 punkt.de [ 2001-09-14 ]
    Ein Online-Journal und Forum für deutsche Sprache, Literatur und Landeskunde für Deutschlernende und -studierende
    In diesem Online-Journal finden Sie sehr gute Beiträge von und für Deutsch-StudentInnen und interessante landeskundliche, kulturelle, literarische und literaturwissenschaftliche Texte. Hier können Meinungen ausgetauscht und literarische Produkte veröffentlicht werden.
    http://punktde.ruhr-uni-bochum.de/main.html

    No. 166 LeMo - Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts [ 2001-09-20 ]
    LeMO steht als Abkürzung für
    LeMo ist ein gemeinsames Projekt des Deutschen Historischen Museums (DHM), des Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (HdG) sowie des Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik (ISST). Neben den musealen Objekten und den dazugehörenden historischen Informationen umfaßt LeMO derzeit rund 750 Biographien zu Politikern, Künstlern, Wissenschaftlern etc. Für jedes Jahr des 20. Jahrhunderts gibt es außerdem eine Jahreschronik, die einen schnellen Überblick ermöglicht. Zahlreiche Statistiken und Schaubilder runden das Angebot ab.

    Wie in einem realen Museum werden Führungen durch das virtuelle Museum angeboten. Ein Avatar wird Sie auf Wunsch durch die virtuellen Welten begleiten. Sie können sich die Führungen auch als Video ansehen.

    http://www.dhm.de/lemo/home.html

    No. 167 Kein Pardon für Klassiker [ 2001-08-23 ]
    Literarische Parodien und Travestien
    Lenore fuhr ums Morgenrot, und als sie ´rum war, war sie tot. - Vielleicht eine der kürzesten Parodien auf ein langes Gedicht von Gottfried August Bürger. Fast alle berühmten deutschen Schriftsteller wurden parodiert, viele von ihnen haben sich selbst als Parodisten versucht. Eine hübsche Anthologie von Parodien, die Ihnen beim Durchstöbern sicherlich viel Vergnügen bereitet, haben Ernst Rohmer, Theodor Verweyen und Gunther Witting zusammengestellt. Viel Spaß beim Lesen!
    http://www.phil.uni-erlangen.de/~p2gerlw/parodie/lenore.html

    No. 168 Erich Kästner [ 2001-09-13 ]
    Angebot zur Arbeit mit Kästner-Texten vom Goetheinstitut Helsinki
    Interessantes über und von Erich Kästner hat das Goetheinstitut Helsinki zusammengestellt. Neben Informationen zu Leben und Werk des großen Schriftstellers findet man hier Unterrichtsvorschläge zu Texten von Tucholski sowie ein Kreuzworträtsel.
    http://www.goethe.de/ne/hel/depek.htm

    No. 169 Günter Grass erhielt den Viadrina-Preis [ 2001-07-19 ]
    Im Rahmen der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) nahm der Schriftsteller Günter Grass am 13. Juli 2001 den Viadrina-Preis entgegen.
    Mit dem Viadrina-Preis wurden die besonderen Verdienste des 73-jährigen Literatur-Nobelpreisträgers um die deutsch-polnischen Beziehungen geehrt. Gleichzeitig wurde die mit 5000 Mark (2556 Euro) dotierte Auszeichnung zum dritten Mal vergeben. Erster Preisträger war 1999 der Übersetzer Karl Dedecius. 2000 wurde der polnische Journalist Adam Michnik ausgezeichnet. Er hielt auch die Laudatio auf Grass. Stifter des Viadrina-Preises ist Claus Detjen, früherer Herausgeber der «Märkischen Oderzeitung». Weitere Informationen zur Preisverleihung finden Sie unter der folgenden Adresse:
    http://presse.euv-frankfurt-o.de/Presseinformationen/PI94.html

    No. 170 biblint.de - Bibliographieren im Internet [ 2001-09-12 ]
    Bibliotheken, Datenbanken, Bibliographien
    biblint.de hält eine umfangreiche Sammlung bibliographischer Links bereit: Verzeichnisse lieferbarer Bücher, Bibliotheken, bibliographische Datenbanken und Bibliographien in Deutschland und anderswo. Für eine vollständige Übersicht benutzen Sie bitte links den Punkt "Literaturrecherche". Im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften verzeichnet biblint.de Hinweise zu Aufsatzdatenbanken, Fachbibliographien und Zeitschriften. Die Germanistik steht dabei im Vordergrund, wird aber keineswegs ausschließlich behandelt. Literaturwissenschaftler und Linguisten finden hier außerdem eine Sammlung von Links zu Webseiten für Germanisten, zu literaturwissenschaftlichen Goethe-Seiten und zu Leo Perutz.
    http://www.biblint.de/index.html

    No. 171 ABACHO.de hilft beim Übersetzen [ 2001-07-20 ]
    Neu: ABACHO.de hilft beim Übersetzen - Was heißt denn gleich noch mal...?
    Wer kennt nicht die verzweifelte Suche nach einer anderssprachigen Vokabel? Egal ob der Filius fragt, weil er sein Wörterbuch verlegt hat, die Bedienungsanleitung für die neue Kamera nur in englischer Version vorliegt oder ein Fachbegriff der französischen Küche geklärt werden muss.

    Hier hilft das neue Übersetzungstool der Internet-Suchmaschine ABACHO.de. Unter dem Stichwort Online-Übersetzung gibt's den gewünschten Begriff in Sekundenschnelle. Unter anderem lässt sich vom Deutschen ins Englische und Französische und natürlich umgekehrt übersetzen. Insgesamt stehen 16 Übersetzungsmöglichkeiten zur Auswahl. Eine tolle Sofort-Hilfe für die kleinen Tücken des Alltags.

    Und die können sich auch Suchmaschinennutzer bei der Entzifferung von englisch- und französischsprachigen Ergebnisseiten zunutze machen. Denn hier wartet ABACHO.de noch mit einem ganz besonderen Service auf. Neben dem Text-Translator steht für diesen Fall ein Web-Translator bereit, er die Texte der kompletten Webseite übersetzt. Und das Schönste: ABACHO.de-User können diesen Service kostenlos nutzen. Die Übersetzungen sowohl beim Text- als auch beim Web-Translator werden automatisch mit moderner Software erstellt, die Qualität entspricht dem heute möglichen Standard in diesem Bereich.

    http://translator.abacho.de/

    No. 172 German as a foreign language [ 2001-07-25 ]
    Internetzeitschrift für Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer weltweit
    Die Internetzeitschrift "German as a foreign language" richtet sich an Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer in Schulen und Hochschulen weltweit. Sie werden in dieser Nummer unter anderem die folgenden Artikel finden:
    • Wirtschaftskommunikation ohne Komposita und Derivate? Zur Vermittlung von Wortbildungsstrukturen in Theorie und Praxis des Wirtschaftsdeutschen von Guido Rings (Cambridge)
    • Online Learning Systems as Mediation between Cyberspace and Learner. Why (and how) teachers (and not primarily students) should become 'autonomous' von Hans Werner Hess (Hong Kong)
    • Tief greifend, aber nicht zufrieden stellend. Zum Stand der Rechtschreibreform anlässlich der Neuauflage des Rechtschreib-Dudens (2000) von Theodor Ickler (Erlangen) und
    • "Neuanglodeutsch" Zur vermeintlichen Bedrohung des Deutschen durch das Englische von Peter Hohenhaus (Bradford).
    http://gfl-journal.com

    No. 173 Kinder müssen ans Internet [ 2001-07-24 ]
    Für Sie gelesen: Nicht so früh, aber doch möglichst früh sollten Kinder an das Internet herangeführt werden
    [Die WELT, 23.07.2001] Wenn es um die Zukunft ihrer Kinder geht, setzen die Deutschen auf das Internet. Das ist das Ergebnis einer heute veröffentlichten Studie, die das Marktforschungsinstitut Emnid im Auftrag des Internet-Providers AOL erstellt hat. Danach vertreten 73,1 Prozent der Deutschen im Alter von 14 Jahren und darüber die Auffassung, dass Kinder künftig nur dann eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben, wenn sie kompetent mit dem Internet umgehen können. Mehr als 63 Prozent der Befragten gaben an, ihrer Ansicht nach sei "Internet-Kompetenz heutzutage für Kinder sehr wichtig". Mehr als die Hälfte vertrat die Auffassung, Kinder sollten "so früh wie möglich an das Internet herangeführt werden". Befragt wurden insgesamt 1.500 Erwachsene und Jugendliche.

    Der Großteil der deutschen Kinder hat inzwischen seine Erfahrungen mit dem Internet gemacht. Nur rund 25 Prozent sind bislang nicht selbst mit dem Internet in Berührung gekommen; mehr als ein Drittel davon soll aber in den kommenden zwölf Monaten dem Umgang mit dem WWW erlernen.

    Allerdings sind aus der Studie auch Effekte ablesbar, vor denen Verbände wie die Initiative D21 gewarnt haben: Die so genannte "Digitale Spaltung", die Kluft zwischen Deutschen mit und ohne Zugang zum Internet. Weil die junge Generation den Umgang mit dem Internet inzwischen auch in Schulen und Freizeiteinrichtungen erlernt, werden in den unteren Altersgruppen entsprechend höhere Wachstumsraten bei der Internet-Verbreitung erreicht. 45 Prozent der deutschen Kinder zwischen 6 und 18 Jahren nutzen das Internet daheim, 38,1 Prozent in der Schule, 30,2 Prozent in einer Freizeiteinrichtung. Und sie lernen schnell: 41,6 Prozent der befragten Eltern gaben an, inzwischen beherrschten ihre Kinder "viele Funktionen im Internet, die ich nicht kenne beziehungsweise mit denen ich nicht umgehen kann". Vor allem im Osten Deutschlands ist der Know-how-Unterschied zwischen Eltern und ihren Kindern deutlich.

    Für Kinder und Jugendliche in Deutschland ist das Internet fester Bestandteil des täglichen Lebens. 25 Prozent der Sechs- bis 14-Jährigen mit Internet-Zugang gehen mehrmals im Monat online, 30 Prozent mehrmals pro Woche, neun Prozent täglich. Die Online-Sitzungen haben dabei keineswegs die Wirkung, dass die jungen Web-Surfer vereinsamen. Das Gegenteil ist der Fall: Mehr als 70 Prozent der jungen Internet-Nutzer sitzen regelmäßig mit Freunden am Computer.

    http://www.welt.de/daten/2001/07/23/0723wts269653.htx

    No. 174 Unterrichtssoftware - Worauf man achten sollte [ 2001-07-25 ]
    Thema der Woche bei Schule-Online:
    Immer mehr neue Medien drängen in den Schulunterricht hinein. Internet und Handys gehören in deutschen Klassenzimmern mittlerweile zur schulischen Normalität. der Software auf CD-ROM oder auf einem Server für den Unterricht zur Verfügung gestellt, gewinnt im Schulalltag ebenfalls an Bedeutung. Die technischen Voraussetzungen für die Verwendung von Unterrichtssoftware verbessern sich langsam aber stetig. In nicht all zu ferner Zukunft werden LehrerInnen auf Konferenzen vermutlich regelmäßig entscheiden müssen, ob die Anschaffung einer bestimmten Software erfolgen soll oder nicht. Sie stehen dann konkret vor der Frage, welche Programme geeignet sind, Schülern/innen das Lernen zu erleichtern. Kann es ein Produkt vom Wühltisch im Discounter um die Ecke sein, oder welche pädagogischen Bedingungen sollte Unterrichtssoftware erfüllen?
    http://www.schule-online.de/content/lm/thema.jsp;jsessionid=x70chpfxi1

    No. 176 Versprechen Sie Deutsch? [ 2001-07-27 ]
    Weiß gut Deutsch, bin warm, und morgen planiere ich mein Leben. Plane oder planiere, wissen oder können, bin warm oder mir ist warm ...
    Das sind typische Fehlerquellen, die Deutschlernende immer wieder vor Probleme stellen. Oft ist es die Muttersprache, die durch "Falsche Freunde" zu Verwechslungen führt, oft sind es Ähnlichkeiten zwischen Wörtern und Strukturen, die in die Irre leiten. "Versprechen Sie Deutsch?" führt Sie auf den richtigen Weg zurück.

    Lesen - Erkennen - Selbermachen - Üben - Testen: so lautet das Konzept. Verwechslungen in Satzbau, Wortbildung und Rechtschreibung werden in kurzen Geschichten mit Witz und Ironie thematisiert. In neunzehn Übungsteilen können Sie das gerade Gelernte überprüfen und anwenden.

    Versprechen Sie Deutsch? ist für alle geeignet, die erfolgreich die Mittelstufenprüfung des Goethe-Instituts ablegen möchten. Es hilft aber auch allen, die schon längere Zeit in Deutschland leben und einfach besser sprechen möchten. Das Kapitel "Muttersprachliche Fehlerquellen" weist auf sprachspezifische Probleme hin, und die Autoren geben Hinweise, was in jeder Sprache zu beachten ist.

    Paul Krieger und Hans-Jürgen Hantschel, Versprechen Sie Deutsch?
    Kontakt: paul.k@t-online.de

    Dieses Buch gibt es ab nächster Woche im DaF-Portal zu gewinnen! Bitte beachten Sie die Ankündigungen auf unserer Aktions-Seite!

    http://www.internet-edition.com/deutsch/html/detalles_consulta.cfm?nid=3

    No. 177 Ausbildungschancen für junge Ausländer [ 2001-07-27 ]
    Hessen ermöglicht jungen Ausländern bessere Ausbildungschancen - Kultusministerin Karin Wolff sieht Integrationspolitik der Landesregierung bestätigt
    Als eine eindrucksvolle Bestätigung der Integrationspolitik der hessischen Landesregierung hat Kultusministerin Karin Wolff die heute veröffentlichten Ausbildungszahlen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2000 gewertet. Danach waren in Hessen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt fast doppelt so viele Ausländer als Lehrlinge beschäftigt. In Hessen liegt der Anteil der ausländischen Azubis bei mehr als 10 Prozent, im Bundesdurchschnitt beträgt er nur 5,7 Prozent. Hessen nimmt damit gemeinsam mit Baden-Württemberg den Spitzenplatz ein.

    Wolff stimmt mit der Einschätzung des Statistischen Bundesamtes überein, wonach der Grund für die schlechtere Ausbildungssituation unter anderem in schlechteren Schulabschlüssen von Ausländerkindern zu suchen ist. Hier sei eine wesentliche Verbesserung nur zu erzielen, so Wolff, wenn diesen Kindern so rasch wie möglich die deutsche Sprache beigebracht werde. Wer Deutsch in Wort und Schrift beherrsche, habe eindeutig bessere Chancen, einen qualifizierten Schulabschluss und eine Ausbildungsstelle zu erhalten. "Man tut den Kinder von Ausländern und Aussiedlern in unserer Gesellschaft keinen Gefallen, wenn man sich mit lückenhaften Deutschkenntnissen zufrieden gibt", so Wolff. Die Anzahl der ausländischen Schulabbrecher gebe nach wie vor Anlass zur Sorge. So erreichten in Hessen im Hauptschulbereich noch immer rund 30 Prozent der ausländischen Jugendlichen keinen Abschluss. Das Abitur macht jeder dritte deutsche, aber nur jeder zehnte ausländische Schüler. "Die Hessische Landesregierung wird alles daran setzen, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen", versprach die Ministerin.

    Auf dem Weg dahin könne das Bildungsland Hessen inzwischen einen beachtlichen Erfolg verbuchen. Laut Wolff wurden im vergangenen Schuljahr in Hessen 87,8 Prozent mehr Deutschkurse für Kinder ausländischer Eltern und Kinder von Spätaussiedlern angeboten als im Schuljahr 1999/2000. An insgesamt 5.658 Deutschkursen hatten 42.260 ausländische Kinder und Jugendliche im Schuljahr 2000/2001 teilgenommen. Ein Jahr zuvor waren es 3.013 Deutschkurse mit 23.013 Teilnehmern.

    "Mein Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler dem Unterricht so früh wie möglich in allen Fächern problemlos folgen können", erläuterte die Ministerin und kündigte an, sie werde auch im kommenden Schuljahr trotz der leicht rückläufigen Zahl von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger erneut 880 Stellen für Eltern ausländischer und deutscher Herkunft zur Verfügung stellen, damit diese Kinder eine Chance erhalten, durch Verbesserung ihrer Deutschkenntnisse zu den gleichen schulischen Abschlüssen zu kommen wie ihre deutschen Mitschüler.

    http://www.kultusministerium.hessen.de/

    No. 178 Suchmaschine für Lexika und Wörterbücher [ 2001-09-21 ]
    itlexika.de - Suchmaschine und Katalog für die Suche nach dem geeigneten Lexikon, Wörterbuch oder einem anderen Nachschlagewerk...
    Seit dem15.6.2001 ist die Suchmaschige und Katalog im World Wide Web platziert und erfreut sich einem stetigen Zugriff von Usern, wenn auch noch wenige, so doch mit einem durchschnittlichem Zugriff von weit mehr als eine halben Stunde je einzelnem Besuch...

    itlexika.de ist die unabhängige und freie Suchmaschine für alle Online-lexika, -wörterbücher, -nachschlagewerke, -glossary, -indexe, Wissensportale, Informationsseiten zum Thema Wissen und Llernen mit zusätzlichem Content und wenig Werbung drum herum, denn Inhalt zählt - Marketing folgt an erst an zweiter Stelle...

    Mit mehr als 230 reinen URLs zu Nachschlagewerken aller Kategorien und allen Sachthemen bietet itlexika.de schon jetzt einen exklusiven Inhalt rund um das Wissen - itlexika.de versteht sich dabei nicht als Contentgeber- oder gar -nehmer, sondern als neutraler Vermittler - so wie es die eigentliche Aufgabe einer Suchmaschine oder Kataloges ist...

    itlexika.de ist kein kommerzielles Projekt eines Verlages oder gar einer Verlagsvereinigung - sondern ein Projekt, aus privaterHand finanziert und gepflegt... denn so wie jeder User im Internet sein Wissen erweitern möchte, möchte der Betreiber der Site den Usern des deutschsprachigen World Wide Webs seine Erfahrungen bei der Suche nach geeigneten Wissensquellen in allerlei Suchmaschinen und Linklisten ersparen, denn nichts raubt mehr Zeit als die Suche nach Inhalten und geeigneten Seiten (wenn man sich zum Beispiel nur mal kurz nach einem bestimmten Begriff informieren will). nutzen sie itlexika.de als Ausgangspunkt für ihre persönliche Bildung - denn nichts verhilft mehr zum Erfolg als eine solide Basis an Wissen...

    http://www.itlexika.de/

    No. 179 Neue Gewinnaktion im DaF-Portal [ 2001-07-31 ]
    "Versprechen Sie Deutsch" für Ihre Unterrichtsidee
    Die Sommerferien sind vorüber, der Schulalltag nimmt wieder seinen Lauf! Wie wär's mit einer Abwechslung?

    Wir verlosen 5 Exemplare von "Versprechen Sie Deutsch? - Das Fehlerverlernbuch" (Paul Krieger) unter allen, die uns ihre Unterrichtsideen zusenden. Eine E-Mail mit einer kurzen Beschreibung reicht aus. Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung und bereiten Ihr Konzept gemeinsam für das Internet auf.

    Schreiben Sie an ichwillgewinnen@daf-portal.de mit dem Betreff "Gewinnaktion Unterrichtsideen".

    http://www.daf-portal.de/sonstiges/aktionen.php

    No. 180 Kinder und Internet [ 2001-08-01 ]
    Studie 'Kinder und Internet' veröffentlicht - Generation 'ePeople' lernt und liebt im Netz
    Bielefeld (rpo). Für Kinder und Jugendliche ist das Internet so selbstverständlich wie Kickboards, Liebeskummer oder Anti-Pickel-Creme. Vorrangig nutzen die "Kids" das Netz zum Spielen, Kommunizieren und Lernen, ergab die ePeople-Studie "Kinder und Internet - Nachwuchs für das World Wide Web".

    Nach der Studie, die das Marktforschungsinstitut EMNID im Auftrag von AOL Deutschland erstellt hat, nutzen 6- bis 18-Jährige aus den befragten Haushalten das neue Medium regelmäßig zur gezielten Informationsbeschaffung sowie zum Lernen, Kommunizieren und Spielen. Dafür schauen 2,6 Millionen der jungen Nutzer weniger Fernsehen (26 Prozent), 2,5 Millionen lesen weniger Bücher (25 Prozent).

    Aber die Online-Kids nutzen andere Medien auch parallel zum Internet: 63 Prozent hören zum Beispiel Musik während sie surfen. Entgegen weitverbreiteter Vorurteile verzichten sie auch nicht auf die Gesellschaft anderer: 71 Prozent der Kinder und Jugendlichen surfen gemeinsam mit Freunden oder nutzen das Medium zu Kontaktaufbau und -pflege. Informationen aus dem Netz Die Nutzungshäufigkeit zeigt, dass das Internet in der jungen Bevölkerung schon heute fester Bestandteil des täglichen Lebens ist: Ein Viertel der 6- bis 18-Jährigen geht mehrmals im Monat online, 30 Prozent mehrmals in der Woche, 9 Prozent wählen sich sogar täglich ein. Dabei beträgt der Anteil der unter 14-Jährigen, die mehrmals im Monat surfen, bereits 47 Prozent.

    In ihrer Online-Zeit holen 8,2 Millionen Informationen über private Interessen ein. 6,6 Millionen erledigen mit Hilfe des Internet ihre Hausaufgaben oder bereiten sich so auf den Schulunterricht vor - wobei Mädchen mit 76 Prozent strebsamer sind als Jungen (59 Prozent). Die Hälfte der Kinder und Jugendlichen beschäftigt sich mit Online-Spielen und dem Herunterladen von Computerspielen. Der geschlechtsspezifische Unterschied fällt hier mit 53 Prozent (Jungen) zu 47 Prozent (Mädchen) weniger deutlich aus. Natürlich tanken die jungen Surfer auch mal Energie während sie im Internet sind: 42 Prozent essen und trinken, 41 Prozent naschen gern Süßigkeiten. (...)

    http://www.rp-online.de/news/multimedia/online/0723_epeople-Studie.html

    No. 181 Das GenerationenProjekt [ 2001-09-18 ]
    "Geschichte von unten"
    Persönliche Geschichten mit politischem Hintergrund sind immer spannender als die nackten Fakten aus dem Geschichtsbuch. Das GenerationenProjekt hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, "Geschichte von unten" zu schreiben: Auf der Website werden Erinnerungen ganz normaler Menschen gesammelt, die einen geschichtlich markanten Hintergrund haben. Auf diese Weise versucht das Forum, ein virtuelles Abbild des kollektiven Gedächtnisses unserer Gesellschaft zu werden. Von 1930 bis 1999 reicht das Spektrum der Erinnerungen, die sehr gut im Landeskundeunterricht als Lesetexte eingesetzt werden können.
    http://www.generationenprojekt.de

    No. 182 Neues Gewinnspiel im IIK [ 2001-08-01 ]
    Auf der Website des IIK e.V. gibt es monatlich ein neues Sprachrätsel mit der Aussicht auf Buchpreise, die für DaF-Lehrer interessant sein könnten

    Sprachrätsel im August: Antonyme

    Zwei von fünf Begriffen in jeder Zeile drücken jeweils das Gegenteil aus. Finden Sie diese und ordnen Sie sie zu!

    Zu gewinnen gibt es 2 Exemplare von Theodor Icklers "Regelungsgewalt"

    http://www.iik.de

    No. 183 Wortschatzlexikon [ 2001-08-29 ]
    Das Wortschatz-Lexikon bietet den Zugriff auf sechs Millionen Wörter und 15 Millionen Sätze.
    Die Abteilung Automatische Sprachverarbeitung des Instituts für Informatik an der Uni Leipzig hat ein umfassendes Korpus des deutschen Wortschatzes als Vollformenlexikon erstellt. Finden kann man hier Angaben zur Morphologie, Synonyme, Beispielsätze, Kollokationen, Anagramme und vieles mehr. Eine einfach zu bedienende, nuetzliche und einfach spannende Homepage! Testen Sie doch einfach einmal!
    http://www.wortschatz.uni-leipzig.de/

    No. 184 50 Jahre Goethe-Institut 1951 - 2001 [ 2001-08-02 ]
    Eine Gemeinschaftsausstellung des Deutschen Historischen Museums
    Um die Sprachlosigkeit zwischen Deutschland und der Welt nach dem Ende des II. Weltkrieges zu beseitigen, entstand 1951 das Goethe-Institut. Nach bescheidenen Anfängen mit Sprachschulen für Ausländer in oberbayerischen Kleinstädten entwickelte sich ein weltweites Netz von Instituten zur Pflege der deutschen Sprache und Kultur im Ausland. Die Ausstellung zeigt anhand einer Vielzahl dokumentarischer und künstlerischer Exponate die facettenreichen und spannungsvollen Wechselwirkungen zwischen der kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung Deutschlands und des Auslands.
    http://www.dhm.de/ausstellungen/goethe/index.html

    No. 185 Die Sprache zur Jahrtausendwende [ 2001-08-02 ]
    Manche Deutsche breakfasten bei McDonald's, lunchen im nächsten Fast-food, holen sich Bier im Sixpack, fahren mit den Kids im InterCity, und finden das meist cool.
    Wiesbaden (dpa) - "Sprechen wir bald Denglisch oder Germeng?" fragt der Sprachwissenschaftler Prof. Rudolf Hoberg in einem Beitrag für den Sammelband «Die deutsche Sprache zur Jahrtausendwende - Sprachkultur oder Sprachverfall?», den die Dudenredaktion und die Gesellschaft für deutsche Sprache herausgegeben haben (Dudenverlag, Mannheim, 45,90 Mark/23,47 Euro, ISBN 3-411-70601-5).

    Vor allem Sprachwissenschaftler setzen sich darin mit den Einflüssen beispielsweise der Jugendsprache, der Medien, des Internet, der Werbebranche und der feministischen Sprachpolitik auf die deutsche Sprache auseinander.

    Auf die Frage, ob die Sprache verfällt oder gar eine neue Sprachperiode beginnt, geben die Wissenschaftler keine eindeutige Antwort. Das sich die Sprache ändert, ist aber unbestritten. «Sicher ist, dass die Sprache sich wandelt, wahrscheinlich schneller als früher, schon deshalb, weil sich die Welt in einem früher nicht gekannten Ausmaß und Tempo verändert», schreibt Hoberg im Vorwort. Schließlich müsse sich die Sprache immer wieder neuen Lebensverhältnissen anpassen, damit sie den Menschen als Mittel der Reflexion und Kommunikation dienen kann.

    Wurde früher «dem Edlen, Großachtbarn und wohlgelahrten Herrn Magister» geschreiben, reicht heutzutage in einer E-Mail schon ein «Hallo» oder «Hallöchen» als Anrede, so die Geschäftsführerin der Gesellschaft für deutsche Sprache, Karin M. Eichhoff-Cyrus. «Der Computer ist zu einer nicht mehr wegzudenkenden Rahmenbedingung des sprachlichen Handelns geworden.» Die Werbung im Internet nutze englische Ausdrücke, um progressiv zu wirken. Sprachspielereien wie buy&fly und Take wan home dienten als Werbegags, bei denen auch gern grammatikalische Fehler gemacht würden wie «Deutschlands meiste Kreditkarte». Außerdem entstünden neue Begriffe wie down-loads, news- groups und mailen. Die Gefahr eines englisch dominierten «Kauderwebsch» besteht aber nicht, betont der Berliner Professor Peter Schlobinski.

    Den Einfluss von Jugendsprachen sehen einige der Autoren positiv oder zumindest gelassen. Jugendsprachen habe es auch früher schon gegeben, und manche Ausdrücke beispielsweise aus der früheren Studentensprache wie «burschikos» oder «Kneipe» seien allgemein übernommen worden, schreibt die Germanistin Prof. Eva Neuland. Außerdem verschwänden Begriffe aus der Jugendsprache auch wieder, weil längst «out». So sei der Begriff «irres Feeling» schon 1987 von Jugendlichen als abgedroschen, peinlich und teeniehaft abgelehnt worden.

    Mit der Sprache in den Medien setzt sich der Intendant der DeutschlandRadios, Ernst Elitz, kritisch auseinander. «Sprache in den Medien ist ... Sprachschluderei und Sprachkritik zugleich, sie bietet Vorbilder und abschreckende Beispiele. Sie ist selten Lehrmeisterin, sie hechelt eher den schnell wechselnden Moden der Alltagssprache hinterher.» Angesichts der Konkurrenz der Medien untereinander schreibt Elitz: «Der Journalist muss mit allen ihm zu Gebote stehenden Raffinement seine Kunden ansprechen, er muss notfalls zum Marktschreier werden. Das heißt auch, dass er der Kundschaft nach dem Munde reden muss».

    Die Beiträge des Sammelbandes sind lesenswert, wenngleich oft stark von fachwissenschaftlichem Vokabular geprägt. Manches ist auch erheiternd, so die Passage im Beitrag von Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) zum Thema «Sprache und Politik» über das Gespenstische am Wirken von Ghostwritern. Und wie sehr die Bemühungen der Gesellschaft für Deutsche Sprache missverstanden werden können, mit dem «Unwort des Jahres» gegen unangemessene Sprache vorzugehen, schildert der Frankfurter Professor Horst Dieter Schlosser am Beispiel eines erzürnten Landwirtes: Der wollte gerügt haben, dass Babyrülpser immer noch «Bäuerchen» genannt werden. (...)

    http://de.news.yahoo.com/010730/3/1t2yx.html

    No. 186 Sofort Deutsch [ 2001-08-03 ]
    Für Sie gelesen: Ausländer und die 1. Klasse
    [Frankfurter Rundschau] Mit dem Fach Deutsch steht für tausende Schüler ausländischer Herkunft in Hessen gleich im ersten Schuljahr eine Fremdsprache auf dem Stundenplan. Auch wenn viele Eltern Wert auf das Deutschlernen legen, berichten Bildungsexperten auch von einem entgegengesetzten Trend: Gerade in den Großstädten seien Gettos entstanden, in denen Ausländer alles in ihrer Sprache erledigen könnten und sich vom Deutschen abkehrten.

    "Wir müssen sehr viel Wortschatzarbeit leisten und beim Lesen viel erklären", sagt die Leiterin der Carl-Anton-Henschel Grundschule in Kassel, Gisela Stein. Drei Viertel ihrer Schüler sind ausländischer Herkunft, Kinder 30 unterschiedlicher Nationalitäten besuchen die Ganztagsschule in der von Ausländern dominierten Nordstadt. Neben dem Unterricht sei für das Deutschlernen die Freizeitgestaltung am Nachmittag mindestens genauso wichtig, sagt die Pädagogin. "Die Kinder überwinden dann ihre Sprachhemmungen."

    Wegen des hohen Ausländeranteils sind die Klassen an der Kasseler Schule kleiner, es gibt eine Stunde Deutsch pro Woche mehr als üblich und es stehen auch mehr Lehrerstunden zur Verfügung.

    Entscheidend sei aber auch, ob die Anstrengung der Kinder zu Hause unterstützt wird. "Viele der Eltern, vor allem Mütter, sprechen kein Deutsch", sagt Stein. Deshalb bietet die Schule gleich auch Deutschunterricht für Mütter an. Gerade die jüngere Generation der Migranten lege großen Wert auf Deutsch.

    Neben dem Deutschen sollten ausländische Kinder stets auch die Sprache ihrer Eltern erlernen, fordern Experten. "Kinder, die ihre Muttersprache nicht erlernen, können auch nicht gut Deutsch lernen", sagt die Geschäftsführerin des hessischen Ausländerbeirates, Ulrike Okenwa-Elem. "Die Muttersprache ist wichtig für das Selbstbewusstsein der Kinder", gibt Wissenschaftlerin Magret Spohn vom Fachbereich interkulturelle Kommunikation der Universität Kassel zu bedenken. Ohne sie würden die Wurzeln zu Verwandten im Herkunftsland abgeschnitten. Für Kinder sei es ohnehin kein großes Problem, mit zwei Sprachen aufzuwachsen.

    Die Deutschkenntnisse der Ausländerkinder seien weit besser als oftmals behauptet, ist sich Okenwa-Elem sicher. "Das Sprachvermögen steht nicht hinter dem deutscher Kinder zurück." Hapern würde es meist beim Schreiben und bei Fachausdrücken. Außerdem nähmen sprachliche Defizite auch bei Deutschen zu. Ausländische Eltern sollten mit ihren Kindern die Sprache sprechen, die sie selber am besten beherrschten, empfiehlt Spohn. Es habe wenig Sinn, auf Biegen und Brechen den Kindern das eigene fehlerhafte Deutsch beizubringen.

    Ein Teil der Migranten aber kehrt sich auch bewusst vom Deutschen ab und wendet sich der eigenen Kultur und dem Islam zu. "Es gibt einen Rückzug in die eigene Ethnie und der ist zum Teil auch religiös besetzt", sagt Okenwa-Elem. Das sei aber nicht die Schuld des Islam. "Wenn die Jugendlichen in dieser Gesellschaft nicht akzeptiert werden, gehen sie dahin, wo sie sich wohlfühlen."

    http://www.fr-aktuell.de/fr/183/t183008.htm

    No. 187 Aktuelles zur IDT in Luzern [ 2001-08-03 ]
    Die Tagung des Internationalen Deutschlehrerverbands findet zur Zeit in Luzern statt. Auch das IIK ist mit einer Präsentation vertreten.
    Zur Tagung (29.7. - 4.8.2001) wurden bereits im Vorfeld 1700 Teilnehmer erwartet. In 30 Sektionen stehen sprachpolitische, didaktische und pädagogische Fragestellungen von der Kindergartenstufe bis zur Universitätsstufe und der Erwachsenbildung zur Diskussion.

    Über das Internet stehen erste Ergebnisse, Texte und Fotos bereit. Sie liefern auch für "Daheimgebliebene" Impressionen dieser Tagung.

    Auch das IIK präsentiert sich in Luzern. Dr. Sabine Ylönen (Universität Jyväskylä) vertritt das IIK mit einem Vortrag zum EU-Projekt "Werbesprache im Internet".

    http://www.idt-2001.ch/information/idtaktuell/index.html

    No. 188 Suchmaschine für Abkürzungen [ 2001-08-06 ]
    Um mit Abkuerzungen.de heraus zu finden, wofür eine bestimmte Abkürzung steht, geben Sie einfach die unbekannte Abkürzung ein und klicken Sie auf "Finden".
    Im Zeitalter der Abkürzungen, Emoticons, Internetkürzel und Symbole verliert man schnell den Überblick über die Vielfalt moderner Kommunikationshieroglyphen. Die Suchmaschine Abkuerzungen.de von w3design aus Hannover beinhaltet deswegen die wichtigsten Abkürzungen und dazugehörigen Erklärungen für historische und moderne Kürzel der unterschiedlichsten Themenbereiche.

    Gesucht werden kann über eine einfache Maske, die dann alle vorhandenen Bedeutungen mit einer kurzen Erklärung liefert. Beispiel: MFG bedeutet neben dem üblichen "Mit freundlichen Grüßen" (Briefabschlussfloskel) auch "Mineral Filler-best General" (ein Zuschlagstoff für Kunststoffe).

    Fazit: Eine kleine, aber feine Suchmaschine für den Kürzel-Dschungel in Print und Internet, die dem unbedarften Leser und User sicherlich einige Erklärungen anbietet - deswegen lohnt sich hier ein Bookmark! [uw - Quelle: AME-netNewsLetter]

    http://www.abkuerzungen.de/index.html

    No. 189 Deutschlehrer gegen «Frühenglisch» [ 2001-08-07 ]
    12. Internationale Tagung der Deutschlehrer in Luzern mit Plädoyer für Mehrsprachigkeit auch in EU abgeschlossen
    Luzern (AP) Deutschlehrer aus 90 Ländern haben sich auf ihrer 12. Internationalen Tagung in Luzern für eine intensivere Förderung der Mehrsprachigkeit, aber gegen das so genannte Frühenglisch in den Grundschulen ausgesprochen. Das Erlernen der englischen Sprache müsse Eltern und Kindern zwar garantiert werden. Als erste Fremdsprache sollte Englisch aber nicht unterrichtet werden, weil dadurch die Illusion verstärkt werde, das Erlernen weiterer Sprachen sei nicht erforderlich.

    Die Mehrsprachigkeit sei entscheidend für das friedliche Zusammenleben der Menschen und für die Entwicklung demokratischer Gesellschaften, hieß es in einer Resolution der Tagungsteilnehmer. Die 1.700 Deutschlehrer aus 90 Ländern kritisierten in diesem Zusammenhang eine nach ihren Angaben bedenkliche Entwicklung: Es sei nicht glaubwürdig, wenn die EU und der Europarat zwar Mehrsprachigkeit propagierten, selbst jedoch vor allem die Zweisprachigkeit Englisch/Französisch praktizierten. Die deutsche Sprache als eine der wichtigsten europäischen Sprachen müsse in der EU und im Europarat als Arbeitssprache anerkannt werden. Dies würde unter anderem auch den Prozess der EU-Erweiterung erleichtern, indem die in den Beitrittsländern vorhandenen Deutschkenntnisse genutzt werden könnten.

    Als erste Fremdsprache sollte nach Ansicht der Deutschlehrer nach Möglichkeit eine Sprache aus dem Lebensumfeld der Kinder unterrichtet werden, insbesondere eine zweite Landessprache, so dass eine erfahrungs- und inhaltsbezogene Sprachensensibilisierung stattfinden könne. Die Teilnehmer der 12. Internationalen Deutschlehrertagung in Luzern, die am Samstag zu Ende ging, hatten eine Woche lang Erfahrungen ausgetauscht und Grundsätze und Empfehlungen zur Sprachenpolitik und zur Unterrichtspraxis erarbeitet.

    http://de.news.yahoo.com/010804/12/1ti21.html

    No. 190 "Mehr Sprachen oder Mehrheitssprache?" [ 2001-08-08 ]
    Projekt zum Europäischen Jahr der Sprachen im Bereich Deutsch als Zweitsprache
    Das von der Europäischen Kommission kofinanzierte Projekt will die Vielfalt der Sprachlernangebote im Bereich von Deutsch als Zweitsprache veranschaulichen und der interessierten Öffentlichkeit präsentieren, indem das Lernen aus den Klassenräumen in öffentliche Räume verlegt wird. Die Lernenden können auch mithilfe eines Fragebogens Passanten und Zuschauer befragen. Die Präsentation der Ergebnisse dieser Umfrage wird anläßlich eines großen Symposiums unter dem Motto "Mehr Sprachen oder Mehrheitssprache" im Dezember in Berlin erfolgen
    http://www.sprachentag.de/index.html

    No. 191 Das Schulsystem der DDR [ 2001-08-08 ]
    «Einführung in die sozialistische Produktion», «Technisches Zeichnen», «Produktive Arbeit» – Mehr als zehn Jahre nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten klingen diese Unterrichtsfächer für heutige Schülergenerationen völlig fremd.
    Für jene aber, die in der ehemaligen DDR eine Schule besucht haben, gehörten sie zum Alltag. Auch wenn das Motto „Erziehung und Entfaltung der sozialistischen Persönlichkeit“ längst in der ideologischen Mottenkiste verschwunden ist, bleibt Grund genug einmal nachzufragen: Wie sah das Schulsystem aus, mit dem ein großer Teil der Deutschen aufgewachsen ist?

    Schule-Online veröffentlicht einen Artikel in zwei Teilen, in dem die Schullaufbahn erläutert wird, die ein DDR-Bürger durchlaufen sollte. Von der Kinderkrippe über FDJ-Nachmittage bis zur Berufsausbildung - eine gute Grundlage für eine "DDR-Geschichte/Landeskunde"-Einheit.

    http://www.schule-online.de/content/lm/thema.jsp

    No. 192 Man spricht deutsch [ 2001-08-09 ]
    Für Sie gelesen: Jetzt will Europa wirklich mehrsprachig werden

    [Die Zeit, 33/2001) Wenn man erklären soll, was Sprachpolitik ist, behilft man sich am besten mit einem medizinischen Vergleich: Sprachpolitik ist eine Art vorbeugender Wundbehandlung, an Stellen, die wehtun oder demnächst wehtun könnten. Die Schweiz, die mit vier Muttersprachen jonglieren muss, hält sich weitgehend schmerzfrei, während Belgien schwer an der Unverträglichkeit zwischen dem Französischen und dem Flämischen laboriert. In Mazedonien gehört der Sprachenkompromiss im Augenblick zu den Sofortmaßnahmen, die das Schlimmste verhindern.

    Deswegen behauptet das mit der Sprachpflege draußen vor der Tür beauftragte Goethe-Institut zu Recht, Spracharbeit sei auch ein Bestandteil der kulturellen Außendarstellung Deutschlands. Wo Sprachen aufeinander prallen und aus Neigung oder Eigeninteresse erlernt werden, betrifft das nicht nur die Köpfe, sondern auch die Herzen. Sich auf eine fremde Kultur einzulassen, ist eine neuralgische und sehr intime Angelegenheit.

    Vor zehn Jahren beglückte Helmut Kohl die Reformstaaten des ehemaligen Ostblocks massiv mit deutscher Spracharbeit und wies dem Goethe-Institut viele Millionen für Sprachkurse und Fortbildung ausländischer Deutschlehrer an. Dieser Traum von der Wiederauferstehung des Deutschen als Lingua francades Ostens löste Irritationen aus. Mittlerweile zeigt sich, dass Missionarismus - wie sehr man ihn auch rhetorisch verbrämt - in die Irre führt. Der Erfolg des Englischen hat jede allzu ambitionierte Spracharbeit anderer europäischer Nationen gebremst. Nicht von einzelnen Kulturen oder nationalen Volkswirtschaften geht Sogwirkung aus, sondern von der globalen Marktwirtschaft. Und weil Englisch mit Nationen wenig zu tun hat, sondern eine Art frei schwebender Universalsprache geworden ist, müssen Sprachvermittler ihre Angebote viel stärker als Chance zum Erwerb sozialer Kompetenz in einer anderen Lebenswelt markieren, also Spracharbeit tatsächlich als Kulturarbeit anbieten.

    Das könnte sogar Anreiz und Wettbewerbsvorteil sein. Denn ansonsten ist Europa gar nicht so schrecklich vielsprachig: 49 Prozent aller Europäer sprechen keine Fremdsprache, 48 immerhin eine. 60 Prozent der britischen Jugendlichen über 16 Jahre lernen überhaupt keine zweite Sprache mehr. Das Deutsche, obgleich die am weitesten verbreitete Sprache auf dem Kontinent, vermickert in den europäischen Gremien. In Straßburg und Brüssel versuchten sich die Franzosen bislang noch in lingualem Expansionismus, aber auch sie haben inzwischen vor dem Englischen kapituliert. Die Lehre daraus: Sprachförderung in Europa ist nur im Miteinander sinnvoll - und wenn alle davon profitieren.

    Der Europarat und die EU haben das Jahr 2001 zum "Europäischen Jahr der Sprachen" gekürt. Das ist tatsächlich mehr als Gelegenheit zu Fensterreden in Sachen Vielsprachigkeit. In Grundzügen zeigt sich eine europäische Sprachpolitik, und die Vertreter der nationalen und föderalen Bildungssysteme zetern nicht, sondern hören aufmerksam zu. "Mehrsprachigkeit" heißt das neue Konzept. Der Europäer muss gar nicht mehr eine oder zwei Fremdsprachen perfekt beherrschen können (und sich damit kulturell verengen). Jeder soll in vielen Sprachen parlieren, und sei's holprig. (weiter bei der "Zeit", siehe Quellenangabe)

    http://www.zeit.de/2001/33/Kultur/200133_goethe.html

    No. 193 Online-Diktat Neue Rechschreibung [ 2001-08-09 ]
    Nur Mut! Wir laden Sie herzlich zu unserem Online-Diktat ein.
    Die kleine Selbstprüfung hat gewiss einige Tücken, doch sind natürlich auch unsere verlockenden Fach- und Sachbücher eine echte Herausforderung, sich im Sommerloch für zwei Minuten nochmals so richtig anzustrengen. Im übrigen geht den MitmacherInnen die fehlerfreie Fassung des Diktats völlig kostenneutral nach Ablauf des Wettbewerbs am 21. September via E-Mail zu. Ist das nichts?

    Wir diktieren Ihnen hier ein paar vertrackte Sätze (Real Player muss installiert sein), die Sie bitte möglichst fehlerfrei an uns zurück mailen sollten. Wir verlosen unsere tollen Buchpreise an diejenigen, die dabei die wenigsten Fehler machen (nach Duden). Einsendeschluss ist der 21.9.2001, vierundzwanzig Uhr. Die glücklichen Gewinner werden von uns per Email benachrichtigt.

    Die Preise sind:
    1. Preis: Der brandaktuelle Duden „Die deutsche Rechtschreibung“, das umfassende Standardwerk auf Grundlage der neuen amtlichen Regeln mit mehr als 120.000 Stichwörtern und 500.000 Beispielen.
    2. Preis: Der Bestseller „Kanak Sprak“ von Feridun Zaimoglu - das ist Poesie Slang, Dialekt und Straßendeutsch aus „Kanakistan“, einem Landstrich mitten in der Republik.
    3. Preis: „Lexikon der Unwörter“, ein brisantes Nachschlagewerk zu Wörtern, die es eigentlich gar nicht geben sollte von Horst Dieter Schlosser.
    4. Preis: „Hörwelten“ - alle Preisträger des Hörspielpreises der Kriegsblinden von 1952 - 2001 mit Biografien und Aufsätzen.

    http://www.kreidestriche.de/onmerz/news/raetsel/index.html

    No. 194 S P R A C H P O L I T I K - Man spricht deutsch [ 2001-08-20 ]
    Jetzt will Europa wirklich mehrsprachig werden
    Der Europarat und die EU haben das Jahr 2001 zum "Europäischen Jahr der Sprachen" gekürt. In Grundzügen zeigt sich eine europäische Sprachpolitik, und die Vertreter der nationalen und föderalen Bildungssysteme zetern nicht, sondern hören aufmerksam zu. "Mehrsprachigkeit" heißt das neue Konzept. Als sich in der vergangenen Woche mehr als 1600 Deutschlehrer aus aller Welt in Luzern zum Kongress des Internationalen Deutschlehrerverbandes trafen, war vom Deutschen kaum noch als bedrohter Spezies die Rede, viel mehr von Deutsch als Fremdsprache im Rahmen einer Spracharbeit, die mit den Kulturinstituten anderer Länder koordiniert ist.
    http://www.zeit.de/2001/33/Kultur/200133_goethe.html

    No. 195 em-Einstufungstest [ 2001-08-28 ]
    Download eines Einstufungstests für das Mittelstufenlehrwerk
    Download ist passwortgeschützt. Sie müssen sich erst registrieren und dann können Sie downloaden.
    http://www.hueber.de/german/em/index.asp

    No. 196 Nützliche Links zum Brückenkurs [ 2001-09-24 ]
    hier finden Sie nützliche Links zu den einzelnen Lektionen
    Zu jeder Lektion gibt es einen speziellen Link, der weiterführende Informationen zu den Themen der jeweiligen Lektion enthält. Links zum Hauptkurs und zum Abschlusskurs unter:
    http://www.hueber.de/german/em/index.asp
    http://www.hueber.de/german/em/index.asp?f=bklinks

    No. 199 Sprachentag am 26.09.2001 [ 2001-09-25 ]
    Deutsch als Zweitsprache - Bundesweiter Aktionstag am 26. September 2001
    DIE-Projekt organisiert bundesweiten Aktionstag am 26. September 2001. An diesem Tag werden europaweit eine Fülle nationaler und lokaler Aktivitäten und Veranstaltungen stattfinden. Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung, das Büro der Beauftragten der Bundesregierung für Ausländerfragen und der Sprachverband Deutsch e.V. beteiligen sich mit dem gemeinsamen Projekt "Mehr Sprachen oder Mehrheitssprache". siehe auch unter Termin
    http://www.sprachentag.de/

    No. 200 Fremdwörter-Duden [ 2001-09-05 ]
    Neuer Fremdwörter-Duden im September - 3000 neue Wörter
    Das Bibliographische Institut in Mannheim will im September eine Neuauflage des Fremdwörter-Dudens herausbringen. Mehr als 3 000 neue Fremdwörter aus nahezu allen Gebieten. Sonderteil mit interessanten Informationen rund um das Fremdwort.
    http://www.duden.de/

    No. 201 Unterricht vorbereiten mit Internet und Computer [ 2001-09-17 ]
    Anregungen, Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung des Unterrichts mit dem Computer
    Auf dieser Seite wird genau beschrieben, wie Sie mit Hilfe des Internets Ihren Unterricht vorbereiten können.
    http://www.guterunterricht.de/Lernen_mit_Notebooks/Aufgaben_fur_das_Seminar/aufgaben_fur_das_seminar

    No. 202 "Typisch deutsch" [ 2001-09-04 ]
    Ausländische Berliner gefragt: Was ist für Sie typisch deutsch? / Eine Fotoserie von Nina Mallmann
    Sie haben den doppelten Blick auf Deutschland - Menschen, die "halb und halb" sind, mit einem ausländischen Elternteil. Zum Thema "Typisch deutsch" haben wir sechs von ihnen fotografiert und befragt.
    weitere Links (Adresse markieren und mit der rechten Maustaste auf Kopieren gehen, dann die Adresse mit der rechten Maustaste einfügen):

    http://www2.tagesspiegel.de/archiv/2001/08/24/ak-be-be-558664.html
    http://www2.tagesspiegel.de/archiv/2001/08/21/ak-be-st-4415207.html
    http://www2.tagesspiegel.de/archiv/2001/08/20/ak-be-5512261.html
    http://www2.tagesspiegel.de/archiv/2001/09/03/ak-be-st-449700.html

    No. 203 plus deutsch Band 3 [ 2001-09-10 ]
    Lehrwerk für Deutsch als Fremdsprache
    Plus deutsch ist Arbeits- und Übungsbuch in einem, Texte, Übungen, Erklärungen zur Grammatik sind integriert, Lerntipps werden als Hilfestellung gegeben. Behandelt werden Themen der Alltagskommunikation und mehr wie z. B. Einkaufen, Wohnen, Freizeit, Beruf und Geschichte und Kultur, aber auch globale Gemeinschaft und Weltwissen.
    http://www.hueber.de/german/katalog/details.asp?1=3-19-007223-X

    No. 204 Delfin - Lehrwerk für Deutsch als Fremdsprache [ 2001-10-01 ]
    Ein Lehrwerk für die ganze Grundstufe - kompakt in nur einem Band, das zum Niveau Zertifikat Deutsch führt .
    20 Lektionen übersichtlich und optisch ansprechend gestaltet. Klarer Aufbau mit fünf Doppelseiten in jeder Lektion: Eintauchen – Lesen – Hören – Sprechen – Schreiben. Das Arbeitsbuch erscheint voraussichtlich Dezember 2001 und die Lehrerhandreichungen Frühjahr 2002.
    http://www.hueber.de/delfin/info/index.asp

    No. 205 Sprachen lernen im Tandem-Autonomes Lernen mit einem Partner [ 2001-09-06 ]
    hier finden Sie alles zum Sprachenlernen im Tandem
    Informationen zu Tandempartnern, eTandem(Internet- auch Distanztandem), Prinzipien des Tandems, Aufgaben sowie zu Projekten und sogar eine Tandempartnervermittlung
    http://www.slf.ruhr-uni-bochum.de/bochum-deu.html

    No. 206 Foto-Anschlag. Vier Generationen ostdeutscher Fotografen [ 2001-09-07 ]
    In den vier Jahrzehnten der Teilung Deutschlands versuchten ostdeutsche Fotografen, die soziale Realität in der DDR ungeschminkt zu dokumentieren.
    Unter diesem Titel brachten 1988 junge DDR-Fotografen in Leipzig eine Publikation ohne Druckgenehmigung heraus. Durch Nutzung von Lücken im Gesetz gelang es den Künstlern, die Zensur zu umgehen. Die Ausstellung selben Titels, die am 13. Juli (bis 21. Oktober 2001) im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig eröffnet wurde, vermittelt am Beispiel von acht Fotografinnen und Fotografen aus vier Generationen den bisher umfassendsten Überblick über die sozialdokumentarische Fotografie in der DDR.
    http://www.mdr.de/online/kultur/index_kultur_56979@.html

    No. 207 Erste Internetschule für DaF [ 2001-09-11 ]
    Die Smartlingua AG startet die weltweit erste Internetschule für „Deutsch als Fremdsprache“.
    Smartlingua-school bietet sowohl reine Online- und Präsenzkurse als auch die Kombination aus beiden Unterrichtsmodellen. Neben den Standardkursen für „Deutsch als Fremdsprache“ bietet smartlingua-school spezielle Sprachkurse für den Wirtschafts-, EDV- und Flugpersonalbereich. Für 2002 ist der weitere Aufbau der Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch geplant.
    http://www.smartlingua-school.com/

    No. 208 Deutsche Redensarten [ 2001-10-02 ]
    Deutsche Redensarten und ihre Herkunft - kurz erklärt
    Jeder kennt sie, jeder liebt sie, aber wer weiß eigentlich, woher unsere Lieblingsfloskeln stammen? Dass "echtes Schrot und Korn" nix mit Getreide zu tun hat, wissen nur Kenner und W-Akten Leser. Weitere Begriffserklärungen finden Sie in der Rubrik.
    http://www.biolinx.de/bildung/reddeutsch.shtml

    No. 209 Mehrsprachigkeit - Wird nur die Elite mehrere Sprachen sprechen? [ 2001-09-14 ]
    Europa als Sprachraum ohne Grenzen - Eine Tagung
    "Wie sieht es in Europa, dem Sprachraum ohne Grenzen aus", fragte die Gesellschaft zur Förderung des internationalen Informationsaustausches (S.E.C.co) auf einer internationalen Tagung in der Staatsbibliothek Unter den Linden.
    http://www2.tagesspiegel.de/archiv/2001/09/13/ak-ws-5511961.html

    No. 210 Webführerschein [ 2001-09-18 ]
    Der Web-Führerschein bietet vielfältige Informationen zu den wichtigsten Themen des Internets - "Suchen und Finden" im Netz, "E-Mails", "Newsgroups" und "Chat".
    Ein Klick auf die blauen Begriffe am linken Seiten öffnet das jeweilige Kapitel. Tipps und Tricks aus dem Web-Führerschein helfen, unterschiedliche Browser- und Mailprogramme optimal zu nutzen. Das "Internet-Lexikon" ist ein aktuelles Nachschlagewerk, das zu den grundlegenden Begriffen und Abkürzungen der Internetwelt leicht verständliche Erklärungen bietet.

    Im Web-Führerschein kann man sich auf unterschiedliche Weise an das Thema Internet annähern. Für den Einsteiger bieten sich zu ersten Orientierung zwei geführte "Touren" an. Für den fortgeschrittenen User empfiehlt sich die Nutzung der übersichtlichen Navigationsleiste am linken Seitenrand. Für den Internet-Unterricht in der Schule sind die Arbeitsblätter eine große Hilfe.

    Unter dem Stichwort "Test" kann - wie in der Fahrschule - ein Führerschein erworben werden. Zur Auswahl stehen der "Kleine Web-Führerschein" und der "Große Web-Führerschein". Wer den jeweiligen Test bestanden hat, kann sich sein persönliches Zertifikat selbst ausdrucken.

    Der Web-Führerschein wurde in Media-Partnerschaft von WEB.DE und der ZUM (Zentrale für Unterrichtsmedien) entwickelt.

    http://web-fuehrerschein.web.de/

    No. 211 Mainzer Einheiten zur Landes- und Kulturkunde [ 2001-10-10 ]
    Zur DaF Landeskunde gibt es bereits recht viel Authentisches im Netz. Warum also diese Publikation?
    Die Mainzer Einheiten zur Landes- und Kulturkunde (MELK) wenden sich in erster Linie an DeutschlehrerInnen im In- und Ausland. Sie stellen zudem den Versuch dar, angehenden DaF-DozentInnen (d.h. Studierenden von DaF), die Möglichkeit zu geben, a) eine erste eigene Publikation zu veröffentlichen und b) Unterrichtsentwürfe nicht "für die Katz", d.h. ein Seminar zu produzieren, sondern einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

    Die Landeskundeeinheiten wurden bisher nur zum Teil für den Einsatz am Computer produziert, sind also z.B. nicht oder nur bedingt in einem Selbstlernzentrum einzusetzen.

    Alle Einheiten bestehen aus didaktisch aufbereitetem und ausdruckbaren Texte- und Bildmaterial, in der Regel jeweils mit einem Teil für KursleiterInnen (mit Hintergrundinformationen etc.) und einem Teil für Lernende. Theoretisch können Sie sich jeweils die beiden Teile ausdrucken, ebenso alle Original-Texte (direkt oder als Download-Version). Dieses Material könnten Sie direkt im Unterricht verwenden, wenn es Ihnen gefällt. Wenn nicht, können Sie es am Computer weiter bearbeiten (mit save as, edit) oder nur in Ausschnitten nutzen. Nur Audio- und Video-Files müssten Sie wohl am Computer einsetzen. Dabei lässt die Videoqualität bis auf Ausnahmen noch sehr zu wünschen übrig, aber wir arbeiten an einer Lösung.

    Alle Texte und Bildmaterialien wurden so gut wie möglich eingescannt. Größere Dokumente sind als Druckversion mit Acrobat Reader lesbarer und druckbarer gemacht. Buntes wird z.t. auch schwarz-weiß zum Ausdrucken angeboten. (Die Qualität litt leider manchma unter den KB-Zahlen.) Alle Druckvorlagen müssten weiterkopierbar und lesbar sein. Wenn nicht, geben Sie uns bitte Bescheid! Bei Comics und Bilder/Fotos kann es je nach Drucker Probleme geben.

    Pro Semester können wir in Mainz nicht mehr als ca. drei Einheiten selbst erstellen. Wir nehmen daher gerne auch andere Beiträge an. Da uns jedoch praktisch kein technisches Personal zu Verfügung steht, bitten wir um zumindest partielle Aufbereitung. Das könnte bedeuten - siehe dazu die ausführliche Hilfestellung:

    http://www.daf.uni-mainz.de/landeskunde/melk.htm

    No. 213 Bildungssoftwareatlas [ 2001-09-28 ]
    Der "Atlas" wird gemeinsam vom IBI - Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft (Berlin) und vom IfB - Institut für Bildungsmedien (Frankfurt) betrieben
    Der Bildungssoftwareatlas richtet sich an Lehrer, Eltern, Ausbilder, Dozenten und Schüler, Azubis, Teilnehmer an Erwachsenen- und Weiterbildungskursen, "Freizeitlerner" in allen Altersgruppen.

    Er ist ein umfassendes und aktuelles Datenbanksystem, das einen individuellen und schnellen Überblick über die am Markt erhältliche Bildungssoftware ermöglicht.

    Der Bildungssoftwareatlas enthält ausführliche und fachlich geprüfte Produktinformationen.

    http://www.bs-atlas.de/ibi/

    No. 214 Das Lernen lernen [ 2001-10-05 ]
    Diese Textfolge zur Theorie und Praxis von Lernverfahren entstand im Zeitraum September 1995 bis April 1996 und erschien gleichzeitig in der Internet-Newsgruppe schule.allgemein und im Fido-Brett SCHULE.GER
    Lernen Sie mehr über folgende Themen:

    • Lernen, Aha-Erlebnis und Motivation
    • Biologische und psychologische Grundlagen des Lernens
    • Mitschrift und Mitarbeit
    • Hausaufgaben
    • Umgang mit Vokabeln
    • Regeln lernen, auswendig lernen
    • Aufsätze schreiben, Texte bearbeiten
    • Allgemeine Gedächtnistechniken
    • Referieren
    • Vorbereitung auf Prüfungen
    • Eselsbrücken
    • WWW-Quellen zum Thema Lernen
    http://www.ni.schule.de/~pohl/lernen/kurs/index.htm

    No. 215 BizziNet [ 2002-05-06 ]
    Das Portal für wirtschaftsbezogene Bildung
    Die Kenntnis wirtschaftlicher Zusammenhänge ist Allgemeinbildung. Von Bildungspolitikern wird zunehmend gefordert, aktuelle wirtschaftliche Fragestellungen in den Unterricht zu integrieren. Die Lehrpläne werden überarbeitet. Das BizziNet bietet Lehrerinnen und Lehrern via Internet aktuelle wirtschaftsbezogene Materialien zum Einsatz im Unterricht an.

    Das BizziNet zeichnet sich durch verständliche Texte, aktuelle Beispiele und realitätsnahe Darstellung aus. Schwierige Sachverhalte werden jugendgerecht erklärt und umgesetzt. Das BizziNet bietet Wirtschaft zum Anfassen und Unterricht zum Mitmachen!

    Das Chart der Woche und das Arbeitsblätter stehen Ihnen ab sofort zur Verfügung. Ab 2001 stellt die BizziNet-Redaktion regelmäßig lehrplanbezogene Unterrichtseinheiten zu aktuellen Themen ins Netz. Planspiele zu wirtschaftlichen Themen befinden sich in der Entwicklung.

    http://www.BizziNet.de/

    No. 216 Fortbilden und Kosten absetzen [ 2001-09-19 ]
    Für Sie gelesen: Aus- und Fortbildung sind wichtiger denn je. Deswegen fördert es der Fiskus auch, wenn Sie auf eigene Rechnung know how erwerben.
    [Yahoo] Aus- und Fortbildung sind wichtiger denn je. Deswegen fördert es der Fiskus auch, wenn Sie auf eigene Rechnung know how erwerben. Doch nicht immer können Sie die gesamten Kosten absetzen. Entscheidend dafür, wie sich Ihre Ausgaben steuersparend auswirken, ist ein kleiner aber feiner Unterschied:
    • Wollen Sie in Ihrem bereits ausgeübten Beruf auf dem Laufenden bleiben und bilden sich deswegen fort, können Sie Ihre Ausgaben als Werbungskosten ansetzen - und zwar in voller Höhe. Die entsprechenden Eintragungen machen Sie dann bitte dort bei den Dialogen zum Thema Werbungskosten.
    • Wenn Sie sich dagegen für einem Beruf fit machen, den Sie erst künftig ausüben möchten, können Sie Ihre Kosten als Sonderausgabe ansetzen - jedoch nur bis zu bestimmten Höchstbeträgen. Findet der Lehrgang am Heimatort statt, erkennt das Finanzamt seit 1996 die Kosten bis zu 1.800 DM an. Diese Grenze steigt auf 2.400 DM, wenn Sie am Lehrgangsort vorübergehend ein Zimmer oder eine Wohnung mieten müssen.
    In der Theorie fällt die Zuordnung - hier Aus-, da Fortbildung - leicht. In der Praxis ist sie leider nicht immer so einfach. Deswegen beschäftigt dieser Punkt mit schönster Regelmäßigkeit die Finanzgerichte. Nachfolgend einige Beispiele für Ausbildungskosten, wie sie höchstrichterlich entschieden wurden :
    berufliche Umschulung; Promotion; Architekturstudium eines Hochbauingenieurs (auch wenn dieser bereits mit der Tätigkeit eines Architekten befaßt war); Ingenieur-Fachschulbesuch eines Chemielaboranten (mit dem Ziel des graduierten Chemieingenieurs).
    Tip: Oft nicht bekannt: Auch der Besuch allgemeinbildender Schulen, also etwa Haupt-, Realschulen und Gymnasien, sowie Abend- Fach-, Fachhoch- und Hochschulen zählt für den Fiskus bereits zur Berufsausbildung.

    weiter

    http://de.biz.yahoo.com/010115/148/1bq0h.html

    No. 217 Dualbot - der deutschsprachige Chatter-Bot [ 2001-10-08 ]
    Paulin! täuscht die Sprachkompetenz eines natürlichen Menschen vor und lädt Sie ein, Ihre Sprachkompetenz zu verbessern
    Das Programm Dualbot (Paulin!) ist ein deutschsprachiger Chatter-Bot (Kuenstliche Intelligenz), der es Ihnen ermöglicht, mit Hilfe einer virtuellen Gesprächspartnerin Ihre Sprachkompetenz auf spielerische und/oder sehr ernsthafte Art und Weise zu verbessern und zu erweitern.

    Dualbot! simuliert das Verhalten eines Menschen in Gesprächssituationen und firmiert damit unter Künstliche Intelligenz (KI) oder Artificial Intelligence (AI). Dualbot! ist fähig, eine Frau oder einen Mann mit spezifischen Interessen oder besonderen Kenntnissen und zahlreichen Persönlichkeitsmerkmalen vorzutäuschen mit dem Ergebnis, daß dem Gesprächspartner zumeist nach kurzer Zeit nicht mehr vollständig bewußt ist, daß es sich hier lediglich um eine künstliche Intelligenz handelt und eben nicht um eine menschliche.

    Der Dualbot! ist eine gute Möglichkeit, um die Schüler und Studenten im Rahmen des Unterrichts oder zu Hause an den Umgang mit Computer/Internet zu gewöhnen und gleichzeitig seine Sprachkompetenz zu verbessern.

    http://www.nlp.de/cgi-bin/dualbot/dialog.cgi

    No. 218 Tangram Z [ 2001-10-04 ]
    Deutsch als Fremdsprache, Kurs- und Arbeitsbuch
    Tangram Z wiederholt die für das Zertifikat Deutsch relevante Grammatik der Grundstufe mit interessanten Themen und abwechslungsreichen Übungen. Schwerpunkte dabei sind die Aufgabenformen der Prüfung sowie Tipps zum erfolgreichen Bestehen der Zertifikatsprüfung.
    http://www.hueber.de/german/katalog/details.asp?0=R-2247&1=3-19-001617-8&2=2&3=1

    No. 219 Tangram Z online [ 2001-10-12 ]
    Musterseiten zu Tangram Z
    Hier können Sie sich Musterseiten zum Zusatzmaterial herunterladen. Dieses Buch wiederholt die grammatischen Strukturen und dient zur Vorbereitung auf das Zertfikat Deutsch.
    http://www.hueber.de/tangram/info/seitenz.asp

    No. 220 Links zum Lehrwerk plus deutsch [ 2001-10-18 ]
    nützliche Links zum Lehrwerk plus deutsch
    Hier werden Ihnen nützliche Links präsentiert, die Sie zusätzlich in den Unterricht mit einarbeiten können. Diese Links gibt es bereits für den Band 1 und 2, die Links für Band 3 sind in Vorbereitung.
    http://www.hueber.de/german/plus-deutsch/links.asp

    No. 221 kostenfreie Downloads zu plus deutsch [ 2001-11-28 ]
    hier gibt es zahlreiche Downloads für das Lehrwerk
    Hier können Sie sich Seiten des Lehrwerks, sowie Tests und Arbeitsblätter kostenlos herunterladen.
    http://www.hueber.de/german/plus-deutsch/download.asp

    No. 222 Mündiger Sprecher- Verleihung des Deutschen Sprachpreises [ 2001-09-24 ]
    Theodor Ickler wurde in Weimar mit dem Deutschen Sprachpreis ausgezeichnet
    Der Deutsche Sprachpreis geht in diesem Jahr an den Wortführer der linguistischen Opposition an den Erlanger Professor Theodor Ickler, der ein Buch zur neuen Rechtschreibereform geschrieben hat. Icklers Gegenentwurf zu den Festlegungen der Mannheimer Kommission ist lakonisch »Das Rechtschreibwörterbuch« (Leibniz-Verlag, St. Goar, DM 36) betitelt. Es beruht auf Untersuchungen der Orthographie, wie sie bis 1999 von professionellen Schreibern ganz selbstverständlich gehandhabt wurde.
    http://www.jungewelt.de/2001/09-24/017.php

    No. 223 Ausländische Studenten - Der Bildungsmarkt ist auf Amerika fixiert [ 2001-09-25 ]
    Die deutschen Hochschulen werben im Ausland offensiv , trotzdem sind die ausländischen Studenten auf Amerika fixiert.
    Die deutschen Universitäten mögen noch so gut sein, wenn die Namen deutscher Traditionshochschulen den jungen Ausländern nicht mehr das sagen, was ihre Eltern noch wussten, dann bleiben nur die amerikanischen Renommieruniversitäten Harvard, Stanford, Yale, MIT, Berkeley. Zur Zeit gibt es zwei Millionen internationale Studenten - in den nächsten Jahren wird diese Zahl auf vier Millionen steigen, und um sie muss geworben werden.
    http://www2.tagesspiegel.de/archiv/2001/09/24/ak-ws-558566.html

    No. 224 Sterbende Sprachen - Vielfalt nimmt immer schneller ab [ 2001-09-26 ]
    Für Sie gelesen: Vielfalt nimmt immer schneller ab
    Von den rund 6000 Sprachen der Welt werden schätzungsweise zwei Drittel in den nächsten 100 Jahren sterben. Alle zwei Wochen verschwindet eine Sprache für immer von unserem Globus. "Ein solches Sprachensterben hat es in der Geschichte der Menschheit noch nie gegeben"...
    http://www2.tagesspiegel.de/archiv/2001/09/25/ak-ws-4414431.html

    No. 226 Die Dauerschüler des Potsdamer Einstein-Gymnasiums [ 2001-09-27 ]
    Für einen Rekordversuch gibt es an der Schule 122 Stunden lang ununterbrochen Unterricht
    122 Doppelstunden Dauerunterricht wollen die Schüler des Potsdamer Einstein-Gymnasiums veranstalten. Nonstop von Montag früh bis Sonnabendmittag. Sie wollten zur Festwoche anlässlich des 10-jährigen Bestehens als Gymnasium etwas Besonderes auf die Beine stellen. Und weil Einstein jetzt 122 Jahre alt wäre, kamen sie auf die Idee.
    mehr unter: http://www.dauerunterricht.de/
    http://www2.tagesspiegel.de/archiv/2001/09/25/ak-br-5515825.html

    No. 227 Online-Verzeichnis der Hochschulgermanistik [ 2001-12-10 ]
    Im Frühjahr 1998 hat der Deutsche Germanistenverband begonnen, ein Online-Verzeichnis der deutschen Hochschulgermanistik im Internet zu etablieren, das seit Sommer 1998 zur zur Verfügung steht.
    Der Deutsche Akademische Austauschdienst gibt seit etwa 30 Jahren Germanistenverzeichnisse für zahlreiche Länder in Printform heraus. Bisher sind Germanistenverzeichnisse für etwa 30 Länder erschienen und je nach Stand der Germanistik in den jeweiligen Ländern auch schon mehrfach neu aufgelegt worden. Im Frühjahr 1998 hat der Deutsche Germanistenverband eine Anregung von Fotis Jannidis und Gerhard Lauer (beide München) aufgegriffen und begonnen, ein Online-Verzeichnis der deutschen Hochschulgermanistik im Internet zu etablieren, das seit Sommer 1998 zur Verfügung steht. Mit dem Kooperationsprojekt des DAAD und des DGV sollen nun Vorteile und Ressourcen beider Projekte und Organisationen gebündelt werden. Im Vordergrund stehen dabei einerseits zeitnahe Dateneingabe und Datenaktualisierung, bequeme Such- und Recherchefunktionen sowie die Möglichkeit des Datenabzuges für weitere Verzeichnisse in Printform.

    Verschiedene Vorteile sind bei dem Online-Projekt gegenüber einer gedruckten Fassung nutzbar:

    • Germanisten können unabhängig von ihrem Status durch elektronische Abfragen eine Einsicht in die germanistische Forschungslandschaft gewinnen
    • Anfragen an die auf dem gesuchten Forschungsfeld ausgewiesenen Kollegen werden erleichtert, für Forschungsarbeiten, Tagungen, Zeitschriften, Jahrbücher oder Rezensionsorgane können gezielter und mit breiterer Streuung Mitarbeiter gewonnen werden
    • Jüngere Kollegen erhalten früher als bisher eine Chance, in die Fachdiskussion einbezogen zu werden
    • Bislang schwer zugängliche Forschungsarbeiten werden besser einsehbar sein
    • Es kann auch Nachwuchswissenschaftler, die keine Dauerstelle an einem Universitätsinstitut haben, sowie Wissenschaftler von nicht-universitären Einrichtungen berücksichtigen
    • Die Suchfunktionen erleichtern und erweitern die Nutzungsmöglichkeiten (nicht zuletzt durch Links auf die Homepage).
    • Die Daten können und sollen häufiger aktualisiert werden, als das bei Verzeichnissen in Printform möglich ist.
    www.germanistenverzeichnis.de

    No. 229 Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht [ 2001-10-11 ]
    ZIF, eine der wichtigsten Fachzeitschriften für DaF und die Fremdsprachendidaktik, erscheint dreimal im Jahr.
    Man findet hier interessante Beiträge zu allen Fragen des Fremdsprachenunterrichts und hat die Möglichkeit, direkt dazu Stellung zu nehmen und sich an Diskussionsforen zu beteiligen. Jede Nummer bietet Rezensionen zu aktuellen Neuerscheinungen, Hinweise auf interessante Tagungen und Veranstaltungen sowie ein Archiv mit den Veröffentlichungen der letzten 6 Jahre. Die Septemberausgabe 2001 beschäftigt sich mit dem Thema "Fremdsprachenlernen mit Neuen Medien".
    http://www.ualberta.ca/~german/ejournal/ejournal.html

    No. 230 Das Buch zum Zonentalk [ 2001-10-25 ]
    Zonentalk. DDR-Alltagsgeschichten aus dem Internet
    Ostdeutsche berichten mit Witz und Ironie von einer vergangenen Lebenswelt, die vielen Deutschen bis heute gänzlich unbekannt ist. Über ein Jahr hatten Web-Surfer die Gelegenheit, ihre Erinnerungen und Beiträge im Internet-Forum zonentalk.de niederzuschreiben und zu diskutieren. Im Buch zum Zonentalk wird aus einer Sammlung von über 7.000 Texten erstmals eine mit wissenschaftlicher Akribie zusammengestellte Auswahl an Themen wie Mode, Musik, Liebe und Sexualität einer breiten Leserschaft zugänglich gemacht. Nicht Journalisten, Literaten, Pfarrer oder Politiker berichten über DAS Leben in der DDR, vielmehr sind es die alltäglichen Erlebnisse, die dieses Buch so charmant machen.
    http://www.zonentalk.de/discus/zonenbuch.html

    No. 231 Briten entdecken das Deutsche [ 2001-10-08 ]
    Englische Begriffe haben ihren festen Platz in unserer Sprache. Überraschend haben die Briten jetzt die deutsche Sprache entdeckt.
    für Sie gelesen: In diesem Artikel finden Sie eine kleine Auflistung von deutschen Begriffen, die die Briten gerne verwenden.
    http://www.abendblatt.de/bin/ha/set_frame/set_frame.cgi?seiten_url=/contents/ha/news/allgemeines/htm

    No. 233 "Pingpong" online [ 2001-10-19 ]
    Webseite zum Lehrwerk
    Neues zum Lehrwerk Pingpong für Jugendliche: Musterseiten aus Band 1 & 2 Materialien und Onlineübungen
    http://www.hueber.de/pingpong/index.asp

    No. 234 Deutsche Handelskorrespondenz - Neu [ 2001-11-15 ]
    Deutsche Handelskorrespondenz - Der neue
    Neu dabei: - die Kommunikationsformen E-Mail und Internet - neue Formen der Geschaeftsbeziehungen wie E-Commerce - die Währung Euro
    http://www.hueber.de/german/lehrer/daf.asp?s=1#3

    No. 235 Landeskunde-leicht zu lesen [ 2001-10-15 ]
    Texte zur Landeskunde vom Hueberverlag
    Gehen Sie mit auf einen Streifzug durch die deutschsprachigen Länder, erfahren Sie mehr über Landschaften und Städte, Volk und Feste, Könige und Kanzlers Currywurst. Die Texte mit Worterklärungen - zum Online-Lesen oder Ausdrucken - sind geeignet für Lerner ab Ende der Grundstufe.
    http://www.hueber.de/lerner/daf-beitraege/index.asp

    No. 236 Neuer Generalsekretär des GI/Internationes [ 2001-10-16 ]
    Generalsekretär Leonhard ins Amt eingeführt
    Auf einer Mitarbeiterversammlung am vergangenen Freitag in München hat Präsident Hilmar Hoffmann den neuen Generalsekretär des Goethe-Instituts Inter Nationes, Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, in sein Amt eingeführt. Vor den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gab Hoffmann einen Überblick über die Vita des neuen Vorstandssprechers und seine Erfahrungen in Wissenschaft, Bibliothekswesen und Medien. Dabei verwies er u.a. auf die beruflichen Erfahrungen, die Leonhard zuletzt als Vorstand des Deutschen Rundfunkarchivs in Frankfurt/M. und Potsdam-Babelsberg vorzuweisen habe.

    Leonhard nannte die Vollendung der Fusion als erstes Ziel, die auch eine neue Aufmerksamkeit für das bislang unterentwickelte "institutionelle Gedächtnis" des Hauses voraussetze. Nur wenn man wisse, woher man komme, könne man das "Wohin" aktiv gestalten. Wichtig sei zudem, dass man trotz finanzieller Engpässe in näherer Zukunft einen Generationenwechsel im Personal ermögliche. Zudem sei ein intensiver Personalaustausch mit deutschen und europäischen Mittlern und Partnern zu verwirklichen.

    Eine in München und Bonn angesiedelte Zentrale des Instituts sei stärker als Teil eines Netzwerks in Deutschland zu verstehen, das, ausgehend von den Inlandsinstituten neue Kooperationen und Allianzen, sowohl mit anderen Mittlern, als auch mit Medien und Kulturinstitutionen aller Art eingehen werde. Nur so sei die Zweibahnstraße im Kulturdialog glaubhaft und nachhaltig zu realisieren. In diesen Kulturdialog werde sich, so Leonhard weiter, das GI mit neuen Themen, die nicht nur dem klassischen Kanon entsprächen, auch jüngeren Zielgruppen nähern. Hierbei sei die Zusammenarbeit auch mit anderen Zuwendungsgebern als dem AA, etwa dem Innenministerium (WM 2006, Integration von Zuwanderern), gewünscht.

    Die eigentliche Kompetenz der Goethe-Institute im Ausland bleibe die Begegnung von Menschen verschiedener Kulturen. Dies erweise sich gerade in Zeiten des medientechnologischen Umbruchs, betonte Leonhard. Eine nicht unwesentliche Rahmenbedingung für die Wahrnehmung dieser Aufgabe sei auch das äußere Erscheinungsbild unserer Institute. Hier sei der Gesetzgeber gefragt, die Sparauflagen zu überdenken, die das Bild Deutschlands im Ausland auf Dauer negativ beeinflussten.

    http://www.goethe.de/

    No. 237 Das Internet: Fragen und Antworten [ 2001-10-31 ]
    Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (MpFS) bietet mit seinem neu erschienenen
    Mit einem Faltblatt "Internet: 10 Antworten" werden die wichtigsten Fragen rund um das World Wide Web beantwortet. Ingesamt liefert das Infoset zu elf verschiedenen Themen aus dem Bereich der Medien umfassende Aufklärung. Namenhafte WissenschaftlerInnen beantworten kurz und prägnant die wichtigsten Fragen, die Eltern und Pädagogen beim Medienumgang von Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest ist eine Kooperation zwischen Südwestrundfunk (SWR), Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LfK) und der Landeszentrale für private Rundfunkveranstalter Rheinland-Pfalz (LPR).
    http://www.mpfs.de/infoset/Internet.html

    No. 238 Denkmal mit der Linse [ 2001-10-23 ]
    Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz lädt mit dem Jugend-Fotowettbewerb
    Mit dem Wettbewerb sollen junge Menschen spielerisch an das Thema Denkmalschutz herangeführt werden. Im vergangenen Jahr beteiligten sich rund 3.000 Jugendliche an der Aktion. Die vielen kreativen Arbeiten führten eindrucksvoll vor Augen, dass sich auch junge Menschen durchaus für Denkmäler und Denkmalschutz begeistern können. Das neue Thema heißt "Details erzählen Geschichte" und soll dazu anregen, genauer hinzuschauen, wo Spuren von gestern uns etwas über vergangene Zeiten erzählen können. Ornamente, Fenster und Türen geben Auskunft über den Baustil einer Epoche. Alte Schilder und Schriftzüge erzählen von vergangenen Alltagswelten. Ein zum Bild passender Slogan, der getextet werden muss, soll für den Erhalt des fotografierten Denkmals werben.

    Den GewinnerInnen winken Reisen zur Preisverleihung nach Straßburg sowie die Teilnahme an einer internationalen Ausstellung. "Denkmal mit der Linse" ist der Beitrag zum "International Monuments Photographic Experience", einer Initiative unter Schirmherrschaft des Europarats, an der sich mittlerweile 15 Länder beteiligen. Von Andorra, Belgien und Griechenland reicht der Spannbogen bis nach Jordanien, Tunesien und Kanada. Weitere Preise sind Kameras, Fotozubehör, Bücher und CD-ROM.

    Einsendeschluss: 30.11.2001

    http://denkmal-mit-pfiff.de/jR2RZKglvtM4I8%2bJDp5p%2bw/erwachsene/index.html

    No. 239 Sprachkurse der Deutschen Welle [ 2001-11-12 ]
    Diese Internet-Seiten mit zahlreichen kostenlos herunterladbaren Audio-Dateien sind für all diejenigen gedacht, die (egal, an welchem Ort der Welt!) Deutsch lernen wollen oder vorhandene Kenntnisse vertiefen möchten.
    In mehr als dreißig Sprachen wird ein spannender Sprachkurs angeboten, der unterschiedliche Wissensstufen berücksichtigt: Anfänger sollten zum Beispiel mit dem Kurs Deutsch - warum nicht? einsteigen, auf den dann das Radiosprachprogramm Wieso nicht? aufbaut. Fortgeschrittenen Lernern wird der Kurs Marktplatz - Deutsche Sprache in der Wirtschaft empfohlen.
    http://www.dwelle.de/dpradio/bildung/Welcome.html

    No. 240 Umfrage: Schlechte Schulbildung fängt bei den Müttern an [ 2001-10-17 ]
    Erhebung belegt niedrigen Ausbildungsstand und mangelnde Sprachkenntnisse ausländischer Frauen mit Kindern
    Besorgnis erregende Fakten über den Ausbildungsstand und die Integration ausländischer Mütter in Berlin hat eine Umfrage ans Licht gebracht, die Schulsenator Klaus Böger (SPD) gestern vorgestellt hat. Es stellte sich heraus, dass sich viele Frauen selbst nach über zehnjährigem Aufenthalt in Deutschland nicht in der Lage fühlen, bei Arzt- oder Behördengängen sprachlich zurecht zu kommen. Rund 75 Prozent haben keine Berufsausbildung, über ein Drittel hatte im Heimatland weniger als sechs Jahre die Schule besucht.
    http://195.170.124.152/archiv/2001/10/15/ak-be-446229.html

    No. 241 Sprachkurs des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten [ 2001-11-07 ]
    Für Sie gelesen: Integrationsprogramm: In Griesheim hat der erste Sprachkurs des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten begonnen.
    [Frankfurter Rundschau] "Jedes Wort, das ich hier mitbekomme, ist für mich ein Gewinn". Ich heiße Theresa. Ich bin schon vier Monate hier", sagt die junge Frau. Wort für Wort spricht sie diese Satz aus. Sie komme aus Mosambik und sei 23 Jahre alt, berichtet sie weiter in nicht ganz flüssigem, aber grammatikalisch fast perfektem Deutsch. Dies hat die junge Frau inzwischen gelernt - wie auch Tanja aus der Ukraine, Nida aus der Türkei, Richard aus der Karibik und Walter aus Argentinien, die in einem Klassenraum sitzen. Auf den Tischen liegen Wörterbücher, Radiergummis, Bleistifte, aber auch Handys.

    Schulkinder sind Theresa, Nida und Tanja aber nicht. Sie sind drei von zwölf Frauen und Männern, die einen Deutschunterricht besuchen, den das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) kostenlos anbietet. Es ist der erste Sprachkurs, der im Rahmen des Integrationsprogramms der Kommune stattfindet. Angefangen hat der Kurs vor vier Wochen in den Räumen des Internationalen Bunds für Sozialarbeit in Griesheim und läuft wochentags von 14 bis 17 Uhr.

    Die Kursteilnehmer sind zwischen 18 und 38 Jahre alt, kommen aus verschiedenen Ländern und haben einen unterschiedlichen Bildungshintergrund. Gemeinsam ist ihnen, dass sie vor kurzer Zeit aus ihrer Heimat nach Frankfurt gezogen sind. In der Meldebehörde haben sie eine Begrüßungsmappe erhalten, worin auf das kostenlose Sprachkurs-Angebot hingewiesen wird. Die Teilnahme ist freiwillig. Das macht sich im Unterricht bemerkbar, wie Kursleiterin Eva Essig feststellt hat. "Alle sind sehr motiviert, deutsch zu lernen." So sehr, dass einige sogar lange Anfahrtszeiten in Kauf nehmen - wie beispielsweise die 32-jährige Serpil Cevik aus Bornheim, die Deutsch lernen möchte, um nicht auf Hilfe anderer angewiesen zu sein. Viel Zeit zum Lernen könne sie sich Zuhause aber nicht nehmen. "Jedes Wort, das ich hier mitbekomme, ist für mich ein Gewinn", sagt die Mutter von drei Kindern.

    Murat hingegen übt auch außerhalb des Unterrichts. Der 24-Jährige hat eine Türkin aus Frankfurt geheiratet und lebt seit vier Monaten hier. Der junge Mann ist Automechaniker, und in seinem Beruf möchte er auch hier arbeiten. "Und dafür muss ich halt Deutsch können ", erklärt der Türke in seiner Muttersprache.

    "Dieser Kurs zielt nicht auf perfektes grammatikalisches Deutsch", sagt Eva Essig. Zumal es das erste Modul eines auf 600 Unterrichtstunden ausgerichteten Angebots sei. Zunächst gehe es gehe darum, die Kommunikation zu stärken, die Teilnehmer mit der Sprache auch in die hiesigen Gepflogenheiten einzuführen, sie unter anderem fit für den Einkauf und Behördengänge zu machen. "Wichtig ist beispielsweise, dass sie den Unterschied zwischen Du und Sie wissen und sich unangenehme Situationen ersparen", sagt Eva Essig.

    Neu-Frankfurterinnen sind auch Nida und Nesrin. Die Schwestern, 19 und 20 Jahre alt, haben Frankfurter Türken geheiratet. Zwei Monate liegt ihre Ankunft zurück. Ihre Ehemänner, betonen die beiden Kopftuch tragenden Frauen, mussten sie keineswegs überreden, damit sie an dem Sprachkurs teilnehmen können. "Mehr als wir wollten sie es." Auf jeden Fall möchten die Schwestern auch die Folgekurse besuchen. Denn ihr Ziel ist mehr als sich in Alltagssituationen zu bewähren: "Wir möchten hier eine Ausbildung machen."

    Finanziert wird der Sprachkurs - Bestandteil des vom zuständigen Stadtrat Albrecht Magen (CDU) initiierten Integrationsprogramms - von der Kommune und dem Land "Wir haben auch Bundesmittel beantragt", berichtet Helga Nagel, kommissarische AmkA-Leiterin und Projektbetreuerin. Je nach Bedarf würden in Kooperation mit Frankfurter Bildungsträgern auch in anderen Stadtteilen Kurse angeboten. Im kommenden Monaten beginnen weitere Sprachkurse, und dann startet auch der erste Orientierungskurs, in dem zugewanderte Ausländer in ihrer Muttersprache Informationen unter anderem über die Stadt und Ämter erhalten, die ihnen das Einleben hier erleichtern sollen.

    Im August vergangenen Jahres hatte Magen das Integrationsprogramm vorgestellt, das zunächst auf Kritik stieß. Nach konzeptionellen Veränderungen wird es nun umgesetzt. "Das ist in der Bundesrepublik einmalig und hat Modellcharakter", so der Dezernent. Noch größer wird wohl die Freude sein, wenn auch die Bundesregierung Geld für Kurse bereitstellt.

    http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181019.htm

    No. 242 Sprachkurse für Einwanderer [ 2001-10-24 ]
    Einwanderer an Sprachkursen interessierter als vermutet
    Berlin (AP) Einwanderer sind nach Erkenntnis der Ausländerbeauftragten des Bundes und des Landes Berlin entgegen allen Vorurteilen durchaus an Sprachkursen interessiert. Allerdings müsse der Staat auch die Erwartungen der Migranten an Integrationsangebote erfüllen: «Allein für Neuzuwanderer haben wir ein Angebotsdefizit von nahezu 90 Prozent», kritisierte die Beauftragte der Bundesregierung, Marieluise Beck, am Freitag in Berlin.

    Nicht eingerechnet sei dabei der Berg von Versäumnissen, der sich in den vergangenen 40 Jahren aufgehäuft habe. Bisher stelle der Bund 319 Millionen Mark zur Erstförderung zur Verfügung, wobei der Hauptteil von 286 Millionen Mark in die Sprachkurse für Spätaussiedler fließe. Tatsächlich jedoch seien 900 Millionen Mark nötig, wenn man die Forderungen des neuen Zuwanderungsgesetzes zur Integration zu Grunde lege, betonte die Grünen-Politikerin. Als «hundsmiserabel» bezeichnete sie außerdem die Entlohnung der Volkshochschullehrer: Sie arbeiteten immer noch auf Honorarbasis und bekämen häufig weder Urlaubsgeld noch Sozialabgaben bezahlt...

    http://de.news.yahoo.com/011012/12/24do3.html

    No. 243 Sprache als entscheidende Hürde [ 2001-10-22 ]
    Kulturabend von und mit Russlanddeutschen-Wir stellen uns vor'. Wir wollen den anderen Volksgruppen zeigen, was wir sind, wer wir sind und was wir in Zukunft machen möchten", erklärte Lydia Dumler.
    60 Jahre ist es nun her, dass Stalin die Zwangsumsiedlung von 400.000 Wolgadeutschen und 150.000 Deutschen aus Wolynien nach Sibirien und Zentralasien verfügte. Man hört immer wieder von Integrationsproblemen der Russlanddeutschen. Als eines der größten Probleme wurde dabei die fehlende Kenntnis der deutschen Sprache genannt....
    http://www.ngz-online.de/ngz/news/neuss/2001-1022/kulturabend.html

    No. 244 Interkulturelles Lernen Wirtschaftsdeutsch- eine Unterrichtsidee für Fortgeschrittene [ 2001-11-05 ]
    Unterrichtsidee von Christina Kuhn zu einem Artikel aus der Wirtschaftswoche
    Was Sie hier lernen können: -internationale Smalltalk-Regeln: Themen, Tabus -auf die physische Distanz zu Gesprächspartner/inne/n achten
    http://www.goethe.de/z/50/pub/markt/dedida.htm

    No. 245 XI. DEUTSCHER VOLKSHOCHSCHULTAG VOM 7. BIS 9. NOVEMBER 2001 [ 2001-11-02 ]
    Lernen braucht Zukunft lautet das Motto des Volkshochschultages, der im Hamburger CONGRESS CENTRUM statt findet.
    Sie finden Informationen zum Programm und zu den Ausstellern sowie ein Anmeldeformular auf dieser Seite.
    http://www.volkshochschultag.de/

    No. 246 Mädchen ans Netz [ 2001-11-08 ]
    Schulen ans Netz e.V. plant neue Aktion
    Mädchen ans Netz“ heißt die neue Aktion, die Schulen ans Netz e.V. gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen Telekom AG plant. Nach der erfolgreichen Aktion von Schulen ans Netz e.V. „Surfcheck ­ Teens ans Netz“ wird es im Jahr 2002 ein weiteres Projekt für Mädchen geben. In dreistündigen kostenlosen Kursen erhalten Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren eine Einführung ins Internet. Die Kurse finden in Schulen, Bibliotheken und T-Punkten statt. Sie werden von Studentinnen durchgeführt, die von Schulen ans Netz e.V. für die Zielgruppe qualifiziert werden. Während der Pilotphase vom 12. bis 23. November 2001 finden Kurse an 19 ausgewählten Schulungsorten statt. Weitere Kurse werden ab Frühjahr 2002 angeboten. Interessentinnen, die jetzt nicht berücksichtigt werden können, werden für die nächsten Kurse vorgemerkt. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über die Hotline: 0800 33 01133.

    Kursinhalte:

    • Was ist das Internet und wie funktioniert es? - Einführung ins www/Internet
    • Was brauche ich für das Internet? - Internetzugang
    • Unter uns - Anmeldung bei LizzyNet (die Online-Community für Mädchen von Schulen ans Netz e.V.)
    • Live Quatschen im Netz - Chat
    • Suchen mit Erfolg ­ Recherche im Netz
    • E-Mail : Was die elektronische Post so alles kann
    Schulen, die sich an der Aktion beteiligen möchten, können gerne mit uns Kontakt per E-Mail aufnehmen: buero@schulen-ans-netz.de
    http://www.san-ev.de/lizzynet/maedchenansnetz.asp

    No. 247 Rechtschreibreform in der Praxis [ 2002-05-02 ]
    Rechtschreibreform in der Praxis: "Dieser Missstand ist gräulich"
    Nach der jüngsten repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach halten sich nur 13 % der Bevölkerung an die neuen Regeln; 64 % sehen keinen Grund, auf die neuen Schreibungen umzusteigen (o. V. 2000). Die Frankfurter Allgemeine Zeitung kehrte inzwischen zu den bisherigen Schreibungen zurück. Aufgrund dessen und auch vieler anderer repräsentativer Umfragen, der zahlreichen Volksinitiativen, Volksbegehren und Gerichtsverfahren gegen die Rechtschreibreform und vor allem des Volksentscheides in Schleswig-Holstein vom 27. September 1998 hätten Reformer und Politiker zu der Schlußfolgerung gelangen müssen, daß die der Schule aufgezwungene Rechtschreibreform die von den Reformern und Kultusministern unterstellte Akzeptanz nicht besitzt und daher nicht selbstdurchsetzend, sondern selbstboykottierend und wegen ihrer Mängel selbstzerstörend ist. Auch die Tatsache, daß selbst größere Verlage gar nicht erst auf Neuschrieb umgestiegen sind, beweist die Nichtakzeptanz der Reform.

    Einige Verlage schämen sich offenbar der Reform und rechtfertigen die Kosten für Neudrucke mit der Begründung, daß sowieso eine Nachauflage notwendig gewesen sei. Dem VRS liegen Schätzungen vor, denen zufolge bis heute reformbedingt mehrere Milliarden Mark Steuergelder ausgegeben worden sind. Bereits heute steht fest, daß es spätestens im Jahr 2005 eine Reform der Reform geben soll, die wiederum neue Kosten verursachen wird.

    http://www.rechtschreibreform.com/

    No. 248 Lehrer nutzen das Internet im Unterricht kaum [ 2001-10-26 ]
    In Europa sind zwar viele Schulen bereits am Netz, aber nur wenige Lehrer und Schüler. Weniger als 40 Prozent der Lehrkräfte nutzten das Medium, teilt die Europäische Kommission unter Berufung auf eine von ihr in Auftrag gegebene Studie in Berlin mit.
    Lehrer gingen weniger als eine Stunde pro Woche mit ihren Schülern online. Dabei meinten viele Lehrer, das Netz werde für den beruflichen Werdegang ihrer Schützlinge eine wichtige Rolle spielen. 45 Prozent der Lehrer in Europa haben angegeben, nicht mit dem Internet vertraut zu sein, erklärt die Kommission weiter. Deutschland bilde europaweit das Schlusslicht beim Training am Computer: 60 Prozent der Lehrer hätten erklärt, nicht im Umgang mit dem Medium geschult zu sein.

    Neun von zehn Schulen in Europa haben insgesamt einen Internetzugang; acht von zehn Schulen verfügten über einen Internetanschluss, den auch die Schüler nutzen können, heißt es weiter. Allerdings müssten sich durchschnittlich 24 Schüler einen Computer teilen. Zwar sind mittlerweile nach Angaben der Bundesregierung in Deutschland alle Schulen am Netz. Allerdings stünde für durchschnittlich 40 Schüler nur ein Online-Computer zur Verfügung.

    http://www.heise.de/newsticker/data/anw-22.10.01-002/

    No. 249 Internationalisierung ohne ausländische Studenten [ 2001-10-29 ]
    Für Sie gelesen: Erfahrungsbericht eines Studenten aus Palästina
    Hasan Mustafa studiert Maschinenbau in Göttingen, im achten Semester. Er kommt aus Palästina, aus dem Gaza-Streifen. In seiner Heimat kann er nicht studieren, denn die einzige palästinensische Universität liegt unerreichbar für ihn im Westjordanland. Hasan schildert seine Erfahrungen mit dem Studienort Deutschland...
    http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=22&item=163461

    No. 251 Man spricht deuts(c)h [ 2001-10-30 ]
    Für Sie gelesen: Gert Ueding, Deutschlands einziger Rhetorik-Professor, über die Bedeutung der deutschen Sprache
    Ein Land ohne Selbstbewusstsein und geistige Strahlkraft muss sich nicht wundern, wenn seine Sprache im Ausland an Geltung verliert, schreibt Gert Ueding, Deutschlands einziger Rhetorik-Professor. (gekürzter Text, mehr siehe Quellenangabe)
    http://www.welt.de/daten/2001/10/28/1028pg291831.htx

    No. 252 Deutschländer [ 2001-10-29 ]
    Haußmann, Lemke, Akin blicken auf Berlin, München, in die Fremde
    Welche Bilder gehen einem durch den Kopf, wenn man an Deutschland denkt? Welche Erlebnisse, welche Eindrücke? Welche Stadt ist es, mit der man Deutschland am ehesten verbindet? Ist es die, in der man lebt? Oder vielleicht die, nach der man sich sehnt? Die Reihe "Denk ich an Deutschland" will diese Fragen mit fünf Dokumentarfilmen beantworten. Sie startet im Bayerischen Fernsehen am 27.10.2001 um 22 Uhr 45, ab Montag, den 29.10.2001 läuft sie auch im WDR-Fernsehen.
    http://www2.tagesspiegel.de/archiv/2001/10/26/ak-me-4412862.html

    No. 253 Anglizismen keine Bedrohung für Deutsch [ 2001-11-13 ]
    Die wachsende Zahl der Anglizismen ist nach Ansicht der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung keine Bedrohung für die deutsche Sprache.
    [FAZ] Alarmierend sei jedoch, dass in einigen Bereichen der Gesellschaft inzwischen nur noch Englisch gesprochen werde, sagte der Freiburger Literaturprofessor Uwe Pörksen am Samstag auf der Herbsttagung der Akademie in Darmstadt. Als Beispiele nannte er die Naturwissenschaften und die Wirtschaft. Die deutsche Sprache verliere damit ihren Universalanspruch. Mit dieser Entwicklung müsse sich die Gesellschaft auseinander setzen, statt sich über die englischen Modewörter in der Jugendsprache aufzuregen.

    Die aus dem Englischen übernommen Worte werden nach Untersuchungen des Potsdamer Sprachprofessors Peter Eisenberg schnell ins Deutsche integriert. ?Jeder Anglizismus muss vorher eine Eintrittskarte lösen. Er bekommt einen Artikel verpasst, und die Frage der Mehrzahl- und Genetivbildung wird geklärt.? In den meisten Fällen ersetzten die englischen Begriffe keine deutschen Wörter, sondern bezeichneten neue Gegebenheiten. ?Ein Event ist eben etwas anderes als ein Ereignis und ein Mall etwas anderes als ein Einkaufszentrum.?

    Gegen eine gesetzliche Normierung der Sprache wandten sich der Kassler Sprachwissenschaftler Andreas Gardt und sein Greifswalder Kollege Jürgen Schiewe. Das Beispiel der Sprachakademie in Frankreich zeige, wie wenig Einfluss die Politik auf die Sprachentwicklung nehmen könne. Im Deutschland schwinge außerdem bei der Diskussion um die Reinheit der Sprache immer ein nationaler Unterton mit. Sprache könne jedoch nur funktionieren, wenn sie fremde Wörter ?einbürgere?. Den Vormarsch des Englischen in Wissenschaft und Wirtschaft ist für Schiewe nicht mehr aufzuhalten: ?In absehbarer Zeit kommen wir deshalb um eine Zweisprachigkeit nicht herum.?

    http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=uptoday/content.asp&doc={290C5FDC-70EE-45F9

    No. 254 Deutsch fürs Grobe, Englisch fürs Feine [ 2001-11-15 ]
    Die Akademie für Sprache und Dichtung will nicht der Oberlehrer sein.
    [Die Welt] Darmstadt - Niemand hat die Absicht, die Deutschen mit einer staatlichen Sprachkontrolle zu beglücken. So lautet die wichtigste Botschaft vom Gipfeltreffen der deutschen Sprachpfleger bei der Herbsttagung der Akademie für Sprache und Dichtung vom 25. bis 27. Oktober in Darmstadt. Zunächst legte der provokative Titel "Literatur, deutsche Sprache - Was soll's?" die Befürchtung nahe, man wolle nun beherzt, gar nach französischem Vorbild, gegen die Misere angehen. Doch tatsächlich war man sich einig, den interventionistischen Ball flach zu halten.

    Die Akademie gibt Entwarnung: Gerade vor der zunehmenden Zahl von Anglizismen, die in der Öffentlichkeit als Hauptfeind der deutschen Sprachkultur ausgemacht werden, braucht man sich nicht zu fürchten. Englische Wörter bereichern das Deutsche mehr als dass sie es bedrohen. Zudem halten sie sich an die Regeln der einheimischen Grammatik und stellen kaum Integrationsprobleme dar. Wer in puristischen Debatten Überfremdungsängste schürt, meint ohnehin meist etwas anderes: das nicht nur linguistische Problem der nationalen Identität der Deutschen.

    Anders verhält es sich mit dem großflächigen Vormarsch des Englischen in komplexen Sprach- und Lebensbereichen wie der Wirtschaft, Werbung oder der Wissenschaft. Hier könnte dem Deutschen nach den Worten des Sprachwissenschaftlers Jürgen Schiewe eine "dialektale Randständigkeit" drohen. Akademiepräsident Christian Meier fügte hinzu, dass die Universalität - also die Möglichkeit, alles in einer Sprache ausdrücken zu können - durchaus abhanden kommen könne. Das Zukunftsszenario einer "Arbeitsteilung der Sprachen" - Englisch für Großes und Wichtiges, Deutsch für den Hausgebrauch - ist nicht vollkommen abwegig.

    Da will die Akademie die Hände denn doch nicht in den Schoß legen. Bis zum Jahresende soll eine Erklärung erarbeitet werden, die unter den Aspekten der Geschichte der Sprachkritik, der nationalen Identität und der Integrationsfähigkeit der Sprache die Meinung der Akademie auf den Punkt bringen soll. Außerdem kündigte der Potsdamer Linguist Peter Eisenberg überraschenderweise die Absicht der Akademie an, eine "öffentliche und öffentlich zugängliche Institution" einzurichten. Sie hätte sich mit Sprachberatung, Dokumentation und Auswertung dieser Beratung zu beschäftigen. Aktuelle Sprachentwicklungen sollten nicht allein den Wörterbuch-Verlagen überlassen werden. Keine Sprachlenkung, wohl aber Sprachkritik und Beteiligung an laufenden Diskussionen heißt die Devise.

    Obwohl im Tagungsthema brüderlich vereint, sorgt man sich in Darmstadt offenbar um die Literatur weit weniger als um die Sprache. Da sich diese Institution ohnehin selten in die realpädagogischen Niederungen begibt, war die Ankündigung, sich auch mit dem Literaturunterricht zu befassen, beinahe spektakulär. Doch sie war nicht wirklich ernst gemeint. Der Schweizer Literaturwissenschaftler Peter von Matt plädierte in seinem Beitrag zur seit Jahren schwelenden Kanondebatte für eine Nutzung der neuen Wahlfreiheit, die sich in ein Vergnügen umsetzen müsse, "die historischen Leitlinien selbst zu ziehen". Mit ein bisschen Verantwortungsbewusstsein könne sich jeder seine eigene Tradition erschaffen. Eine feine Idee, an der sich das Fachpublikum auch gehörig delektierte. Nur an der Schulpraxis geht sie meilenweit vorbei.

    Dort lautet die Frage längst nicht mehr Kanon oder Chaos, nicht: Was soll gelesen werden, sondern: Soll überhaupt gelesen werden? Alfred Eckerle, Deutschlehrer aus Freiburg, war gebeten worden, Daten von der Basis in die Diskussion einbringen. Er musste die zunehmende Instrumentalisierung des Fachs für außerliterarische Zwecke beklagen. Anstatt Fantasie freizusetzen, ziehe die Literatur in dem Maße aus dem Unterricht aus, in dem dieser sich an haarsträubenden wissenschaftlichen Methoden und justiziablen Zielen wie Prüfungen und Noten ausrichte. Mehr als um Lektüre gehe es darum, allgemeine Kulturtechniken zu erlernen, was heute oft auf die Beherrschung des Computers hinausläuft. Zudem sei die Textauswahl etwa für die Abiturstufe offensichtlich von politischer Opportunität geleitet.

    Zum Abschluss wurde der renommierte Georg-Büchner-Preis samt 60.000 Mark an die österreichische Schriftstellerin Friederike Mayröcker für ihre, wie es hieß, "Sprachströme und Worterfindungen" verliehen. Die 76-Jährige bedankte sich mit der "Phantasie über LENZ von Georg Büchner, oder Gedächtnisrevolution im Steintale bei Pfarrer Oberlin in der vogesischen Wüste", in der sie mit eintöniger Stimme Assoziationen über das Gefühlsleben des Schriftstellers Lenz vortrug.

    http://www.welt.de/daten/2001/10/29/1029kli291932.htx

    No. 255 Deutsche Greencard für IT-Experten zweite Wahl [ 2001-11-01 ]
    Für Sie gelesen: Nach 15 Monaten deutscher Greencard bewilligt die Bundesregierung 10.000 weitere Aufenthaltsgenehmigungen. Trotz Krise in den USA sehen aber nur wenige zugewanderte Computerexperten Deutschland als ebenbürtige Alternative.
    Aus den USA betrachtet, hat Deutschland vier Nachteile. Sie könnten wohl nur dann wett gemacht werden, wenn es dort keine Jobs mehr gibt: Die Aussichten auf einen dauerhaften Status sind trotz der Pläne für ein Zuwanderungsgesetz noch dürftig. In den USA gibt es bereits die Perspektive auf eine "echte", dauerhafte Greencard. Zudem sorgen sich asiatische Akademiker, ob sie willkommen sind. Berichte über fremdenfeindliche Attacken und Vorurteile prägen oft das Bild. Die deutsche Sprache ist eine weitere Hürde. Schließlich sind auch die Gehälter oft niedriger. (gekürzter Text: mehr unter der Quellenangabe)
    http://www.ftd.de/pw/de/FTDOA7UPGTC.html?nv=cptn

    No. 256 Deutschkurs einmal anders [ 2001-11-26 ]
    Für Sie gelesen: VHS: Deutsch lernen am Museumsobjekt
    [Frankfurter Rundschau] Die Volkshochschule Offenbach hat ihre Deutschkurse belebt: Die Teilnehmer besuchen das Deutsche Leder- und Schuhmuseum, um dort die deutsche und andere Kulturen kennenzulernen und dabei die deutsche Sprache zu lernen. Die Kunsthistorikerin und Kulturkuratorin Ina Paulus hat das Konzept "Deutsch lernen im Museum" entwickelt und in anderen deutschen Städten, wie etwa in Aschaffenburg, schon etabliert. In Offenbach hat sie 16 von 40 Deutsch-Kursleiter der Volkshochschule in einem Wochenend-Seminar fortgebildet und dabei mit den Leitern sowohl ein Konzept für Anfänger- als auch für Fortgeschrittenen-Kurse erstellt.

    Der Deutschunterricht im Museum soll aber mehr als ein lockerer Ausflug sein. Die Kursmitglieder ordnen zum Beispiel den Exponaten Adjektive oder Artikel zu, bilden mit ihnen Relativsätze oder machen sich Gedanken, welche Schuhe von wem zu welcher Zeit getragen wurden.

    Das Ledermuseum stellt für die Kurse einen Gruppenraum kostenlos zur Verfügung und erlässt den Kursleitern, die sich im Museum auf ihren Unterricht vorbereiten müssen, den Eintritt. "Wir sprechen auf diese Weise neue Besucher an und die Exponate werden nutzbringend für die Integration verwendet", beschreibt Museumsdirektor Christian Rathke die Vorteile für das Ledermuseum.

    http://www.fr-aktuell.de/

    No. 258 Heimatinseln in der Fremde: Integration der Deutsch-Türken muss zu einer nationalen Aufgabe werden [ 2001-11-06 ]
    Vierzig Jahre sind ein halbes Menschenleben, keine Ewigkeit. Vor vierzig Jahren wurde die Mauer zwischen den deutschen Staaten gebaut.
    Im selben Jahr schlossen Deutschland und die Türkei ein Abkommen über den Transfer von Arbeitskräften aus der Türkei nach Deutschland. Die ersten Gastarbeiter machten sich auf den Weg, zumeist junge Männer ohne Familien. Als Vorbereitung für ein Leben fern von der Heimat war nichts vorgesehen außer einer Gesundheitsprüfung. Integration war kein Thema. Zwei, drei Jahre wollte man in der Fremde ausharren. Und reicher an Erfahrung und finanziellen Mitteln zurückkommen. Es kam anders. Viele Gastarbeiter von damals sind heute Rentner in Deutschland, ihre Enkel werden hier geboren. Integration ist ein Begriff in aller Munde. Dennoch ist die Einbürgerungsquote nach wie vor gering. Die Türken in Deutschland haben auch nach vierzig Jahren keine politische Lobby. Sie sind Manövriermasse von Politik und Wirtschaft geblieben. Daran ändert auch nichts, dass in den deutschen Industriestädten türkische Quartiere entstanden sind und orientalisches Flair und reges Markttreiben viele Straßen schmückt. (gekürzter Text: mehr siehe unter der Quellenangabe)
    http://195.170.124.152/archiv/2001/11/02/ak-ku-es-449797.html

    No. 259 Sprachkursförderung für Zuwanderer [ 2001-11-09 ]
    Neuregelung verschoben
    Ursprünglich sollte das neue Konzept für Deutschkurse für Migrantinnen und Migranten am 1. Januar 2002 in die Praxis umgesetzt werden, jetzt peilt die Bundesregierung den Termin für ein Jahr später an. Das hat den Vorteil, dass die Empfehlungen der Süssmuth-Kommission Berücksichtigungen finden können. Die GEW begleitet die Planungen kritisch und beteiligt sich mit einer Stellungnahme an der Diskussion.
    http://212.83.35.53/wissen/zeitschriften/e-w/2001/2001-9/s-24.htm

    No. 261 Sprachförderung light [ 2001-11-16 ]
    Liest man das, inzwischen zum Glück verschobene, „Gesamtkonzept der Bundesregierung für Zuwanderinnen und Zuwanderer
    — den Teilnehmern der Deutschsprachkurse wird die wöchentliche Unterrichtszeit von derzeit 35 auf 25 Stunden gekürzt; — die begleitende Sozialbetreuung für die Teilnehmer wird auf ein Minimum gekürzt (6 Wochen zu Beginn, 6 Wochen am Ende des Sprachkurses); — die Teilnehmer sollen das Lernmaterial selbst bezahlen; — Fahrtkosten zum Besuch des Sprachkurses werden gestrichen; — eine auswärtige Unterbringung soll es nicht mehr geben. Aber nicht nur die Teilnehmer sollen gravierende Verschlechterungen hinnehmen, auch die Lehrkräfte sollen starke Einschnitte erleben: — die Lehrerarbeitszeit bei einer Vollzeitstelle wird auf 36 Unterrichtsstunden veranschlagt, ohne die notwendige Vor- und Nachbereitung für den anspruchsvollen Unterricht.
    http://www.gew-nordhessen.de/prekaer/Sprachfoerderung%20light.htm

    No. 262 Die Eckpunkte des Zuwanderungsgesetzes [ 2001-11-12 ]
    Für Sie gelesen: Nach Monate langem Streit haben sich SPD und Grüne über die Zuwanderung geeinigt. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte.
    SPD und Grüne haben sich auf einen Kompromiss für ein neues Zuwanderungsgesetz geeinigt. Es soll das geltende Ausländerrecht ersetzen und vereinfachen. Nach dem Entwurf gibt es in Zukunft nur noch zwei Aufenthaltstitel: Die befristete Aufenthaltserlaubnis und das unbefristete Niederlassungsrecht. Koordiniert wird die Zuwanderung vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das auf dem Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge aufbauen soll. (gekürzter Text: mehr zu Arbeit in Deutschland, Familiennachzug, Abschaffung der Duldung, Humanitäre Gründe, Integration unter der Quellenangabe)
    http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=2&item=166918

    No. 263 Die Deutsche Sprache - Ein zweifelhafter zweiter Platz [ 2001-11-14 ]
    Deutsch, so heißt es da, nimmt als Fremdsprache in Europa nach Englisch den zweiten Platz ein. Etwa 145 Millionen Menschen in der Europäischen Union und den Staaten Mittel- und Osteuropas sprechen die deutsche Sprache, berichtet die Bundesregierung.
    Als Fremdsprachen lernen nur 2,9 Millionen Menschen in der EU Deutsch, davon übrigens 1,07 Millionen in Frankreich. 1,7 Millionen Menschen nehmen in Polen am Deutsch-Unterricht teil. Doch es gibt auch eine schlechte Nachricht, und leider ist der schlechte Teil der Nachricht der interessantere. In vielen EU-Mitgliedstaaten hat sich das Interesse an der deutschen Sprache Anfang der 90er Jahre zwar verstärkt, ging aber in der Mitte des letzten Jahrzehnts zurück und sank zum Teil unter das Niveau Ende der 80er Jahre. Über die Gründe für die fehlende Beliebtheit darf rege spekuliert werden. Finden immer noch so viele uns unsympathisch und unsere Sprache zu schwierig? Schreckt sie der deutsche Film ab oder die (neue) deutsche Musik? Oder ist es einfach das deutsche Wetter? Stell dir vor, du kannst Deutsch und wirst nach Hannover versetzt! Dann doch lieber Gefahr laufen, nach Granada oder Paris gehen zu müssen. Innerhalb der EU finden sich die meisten Deutschschüler in Frankreich, den Niederlanden und Italien. Im Osten bemühen sich Polen, Tschechen und Ungarn am meisten um die Sprache Goethes und Schillers. Die relative starke Verbreitung des Deutschen in Europa führt die Bundesregierung auf die hohe Verbreitung als Fremdsprache in Mittel- und Osteuropa zurück.
    http://www.faz.net

    No. 264 Zuwanderer speisen die Kassen [ 2001-11-21 ]
    Für Sie gelesen: "Zuwanderer bringen mehr als sie kosten." Das hat der Freiburger Wirtschaftswissenschaftler Bernd Raffelhüschen errechnet.
    Die Debatte über das Thema Zuwanderung kreist um die Fragen: Was kostet, was bringt uns Zuwanderung? Können die Zuwanderer die sozialen Sicherungssysteme retten? Können wir den Geburtenrückgang mit Zuwanderern ausgleichen? "Die meisten Einwanderer", so Raffelhüschen, "sind zwischen 20 und 35 Jahre alt und fertig ausgebildet. Sie sind potenziell direkt in den Arbeitsmarkt integrierbar und können sofort zu Steuer- und Beitragszahlern werden." Der rein demographische Ansatz sei falsch, "weil die Menschen, die einwandern, nicht gleichzusetzen sind mit denen, die schon da sind. Man muss die ganzen Geldströme berücksichtigen, die durch Zahlung von Steuern und Inanspruchnahme von Leistungen entstehen." Bei beruflich qualifizierten Zuwanderern entfallen beispielsweise sämtliche Aufwendungen für schulische, universitäre und berufliche Ausbildung. Die Untersuchung der bisherigen Zuwanderungszahlen hat laut Raffelhüschen erbracht, dass ein durchschnittlicher Zuwanderer im Schnitt 100 000 Mark mehr in die staatlichen Budgets speist als er kostet. (gekürzter Text: mehr unter der Quellenangabe)
    http://www.fr-aktuell.de/fr/spezial/auslaender/t2024012.htm

    No. 265 Weihnachtsbräuche aus aller Welt [ 2001-11-29 ]
    Hier finden Sie ganzjährig ein ganz besonderes Informationsangebot zum Thema Weihnachten.
    Unter anderem gibt es auf dieser Seite Gedichte, Geschichten, Rezepte und Spiele ebenso wie Berichte und Reportagen von ausgewählten Weihnachtsmärkten des vergangenen Jahres. Besonders interessant ist der umfangreiche Teil zu den Weihnachtsbräuchen und -sitten der ganzen Welt.
    http://www.global-christmas.com/

    No. 266 Übersetzungen online [ 2001-11-21 ]
    Surfen bildet - zumindest die Englischkenntnisse werden dann und wann aufgefrischt.
    Manchmal aber hätte man es doch lieber in deutsch. In solchen Fällen helfen kostenlose Übersetzungshilfen im Web. Viele Such- und Portalseiten bieten diesen Service. Gute Ergebnisse liefert Google, dort kann die Sprache von Webseiten munter zwischen deutsch, englisch und französisch gewechselt werden. Spanische und portugiesische Quellen können die Helfer immerhin ins Englische übersetzen.
    http://www.google.com/language_tools?hl=de

    No. 267 Große Kooperation in der Erwachsenenbildung [ 2001-11-19 ]
    Am 1. Januar startet die E-Learning-Initiative des Deutschen Volkshochschul-Verbandes mit den Exklusivpartnern Max Hueber Verlag und bit media.
    Max Hueber und bit media stellen den Volkshochschulen unter der Internet-Adresse www.vhs-kampus.de exklusiv Sprachlehrangebote zur Verfügung; die Nutzung des E-Learning-Servers ist während der Einführungsphase kostenlos. Der Interessent findet auf der entsprechenden Webseite seiner jeweiligen VHS die netzbasierten Lernprogramme des Max Hueber Verlages für Englisch, Wirtschaftsenglisch, Spanisch und Deutsch als Fremdsprache. Mit dem Vertrag erweitern der Verlag und bit media ihre seit einem Jahr bestehende Kooperation: Anfang 2001 starteten sie ein in Deutschland einzigartiges E-Learning-Projekt, dessen Zielgruppe Unternehmen und Weiterbildungsinstitute sind.
    http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel97616.php

    No. 268 Delfin: Vorab-Version Arbeitsbuch, Lektion 1-5 [ 2001-12-04 ]
    Vorab die ersten fünf Lektionen des Arbeitsbuchs mit Lektionsgrammatik und Lernwortschatz als kostenlose Downloads.
    Diese Lektionen sind noch nicht druckfertig. Es fehlen noch einige Übungen mit Zeichnungen und Abbildungen. Die Lektionen werden einzeln gegen die druckfertige Version ausgetauscht, sobald sie fertig gestellt sind. Weitere kostenlose Materialien für den Unterricht sowie Online-Übungen für die Kursteilnehmer/innen sind in Vorbereitung.
    http://www.hueber.de/delfin/lehrer/index.asp

    No. 269 Kinderleicht: Deutsch als Fremdsprache für Eltern [ 2001-12-11 ]
    Kinderleicht eignet sich besonders für den Einsatz in Anfängerkursen in Ergänzung zu einem Grundstufenlehrwerk.
    Kinderleicht ist ein Arbeitsheft für die Grundstufe, das speziell für Elternkurse entwickelt wurde. Folgende Themen werden behandelt: Rezepte; Kinder in der Wohnung; Kinder und Gesundheit (Früherkennungsuntersuchungen, Impfungen); Spielplatz; Einkaufen auf dem Markt; gesunde Ernährung; Kinder im Verkehr; Hochzeit.
    http://www.hueber.de/german/katalog/details.asp?0=R-2247&1=3-19-001685-2&2=2

    No. 270 Methoden des Fremdsprachenunterrichts [ 2001-11-20 ]
    Sprachen lernen öffnet Türen - jeder kann es!" Unter diesem Motto haben der Europarat und die Europäische Union das Jahr 2001 zum Europäischen Jahr der Sprachen erklärt. Zu diesem Thema finden Sie monatlich einen Beitrag bei Hueber. (Download als PDF)
    Die historische Entwicklung des Fremdsprachenunterrichts lässt sich durchaus auch an der Aufeinanderfolge von Methoden ablesen. Auf die in den Schulunterricht einge-führten sog. neueren Sprachen (Englisch und Französisch) wurden zunächst die Methoden des Unterrichts in den alten Sprachen (Griechisch und Latein) übertragen. Mit den sich wandelnden Anforderungen an den Fremdsprachenunterricht, wandelten und wandeln sich auch die Methoden. Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache ist von dieser Entwicklung der Methoden des Fremdsprachenunterrichts nicht auszunehmen. Für Lehrende des Faches DaF/DaZ ist die Kenntnis der Grundzüge von Methoden des Fremdsprachenunterrichts notwendig und nützlich. So ist es möglich, Lehrwerke von der jeweils zu Grunde liegenden Methode her einzuordnen. Methodenkenntnis erlaubt es, für die jeweilige Zielgruppe, deren Fähigkeiten und die vorgegebenen Lernziele die geeignete Methode (das Lehrwerk) bzw. von Fall zu Fall den möglichst besten methodischen Weg auszuwählen.
    http://www.hueber.de/german/lehrer/index.asp

    No. 271 Eine Inspektion der vielen Baustellen in der Lehrerausbildung [ 2001-11-22 ]
    Für Sie gelesen: Von einer "Krise der Lehrerausbildung" sprach der Kasseler Erziehungswissenschaftler Rudolf Messner bei einem Treffen von Vertretern aus 13 Bundesländern in der Tagungsstätte des Hessischen Landesinstituts für Pädagogik in Fuldatal.
    Besonders die zweite Stufe auf dem Weg zum Lehrerberuf - das Referendariat - wollten sich die Tagungsteilnehmer genauer ansehen. Doch es wurde schnell deutlich, dass viele Probleme des Referendariats ihre Ursache im Studium haben und bis ins Berufsleben hinein wirken. Deshalb stand auf dem am Ende verabschiedeten Thesenpapier die "stärkere Vernetzung der Phasen der Lehrerbildung" ganz obenan. Konkret fordern die Experten aus Ministerien, Studienseminaren und Universitäten ein "Kerncurriculum", in dem klargestellt wird, was Lehramtsanwärter lernen sollen. Während es laut Volker Huwendiek, Vorsitzender des Bundesarbeitskreises der Fachleiter, für die zweite Phase bereits ein Curriculum gibt, regiert aus seiner Sicht im Studium "die Beliebigkeit"; gleichzeitig rücke die Fachdidaktik in den Hintergrund. Das geforderte "Kerncurriculum" soll dazu führen, dass sich beide Phasen stärker "aufeinander beziehen" und "gegenseitig durchdringen" - etwa indem beim Studium mehr Schulpraxis geboten und der Stellenwert der Didaktik erhöht wird. (gekürzter Text: mehr unter der Quellenangabe)
    http://www.fr-aktuell.de/fr/221/t221003.htm

    No. 272 Anonym im Internet - Sicherheit im Internet [ 2001-11-23 ]
    Die Sammelwut kommerzieller Datenauswerter ist grenzenlos. Auch der Staat macht mit. Doch man kann seine Privatsphäre schützen.
    Der gläserne Surfer existiert längst. Denn wer surft, hinterlässt unfreiwillig Spuren im Netz. Provider, Website-Betreiber und der Staat sammeln immer mehr Daten. Wer genau wissen möchte, welche Informationen er über sich beim Surfen preisgibt, sollte einmal bei der Verbraucherorganisation privacy.net (www.privacy.net) vorbeischauen. Dort werden auf Mausklick alle persönlichen Daten präsentiert, die sich aus den übergebenen Browserinformationen online zusammenstellen lassen. Wer nach dieser Erkenntnis doch lieber unerkannt bleiben möchte, kann sich mit einem so genannten Anonymizer auf seinem Weg durch das Web gleichsam tarnen. Diese Hilfsseiten im Netz (beispielsweise www.anonymizer.com) wählt man direkt nach der Einwahl bei seinem Provider an und gibt dann erst seine eigentliche Zieladresse an. (Gekürzte Fassung: vollständiger Text unter der Quellenangabe)
    http://www2.tagesspiegel.de/archiv/2001/11/22/ak-in-4411968.html

    No. 273 Zweites Gesetz zur Qualitätssicherung in hessischen Schulen [ 2001-11-27 ]
    Kultusministerin Wolff: "Echte Hilfestellung für ausländische Jugendliche" Freie Schulwahl: Elternwille ist das Maß der Dinge / Schulträger müssen handeln
    Bessere Integration ausländischer Schülerinnen und Schülern, Stärkung der Schulwahlfreiheit, Flexibilisierung des Einschulungsalters und Weichenstellungen für die Reform der gymnasialen Oberstufe sind die Schwerpunkte des "Zweiten Gesetzes zur Qualitätssicherung in hessischen Schulen", mit dem sich der Hessische Landtag in erster Lesung befasste. Damit Kinder von Ausländern und Aussiedlern sich schnellstmöglich mit Erfolg am Unterricht beteiligen können, präzisiert das neue Schulgesetz deren Rechte und Pflichten beim Erwerb deutscher Sprachkenntnisse. "Die deutsche Sprache ist die zentrale Voraussetzung für schulischen Erfolg und Integration in der Gesellschaft", so Wolff. Gerade um schulpflichtigen Kindern ausländischer Eltern den Einstieg in den Regelunterricht zu erleichtern, wird der Anmeldetermin auf die Monate September/Oktober des Vorjahres vorgezogen. "Werden hierbei mangelnde Deutschkenntnisse festgestellt, können die Kinder noch im Vorschulalter in Sprachförderkursen, für die das Sozialministerium im nächsten Haushalt 2,5 Millionen DM bereit hält, auf die Einschulung vorbereitet werden", so Wolff. Kinder, die mit Beginn der Schulpflicht nicht über hinreichende deutsche Sprachkenntnisse verfügen, können künftig von der Schulleitung für ein Jahr von der Teilnahme am Unterricht zurückgestellt werden - mit der Maßgabe, dass sie bis dahin Deutsch lernen. (mehr unter der Quellenangabe)
    http://www.teachersnews.net/news2001/011103_01.htm

    No. 274 Ein Plädoyer für Mehrsprachigkeit in Europa [ 2001-12-13 ]
    Für Sie gelesen: Gekürzte Fassung des am Montag in Brüssel gehaltenen Vortrags auf der Internationalen Konferenz der Gesellschaft für deutsche Sprache - Deutsch im vielsprachigen Europa -
    In letzter Zeit ist öfters von einer Krise der deutschen Sprache die Rede - und wo es um die Bedeutung des Deutschen im vielsprachigen Europa geht, spürt man manchmal gar so etwas wie Untergangsstimmung. "Denglisch" ist eines der Schreckworte, die in diesem Zusammenhang fallen: Vom Deutschen bleibe noch das "D", vielleicht noch das "e" übrig; ansonsten aber werde es vollständig von einer fremden Sprache okkupiert. Ich denke, dass diese Vorstellung von einem Verlust der sprachlichen Identität nicht zufällig gerade jetzt erneut aufkommt, da man die Vereinheitlichung des europäischen Wirtschaftsraumes durch die Einführung einer einheitlichen Währung beschlossen hat. Die Etablierung des Euro steht ja nun unmittelbar bevor. .... Angesichts solcher Entwicklungen scheint es verständlich, eine restriktivere Sprachpolitik zu fordern, die in der Lage ist, den Wortschatz und die kulturelle Bedeutung der deutschen Sprache vor den mächtigen Einflüssen anderer Sprachen zu schützen. ... Sprachpolitik im engeren Sinn ist in Europa mit all ihren Institutionen erst dort entstanden, wo die Idee der Nation entwickelt wurde. Die Grundüberzeugung war, dass Sprachraum und Nation deckungsgleich sind bzw. deckungsgleich zu sein haben. (mehr unter der Quellenangabe)
    http://www.welt.de/daten/2001/11/27/1127ku298399.htx

    No. 275 Chinesin ist Vermittlerin zwischen zwei Kulturen und Sprachen [ 2001-11-30 ]
    Die chinesische Germanistin Zhao Jin erhielt für herausragende Leistungen im Studium und im Sozialen den Preis des Deutschen Akademischen Austausch-Dienstes (DAAD).
    Die 33-Jährige aus Shaoxing (Volksrepublik China) arbeitet unter Anleitung ihrer Doktormutter, der Professorin Ruth Albert, seit 1998 an ihrer Doktorarbeit zum Thema „Wirtschaftsdeutsch als Fremdsprache – Ein didaktisches Modell – dargestellt am Beispiel der chinesischen Germanistik-Studiengänge“. Daneben engagiert sie sich vielfältig. Sie leitet sie einen Chinesisch-Sprachkurs an der Marburger Volkshochschule und einen Übersetzungskurs für Austauschstudenten aus Taiwan. Im Fachgebiet Sinologie (China-Wissenschaften) leitet sie zudem die Lehrveranstaltung „Interkulturelle Kommunikation zwischen Chinesen und Deutschen“. Als vorbildhaft für die Verbesserung der Beziehungen zwischen Deutschland und China stellte Uni-Vizepräsident Professor Heinrich Dingeldein das Wirken der chinesischen Wissenschaftlerin dar. „Die Germanisten sind heutzutage nicht nur Sprachvermittler, sondern auch Kulturvermittler“, sagt die Preisträgerin, die vorher an der Tongji-Universität in Shanghai studiert hat, selber zu ihrem vielfältigen Engagement in Marburg. (gekürzte Fassung: mehr unter der Quellenangabe)
    http://www.op-marburg.de/artikel.asp?Artikel=13668

    No. 276 Kommunikations - und Brettspiele [ 2001-12-03 ]
    Spiele für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit
    Unter www.aktuell-spiele-verlag.de finden Sie eine Auswahl von über 20 Kommunikations- und Brettspielen zu aktuellen Themen für Jugendliche und Erwachsene. Insbesondere die "Global-Weltquiz-Reihe" mit Quizfragen über 60 Länder weltweit sowie die Fotospielesammlung "Weltgesichter" mit Alltagssituationen aus allen Kontinenten fördern das Erkennen anderer Kulturen. "Am Pranger" - in Kooperation mit "amnesty" entstanden - läßt keinen unbeteiligt beim Thema Menschenrechte.
    http://www.aktuell-spiele-verlag.de

    No. 278 Der bremische Weg zum deutschen Pass [ 2001-12-06 ]
    Innenbehörde und Volkshochschule setzen Akzente / Der Sprachnachweis - Voraussetzung für den deutschen Pass - wird künftig bei der VHS gemacht
    Die Bremer Innenbehörde und die Volkshochschule (VHS) gehen neue Wege. Wer einen deutschen Pass will, kann den dafür notwendigen Deutschnachweis künftig bei der Bremer Volkshochschule erbringen. Der umstrittene und vielfach kritisierte "Sprachtest", der seit Inkrafttreten des Einbürgerungsgesetzes zu Jahresbeginn 2000 bislang von SachbearbeiterInnen der Innenbehörde durchgeführt wurde, ist damit vom Tisch. Mit dieser Neuregelung orientiert sich Bremen künftig an einem Sprachtest-Konzept, das in Berlin seit über einem Jahr zum Einsatz kommt. Dabei gibt es dennoch eine bremische Besonderheit: Der Nachweis für die erste Einwanderergeneration wird vereinfacht. Für die zumeist über 60-Jährigen, die die übrigen Voraussetzungen zur Einbürgerung erfüllen, soll der Sprachtest keine Extra-Hürde sein. "Das wird insbesondere für Frauen eine große Rolle spielen", so die Leiterin der Bremer Volkshochschule, Barbara Loer, zufrieden. Noch feile man an dieser Test-Variante. (gekürzte Fassung: vollständiger Text unter der Quellenangabe)
    http://www.taz.de/pt/2001/11/29/a0246.nf/text

    No. 279 Fachzeitschrift: Computer Colleg - für den sinnvollen Computereinsatz in der Grundschule [ 2001-12-19 ]
    In der Grundschule ist der Computer in erster Linie Arbeitsmittel - eines von vielen Lernmaterialien, eingebettet in handlungsorientierte und ganzheitliche pädagogische Konzepte.
    Begleitet und angeleitet von Lehrkräften lernen die Kinder in der Grundschule die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der neuen Medien kennen und haben so die Chance, frühzeitig einen kompetenten, kritischen und verantwortungsbewussten Umgang mit dem Computer und seinen Angeboten zu entwickeln. Die Frage ist nur: Auf welchen Wegen erreicht man dieses Ziel? Wir haben computererfahrene Grundschullehrkräfte gefragt: Wie sieht sinnvoller Computereinsatz in der Grundschule aus? Welche Kompetenzen sollen Grundschüler am Computer erwerben? Wann ist der Computer wirklich eine Hilfe? Und welche Lernziele erreicht man besser auf anderen Wegen? Welche pädagogischen Konzepte sind empfehlenswert? Was hat sich im Unterricht bewährt, was nicht? Und nicht zuletzt: Welches Wissen brauchen die Lehrkräfte der Grundschule, um den Kindern Medienkompetenz zu vermitteln? Ganz „handfeste” und praktische Antworten auf diese Fragen finden Sie in der Fachzeitschrift CC. Unter dem Motto „Aus der Praxis – für die Praxis” geben Kolleginnen und Kollegen ihr Wissen und ihre Erkenntnisse aus Lehrerfortbildung und Unterrichtspraxis an Sie weiter. In einfacher, komprimierter und praxisrelevanter Form – genau so, wie Sie es für den Unterricht in der Grundschule und für Ihre Unterrichtsvorbereitung brauchen.
    http://www.domino-verlag.de/zeitschriften/cc.htm

    No. 280 "Xenophilia" PC-Spiel gegen Fremdenfeindlichkeit [ 2001-12-05 ]
    Xenophilia ist ein Computer-Quiz auf CD-Rom zum Thema
    Wer kann Xenophilia" spielen? Das Spiel richtet sich vor allem an 13- bis 17-Jährige an Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien. Aber auch für ältere Jugendliche und Erwachsene ist Xenophilia interessant.
    Worum geht es bei Xenophilia? Bei dem Spiel geht es darum, Jugendliche für Probleme beim Umgang mit Menschen aus anderen Ländern zu sensibilisieren und Wissen über "Fremd sein" zu vermitteln. Die 100 Quizfragen sind in zwei Themenkomplexe gegliedert: Fremd sein in Deutschland (Probleme von Menschen ausländischer Herkunft Probleme beim Umgang mit ausländischen Mitbürgern) Fremd sein im Ausland (Sich zurechtfinden in Ländern mit anderen Traditionen und Religionen Verständnisvoller Umgang mit Einheimischen....) Die Themen und Fragen können im Unterricht nach Auswahl der Lehrer gezielt angewählt werden.
    Das Spiel möchte helfen: Vorurteile gegenüber fremden Menschen abzubauen. Weit verbreitete Stammtisch- und Schulhof-Parolen können ausgeräumt werden, indem die Sinnlosigkeit fremdenfeindlicher Denkmuster entlarvt wird. Es leistet einen Beitrag zum Aufbau von Verständnis und Toleranz für fremde Verhaltensweisen und gibt Anregungen zur besseren Kommunikation mit Menschen aus anderen Ländern.
    http://www.xenophilia.de/

    No. 281 : - & , A B E R N E U G I E R I G ! [ 2002-01-11 ]
    Für Sie gelesen: Schnell hingetippte Sprachfetzen sind im Internet ein Muss. Um Gemütszustände auszudrücken, verwendet der Surfer
    [Spiegel] Sprachschützer gesellen sich ohne Bedenken in den Chatroom.

    Die virtuelle Datenwiese blüht. Jeder Surfer tummelt sich auf ihr nach Belieben - egal wie, wo und wann. Die Erfindergeneration des Internets nutzte das Medium vor Jahren noch ausschließlich zur besseren globalen Verständigung. Mittlerweile dient es nahezu ausschließlich der kommerziellen Kommunikation. "Chattikette" - egal, wo man klickt. Dabei wimmelt es im Netz von Tippfehlern, Grammatik scheint längst keine Gültigkeit mehr zu besitzen.

    Um Missverständnissen in E-Mails und Chatrooms vorzubeugen, halten sich einige Web-Nutzer mit den so genannten Emoticons über Wasser. Durch diese scheinbar willkürlich zusammengesetzten Tastaturzeichen entstehen Symbole, die den Gemütszustand des Absenders Ausdruck verleihen. Die Tastenkombination :-) ergibt zum Beispiel den bekannten Smiley, dessen große Zeit eigentlich schon vorbei war. Doch die immer neuen Emoticons im Netz illustrieren den unermüdlichen Erfindungsreichtum einiger Surfer. Mit Hilfe der ausgedachten Tastenkombinationen verschwinden umständliche Erklärungen mit einem Klick von der Bildoberfläche. Lange Wörter werden auf wenige Buchstaben reduziert. Allein wegen der Zeitersparnis sind Abkürzungen sehr beliebt.

    Selbst Verfechter der deutschen Sprache sehen trotz dieser Entwicklung in der Kommunikation keinen Grund zur Sorge. Vergessen scheint der Kampf um den Erhalt der Sprache, wie einst vor der Einführung der neuen Rechtschreibreform. Im Hinblick auf die sich wandelnden Sprachgewohnheiten im Internet prophezeien Sprachwissenschaftler wider Erwarten viel Gutes.

    Gerd Schrammen vom Verein der Deutschen Sprache sieht in den zum Teil verkürzten Wörtern und Sprachfetzen im Internet "keine große Gefahr". Wenn die verwendeten Abkürzungen der nüchternen Kommunikation dienten, erklärt der Philologe, habe er damit "kein Problem". Im Gegenteil: Wenn Emoticons in eine Sondersprache mündeten, sei dies eine vielversprechende Sprachentwicklung. Schrammen rauft sich vielmehr bei zu vielen Anglizismen in der deutschen Sprache die Haare.

    Offen bleibt indes, wie Sprachliebhaber demnächst Abkürzungen wie *dur?*, was für "Do you remember" steht, bewerten werden. Zählt diese Tastenkombination bereits zu einem aus dem Englischen übernommenen Kauderwelsch oder repräsentiert sie nur eine bildhafte Sondersprache?

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,161094,00.html

    No. 282 Vielen Zuwandererkindern droht der soziale Abstieg [ 2001-12-10 ]
    Die Pisa-Studie zeigt: Die Schwächen des deutschen Bildungssystems verstärken die Integrationsprobleme
    Spätestens seit der Berliner Rede des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog von 1997 wissen wir, dass die Ergebnisse der Bildungspolitik in Deutschland nicht zufriedenstellend sind. Der "Ruck" für Reformen steht weiterhin aus. Die internationale Lernleistungsstudie Pisa unterstreicht deutlich die großen Schwachstellen unseres Bildungssystems im weltweiten Vergleich. Nach dieser Studie hat unser Bildungssystem nicht nur Deutschland im Leistungsvergleich mit anderen Ländern auf die unteren Ränge geschoben, sondern es verstärkt die Integrationsprobleme der in Deutschland aufgewachsenen Jugendlichen ausländischer Herkunft. Die Bildungsbeteiligung der Jugendlichen aus Zuwandererfamilien ist im Vergleich zu der deutschen Altersgruppe deutlich konzentriert auf die Hauptschule. Der Vergleich der Schulabsolventen des Jahres 1999 verdeutlicht, dass 41,4 Prozent der ausländischen Schulabsolventen die Schule mit und 19,3 Prozent sogar ohne einen Hauptschulabschluss beendet haben. Bei den deutschen Jugendlichen betragen die Vergleichszahlen 25 bzw. 7,9 Prozent. Während 25 Prozent der deutschen Schulabsolventen die allgemeine Fachhochschulreife erworben haben, waren es in der ausländischen Vergleichsgruppe nur 8,6 Prozent. (gekürzter Text: Langtext unter der Quellenangabe)
    http://www.welt.de/daten/2001/12/06/1206de300537.htx

    No. 283 Der mit dem Computer spricht [ 2001-12-07 ]
    Sein Telefon stand nicht mehr still. In den ersten Tagen, seit Professor Wolfgang Wahlster mit dem Zukunftspreis 2001 geehrt wurde, wechselten sich Glückwünsche und Interviewanfragen ab.
    Sieben Jahre lang hat er gemeinsam mit 23 Forschungsgruppen und zirka 100 Mitarbeitern an Verbmobil gearbeitet. Einer Software, mit der Computer sprechen und hören können. Und auch davor hat sich Wahlster schon 15 Jahre lang mit der Frage beschäftigt, wie man Computern die deutsche Sprache beibringen kann. «Die Technik soll gefälligst mit uns reden. Nicht die Menschen sollen sich an den Computer anpassen, sondern umgekehrt», betont er immer wieder. Unermüdlich tritt er für die «Menschwerdung» der Technik ein. Dabei arbeitet er bis zu 100 Stunden in der Woche. Doch das sei nicht schlimm, «es ist ja mein Hobby.» Wie Menschen Sprache entwickeln und verstehen, habe ihn immer schon interessiert. Und wie man diesem Phänomen naturwissenschaftlich beikommen kann. Deshalb hat er auch schon als Schüler ein Fernstudium für mathematische Linguistik absolviert. (gekürzte Fassung, mehr unter der URL)
    http://morgenpost.berlin1.de/bm/inhalt/heute/aus_aller_welt/story481383.html

    No. 284 Lächeln verhindert den Bürgerkrieg- Der Alltag einer Berliner Grundschullehrerin [ 2001-12-17 ]
    Um viertel nach sieben steht sie, eine halbe Stunde S-Bahn und eine ganze Welt entfernt, vor 20 Kindern aus der Türkei und dem Libanon, aus Bosnien und Mazedonien, Polen und Russland, und unterrichtet...
    In ihrer fünften Klasse hat die Lehrerin mehrsprachige Analphabeten und Bücherverschlinger (wenige, zugegeben), helle und dumpfe Köpfe, Halbstarke und halbe Kinder beieinander. Für solche undifferenzierten Situationen haben die Erziehungswissenschaftler das Konzept der "Binnendifferenzierung" parat: Jeder nach seinen Fähigkeiten. Hier geht es aber darum, jedem nach seinen Bedürfnissen zu geben. (gekürzter Text: mehr unter der URL)
    http://www.welt.de/daten/2001/12/07/1207ku300679.htx

    No. 285 Mit "Themen neu Zertifikatsband" zum neuen Zertifikat [ 2001-12-14 ]
    Der Themen neu Zertifikatsband ist die völlig neu erarbeitete Hinführung zum neuen Zertifikat Deutsch im Anschluss an Themen neu 2, als Alternative zu Themen neu 3.
    Der Grammatikstoff von Themen neu 1 und 2 wird systematisch wiederholt und im Hinblick auf Zertifikatsstoff erweitert. Am Lektionsende findet sich jeweils ein Muster des betreffenden Prüfungsteils mit Kommentaren und Tipps für eine sinnvolle Herangehensweise.
    http://www.themen-neu.de/lehrwerk/index.asp?p=T-432:T-354

    No. 286 em Übungsgrammatik [ 2001-12-21 ]
    Diese Übungsgrammatik für Lernende der oberen Grundstufe und der Mittelstufe (bis zur Vorbereitung auf die Zentrale Mittelstufenprüfung) ist die ideale Ergänzung für alle, die mit dem Lehrwerk em arbeiten.
    Jede Einheit in der em Übungsgrammatik ist als Doppelseite aufgebaut: Auf der linken "Darstellungsseite" sind die Regeln und Strukturen zusammengefasst, daneben steht rechts eine "Übungsseite" mit einem vielfältigen Übungsangebot. Das Nebeneinander von Regel und Übung bietet dem Benutzer ein hohes Maß an Übersichtlichkeit und eine Aufteilung des Stoffs in gleichmäßige Lernportionen: Es wird auf jeder Doppelseite nur so viel Stoff präsentiert, wie der Lerner in einer Unterrichts– bzw. Lernsequenz aufnehmen und verarbeiten kann.
    http://www.hueber.de/em/info/ugrammatik.asp

    No. 287 Land in Sicht - Textarbeit Deutsch als Fremdsprache [ 2002-01-21 ]
    Eine Auswahl aktueller Texte für fortgeschrittene Deutschlerner mit guten Mittelstufen-Kenntnissen.
    In zehn thematischen Kapiteln werden verschiedene Bereiche der deutschen Wirklichkeit aus der Sicht von Autoren mit sehr unterschiedlichen Standpunkten vorgestellt. Es handelt sich überwiegend um Veröffentlichungen, die relevante Themen im Deutschland von heute aufgreifen. Die Texte geben Auskunft über wichtige gesellschaftliche Aspekte, über Mentalität und Verhaltensweisen der Menschen, über ihre Beziehungen und Gewohnheiten im täglichen Zusammenleben. Karikaturen führen hin zum Thema des Kapitels und schärfen den Blick für bestimmte Aspekte.
    http://www.hueber.de/german/katalog/details.asp?0=R-2247&1=3-19-001588-0&2=2&3=1

    No. 288 Unterrichtsvorschläge zu Weinhnachten vom Hueber-Verlag [ 2001-12-12 ]
    Vom 1. Advent bis zu den Heiligen Drei Königen...
    Sechs kurze Beiträge zum Thema Weihnachten hat F. Specht für Ihre Lerner/innen geschrieben. Am Ende jedes Textes gibt es eine Frage, die Buchstaben in den fett umrandeten Feldern aller Texte ergeben eine Lösung. Mehr wird nicht verraten...
    http://www.hueber.de/lehrer/daf/weihnachten/index.asp

    No. 289 Weihnachts-Website von DaF-Lehrern eines Kurses in Düsseldorf [ 2001-12-07 ]
    Diese Seite wurde im Rahmen eines Kurses für DaF-Lehrer an der Universität Düsseldorf erstellt. Sie wendet sich an Leute aus aller Welt, die Deutsch als Fremdsprache lernen wollen.
    Hier kann man alles mögliche über das deutsche Weihnachtsfest erfahren und die Sprachkenntnisse erweitern...
    http://members.tripod.de/deutscheweihnachten/

    No. 290 Das gute alte Butterbrot [ 2002-01-02 ]
    Eine didaktisierte Seite zum Thema: Butterbrot
    Dagmar Giersberg erarbeitete für "Landeskunde online" (Goethe-Institut Inter Nationes) eine Seite zum Thema: Butterbrot. Hier finden Sie Vokabeln zum Thema und interaktive Übungen.
    http://www.inter-nationes.de/d/schulen/laku/butterbrot-a-f.html

    No. 291 Steigende Migrantenzahlen erfordern bessere Koordination [ 2001-12-20 ]
    Für Sie gelesen: Integration stärker unterstützen
    Farid aus Afghanistan möchte Kfz-Mechaniker werden. Und er arbeitet hart dafür, dass sich der Traum erfüllt. Seine Eltern kamen im Bürgerkrieg ums Leben, er floh als 15-Jähriger nach Köln. Auch Hatice aus Anatolien kam als Seiteneinsteigerin nach Köln. Farid und Hatice sind zwei von rund 35000 Kindern und Jugendlichen aus aller Welt, die in Köln zur Schule gehen. Der Anteil von Migranten wird bis 2010 über alle Schulformen auf 32 Prozent klettern. Vor allem Grund-, Haupt- und Gesamtschulen haben den Löwenanteil an der Integrationsarbeit auch in Zukunft zu leisten, prognostiziert der neue Schulentwicklungsplan für Köln; die drei Schulformen werden von rund 19500 Migrantenkindern besucht. Jeder zweite Hauptschüler ist ausländischer Herkunft. Wie mit den Anforderungen "fertig" werden? Die Schulverwaltung hofft, dass sie bald den Zuschlag für eine von der EU gefördertes "Equal"-Projekt erhält. Beantragt sind vier Millionen Mark Zuschuss für die Verbesserung des Übergangs von Schulabgängern, besonders Migranten, in eine Berufsausbildung. (gekürzte Fassung: mehr unter der URL)
    http://www.rundschau-online.de/koeln/2292004.html

    No. 292 Der 11. September ist das Wort des Jahres 2001 [ 2001-12-14 ]
    "Der 11. September" ist das Wort des Jahres 2001. Das gab die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am Freitag in Wiesbaden bekannt.
    Auch die nächsten drei Wörter, die das Jahr geprägt haben, beziehen sich auf die Anschläge in den USA: „Anti-Terror-Krieg“, „Milzbrandattacke“ und „Schläfer“. Es folgen „Stammzellenimport“, „Schlafmünzen“, „Homo-ehe“, „Agrarwende“, „Luderliga“, „Riester-Rente“, „Simsen“ sowie der Satz „Und das ist (auch) gut so!“, mit dem Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sein öffentliches Bekenntnis zur Homosexualität bekräftigt hatte. Die Terroranschläge in New York und Washington haben nach Wertung der Jury im zu Ende gehenden Jahr den Sprachgebrauch auch in Deutschland wesentlich beeinflusst. „Der 11. September“ stehe wie kaum ein anderer Ausdruck für die Terrorakte in Amerika, urteilte die Jury. Als Verb schaffte es „simsen“ in die Wörterhitliste 2001, die Bezeichnung für das Verschicken von Kurzmitteilungen per Handy. Die GfdS-Jury wertete „simsem“ als „eines der seltenen Beispiele für eine Ableitung aus einem Kurzwort (SMS), zur besseren Sprechbarkeit mit eingeschobenem Vokal“. Als „Satz des Jahres“ kürte die Sprachgesellschaft „Und das ist (auch) gut so!“ des SPD-Politikers Wowereit. Über den direkten Bezug hinaus sei dieser Satz innerhalb kürzester Zeit zum geflügelten Wort geworden. (mehr unter: www.faz.net.de
    http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=uptoday/content.asp&doc={F8E37895-EEF7-4DFD

    No. 293 "Internet-ABC": für Kinder und Eltern [ 2001-12-18 ]
    Medienkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation in der Wissensgesellschaft.
    Um diese Kompetenz zu vermitteln, haben die Bertelsmann Stiftung , die Landesanstalt für Rundfunk Nordrhein-Westfalen (LfR) und die Heinz Nixdorf Stiftung das "Internet-ABC" ins Leben gerufen. Zentral, nicht-kommerziell, leicht zugänglich: das "Internet-ABC" ist eine Plattform für Kinder und Eltern und bietet Hilfestellung beim Umgang mit dem Internet: Mit den Basisinformationen des "Internet-ABC" werden die ersten Schritte im Netz erläutert. Die "Reiseführer durchs Netz" zeigen den Umgang mit Suchmaschinen oder stellen den Ablauf eines Chats dar. Zum Thema Jugendschutz gibt es ebenso Informationen wie zu den Fachbegriffen der Web-Welt. Eine Software-Datenbank lädt zum Stöbern nach altersgerechter Lern- oder Spiele-Software ein. Die Kinderseiten des "Internet-ABC" sind genau auf Nachwuchs zwischen sechs und zwölf Jahren zugeschnitten. (Quelle: http://www.teachersnews.net/news2001/011202_01.htm)
    www.internet-abc.de

    No. 294 Deutsche Autoren [ 2001-12-28 ]
    Links, Verweise und Biographien zu den wichtigsten deutschsprachigen Autoren
    Zu allen wichtigen deutschsprachigen Schriftstellern vom Mittelalter bis zum Expressionismus finden sich Verweise zu Originaltexten im Netz, zu Biographien, Sekundärliteratur usw.
    http://www.hamburger-bildungsserver.de/faecher/deutsch/autoren/

    No. 295 REDEWENDUNGEN-Die Mark ist stark [ 2001-12-27 ]
    Wer den Heller nicht ehrt, ist des Talers nicht wert." Diese Worte haben die meisten schon einmal gehört - auch wenn niemand mehr mit Hellern und Talern bezahlt. Die Redewendung aber hat sich bis heute gehalten.
    In wenigen Tagen wird in den Geschäften in Euro und Cent bezahlt. Sprachwissenschaftler Norbert Dittmar, Professor an der Freien Universität, glaubt, dass auch Mark und Pfennig noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Das Wort Euro hat mit dem Germanischen wenig zu tun. Und für Spielereien eignet es sich gar nicht gut. Bei der Mark können sie sagen, die Mark ist stark. Mir ist nicht ganz klar, welche Rolle der Cent spielt. Wie werden die Leute den Plural definieren. Ich würde sagen, "wie viel Cent hast du?" Ich würde nicht sagen, "wie viel Cents hast du oder wie viele Cente hast du?" Ich glaube schon, dass bestimmte Ausdrücke und vielleicht auch Redewendungen mit dem Pfennig und der Mark untergehen. Aber sie werden noch eine erhebliche Zeit im Gedächtnis bleiben. Andererseits ist es klar, dass die Jüngeren teilweise ohne diese Redewendungen aufwachsen, weil sie sie gar nicht erst übernehmen. (gekürzter Text: mehr unter der Quellenangabe)
    http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/103431.html

    No. 296 Für Sie gelesen: Im Ausland Brieffreunde finden [ 2002-01-03 ]
    Wer sich für das neue Jahr vorgenommen hat, eine Brieffreundschaft mit Schülern im Ausland zu knüpfen, könnte Hilfe beim Pädagogischen Institut (PI) der Stadt München finden.
    Mitarbeiter es PI haben Kontaktadressen zu ausländischen Lehrern ins Netz gestellt – www.lsa.musin.de. Zum Beispiel die von Katja Meuß aus Armenien. Sie unterrichtet in Eriwan Deutsch als Fremdsprache. Ihre Schüler würden sich über einen Briefkontakt mit Kindern und Jugendlichen aus München freuen. Die Schüler der Gastronomieschule in Tokaj, Ungarn, sind sogar an einem Austauschprogramm interessiert. Die 16 bis 19 Jahre alten Schüler des Gymnasiums „Langhaugen Videregaende Skole“ aus Bergen in Norwegen wiederum lernen erst seit kurzem Deutsch und würden sich gern mit Münchner Schülern per E-mail austauschen. Weitere Infos gibt es beim Pädagogischen Institut, Herrnstraße 19, unter Telefon 233 20340 oder per E- mail: Isa@muenchen.de
    http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel109262.php

    No. 297 Für Sie gelesen: Vom Ungeschick der deutschen Satzklammer auf der internationalen Wäscheleine [ 2001-12-31 ]
    Wie gut ist unsere Sprache und wie läßt sie sich verbessern? Eine ketzerische Bestandsaufnahme zum Jahresende / Von Theodor Ickler
    Das Jahr, das am heutigen Montag zu Ende geht, war auch das Jahr, das die Europäische Union zum „Jahr der Sprachen“ ausgerufen hatte – wohl wissend, daß die Vielfalt der europäischen Sprachen auseinanderfällt: in eine Sprache, die mehr oder weniger alle kennen, in drei, vier andere, die zumindest auf diesem Kontinent auf ihren nationalen Geltungskreis beschränkt werden und viele kleine, in denen sich vermutlich schon bald nicht mehr alles sagen läßt. Ein Bekenntnis zu jeder einzelnen Sprache ist politisch selbstverständlich. Aber was bedeutet ein solches Bekenntnis tatsächlich: Wie gut ist eine – und in diesem Fall: unsere – Sprache? Und gibt es einen Grund für ihre Zukunft? Theodor Ickler ist Professor für Deutsch als Fremdsprache an der Universität Erlangen-Nürnberg und veröffentlichte zuletzt das „Rechtschreibwörterbuch“ (2000). (gekürzte Fassung: mehr unter der Quellenangabe)
    http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel109200.php

    No. 298 Für Sie gelesen: "Die Häuschen-Methode" macht‘s möglich: Lesen lernen ist so einfach [ 2002-01-04 ]
    „Wer Buchstaben lernt, kann beim Lesen und Schreiben Probleme bekommen.“ Prof. Dr. Christa Röber-Siekmeyer lächelt im Wissen um die verblüffte Reaktion auf ihre These.
    „Alle Grundschulfibeln, so kindgerecht sie auch sein mögen, gaukeln die Regel vor, dass ein Buchstabe für einen Laut steht“, sagt Röber-Siekmeyer und erläutert es an ihrem Lieblingsbeispiel „Retter“. Das Wort hat sechs Buchstaben aber nur vier Laute, weshalb viele i-Männchen „Räta“ schreiben. Lesen sie, dann Buchstabe für Buchstabe R-E-T-T-E-R. Damit haben sie das Wort zwar buchstabiert, den Sinn aber nicht verstanden. Dazu kommt der unterschiedliche Klang eines Buchstabens, je nachdem, an welcher Stelle er steht. Am Anfang des Wortes „Esel“ klingt er wie ein „e“, bei „Ente“ schon eher wie ein „ä“ und am Ende des Wortes wie ein fast verschlucktes „ö“, weil die zweite Silbe des Wortes nicht betont wird. Beim herkömmlichen Lesen- und Schreibenlernen werde den Kinder nicht bewusst gemacht, dass „unsere Schrift silbisch orientiert ist, die deutsche Sprache einen Rhythmus hat“, erläutert die Professorin für Grundschul- und Deutschdidaktik. (gekürzter Text: mehr unter der URL:)
    http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/lesen.html

    No. 299 Für Sie gelesen: Alltagssprache-Centfuchser [ 2002-01-10 ]
    Heißen Pfennig- künftig Centfuchser? Ist künftig des Euros nicht wert, wer den Cent nicht ehrt?
    Nein, sagt Helmut Walther von der Gesellschaft für Deutsche Sprache in Wiesbaden, er glaube nicht, dass sich die Währungsumstellung auch in der Alltagssprache niederschlägt. "Die Verwendung von Währungseinheiten im Sprachgebrauch ist stabil", erklärt der Sprachwissenschaftler. Gulden, Rappen, Batzen, Deut, Heller, Groschen: Längst verschwundene Münzen genießen immer noch Wertschätzung im Volksmund. Sie seien längst Synonyme für Geld im Allgemeinen, sagt Walther. Gerade auch in Redewendungen wie: "Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert"; "Wie die Taler pfeifen, so tanzen die Dreier". Die Münzen stünden für hoch (Taler) und niedrig (Dreier), meint Walther. Auch Sprachschöpfungen jüngeren Datums werden erhalten bleiben. Die Geburtsstunde von "Hunni" und "Fuffi" sieht der Sprachwissenschaftler im Jahre 1978, in Zeiten der "Mode von i-Wörtern" wie Mini, Sponti oder Abi. "Die Verniedlichung oder wie wir das nennen das Halbwüchsigen-Deutsch wird auf 100- und 50-Euroscheine übergehen", meint Walther. Ob der Euro selbst sich in der Sprache manifestieren wird, davon ist Walther weniger überzeugt. "Dass der Anfang des Wortes Europa als Währungsbezeichnung herangezogen wird, also ein zur Geringfügigkeit verdammtes Präfix, das ist nicht sehr glücklich gelaufen."
    http://www.taz.de/pt/2001/12/31/a0154.nf/text

    No. 301 Deutsche Grammatik - nicht nur für die Grundschule [ 2002-01-15 ]
    Schon Grundschüler lernen am Computer
    Spielerisch den Umgang am Computer und gleichzeitig die deutsche Grammatik lernen können nun schon die Jüngsten am Rechner. Shareware-Programme bringen Eigenschaftswörter, Kommaregeln und Satzteile den Kleinen näher oder helfen beim kleinen und großen 1x1. Sind die Aufgaben bearbeitet, warten kleine Scherzfragen und Basteltips als Belohnung. Empfehlenswert ist das Rechtschreibprogramm von Joachim Kleinlein als Shareware (700k).
    http://www.oriolus.com/gsgs_d.htm

    No. 302 Weshalb Straßen heißen, wie Straßen so heißen [ 2002-01-07 ]
    Die Hauptstadt steckt voller Geschichte(n) - die Namen der Berliner Gassen und Boulevards zeugen davon. Diese Seite erklärt die Herkunft ihrer Bezeichnungen.
    Wer war eigentlich Simon Dach? (Ein Dichter aus Königsberg.) Und wieso heißt der Alexanderplatz wie ein russischen Zar? (Weil der Mann 1805 hier vorbeikam.) Diese und ähnliche Fragen erläutert der Luisenstädtische Bildungsverein auf seiner Homepage. Die lokale Gruppierung hat es sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte Berlins und Brandenburgs zu erkunden und populär darzustellen - auch im Web. Mit dieser Übersicht über die Straßennamen der Hauptstadt, inklusive historischer Bezeichnungen, wurde bereits eine Mammutaufgabe mit Bravour bewältigt. Das Angebot enthält alle (!) ermittelten Namen öffentlicher Straßen und Plätze der Hauptstadt. Die Bedienung der einfach gestalteten Sites ist simpel: Stadtbezirk auswählen, per Alphabet nach der gewünschten Örtlichkeit suchen und dann nur noch die Information nachlesen. Diese umfasst vielfältige Daten: Etwa den Verlauf / die Lage, das Datum der Benennung sowie eine kurze, aber prägnante Erläuterung zur Namensgebung. Fazit: Feiner Dienst, nicht nur für Geschichtsfans.
    http://www.luise-berlin.de/Strassen/

    No. 303 Deutscher E-Book-Verlag startet mit rund 100 Büchern [ 2002-01-08 ]
    Ab sofort ist ein neues Angebot für digitale deutschsprachige Unterhaltungsliteratur im Netz verfügbar. Unter www.readersplanet.de findet der interessierte Surfer mehr als 100 belletristische Titel zum Download.
    Mehr unter http://www.readersplanet.de/
    http://www.readersplanet.de/

    No. 304 Erneut mehr ausländische Schüler ohne Schulabschluss [ 2002-01-09 ]
    Die Zahl der ausländischen Schüler in Deutschland ohne Schulabschluss ist im Jahr 2000 wieder gestiegen.
    Fast jeder fünfte ausländische Jugendliche verließ die Schule ohne Hauptschulabschluss. Das waren 15 500 junge Leute, 0,5 Prozentpunkte mehr als im Jahr davor, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Als Ausländer werden alle Schüler ohne deutschen Pass gezählt, auch wenn sie hier geboren wurden. Der Ausländeranteil an den Schulabgängern 2000 lag bei gut acht Prozent. Die meisten Ausländer verließen die Schule mit dem Hauptschulabschluss (40,2 Prozent), 28,9 Prozent mit dem Realschulabschluss. Nur knapp jeder Zehnte legte das Abitur ab, vor zehn Jahren waren dies in Westdeutschland noch 6,4 Prozent. Unter den deutschen Mitschülern erreichten 2000 dagegen 25,8 Prozent die Hochschulreife
    http://www2.tagesspiegel.de/archiv/2002/01/08/ak-ws-5511427.html

    No. 305 BILDUNG: Was Bund und Länder in der Bildung ändern wollen [ 2002-01-29 ]
    Bund und Länder haben in zweijähriger Arbeit im
    FRÜHE FÖRDERUNG: Schon in Kindergärten und Horten sollen die Kleinen spielend lernen, an Fremdsprachen herangeführt und besser auf die Grundschule vorbereitet werden. Der Kindergarten sollte nach Möglichkeit gebührenfrei sein. Die Grundschule soll finanziell besser ausgestattet werden.
    GANZTAGSSCHULE: Sie soll soziale Herkunfts-Benachteiligung der Kinder ausgleichen, aber auch Begabte besser fördern. Zugleich soll sie einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Kindern leisten.
    WEITERBILDUNG: Lebenslanges Lernen gilt künftig als unverzichtbar. Neue Stufenkonzepte mit Teil-Zertifikaten und ein Qualifizierungspass als persönliches Dokument sollen auch ältere Arbeitnehmer ansprechen.
    WERTE STATT REINER WISSENSVERMITTLUNG: Angesichts des schnellen Wandels der Gesellschaft kommt bei der Bildung heute frühzeitiges Erfahren und Reflektieren von Werten zu kurz. Das soll nicht allein im Unterricht erfolgen, sondern auch durch bessere Kultur in der Schule mit mehr Mitbestimmung und Selbstverwaltung. (gekürzter Text: mehr unter der Quellenangabe)
    http://195.170.124.152/archiv/2002/01/10/ak-ws-5513001.html

    No. 306 Herzliche Grüße - eine Ausstellung des Goethe-Instituts [ 2002-01-14 ]
    Nach einem erfolgreichen Auftakt in Europa kommt die zum Europäischen Jahr der Sprachen konzipierte Ausstellung des Goethe-Instituts Inter Nationes "Herzliche Grüße" im Januar 2002 für einen Monat nach Berlin.
    Für Deutschlernende konzipiert, ist die Ausstellung durch ihre witzige und interaktive Gestaltung ein Muss für alle Muttersprachler und Sprachinteressierten. Gerade in Berlin, wo Deutsch längst nicht mehr die einzige Muttersprache ist, bietet "Herzliche Grüße" einen heiteren Zugang zu Vertrautem und Unvertrautem. Die Ausstellung verführt mit Spielen, Filmen, Bildern, Tönen. Die deutsche Sprache wohnt hier in verschiedenen bunten Häusern. Dort drehen Sie an Schaltern, drücken auf Knöpfe und bekommen Lust auf die Sprache, die so schöne Worte wie Kindergarten, Edelweiß, Weltanschauung, Fräulein und Schnaps hat. Kommen Sie und spielen Sie mit!
    http://www.goethe.de/z/20/gruesse/oa_aus02.htm

    No. 307 Studium in Deutschland für Ausländer oft nicht attraktiv [ 2002-02-14 ]
    Für Sie gelesen: Die Sprache ist eine Hürde - Aber auch mangelnde Betreuung spielt eine Rolle
    Ausländische Studierende halten Deutschland einer Studie zufolge nur für einen mittelmäßig attraktiven Studienstandort. Entscheidend für die Wahl des Studienlandes seien neben den Studienbedingungen vor allem, ob sich die Studierenden dort wohlfühlten, lautet das Ergebnis einer Untersuchung der Mannheimer Wirtschaftswissenschaftlerin Stefanie Jensen. Wie der Informationsdienst Wissenschaft der Universitäten Bochum, Bayreuth und Clausthal weiter mitteilt, beklagten die Studierenden die mangelnde Betreuung während des Studiums, die mit der Ausbildung verbundenen Kosten und eine in Deutschland zu spürende Ausländerfeindlichkeit.
    Zudem stelle die deutsche Sprache eine Hürde dar, die dazu führe, dass englischsprachige Länder bevorzugt würden. Viele ausländische Studierende in Deutschland stammten aus Osteuropa. Nur wenige kommen aus südostasiatischen Ländern oder vom amerikanischen Kontinent, so die Studie. Befragt wurden ausländische Studenten in Deutschland, Frankreich, Kolumbien, Pakistan und den USA.
    http://www.kn-online.de/htm/aktuell/welt/c-111140_DPA_tmn027_Bildung_Hochs.htm

    No. 308 Hacker interessieren sich vermehrt für private PCs - Angriffe auf Heimrechner nehmen bedrohlich zu [ 2002-02-05 ]
    Waren früher Firmenrechner und Großrechenanlagen bevorzugtes Ziel von Hackern, stehen seit einiger Zeit immer mehr die PCs von Privatanwendern im Visier der Computerkriminellen.
    Zum einen werden diese immer leistungsfähiger, weisen aber gleichzeitig auch immer größere Sicherheitslücken auf. Eindringlinge wollen interessante Daten wie Passwörter stehlen oder den fremden PC als Zwischenstation für weiter Angriffe. "Vor einigen Jahren waren Heimcomputer noch völlig uninteressant", sagt Mikko Hypponen von der finnischen Sicherheitsfirma F-Secure. "Das hat sich inzwischen völlig geändert." Experten sehen mehrere Gründe für diese Entwicklung:
    - Viele Heimrechner sind inzwischen fast so leistungsfähig wie Firmenrechner und eigenen sich deshalb gut, um von ihnen aus Angriffe im Internet zu starten.
    - Viele Computernutzer nutzen Hochgeschwindkeitsverbindungen ins Internet und lassen den PC rund um die Uhr online, was diesen für Angriffe verwundbarer macht als einen Computer, der nur kurze Zeit mit dem Netz verbunden ist.
    - Im Unterschied zu kommerziell genutzten Firmencomputern sind Heimcomputer meist sicherheitstechnisch nicht auf dem letzten Stand. (gekürzte Fassung: den vollständigen Text können Sie unter der URL lesen)
    http://www.rp-online.de/news/multimedia/online/2002-0108/hacker_angriffe.html

    No. 309 Pingpong Neu - Und jetzt ihr! [ 2002-01-22 ]
    Basisgrammatik für Jugendliche
    Die Basisgrammatik für Jugendliche bereitet den Grammatikstoff in klaren und einfach formulierten Erklärungen auf. Die Beispiele sind grafisch ansprechend gestaltet und viele Zeichnungen helfen zusätzlich, die Funktion der Strukturen zu verdeutlichen. Das so vermittelte Wissen wird in mehr als 200 Übungen angewendet, in denen vier Jugendliche mit ihren Familien und Freunden die Hauptrolle spielen. Durch den separaten Lösungsschlüssel eignet sich die Grammatik auch zum Selbststudium.
    http://www.hueber.de/german/katalog/details.asp?0=R-2247&1=3-19-007338-4&2=2

    No. 310 Deutschland nach der Wende [ 2002-03-07 ]
    Aktualisierte Fassung 2001/2002, Daten - Texte - Aufgaben für den Unterricht
    Das aktuelle landeskundliche Lesebuch umfasst alle wichtigen Themenfelder des öffentlichen Lebens, geographische Lage und Bevölkerung, alte und neue Bundesländer, Soziales, Politik und öffentliches Leben, Kultur und Wirtschaft. Sämtliche Kapitel gehen auf die besonderen Ereignisse nach der Wende ein. In die Darstellung der Gegenwart historisch Relevantes einbezogen. Tendenzen werden auch über Grenzen hinweg aufgezeigt und in einen europäischen Rahmen gestellt. Jedes der sechs Kapitel enthält differenziertes authentisches Textmaterial mit anschließenden Fragen und Aufgaben; Schlüsselwörter werden erläutert. Durch den chronologischen Überblick und das Sachregister im Anhang ist der Band auch als Nachschlagewerk nutzbar.
    http://www.hueber.de/german/katalog/details.asp?1=3-19-007415-1

    No. 311 "Deutsch als Zweitsprache" [ 2002-01-16 ]
    Der Sprachverband hat eine neue Zeitschrift
    Aus dem Inhalt: aktuelle Informationen und Hinweise, Beiträge zu Themen, die für Deutsch als Zweitsprache relevant sind, Unterrichtsbeispiele und Materialien für den Unterricht, wissenschaftliche Analysen u.ä. "Deutsch als Zweitsprache" ist für alle, die sich für die Verbesserung des Deutschunterrichts für jugendliche und erwachsene Zuwanderinnen und Zuwanderer einsetzen und interessieren. Bestellen Sie das kostenlose Extraheft beim Schneider Verlag Hohengehren Telefon 0 71 53-4 12 06, Fax 0 71 53-4 87 61, E-mail schneider-verlag-hohengehren@t-online.de
    http://www.sprachverband.de/

    No. 315 Internetauftritt der deutschen Sprache [ 2002-01-18 ]
    Die Universität Mannheim, das Institut für Deutsche Sprache Mannheim und die Deutsche Welle Köln starten in einem Gemeinschaftsprojekt einen Internetauftritt der deutschen Sprache.
    Willkommen in Mannheim - Stadt der deutschen Sprache www.deutsche-sprache.net ist ein weltweiter kostenloser Service für alle Menschen außerhalb des deutschen Sprachraums, die sich für die deutsche Sprache und möglicherweise für ein Studium in Deutschland interessieren. Wir bieten Informationen und beantworten Fragen zur deutschen Sprache – Grammatik, Lexik, Rechtschreibung usw. www.deutsche-sprache.net ist eine gemeinsame Dienstleistung der Universität Mannheim, des Instituts für Deutsche Sprache (Mannheim) und der Deutschen Welle (Köln).
    http://www.deutsche-sprache.net

    No. 316 Zuwanderungsdiskussion [ 2002-01-17 ]
    Industrie drängt Stoiber zur Zustimmung
    Für Sie gelesen: Führende Wirtschaftsvertreter machen weiter Druck: Erneut forderten sie die Union auf, noch vor der Bundestagswahl mit der Regierung ein Zuwanderungsgesetz auf den Weg zu bringen. Migrationsforscher bewerten unterdessen den von Innenminister Schily ausgearbeiteten Gesetzentwurf als "bahnbrechend".
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,177407,00.html

    No. 317 Stichwort - Goethe-Institut Inter Nationes [ 2002-04-04 ]
    Für Sie gelesen: Das Goethe-Institut mit seiner Zentralverwaltung in München ist seit dem 8. Januar 2001 unter dem neuen Namen «Goethe- Institut Inter Nationes» im Vereinsregister eingetragen.
    Der Zusammenschluss der beiden kulturellen Mittlerorganisationen war im September 2000 vollzogen worden. Weltweit stehen der neuen Organisation nun 350 kulturelle Zentren zur Selbstdarstellung der Bundesrepublik mit 3325 Mitarbeitern zur Verfügung. Vom Haushalt in Höhe von 250 Millionen Euro (487 Millionen Mark) steuert Inter Nationes nach der Fusion rund 24 Millionen Euro (47 Millionen Mark) bei. Ein Drittel des alten Goethe-Etats wird inzwischen durch Einnahmen aus Sprachkursen und Prüfgebühren selbst erwirtschaftet. Im Ausland informiert das Goethe-Institut mit seinen 140 Kulturhäusern in 76 Ländern Interessenten über Land und Leute, bietet Deutschunterricht und Kulturveranstaltungen an. Weiße Flecken auf der Landkarte gibt es im Netz der Institute in Südostasien und dem südpazifischen Raum. Die größten Einrichtungen mit bis zu 70 Angestellten werden in New York, London, Paris, Rom, Tokio, Moskau und Kairo unterhalten. Die Goethe-Institute in Deutschland werden nicht mit öffentlichen Geldern gefördert. Sie vermitteln jährlich rund 25 000 ausländischen Gästen deutsche Sprache und Kultur.
    http://www.mz-web.de/

    No. 318 Limbach wird Präsidentin des Goethe-Instituts [ 2002-01-17 ]
    Jutta Limbach wechselt das Amt: Die Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts leitet in Zukunft das Goethe-Institut Inter Nationes.
    Jutta Limbach wird neue Präsidentin des Goethe-Instituts Inter Nationes. Das Präsidium des Instituts beschloss auf seiner konstituierenden Sitzung, dass die jetzige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts das Amt ab 1. Mai übernehmen soll.
    Sie wird Nachfolgerin von Hilmar Hoffmann, der nach neunjähriger Amtszeit nicht mehr kandidierte. Sie galt als die aussichtsreichste Kandidatin für das Amt.
    Ebenfalls neu gewählt wurden als Vize-Präsidenten Volker Doppelfeld, Aufsichtsratsvorsitzender der BMW AG und Klaus-Dieter Lehmann, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
    Das Goethe-Institut Inter Nationes ist die größte Organisation, die deutsche Sprache und Kultur im Ausland vermittelt. 2001 fusionierte das Goethe-Institut mit der vom Bundespresseamt finanzierten Kulturorganisation Inter Nationes zum Goethe-Institut Inter Nationes. (gekürzter Text: vollständiger Text unter der Quellenabgabe)
    http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=2&item=174955

    No. 319 Net-Sprache: Revolution oder Regression? [ 2002-01-24 ]
    Das Internet hat den Austausch von Informationen revolutioniert. Seine grössten Erfolge feiert es aber in der Entwicklung der Sprache.
    Diese These vertritt der walisische Sprachwissenschaftler David Crystal in seinem neuen Buch "Language and the Internet".
    In Language and the Internet (Cambridge University Press, 2001) bricht Crystal eine Lanze für oft-verschmähte Abkürzungen wie ruok (are you OK?) und cul8r (see you later). Diese seien keinesfalls der Tod der Grammatik, sondern Bestandteil eines neuen Kommunikations-Repertoires, wie es "in der Geschichte der Menschheit nur selten mit dieser Kraft aufgetaucht ist".
    "Das Internet wird in Zukunft wohl die wichtigste Kommunikationsplattform für uns Menschen sein", erwartet der Autor. (gekürzter Text: den vollständigen Artikel finden Sie unter der URL)
    http://www.20min.ch/service/pc_und_internet/story/9671839

    No. 321 "Gotteskrieger" ist Unwort des Jahres [ 2002-01-23 ]
    "Gotteskrieger" ist Unwort des Jahres
    "Gotteskrieger" ist das Unwort des Jahres 2001. Diese Bezeichnung für Taliban-Kämpfer oder Al-Qaida-Terroristen sei nicht hinzunehmen, da "kein Glaube an einen Gott, gleich welcher Religion", einen Krieg oder gar Terroranschläge rechtfertigen könne, begründete die Jury aus Sprachwissenschaftlern und Journalisten ihre Wahl. Auf Platz zwei und drei setzten sie die Umschreibung der militärischen Vergeltung für die Terroranschläge vom 11. September als "Kreuzzug" sowie die "extrem verharmlosende Benennung" von Osama bin Laden als "Topterrorist". Das Unwort des Jahres wurde zum elften Mal vergeben.
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/87888

    No. 322 Kreuzworträtsel-Generator [ 2002-02-25 ]
    deutsch-online Kreuzworträtsel-Generator von Michael Haunschmid
    Seit Dezember 2001 können Sie hier wieder online Kreuzworträtsel erstellen.
    http://www.inawe.de/don/cgi/kreuzwort/

    No. 323 ÖstrerreichSpiegel: Die Zeitung für den Deutschunterricht [ 2002-02-11 ]
    Der Österreich Spiegel ist eine Zeitung für den DaF-Unterricht.
    Er erscheint viermal jährlich. Die Artikel des Österreich Spiegel sind aus deutschsprachigen Zeitungen übernommen: Sie wurden also von JournalistInnen für LeserInnen geschrieben. Sie spiegeln wichtige Themen der österreichischen medialen Öffentlichkeit aus den zwei Monaten vor dem Österreich Spiegel-Erscheinungstermin wieder. Jeder Ausgabe ist eine Audio-CD mit Hörbeiträgen aus dem Österreichischen Rundfunk (ORF) beigelegt. Die Hörbeiträge ergänzen die Themen der Zeitung oder sind thematisch eigenständige Audiomitschnitte. Der Österreich Spiegel wird von der Österreich Institut GmbH herausgegeben. Dort kann man ihn auch bestellen. An seiner Erstellung arbeitet ein Redaktionsteam von begeisterten ZeitungsleserInnen und RadiohörerInnen. Die RedakteurInnen sind erfahrene DaF-LehrerInnen und LehrerfortbildnerInnen. Erwachsenenunterricht ist ihr Metier.
    http://www.oei.org/ospiegel.htm

    No. 324 Heimat in Deutschland [ 2002-01-23 ]
    "Heimat in Deutschland?" - so fragte der Titel einer Broschüre aus dem Jahr 1993...
    "heimat-in-deutschland.de" greift die Idee dieser Broschüre als Internet-Projekt wieder auf. Denn die Fragen zur Angst vor dem Fremden (auf beiden Seiten) und den Perspektiven des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft haben für Lernende und Lehrende der deutschen Sprache seit 1993 nichts von ihrer Bedeutung verloren. Ganz im Gegenteil, angesichts der aktuellen politischen Debatte um die Zuwanderung stellen sich heute weitere, ganz neue Fragen. Das Ziel von "heimat-in-deutschland.de" ist es, diese Fragen zu sammeln und aufzubereiten, um sie für den Unterricht zur Verfügung und zur Diskussion zu stellen. Die Webseite soll Lernenden, Lehrenden und Interessierten die Möglichkeiten bieten, sich in die Diskussion einzumischen und aktiv einen Beitrag für das Zusammenleben von "Hiesigen" und "Zugewanderten" zu leisten. Im Mittelpunkt steht dabei nicht das Außergewöhnliche, sondern das Alltägliche der Migration. "heimat-in-deutschland.de" nutzt deshalb das Internet als Plattform. Es bietet eine größere Reichweite als eine Broschüre, steht auch Interessierten außerhalb des Unterrichts offen und ermöglicht durch seine Interaktivität den Dialog. "heimat-in-deutschland.de" wurde durch eine Anschubfinanzierung des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung gefördert. Weitere Partner sind: der Cornelsen-Verlag, das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE), das Goethe-Institut Inter Nationes e.V., der Hueber-Verlag, das Institut für Interkulturelle Kommunikation e. V., der Klett - Verlag, der Langenscheidt - Verlag, der Schneider - Verlag Hohengehren, der Sprachverband Deutsch e. V.,
    http://www.heimat-in-deutschland.de

    No. 325 15 Hürden gegen die Zuwanderung [ 2002-01-25 ]
    Was die Union von Innenminister Otto Schily (SPD) und den Grünen verlangt, damit es doch noch zu einer Einigung über das Zuwanderungsgesetz kommen kann.
    Vor dem heutigen Spitzengespräch der Bundestagsfraktionen mit Innenminister Otto Schily (SPD) über das Zuwanderungsgesetz hat die Union 15 "Kernforderungen" auf den Tisch gelegt. Die Grünen warfen der Union gestern vor, damit "den modernen Ansatz eines Einwanderungsgesetzes ins Gegenteil zu verkehren".
    Ist ein Kompromiss also völlig ausgeschlossen? Die taz dokumentiert die 15 Forderungen der Union und untersucht sie auf ihre Umsetzbarkeit. (Den vollständigen Text finden Sie unter der URL.)
    http://www.taz.de/pt/2002/01/24/a0045.nf/text

    No. 326 Onlinekurs des Goethe-Instituts "Internet und Unterricht" [ 2002-02-08 ]
    Das Goethe-Institut bietet jetzt einen Onlinekurs
    Ein neues Fernkursangebot für DaF-Lehrkräfte und andere, die Internet und Computer im Unterricht und zur Unterrichtsvorbereitung einsetzen wollen. Der Kurs ist ein Fortbildungsangebot speziell für DaF-Lehrer/innen:
    für Internet-Neulinge mit wenig praktischenErfahrungen im Netz und für solche, die bereits mit dem Internet umgehen.
    Schülerinnen und Schüler kennen sich mit Computer und Internet häufig besser aus als ihre Lehrer/innen. Im Sprachunterricht können Sie nach Absolvieren unseres Kurses Ihre eigenen Maßstäbe setzen. Die Vorbereitung auf die moderne Wissensgesellschaft verlangt moderne Unterrichtsmethoden, die die Lernautonomie der Schüler/innen fördern und sie als aktiv Lernende in den Mittelpunkt des Unterrichts stellen. Der Einsatz moderner Medien im Unterricht trägt dazu entscheidend bei.
    http://www.goethe.de/z/fsk/demulti.htm

    No. 327 "E-Learning" in der virtuellen Volkshochschule [ 2002-02-07 ]
    Einen Volkshochschulkurs belegen, ohne selber hinzugehen? Klingt verrückt - ist aber im Grunde genommen ganz einfach.
    Modernes „E-Learning“ ermöglicht es Volkshochschülern, Kurse mittels Datenleitung ganz bequem von zu Hause zu besuchen und ihre Stoffe abzuarbeiten. Das schönste dabei: Egal, ob mitten in der Nacht oder ganz früh morgens gelernt wird: Hilfe und Anleitung von Tutoren und Kontaktmöglichkeiten zu anderen Kursteilnehmern gibt es ebenfalls (weitgehend) rund um die Uhr.
    „Lernende werden in den Kursen der E-VHS-Akademie individuell von ihren Tutoren betreut, sie müssen genau so wie in herkömmlichen VHS-Kursen Aufgaben in der Gruppe lösen, außerdem ist es durch Chat- und Mail-Angebote möglich, mit anderen Kursteilnehmern zu kommunizieren“, erklärt Margrit Lehmkuhl-Wiese.
    Technisch steht das Angebot auf ganz einfachen Füßen: Teilnehmer können sich entweder direkt über den Internet-Browser in einen der Kurse klicken oder eine Zusatzsoftware auf ihrem Rechner installieren, die beim Laden der „Kursräume“ oder der „Cafeteria“ einige Zeitvorteile bietet. Für alle, die im EDV-Bereich unsicher sind, werden Einführungs-Seminare zur Grundlagenvermittlung angeboten – in denen man sich ganz wie immer auch physisch gegenüber sitzt.
    www.e-vhs-akademie.de

    No. 328 GFL 3/2001 jetzt online [ 2002-01-28 ]
    Sie werden in dieser Nummer die folgenden Artikel finden:
    - "Selbst gesteuertes Fremdsprachenlernen via Multimedia? Zur Umsetzbarkeit eines sprachdidaktischen Leitprinzips", von Regina Richter (Wittenberg) - "German Computer Adaptive Language Tests - Better Late Than Never", von Felicitas Starr-Egger (Manchester) - "Plädoyer für die Entwicklung einer integrativen Didaktik im Bereich der 'German Studies'", von Gertrud Reershemius (Birmingham) Darüber hinaus können Sie Buchbesprechungen zu den folgenden Werken lesen und herunterladen: - Volker Eismann: Wirtschaftskommunikation Deutsch 1 und 2, rezensiert von Dagmar Toews, Cambridge - Michael Wendt (Hg.): Konstruktion statt Instruktion: Neue Zugänge zu Sprache und Kultur im Fremdsprachenunterricht, rezensiert von Claudia Weidhaas, Cambridge - Andreas Musolff: Mirror images of Europe. Metaphors in the public debate about Europe in Britain and Germany, rezensiert von Guido Rings, Cambridge - Ralph Leck: Georg Simmel and Avant-Garde Sociology. The Birth of Modernity, 1880-1920, rezensiert von Martin Reiterer
    http://gfl-journal.com

    No. 329 Fremdsprache Deutsch [ 2002-02-04 ]
    Das Heft 25: Spielen - Denken - Handeln ist erschienen.
    Inhaltsverzeichnis

    RONALD GRAETZ Vom Spielen, Leben, Lernen
    JÜRGEN SCHWECKENDIECK Spiele und Spielerisches Zur Förderung der Gruppenintegration und zur Binnendifferenzierung
    CHRISTIANE KRÄMER-HUS-HUS Zur Adaption und Produktion von Lernspielen
    ANGELIKA GRÖNING Erfinder-Wettbewerb
    THOMAS DIECKHAUS Spielen im Blätterwald Zeitunglesen ohne Frust
    HILDEGARD GRUBER/KERSTIN REINPRECHT/BRIGITTE SCHINDLER/MICHAELA ZÖHRER Entdeckungsreise durch eine Stadt, zum Beispiel Graz
    SABINE PLATTNER "Das Lernspiel kann durchaus anstrengend sein, ... denn der Spieler muss aktiv werden,..."
    Uhrzeiten-Memory (Sabine Plattner)
    Spiele-Karten für eine Spiele-Kartei (mit Spielen von Jürgen Schwekendieck, Sabine Plattner, Eva Wolf-Manfre, Thomas Dieckhaus)
    Kennenlernspiel (Sabine Plattner)
    ILDIKO VRACARIC/IVANKA CAGOROVIC: Sprichwörter als Memory
    KARL-OTTO KIRST Mit Schneem@nn und "Mobility" spielend am Computer lernen
    Ideenkiste mit Beiträgen von Andrea Zwitkowits und Hanne Voehtz
    ANNETTE KRAUS Weltreise Deutsch Ein neues Internet-Spiel aus dem Goethe-Institut Moskau für Einzelpersonen
    HEINRICH GRAFFMANN Die Puppe spielt mit Handpuppen im Deutschunterricht
    http://www.klett-verlag.de/klett-international/index-d.html

    No. 330 Was am deutschen Studenten so deutsch ist [ 2002-01-29 ]
    Für Sie gelesen: Die Bosch-Stiftung vermittelt Tutoren an Unis im Ausland.
    Zum Sprachunterricht gehört häufig nicht viel: Die Stunde beginnt, das Lehrbuch wird aufgeschlagen, und nach dem Unterricht schwirren im Kopf unzählige neue Verbformen und Deklinationen umher. Im Russisch-Unterricht von Sergej Logwinow an der Universität Marburg ist das anders. Der 25-jähriger Moskauer ist einer von 67 Nachwuchsakademikern, die im Rahmen eines Tutorenprogramms der Robert-Bosch-Stiftung und des Deutschen Studentenwerkes an deutschen Universitäten die Sprache und Landeskunde ihres Heimatlandes unterrichten. Seit zehn Jahren besteht das Programm, und Ulrich Bopp, Geschäftsführer der Robert-Bosch-Stiftung, betonte anlässlich des Jubiläums, dass die Tutoren "die etwas unterentwickelte Internationalität an deutschen Hochschulen verbessern".
    Wer Lust verspürt, nach seinem Studium eine "experimentelle Phase" (Bopp) im Lehrbetrieb einer ausländischen Uni einzulegen, kann sich für das kommende Studienjahr bis zum Ende des Monats bei der Bosch-Stiftung bewerben. Und schon mal überlegen, ob die Studenten des Gastlandes eher Kartoffeln mit Quark oder Currywurst, Heinz Rühmann oder Franka Potente, Beethoven-Sinfonien oder die Punksongs von den Toten Hosen kennen lernen sollten, um Deutschland besser zu verstehen. Oder alles zusammen.
    www.studentenwerke.de/interna/infoprog.htm. Informationen für deutsche Bewerber, www.bosch-stiftung.de

    (gekürzter Text: mehr unter der URL)
    http://195.170.124.152/archiv/2002/01/28/ak-ws-5515063.html

    No. 331 Bildungsmesse 2002 in Köln vom 19. 02. bis 23.02.2002 [ 2002-02-13 ]
    Wissen für die Zukunft - Kein Thema verdient so sehr eine erhöhte Aufmerksamkeit wie die Bildung.
    Dennoch ist die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis in kaum einem Bereich so groß wie in diesem. Dabei gibt es nichts Wichtigeres, als die Bedingungen für die Lernenden zu verbessern und den jeweiligen Bedürfnissen der Zeit anzupassen.
    http://www.bildungsmesse-koeln.de/

    No. 332 Learntec 2002 vom 05.02.-08.02.2002 in Karlsruhe [ 2002-01-30 ]
    10. Europäischer Kongress und Fachmesse zur Bildungs- und Informationstechnologie
    Innovation und Kontinuität sind die Kriterien, an denen sich auch die Jubiläumsveranstaltung "10 Jahre LEARNTEC" messen lassen muss: nach Jahren einer stürmischen Entwicklung und eines nachgerade dramatischen Wachstums tritt die LEARNTEC nun in eine Phase der Konsolidierung. Bewährte Themenfelder werden weitergeführt und ausgebaut, neue Themenbereiche werden erschlossen.
    http://www.learntec.de/

    No. 333 Das Aussterben von dem Genitiv [ 2002-02-01 ]
    Die Sprachkompetenz deutscher Schüler schwindet, bemängelt Pisa. Der Genitiv stirbt aus, beklagen Germanisten. Kein Wunder - wenn man Ulmer Schilder liest.
    Ganz arg geht es derzeit dem zweiten Fall an den Kragen; er wird zum hoffnungslosen. Wir erleben das Aussterben des Genitivs. Zeitgemäßer ausgedrückt: Wir erleben das Aussterben von dem Genitiv. Laut Grammatikband von dem Duden wird ein Substantiv in den Genitiv - auch ¸¸Wes-Fall'' genannt - gesetzt, ¸¸wenn es als Genitivobjekt, als Adverbialgenitiv oder als Attribut gebraucht wird''. Das kapiert kaum einer, also weg damit.
    Zumindest sagen sich das offenbar immer mehr Schildermacher. Eine (verwitterte) Tafel informiert, der Platz sei Lehrkräften ¸¸des Humboldt- und Kepler-Gymnasiums'' vorbehalten; daneben besagt ein (neues!) Schild, der Platz sei für Lehrer ¸¸des Kepler und Humboldt-Gymnasium''. Ohne ¸¸s''. Ist das ein Test für Schüler: Welches Schild ist korrekt? Entsteht hier ein Germanistik-Lehrpfad ¸¸Aussterbende Wortarten und bedrohte Fälle''? Und wieso wurden die Schulnamen vertauscht - handelt es sich gar um die perfide Rache von den Natur- an den Geisteswissenschaftlern?
    Wie auch immer, Peter Zerahn, Fachabteilungsleiter für Deutsch von dem Humboldt-Gymnasium, betont: ¸¸Beim Korrigieren der Aufsätze achten wir genau auf die Genitiv-Formen.'' Also geben wir uns nicht geschlagen und kämpfen gegen das Ende von dem Genitiv - nein!, gegen das Ende des Genitivs. (vollständiger Text unter der URL:)
    http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20020130ul_loka0042.htm

    No. 334 Neuerscheinung: So geht´s vom Klett-Verlag [ 2002-01-31 ]
    Fertigkeitentraining Grundstufe Deutsch
    Gemeinsam mit unseren Partnern international einsetzbare Produkte für Deutsch als Fremdsprache zu konzipieren und auf den Markt zu bringen, ist Ziel der Entwicklungspartnerschaften. Seit kurzem liegt das Fertigkeitentraining "So geht's" für die Grundstufe vor, eine Kooperation zwischen Klett Edition Deutsch und und dem griechischen Partner Grivas. Hier lieferte die Klett Edition Deutsch die Kompetenz für Deutsch als Fremdsprache und das redaktionelle Know-How und übernahm über Frau Kallia, die KI-Verlagsrepräsentantin in Griechenland, die Federführung bei der Manuskripterstellung.
    http://www.klett-verlag.de/klett-international/d/produkte/daf/so_gehts.html

    No. 335 "em" im Netz [ 2002-02-19 ]
    Neu : "em" Hauptkurs online!
    Jetzt gibt es zu den ersten drei Lektionen von "em Hauptkurs" Downloads, methodische Tipps, Links und Online-Uebungen.
    http://www.hueber.de/em/index.asp

    No. 336 Landeskunde-Beitrag von Franz Specht: [ 2002-02-20 ]
    Sind die Deutschen Bierweltmeister?
    Klar. Die Deutschen trinken am meisten Bier!
    Falsch! Wenn es darum geht, welches Volk am meisten Bier trinkt, bekommen die Deutschen nur die Silbermedaille. Aber lesen Sie selber weiter....!
    http://www.hueber.de/lerner/daf-beitraege/bier.asp

    No. 337 Fasching - Die fünfte Jahreszeit [ 2002-02-01 ]
    Frühling, Sommer, Herbst, Winter und ... richtig: die fünfte Jahreszeit heißt Karneval!
    Auf der Hueber-Seite finden Sie diesen Text mit Worterklärungen, den Sie ab Ende der Grundstufe einsetzen können.

    Wenn Sie über einen Raum mit PC´s verfügen, die einen Internetzugang besitzen, können Sie mit ihren Schülern diese schöne didaktisierte Übung zum Thema durchführen.
    http://www.hueber.de/downloads/lerner/daf/Fasnacht.pdf
    http://www.hueber.de/lerner/daf-beitraege/fasching.asp

    No. 338 "Typisch deutsch" nur noch "ein Auslaufmodell" [ 2002-02-06 ]
    Für Sie gelesen: Hermann Bausinger referierte zur Semestereröffnung der Volkshochschule.
    Auf großes Interesse stieß am Donnerstagabend der Vortrag „Wie deutsch sind die Deutschen?“ von Professor Hermann Bausinger zur Semestereröffnung der Volkshochschule (VHS). Wer erwartet hatte zu erfahren, wie deutsch die Deutschen denn sind, wurde enttäuscht. Viel war hingegen zu lernen über die Entstehung von Vorurteilen und ihrer Lebenskraft. Nur weniges vermöge er als typisch deutsch auszumachen, berichtete der emeritierte Tübinger Volkskundler. Die wenigen eindeutigen Merkmale: starke regionale Prägung, Sesshaftigkeit, Naturschwärmerei, Vereinsseligkeit, Neigung zu Geschichte und Folklore.
    Sein Fazit: „Typisch deutsch – ein Auslaufmodell.“ (gekürzter Text: den vollständigen Text finden Sie unter der URL:)
    http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=621269

    No. 339 Arbeiten mit dem Computer in der Grundschule [ 2002-02-18 ]
    Auf der Seite des Hamburger Bildungsservers finden Sie Angebote zur Arbeit mit dem Computer in der Grundschule.
    Sie können sich verschiedene Karteien und Arbeitsblätter downloaden, die sowohl Anleitungen zur Arbeit mit dem Computer geben als auch Aufgaben für Textverarbeitung, so z. B.: "Einführung in Word", "Kleiner Computerführerschein" und "Computer-Kartei".
    http://www.hamburger-bildungsserver.de/schulen/welcome.phtml?rechts=/grundschule/index.htm

    No. 340 Grammatik mit Sinn und Verstand - Neufassung [ 2002-03-04 ]
    Das Konzept: Eine funktionale Grammatikdarstellung, die mit abwechslungsreichen Aufgaben Spaß am Umgang mit der deutschen Sprache vermittelt.
    Diese Übungsgrammatik von Wolfgang Rug/Andreas Tomaszewski wendet sich an Lerner der Mittel- und Oberstufe. Durch die unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen finden sowohl Lernende mit guten Grundstufenkenntnissen als auch sprachliche Könner ausreichend Übungsstoff. Grammatische Strukturen und Regeln werden klar und übersichtlich präsentiert. Anhand von ernster und unterhaltsamer Literatur wird gezeigt, wie Grammatik in Texten wirkt.
    http://www.klett-verlag.de/klett-international/d/produkte/daf/grammatik_neu.html

    No. 341 Das Kritische Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur - KGL [ 2002-02-12 ]
    KGL ist das Standardwerk zur deutschsprachigen Literatur nach 1945.
    Es bietet eine einzigartige Informationsfülle über Leben und Werk von fast 650 Autorinnen und Autoren. Nutzen Sie die Möglichkeit, noch bis 1. Mai 2002 kostenlos eine Testversion des KLGonline kennenzulernen. Ab 2.5.2002 können Sie unter KLGonline.de auf den aktuellen Datenbestand des gesamten KLG sowie auf den KLG TEXTDIENST zugreifen.
    http://www.klgonline.de/

    No. 343 Siney und Mueen holten sich Leipziger vors Mikro - Radioprojekt mit Asylbewerber-Kindern [ 2002-02-15 ]
    Acht Jungen und Mädchen aus dem Iran, Irak, Afghanistan und dem Kosovo waren in den letzten Tagen in der Stadt unterwegs, um Umfragen und Interviews zu machen.
    Die Neun-bis Sechzehnjährigen aus dem Mölkauer Asylbewerberheim haben an dem einwöchigen Projekt "Wir über uns - Asylbewerber machen eine Radiosendung" mitgemacht. Die Aktion basiert auf einem Programm des Bundesfamilienministeriums und möchte mehr Nähe zwischen Deutschen und Asylbewerbern herstellen. Die jungen Radiomacher sind auf die Straße oder in ihr Heim gegangen und haben Befragungen in deutscher Sprache gemacht. Sie sprechen auch selbst über ihr Leben in der Heimat, in Deutschland und im Heim, sie lernen den Umgang mit den Medien. "Durch das Projekt hatten sie neben dem tristen Alltag im Heim eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und lernten auch die deutsche Sprache noch besser", so Bärbel Jacob, Leiterin der SAEK in Leipzig. Entstanden ist eine Stunde Radiomagazin mit Themen wie "Tagesablauf eines Asylbewerbers" oder "Vergleich von Schule in meiner Heimat und in Deutschland" und wird nun an das Bürgerradio "Radio Blau" weitergeleitet. Die Musik suchten die Kinder und Jugendlichen übrigens selbst aus. Mit Hilfe von drei erfahrenen Studenten haben sie alles zusammengeschnitten und bearbeitet. Die elfjährige Siney aus dem Irak saß am liebsten am Computer und hat die Mitschnitte bearbeitet. Der gleichaltrige Mueen aus dem Iran, der seit fast drei Jahren in Deutschland lebt, fand das Projekt "richtig klasse" und möchte gern weiter in das Hörfunkstudio kommen und mehr dazu lernen.
    http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/91621.html

    No. 344 Sind Sie auch sprachlich fit für den Euro? - Testen Sie Ihr Wissen! [ 2002-02-26 ]
    Wir haben die wichtigsten sprachlichen Stolpersteine der neuen Währung für Sie zusammengestellt:
    • des Euro oder des Euros? Sie haben die Wahl: Beide Genitivformen sind korrekt!
    • die Euro oder die Euros? Die Mehrzahl lautet die Euros, in Verbindung mit einer konkreten Zahl aber fällt das -s weg: ein Buch für 20 Euro, der 100-Euro-Schein.
    • EUR oder €? Der internationale Währungscode lautet EUR, das Zeichen €. Bislang gibt es noch keine offizielle Regelung, wann welche Form verwendet weden soll.
    • Wie kürzt man Cent ab? Für den Cent existiert noch keine offizielle Abkürzung, die Dudenredaktion empfiehlt Ct.
    • Sagt man Sent oder Zent? Auch hier haben Sie die Wahl, beide Aussprachen sind möglich.
    http://www.duden.de/service/euro.html

    No. 346 "Duden-Korrektor" - Die Rechtschreibprüfung von Duden [ 2002-02-21 ]
    Endlich ist sie da: die Rechtschreibprüfung von Duden.
    Alle Texte, die in Word für Windows verfasst wurden, lassen sich überprüfen. Rechtschreib- und Grammatikfehler werden gekennzeichnet und können per Mausklick korrigiert werden.
    Sie können die Funktion des Korrektors auf der Seite blitzschnell online testen: Einfach Ihren Probetext eingeben, die E-Mail-Adresse für die Zustellung des korrigierten Textes eintragen und absenden.
    Duden-Korrektor: CD-ROM für Windows 25,54 EUR
    Duden-Korrektor Plus: CD-ROM für Windows 51,10 EUR
    http://www.duden.de/produkte/elektronisch/korrektor/korrektor.html

    No. 348 "grammis" - das grammatische Informationssystem des ids [ 2002-02-22 ]
    GRAMMIS® ist ein Projekt des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim.
    Dieses Projekt hat zum Ziel, die ach so trockene, oft schwer verständliche deutsche Grammatik leichter zugänglich und, soweit möglich, unterhaltsam und interessant zu machen. Es umfasst eine systematische Grammatik, ein grammatisches Wörterbuch, eine grammatische Bibliografie, ein terminologisches Wörterbuch sowie ein Rechtschreib-Wörterbuch.
    http://hypermedia.ids-mannheim.de/grammis/index.html

    No. 349 6000 Sprachen sind in Gefahr - zum "Internationalen Tag der Muttersprache" [ 2002-02-21 ]
    Paris. (kna) Die Weltkulturorganisation Unesco sieht die Hälfte der in der Welt gesprochenen 6000 Sprachen vom Aussterben bedroht.
    Im Laufe der letzten drei Jahrhunderte seien Sprachen in einem dramatischen Ausmaß und mit ständig wachsender Geschwindigkeit ausgestorben, erklärte die Unesco am Mittwoch in Paris. Am heutigen Donnerstag stellt die Organisation aus Anlass des Internationalen Tages der Muttersprache einen Weltatlas der gefährdeten Sprachen präsentieren. Der Atlas ist allerdings nur in Englisch erhältlich. In Europa sind rund 50 Sprachen vom Aussterben bedroht. Dies gilt etwa für die Sprache der Samen in Skandinavien und Teilen Nordrusslands. Allein in Frankreich sind 14 Sprachen "stark bedroht". In Sibirien sind fast alle der 40 örtlichen Sprachen im Verschwinden begriffen. (Langtext unter der URL)
    http://www.westfalenpost.de/wp/wp.kultur.volltext.php?id=140651&zulieferer=wp&rubrik=Kultur&kategori

    No. 350 Rückbau - Die neueste Rechtschreibung von Theodor Ickler [ 2002-02-28 ]
    Die Bundesjustizministerin hat durch Rundschreiben vom 28. September 1999 angeordnet, daß nicht nur der gesamte behördliche Schriftverkehr, sondern auch Gesetzestexte auf die reformierte Orthographie umzustellen seien.
    Dabei ging die Ministerin von der Annahme aus, die Neuschreibung, die sie an unverfänglichen Beispielwörtern wie „Prozess“ und „Schifffahrt“ erläuterte, sei eine rein äußerliche, semantisch irrelevante Änderung. Diese Voraussetzung trifft allerdings nicht zu. Während jede Hilfe, die zuerst geleistet wird, eine erste Hilfe ist, versteht man unter „Erster Hilfe“ etwas ganz Spezielles, und so ist es auch im Straßenverkehrsgesetz (§ 2) zu verstehen: „Der Nachsuchende um eine Fahrerlaubnis der Klasse 2 nach § 5 Abs. 1 der Straßenverkehrszulassungsordnung muß (...) nachweisen, daß er bei Verkehrsunfällen Erste Hilfe leisten kann.“ Nachdem die Öffentlichkeit sich über die sinnwidrigen Neuerungen gebührend gewundert hatte, verfielen die Urheber der Rechtschreibreform auf einen bemerkenswerten Ausweg. Sie erinnerten sich daran, daß die Neuregelung für Fachsprachen nicht gelten soll, und erlaubten den führenden Wörterbuchredaktionen in den exklusiven Beratungsgesprächen der letzten drei Jahre, entsprechende Revisionen durchzuführen. Die Dudenredaktion jammert zwar: „Besonders viele Fragen verursacht nach wie vor die 1996 beschlossene Neuregelung der deutschen Orthographie. Insbesondere die Bereiche der Groß- und Kleinschreibung und der Getrennt- und Zusammenschreibung sind erklärungsbedürftig.
    (gekürzter Text: der gesamte Text ist unter der Quellenangabe zu finden)
    http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel124548.php

    No. 351 Profile Deutsch [ 2002-02-27 ]
    beschreibt die Anforderungsprofile der ersten vier Niveaustufen des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
    "Profile deutsch" beschreibt mit Hilfe von Kannbeschreibungen für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache die ersten vier Niveaustufen des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Es ist Nachschlagewerk, Checkliste, Fundgrube und Datenbank in einem und bietet den Überblick über den Lernstoff für ein bestimmtes Niveau und die entsprechenden Prüfungsanforderungen. Sie können für spezifische Bedürfnisse einzelner Lernender oder ganzer Klassen Lernziele und sprachliche Mittel schnell und sicher auffinden, per Mausklick zusammenstellen und zielorientiert einsetzen.
    http://www.langenscheidt.de/deutsch/lehrwerke/daf/profile-deutsch/home_profiledeutsch.html

    No. 352 Titel [ 2002-06-17 ]
    Sie finden auf dieser Seite online - Materialien, Zusatzinformationen und einige Arbeitsblätter zum Download.
    Lehrwerk für die Mittelstufe Deutsch als Fremdsprache Dieses neue Lehrwerk richtet sich an fortgeschrittene Lerner nach der Zertifikatsprüfung Deutsch als Fremdprache, die ihre Deutschkenntnisse ausbauen und ihr Wissen über die deutschsprachigen Länder und Kulturen erweitern wollen.
    http://www.langenscheidt.de/unterwegs/

    No. 353 "sowieso" - online [ 2002-03-01 ]
    "sowieso" das Lehrwerk für Jugendliche jetzt auch online
    Dieses Lehrwerk bietet jugendlichen Anfängern ohne Vorkenntnisse einen leichten Einstieg in Deutsch als Fremdsprache. Auf dieser Seite finden Sie Informationen und Downloads zum Lehrwerk.
    http://www.sowieso.com/

    No. 354 "Wirtschaftskommunikation Deutsch" [ 2002-03-05 ]
    Auf dieser Seite finden Sie neben umfangreichen Informationen zu diesem Lerhwerk auch Lehrerhandreichungen zum Downloaden.
    "Wirtschaftskommunikation Deutsch" wurde vom Goethe-Institut Inter Nationes in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Industrie- und Handelstag entwickelt und bereitet in zwei Bänden auf die neu konzipierte "Prüfung Wirtschaftsdeutsch International" (PWD) vor.
    http://www.langenscheidt.de/wirtschaftsdeutsch/index.html

    No. 355 Chamisso-Preis an Autor Said überreicht [ 2002-03-06 ]
    Der in München lebenden iranische Schriftsteller Said ist am Donnerstag mit dem mit 15 000 Euro (29 300 Mark) dotierten Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet worden.
    Die Förderpreise in Höhe von jeweils 7000 Euro gingen an den in der Schweiz lebenden italo-albanischen Autor Francesco Micieli und an den aus Rumänien stammenden Catalin Dorian Florescu. Said, seit 2000 Präsident des deutschen PEN-Zentrums, hatte 1991 bereits den Chamisso-Förderpreis erhalten.
    Grundthemen von Saids knappen, poetisch konzentrierten Gedichte sind Liebe und Exil. Die deutsche Sprache sei in den Gedichtbänden «Wo ich sterbe ist meine Fremde» (1983/87) und «Dann schreie ich, bis Stille ist» (1990) zum Zufluchtsort des Vertriebenen geworden, besonders nach der gescheiterten Rückkehr in den Iran, urteilte die Jury. Der in Teheran geborene Said lebt seit 36 Jahren in Deutschland. Auch in seiner Eigenschaft als PEN-Präsident hat sich der Schriftsteller besonders für politisch verfolgte Autoren eingesetzt. Der Chamisso-Preis wird seit 1985 von der Bayerischen Akademie der Schönen Künste für deutschsprachige Werke von Autoren nichtdeutscher Sprachherkunft verliehen.
    http://dpa.nkb.zet.net/boulevard/indexiptc-bdt-20020221-688-dpa_1656546.html

    No. 356 Auch die grauen Zellen können trainiert werden [ 2002-03-05 ]
    Für Sie gelesen: Mit dem richtigen Dreh macht Lernen Spaß und ist effizient.
    Die Halbwertszeit unseres Wissens wird immer kleiner. Womit wir heute noch arbeiten, interessiert morgen vielleicht schon niemanden mehr. Ob wir wollen oder nicht, wir müssen ständig Neues lernen - und zwar ein Leben lang: Sei es für Computer-Kompetenz oder Fremdsprachen-Fähigkeit. Doch die Sache hat einen Haken. Selbst, wenn man genau weiß, welche Qualifikation für die eigene Situation die passende ist, tun sich viele Menschen mit dem Lernen etwas schwer. Wer den ganzen Tag gearbeitet hat, ist abends müde. Und wer sein Oberstübchen jahrelang mit Routinearbeiten abgespeist hat, weiß unter Umständen gar nicht mehr, wie er am besten lernen kann. Die Konsequenz für viele Menschen ist also, dass sie das Lernen erst einmal wieder lernen müssen. Die grauen Zellen brauchen Training.
    "Dafür gibt es zwar keinen Zaubertrick", sagt die Gehirntrainerin Margit Durand. "Aber man kann das Lernen sehr effektiv gestalten und vor allem Spaß dabei haben." Eine Methode dafür ist das "mentale Aktivierungstraining" (MAT). Es geht davon aus, dass die geistige Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter trainiert werden kann. Die Konzentrationsfähigkeit oder die Leistung des Gedächtnisses müssen nicht zwangsläufig schlechter werden, wenn man sich ein kleines Fitness-Programm fürs Hirn leistet. (mehr unter der URL)
    http://195.170.124.152/archiv/2002/02/23/ak-so-ka-5522468.html

    No. 357 BMBF erweitert Internet-Angebot für "Schulen ans Netz" [ 2002-03-18 ]
    Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, fördert den Einsatz von Computern in der Schule mit neuen Internet-Angeboten.
    "Damit die Schulen im Netz arbeiten können, brauchen sie aber auch Unterrichtsmaterialien, Werkzeuge, Hilfen für eine praxisgerechte Arbeitsorganisation und natürlich Qualifizierungsangebote", sagte Bulmahn. In den kommenden vier Jahren werde das BMBF dem Verein "Schulen ans Netz" dafür rund 20 Millionen Euro bereitstellen.
    "Schulen ans Netz" bietet für alle Altersstufen und Schultypen ausgelegte Programme. Für die Grundschule ist dies etwa die kindgerechte Internetumgebung "Primolo". Für Lehrerinnen wurde entsprechend das Online-Netzwerk "LeaNet" entwickelt. Im virtuellen Klassenzimmer "lo-net" arbeiten bereits mehrere Tausend Lehrer mit über 13.000 Schülern in Gruppen zusammen. Speziell für junge Mädchen wird der Internet-Club "LizzyNet" um IT-Schulungen erweitert. Und im "Exil-Club" wird in Kooperation mit der Else-Lasker-Schüler-Stiftung als Aktion gegen die Fremdenfeindlichkeit ein umfangreiches Internet-Archiv über die Verfolgung von Intellektuellen aus aller Welt eingerichtet.
    Der Verein "Schulen ans Netz" ist eine gemeinsame Initiative des BMBF und der Deutschen Telekom AG. Er wurde 1996 gegründet um den Schulen über das Internet einen Zugang zu den Neuen Medien zu schaffen.
    Mehr Informationen finden Sie unter www.schulen-ans-netz.de
    http://www.teachersnews.net/News2002/020203_15.htm

    No. 358 Die kurze Blütezeit der deutschen Literatur [ 2002-02-26 ]
    Für Sie in der "Frankfurter Rundschau" entdeckt: Verlorene Anfänge und eine erfundene Tradition vom achten Jahrhundert bis zur Gegenwart
    Was ist das Deutsche an der deutschen Literatur und ist es überhaupt sinnvoll, von einer deutschen Nationalphilologie zu sprechen? Am heutigen Dienstag erscheint im Hanser Verlag Heinz Schlaffers "Kurze Geschichte der deutschen Literatur". "Die Diskontinuität ihrer Geschichte und die Kürze ihrer Geltung", so Schlaffers provokante These, "verschaffen der deutschen Literatur höchstens eine negative und formale Einheit." Positive Einheit gewinne sie nur in ihrem Verhältnis zur christlichen Religion. Mit diesem Text eröffnen wir einen Schwerpunkt zum Thema "Nationalphilologien", das in den nächsten Wochen auf dem "Forum Humanwissenschaften" diskutiert werden soll.
    (mehr unter der URL)
    http://www.fr-aktuell.de/fr/196/t196002.htm

    No. 360 "Interkulturelle Beiträge. Kultur & Jugend. Jugend in der Stadt", Hrsg. RAA Berlin [ 2002-03-15 ]
    NEUERSCHEINUNG im Frühjahr 2002 in Zusammenarbeit mit dem Ernst Klett Verlag, bestellbar über www.klett-verlag.de
    Inhaltsverzeichnis

    Heimat in der Metropole
    Geleitwort von Dr. Beate Winkler

    Was verändern Projekte?
    Ida Hoffmann

    Interkulturelles Lernen
    Britta Kollberg

    Interkulturelles Lernen in Projekten - drei Praxisbeispiele

    Das erste Projekt: »Preis der Heimat«
    Projektlernen mit Künstlern - ein Gespräch über Erfahrungen im »Preis der Heimat« mit Anette Becker, Ida Hoffmann, Thomas Oberender, Katrin Rosner
    Julias Heimat - eine Rückschau auf ein Videoprojekt - Andreas Haltermann

    Das zweite Projekt: »Mannheim - Berlin« Beate Nelken
    Fotos und Texte aus dem Projekt »Mannheim - Berlin« - Beate Nelken, Stephan Blume
    Einige Fragen an die Teilnehmer des Fotoprojekts »Mannheim - Berlin«

    Das dritte Projekt: »Entdeckungsreise - eine interkulturelle Stadtrallye durch Berlin«
    Franziska Winkler, Nicole Göbel Konzeption einer interkulturellen Stadtrallye
    Spielmaterial für eine interkulturelle Stadtrallye durch Berlin
    Ablauf und Aufgaben - das Material für die »Rallye-Leitung«
    Ablauf und Aufgaben - das Material für Schülerinnen und Schüler
    Erfahrungen mit der Berliner Stadtrallye

    Service
    Literatur- und Musikempfehlungen, Ansprechpartner und Adressen
    http://www.raa-berlin.de/RAASeiten/jugendstadt.html

    No. 361 Zuwanderunsgesetz: - Das Angebot [ 2002-02-27 ]
    Mit einem 58-seitigen Änderungsantrag versucht die Koalition die Länder im Bundesrat dazu zu bewegen, das Zuwanderungsgesetz zu verabschieden.
    Nachzugsalter: Das Nachzugsalter für Kinder soll von den zuletzt geplanten 14 auf zwölf Jahre abgesenkt werden. Das geltende Gesetz sieht eine Grenze von 16 Jahren vor. Im Gegenzug wird eine Ausnahmeregelung eingeführt, wonach eine Aufenthaltsgenehmigung erteilt werden kann, wenn das Kindeswohl es erfordert.
    Begrenzung der Zuwanderung: Auf Druck Brandenburgs und der Union wird das Ziel der Begrenzung der Zuwanderung in den Gesetzestext aufgenommen. Konkret soll es heißen: "Das Gesetz dient der Steuerung und Begrenzung des Zuzugs von Ausländern."
    Härtefälle: Neu eingeführt wird eine allgemeine Härtefallklausel für Flüchtlinge. Sie erlaubt den Ländern, Kommissionen einzusetzen, die Aufenthaltsgenehmigungen erteilen oder verlängern können, "wenn dringende humanitäre oder persönliche Gründe die weitere Anwesenheit des Ausländers im Bundesgebiet rechtfertigen". Der Abschiebeschutz bei nichtstaat- licher und geschlechtsspezifischer Verfolgung bleibt erhalten.
    Regelung des Zuzugs von Fachkräften und Selbstständigen: Rot-Grün ist von der Position abgerückt, dass der regionale Arbeitskräftebedarf über den Zuzug von Fachkräften entscheiden soll. Die Einreise soll nur zugelassen werden, wenn sich keine "nachteiligen Auswirkungen" auf dem bundesweiten Arbeitsmarkt ergeben. Der Zuzug von Selbstständigen wird an ein "übergeordnetes wirtschaftliches Interesse" geknüpft. Dies sei "in der Regel anzunehmen, wenn die Investition mindestens eine Million Euro beträgt und zehn Arbeitsplätze geschaffen werden".
    http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/thema_heute/.html/121684.html

    No. 362 Neu: "Deutsch als Fremdsprache" für Gymnasiallehrer [ 2002-03-11 ]
    An der Universität Gießen ist es jetzt möglich, das Erweiterungsfach "Deutsch als Fremdsprache" für das Lehramt an Gymnasien zu studieren.
    Der neue Studiengang richtet sich vor allem an Deutschlehrer, die an einer Schule oder Einrichtung der Ewachsenenbildung im Ausland unterrichten wollen. Außerdem soll das Erweiterungsfach Lehrern an deutschen Schulen helfen, angemessen mit der Lernsituation nicht-muttersprachlicher und mehrsprachiger Schüler umzugehen. Im Studium stehen unter anderem Seminare zur interkulturellen Kommunikation, zum Einsatz Neuer Medien im Fremdsprachenunterricht und zu Einstufungstests auf dem Programm. Darüber hinaus werden die Kenntnisse im landeskundlichen Bereich aufgefrischt: Studierende müssen sich mit der jüngeren deutschen Geschichte, dem politsichen System in Deutschland und dem kulturellen Leben nach 1945 auseinandersetzen. Außer als Erweiterungsfach für das Lehramt an Gymnasien kann „Deutsch als Fremdsprache“ an der Gießener Uni traditionell als Nebenfach im Magisterstudium oder als Aufbaustudiengang belegt werden.
    http://www.kreis-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=323393&template_id=1199&_next=GA_Hochschule

    No. 363 Sprachberatung per E-Mail [ 2002-03-21 ]
    Wissenschaftler an der Uni beantworten schnell so allerlei Fragen.
    Hat der Euro tatsächlich keinen Plural? Gibt es eine Steigerungsform von aktuell? Heißt es Sonntag, den oder dem 13. Januar? Wer stand nicht schon häufig vor diesen sprachlichen Hürden, fragte Kollegen oder schlug im Duden nach - um dann beim nächsten Mal doch wieder unsicher zu sein?
    Hilfe bei den Schwierigkeiten und Tücken der deutschen Sprache gibt es seit einigen Wochen im Internet - zumindest für alle Menschen außerhalb des deutschen Sprachraums. Unter der Webadresse www.deutsche-sprache.net bietet die Universität Mannheim zusammen mit dem Institut für Deutsche Sprache (IDS) Mannheim und der Deutschen Welle Köln seit Dezember eine Sprachberatung per E-Mail.
    Das kostenlose Angebot richtet sich vorwiegend an im Ausland lebende Nichtdeutsche, die sich für die deutsche Sprache interessieren, ihre Sprachkenntnisse verbessern oder aber ein Studium in Deutschland beginnen wollen. Hierzu liefern die Internetseiten Informationen zur Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang, zu Sprachkursen, Lehrbüchern, Nachschlagwerken und Kontaktadressen.
    (mehr unter der Quellenangabe)
    http://www.rnz.de/15_regional/mannheim/02_mannheim.htm

    No. 364 Schultage Berlin-Brandenburg - regionale Branchenmesse vom 11.03.2002-13.03.2002 [ 2002-03-08 ]
    Die führende regionale Branchenmesse Schultage Berlin-Brandenburg begeht ihr zehnjähriges Bestehen.
    Die führende regionale Branchenmesse Schultage Berlin-Brandenburg begeht ihr zehnjähriges Bestehen. Auch im Jubiläumsjahr wird die Messe mit erheblichen Steigerungsraten aufwarten, auf über 4500 m² Ausstellungsfläche, mit ca. 120 Ausstellungn erwarten wir über 10.000 interessierte Lehrer, Dozenten, Seminarleiter, Erzieher, Referendare sowie Entscheidungsträger aus den Schul – und Senatsverwaltungen.
    Die etablierte Fachmesse bietet Besuchern die Möglichkeit sich umfassend über den Bereich Bildung und Ausbildung zu informieren. Neben der Grundschule, dem Sekundarbereich I und II werden in diesem Jahr erstmalig Berufsschulen, Oberstufenzentren und Ausbildungsträger in das Messekonzept eingebunden. Die Konzeption beinhaltet, dass Schulen und weiterführende Einrichtungen in die Vorbereitung und Durchführung der Messe integriert werden, indem Einzelaufträge an Schülerfirmen vergeben werden. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft ist nicht nur eine Forderung der Politik, sondern auch unser Anspruch.
    www.schultage.de

    No. 365 Das neue Deutschland-Portal im Internet steht vor der Realisierung [ 2002-03-04 ]
    Domain
    Der Rechtsstreit um die Domain "deutschland.de" ist jetzt für die Bundesregierung erfolgreich abgeschlossen worden. Die Frankfurter Firma Medianet GmbH, die den Domain-Namen belegt hatte, hat die Internetadresse "www.deutschland.de" an das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung übertragen. Damit kommt das Deutschland-Portal im Internet als das "Portal der deutschen Portale" in die entscheidende Realisierungsphase: Bereits auf der CeBIT 2002 in Hannover wird es in einer Online-Pilotversion vorgestellt. Noch im Sommer wird es regulär in Betrieb gehen und in fünf Sprachen der Zugang zum virtuellen Deutschland sein. Seit dem 01.03.2002 ist unter der Internetadresse www.deutschland.de eine Vorabversion der Homepage des Deutschland-Portals zu sehen.

    Das Deutschland-Portal ist ein vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung initiiertes Projekt. Es wird der zentrale nichtkommerzielle Eingang zu Deutschland-Informationen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Staat, Tourismus, Sport und Kultur sein. In überschaubaren und hochwertigen annotierten Linklisten bündelt es bestehende deutsche Web-Portale und Informations-Sammlungen, um sie benutzerfreundlich in den fünf Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch zugänglich zu machen. Selbstverständlich ist es damit auch der internationale Zugang zu immer mehr unmittelbaren Dienstleistungen im Internet. Das Deutschland-Portal wird zur "Visitenkarte" Deutschlands im Internet und damit zum wichtigen Bestandteil internationaler Präsenz Deutschlands entwickelt. Deshalb waren in der Entwicklungsphase zahlreiche Einrichtungen der Kultur-, Medien- und Auslandsarbeit, die Verfassungsorgane des Bundes und die Länder beteiligt.

    Die Entscheidung über die Domain ist das Ergebnis eines Vergleichs vor dem Kammergericht am 12. Februar 2002. Damit wurde ein nahezu zwei Jahre dauernder Rechtsstreit beendet. In erster Instanz hatte bereits das Landgericht Berlin die Domain der Bundesregierung zugesprochen. Nachdem die Medianet GmbH kurz vor dem Urteil in zweiter Instanz ihre Vergleichsbereitschaft angezeigt hatte, war schnell eine Einigung zugunsten der Bundesregierung, vertreten durch die Rechtsanwaltskanzlei Ihde (Berlin), möglich geworden.

    Die mit Entwicklung und Betrieb beauftragte "Arge deutschland.de" ist eine Kooperation der Ponton-Lab GmbH und DeTe-Systems (Deutsche Telekom Systemlösungen GmbH). Das mittelständische Ponton-Lab (Hannover) übernimmt als projektleitendes Unternehmen Redaktion, Design, Programmierung sowie die Pflege der Website-Software und des Redaktionssystems. Der Telekom-Tochter DeTeSystems (Berlin) obliegen Entwurf, Einrichtung, Betrieb und Wartung des Servers, der Datenbanken und Firewalls. Des weiteren wird das Web/eMail-Callcenter durch das Unternehmen eingerichtet und betrieben. Für den Styleguide zeichnet die Agentur SchömannCorporate verantwortlich.

    Das Deutschland-Portal wird erstmals online auf der Cebit 2002 in Hannover (Halle 8, B 15, Stand der Bundesregierung) und auf der Sonderausstellung Enac im Rahmen der Cebit (Pavillon D vor Halle 11) vorgestellt.

    http://www.deutschland.de/

    No. 366 Buchtipp: "Der Satz im Silbensee" [ 2002-03-12 ]
    Klaus Nissen legt mit "Der Satz im Silbensee" ein enzyklopädisches "Maysterwerk" vor.
    Also hat sich Nissen, der "professionelle Wortspieler" und Sammler von Definitionen erneut an phonetische Missverständnisse plus "Kreuz-und Querverweise" gemacht. Diesmal tat er sich mit einem anderen "Art-Genossen" zusammen: Dem Zeichner Ekkehart W. Dallmeyer, der – "Wenn Se mich rufen, comic sofort" – "illustre Rationen" beisteuerte. Nun ist Der Satz im Silbensee erschienen, die "aktuelle Wortspüle für das dritte Jahrtausend". "Leute, die sich mit Sprache beschäftigen, sind immer konservativ", meint Klaus Nissen und das trifft in Sachen Gewissenhaftigkeit auch auf ihn zu. Sein Schwerpunkt ist Grammatik und die ist nichts Anderes als "heimisch-tückisch". Seinen Lebensunterhalt verdient er als Lehrer für Deutsch als Fremdsprache. Sein Glück: die ausländischen Abiturienten und Akademikern lieben seinen anschaulichen Unterricht und "lachen sich tot", überleben dennoch mit hoher Erfolgsquote.
    Versucht Nissen den Begriff "heim zahlen" zu erläutern, denkt die internationale Schülerschaft: Heimzahlen? Sind das nicht Hausnummern?! Hier liegt Aufklärungsbedarf vor und Nissen, von plattdeutsch geprägter Jugend an mit Sprachbildern vertraut, steht in der neuen "Wortspüle" auch Muttersprachlern mit humoristischem "Rat und Unrat" zur Seite. So lernt man ein "Ode Toilette" sei französisch für "Klospruch"; ein Fuji-Film verloren gegangenes Belichtungsmaterial und Bettler ein ansprechendes Wesen.
    Klaus Nissen/Ekkehard W. Dallmeyer: Der Satz im Silbensee, Knaur 62069, Euro 7,90.
    http://www.kn-online.de/

    No. 367 Für Sie gelesen: Jede Sprache ist wertvoll - Fachtag für Mehrsprachigkeit in Esslingen [ 2002-03-19 ]
    In Deutschland werden schon lange verschiedene Sprachen gesprochen. Doch während uns hierzulande der frühe Einstieg in eine Fremdsprache zukunftsweisend scheint, gilt die Muttersprache bei Migranten-Kindern eher als Hemmnis für die Integration.
    Ein Akademiker, der fließend eine Zweitsprache spricht, ist stolz darauf und wird bewundert. Ein Kind von Einwanderern, das für die Eltern übersetzt und sich im Schulalltag behauptet, bekommt keine Anerkennung für seine Sprachkenntnisse. Noch vor 40 Jahren wurde "zweisprachig" mit " halbsprachig" gleichgesetzt oder gar mit schulisch und intellektuell behindert. Das ist vorbei: Seit den siebziger Jahren habe sich die Sicht durchgesetzt, dass darin eine Bereicherung liege, sagte Rosa Ferdigg in ihrem Eingangsreferat zum Fachtag. Die Expertin für Mehrsprachigkeit hat beim Italienischen Generalkonsulat gearbeitet und leitet zurzeit eine Schule in Bozen. In der Praxis zeichne sich die positive Sicht noch wenig ab: "Die Frage darf nicht sein: Enspricht dieses Kind den Anforderungen meines Unterrichts?", betonte sie. "Die Frage muss sein: Was braucht dieses Kind?"
    Mehrsprachigkeit müsse schon vor dem Schulanfang gefördert werden, sie sei Aufgabe aller Beteiligten von den Eltern bis zur Regierung. Dazu gehöre auch, die Sprachen von Migranten als reguläre Fächer in die Schulbildung einzubeziehen. "Wenn im Schulsystem die Muttersprache gar nicht vorkommt, verschlechtert sich die Wahrnehmungskompetenz. Das beeinträchtigt das gesamte Lernpotential", sagte Ferdigg mit dem Verweis auf internationale Studien.
    Es gibt also viel zu tun. (vollständiger Text unter der URL)
    http://www.ez-online.de/lokal/aktuelles/esslingen/index.cfm?documentid=-2115467101

    No. 368 Segeberger Modellversuch - Deutsch lernen in 600 Stunden [ 2002-03-13 ]
    Deutsche Sprache - schwere Sprache. Ausländer die kein Deutsch beherrschen, haben oftmals Probleme. Jetzt gibt es im Kreis Segeberg einen vereinfachten Zugang zu Sprachkursen - als Modell.
    War es wegen des bürokratischen Aufwandes für Ausländer sehr kompliziert, in Deutschland einen Sprachkursus zu bekommen, führt der Bund jetzt sein Gesamtsprachkonzept ein. Neben Kiel ist der Kreis Segeberg mit Neumünster für ein Jahr als Modellregion ausgewählt worden, weil hier besonders viele Zuwanderer leben. Bundesweit können im Kreis Segeberg erstmals Zuwanderer und Spätaussiedler dieselben Kurse besuchen. Eine Trennung nach Rechtsstatus gibt es nicht mehr. Ziel der Bundesregierung ist es, allen Migranten den gleichen Zugang zu Sprachförderungsangeboten zu gewähren. Künftig soll nur noch die individuelle Qualifikation über die Teilnahme an einer der sechs Kursstufen entscheiden. Anhand eines europaweit einheitlichen Leistungstests des Goethe-Institutes wird ermittelt, wie es um die jeweiligen Deutschkenntnissen bestellt ist. Von der Kursstufe "0" für Menschen mit (fast) keinen Vorkenntnissen bis hin zum letzten Schliff in der Stufe "B2" wird individuell eingeteilt. (mehr unter der URL:)
    http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/segeberg__714493.htm

    No. 369 Neuerscheinung: Deutsch unterrichten weltweit [ 2002-03-14 ]
    Dieser bei Bertelsmann erschienene Ratgeber von Dagmar Giersberg bietet Informationen über den DaF-Unterricht im Ausland.
    In diesem Ratgeber werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man Deutsch als Fremdsprache im Ausland unterrichten kann (als Praktikant, Fremdsprachenassistent, Lektor oder Lehrer). Zudem werden DaF-Studiengänge und Fortbildungsmöglichkeiten vorgestellt. Daneben gibt es Informationen zur Stellung der deutschen Sprache in der Welt, zu Mittlerorganisationen, Verbänden, Zeitschriften, Unterrichtsmaterial etc.
    ISBN: 3763930191
    http://www.berufsbildung.de/top_literatur_bewerbung/lit_bewerbung_deutschunterrichten.php

    No. 370 Angeklickt - Schiebs Computerecke [ 2002-04-08 ]
    Computer und Internet sind längst nicht mehr ausschließlich für eine kleine Fachgemeinde von Computerspezialisten interessant.
    Beide Medien gehören inzwischen in die Lebenswelt vieler Menschen. Umso größer ist der Bedarf an praxisnahen und anwendungsorientierten Tipps und Tricks im Umgang mit ihnen.
    In "Angeklickt" führt Sie Jörg Schieb, einer der bekanntesten Computer-Journalisten Deutschlands, jeden Freitag in der "Aktuellen Stunde" des WDR um 18.50 Uhr durch die Welt der Computer und berichtet über neue Trends in der Onlinewelt.
    Falls Sie eine Sendung verpassen, können Sie sich auch auf der Webseite des WDR informieren.
    Ein alphabetisch sortiertes Verzeichnis der Inhalte aller bisherigen Sendungen bietet Ihnen die Möglichkeit, sich über spezielle Themen zu informieren. Sie können aber auch chronologisch durch die Sendungen der vergangenen Jahre blättern oder per Stichworteingabe in unserer Suchmaschine suchen. Viel Spaß beim Stöbern!
    http://www.wdr.de/tv/aks/angeklickt/index.html

    No. 371 Kafkaesk [ 2002-04-29 ]
    Franz Kafka - sein Leben und Wirken in der Stadt Prag
    Auf den sehr ansprechend gestalteten Internetseiten wird das Leben und Wirken Franz Kafkas (1883 bis 1924) nachgezeichnet. Nicht nur für Schüler und Studenten interessant: Die biografischen Daten werden historisch eingeordnet und wichtigen politischen Ereignissen gegenübergestellt. Ein ganz besonderer Schwerpunkt: Kafka und Prag. Ein Rundgang vor Ort macht Sie mit den Schönheiten der Goldenen Stadt bekannt. Welches waren die Lieblingsplätze des Dichters, und wo lassen sich heute noch Spuren der einstigen Caféhauskultur entdecken?
    http://www.kafkaesk.de/

    No. 372 Neuerscheinung: "Tamtam" beim Hueber-Verlag [ 2002-04-10 ]
    "Tamtam" ist als Vorkurs für Kinder von 6 - 8 Jahren gedacht.
    Der Kurs mit integriertem Leselehrgang und Einführung der Buchstaben des lateinischen Alphabets macht auf spielerische Weise mit der deutschen Sprache vertraut.
    http://www.hueber.de/tamtam/index.asp

    No. 374 Neuerscheinung: Lehrwerk "Blaue Blume" [ 2002-04-02 ]
    "Blaue Blume" führt in einem Band zum Zertifikat Deutsch und ist für homogene Lerngruppen mit den Ausgangssprachen Englisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Spanisch und Ungarisch konzipiert.
    Einbändigkeit: Alles, was die Lernenden für die gesamte Grundstufe brauchen, ist im Kursbuch enthalten. Zweisprachigkeit: Das Lehrwerk erklärt den Lernenden in ihrer Ausgangssprache, um was es in den Lerneinheiten geht und was es jeweils zu tun und zu lernen gibt. Durch diese Erläuterungen können Lernende auch allein weiterarbeiten, z. B. wenn sie den Unterricht versäumt haben. Originaltexte: In jeder Einheit steht authentisches Material im Mittelpunkt (interessante Literatur- und Sachtexte, Cartoons, Grafiken etc.). Das Arbeiten mit den authentischen Texten wird durch die Themeneinführung und die Arbeitsanweisungen in der Muttersprache sowie durch das Glossar im Handbuch erleichtert.
    http://www.hueber.de/german/katalog/details.asp?1=3-19-101620-1

    No. 375 Lehrerhandbuch zu "Lesen und Schreiben 1" erschienen [ 2002-04-23 ]
    Mit dem Lehrerhandbuch zu "Lesen und Schreiben 1" sind die Materialien für den Unterricht
    Kurzinformation zum Lerhbuch:
    Die Kursteilnehmer erlernen die Grundlagen der deutschen Schriftsprache und erlangen damit die Voraussetzung zum Besuch herkömmlicher Sprachkurse Deutsch als Fremdsprache, Deutsch als Zweitsprache oder von schulischen Förderkursen. Für den Kursunterricht ist das Lehrerhandbuch unbedingterforderlich.
    http://www.hueber.de/german/katalog/details.asp?0=R-3047&1=3-19-027230-1

    No. 376 "Wirklich wahr?" die neue Lesereihe des Hueber-Verlages für [ 2002-04-16 ]
    Manchmal sieht, hört oder liest man Dinge, von denen man nicht genau weiß, ob sie wirklich wahr sind. Das geht Ihnen sicher auch so.
    In der neuen Reihe "Wirklich wahr?" wird Kurioses aus den deutschsprachigen Ländern vorgestellt: Ob wahr oder falsch, müssen Ihre Kursteilnehmer/innen entscheiden. Beitrag 1: "Der Genknoedel kommt!" Stimmt es, dass sich die Klossbauern mit neuen Züchtungen gegen die Konkurrenz wehren?
    Wie viel wissen Sie über das Thema?
    Wie gut lügen wir Sie an?
    Machen Sie den Test, erweitern Sie Ihre Deutschkenntnisse und erfahren Sie ganz nebenbei auch noch viel Interessantes aus den deutschsprachigen Ländern!
    http://www.hueber.de/lerner/wirklich-wahr/index.asp

    No. 377 Thema: Ostern [ 2002-03-22 ]
    Bald ist es wieder so weit: das Osterfest!
    Auf der Seite des Goethe-Instituts Dublin finden Sie Informationen zu Ostern, den christlichen Osterbräuchen und den heidnischen Traditionen. Außerdem gibt es weiterführende Links und vieles mehr.
    http://www.goethe.de/gr/dub/projekt/deiost0.htm

    No. 378 Butterbrot und Klappe zu - Was vom Deutschen übrig bleibt im Ausland [ 2002-04-11 ]
    Es kann schon sein, dass es etwas über die Sprecher aussagt, wie ihre Sprache wahrgenommen wird. Und umgekehrt können natürlich die Sprecher beeinflussen, wie sich ihre Sprache anhört.
    Der Direktor des Instituts für Deutsche Sprache (IDS), Gerhard Stickel, stellte sie bei der IDS-Jahrestagung zum Thema "Deutsch von außen" im Mannheimer Stadthaus vor. Stickel hatte methodisch anfechtbar nach Vorurteilen gefragt und Urteile bekommen. Demnach klingt die Sprache der Dichter und Denker im Ausland vorwiegend grob, herrisch, kläffend, bellend, eckig, hart, militärisch, wie gespuckt gesprochen, für Musik ungeeignet, kurz gesagt: überwiegend unschön und vorlaut.
    Den Türken und Franzosen fällt sofort "streng verboten" ein, den Franzosen auch noch arbeiten, Panzer, Blitz, "Scheiße!", "Achtung!", Besserwisser, Butterbrot oder Schnaps. Die Türken denken auch noch an "Formular ausfüllen". Den Spaniern klingen die Begriffe Kartoffel, Sauerkraut, "Achtung!", "Alarm!", oder "Halt!" im Ohr. In Polen erinnert man sich wie in Norwegen an den deutschen Sinnspruch schlechthin: "Ordnung muss sein". In Polen bleiben zudem die Aussagesätze mit Aufforderungscharakter im Gedächtnis: "Raus!" und "Schnell" und "Hände hoch!" und "Los!" und "Klappe zu!". Nur für die Japaner sind Wörter wie Romantik und Geist gleich abrufbar.
    http://www.ron.de/

    No. 379 Wofür braucht man Deutsch? - Jahrestagung der Germanisten [ 2002-03-27 ]
    Weltweit lernen immer weniger Menschen die deutsche Sprache. Da passt es gut ins Bild, dass sich Germanisten auf der Jahrestagung des Instituts für Deutsche Sprache (IDS) fragen, wofür man eine internationale Germanistik überhaupt noch braucht.
    Mit dieser provokanten Frage setzten sich fünf angesehene Wissenschaftler bei der abschließenden Podiumsdiskussion im Mannheimer Stadthaus auseinander. Der italienische Professor Claudio Di Meola berichtete, dass an seiner Universität in Rom Germanistik sich zum echten Studentenmagneten entwickelt hat. Durch den "Boom des Faches", prophezeite der Professor, werde sich auch der Deutschunterricht in Italien verbessern. Auch in Deutschland ist die Germanistik bei ausländischen Studenten beliebt. Beim Heidelberger Institut für Deutsch als Fremdsprache steigen die Studentenzahlen, und dabei dürfen hier Deutsche noch nicht einmal mitstudieren. Die Leiterin des Instituts, Professorin Christiane von Stutterheim, sieht in der Mitarbeit der Ausländer eine Bereicherung der Wissenschaft und forderte deshalb, "die Fremdperspektive mit einzubeziehen". Das Vorurteil, dass nur Muttersprachler echte Germanisten sein könnten, hielt sie für falsch. Diese Meinung vertrat auch Professor Ludwig M. Eichinger von der Universität Kiel, der auch schon in Ouagadougou in Burkina Faso Germanistik unterrichtet hatte, und zu dem Schluss kam, dass die "Gegensätze zwischen In- und Auslandsgermanistik die Forschung voranbringen". Mit ihrer Forschung könnten die Germanisten nun laut Moderator Hardarik Blühdorn bei einem aktuellen Thema mithelfen: Denn "die deutsche Selbstdefinition steht wieder auf der Tagesordnung".
    RON - RHEINPFALZ ONLINE

    No. 380 Sprechübungen beim Gemüse putzen [ 2002-04-09 ]
    Deutsche und türkische Frauen lernen sich beim kulinarischen "Sprachkursus" besser kennen
    "Das sind Frühlingszwiebeln. Und das hier ist eine Karotte!" Konzentriert schauen die jungen türkischen Frauen auf Heidrun Möller von der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF). Jetzt gilt es, diese nicht einfach auszusprechenden Wörter nachzusprechen. Zu einem Sprachtraining der außergewöhnlichen Art trafen sich deutsche und türkische Frauen in den Räumen des türkischen Elternbundes in der Homburger Gerberstraße. "Wir wollen mit einem gemeinsamen Kochen zum einen praktischen Sprachunterricht in der Alltagssprache ermöglichen, zum anderen die Gelegenheit nutzen, einen gegenseitigen Einblick in die Mentalität zu gewinnen", erläuterte die SPD-Landtagsabgeordnete Heidrun Möller in der Begrüßungsrunde. Bei Vor- und Zubereitung haben die türkischen Frauen Gelegenheit, deutsche Ausdrücke aus der Alltagssprache, zum Beispiel in der Küche, kennen zu lernen.
    (mehr unter der URL)
    http://www.sz-newsline.de/hom/G1V649UV_1.php3

    No. 381 Jetzt können die Dialekte nicht mehr verloren gehen [ 2002-03-20 ]
    Für Sie gelesen: Institut für Deutsche Sprache hat über 8500 deutsche Regionalsprachen in seiner Datenbank gespeichert - Von Schwäbisch bis Sorbisch
    Jetzt geht das gesprochene Deutsch direkt aus Mannheim in alle Welt. Die vielen verschiedenen Formen der deutschen Sprache können per Mausklick abgerufen werden. Denn das Institut für Deutsche Sprache (IDS) hat das Deutsche Spracharchiv (DSAv) digitalisiert, die Gespräche aufgeschrieben und im Internet zugänglich gemacht. So kann das gesprochene Deutsch am Computer in Hochdeutsch gelesen, aber im Originalton im Zehn-Sekunden-Takt gehört werden. Inzwischen kam die stattliche Sammlung von rund 15 000 Tonbandaufnahmen zusammen, die größte weltweit. Allein von deutschen Dialekten hat das Archiv etwa 8500 Aufnahmen, von denen die frühesten aus den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts stammen.
    Diese interne Datenbank steht Wissenschaftlern zur Verfügung, die sich beispielsweise mit Sprachwandel, Dialekten oder Gesprächsanalysen befassen. Dafür müssen sie sich im IDS anmelden.
    Diese Aufnahmen stehen im Internet unter http://www.ids-mannheim.de/DSAv
    http://www.rnz.de/15_regional/mannheim/04_mannheim.htm

    No. 382 Kernpunkte des vom Bundesrat beschlossenen nachgebesserten Zuwanderungsgesetzes [ 2002-03-25 ]
    Nach einer dramatischen Schlussabstimmung hat das neue Zuwanderungsgesetz am Freitag den Bundesrat passiert. Im Folgenden die Kernpunkte des neuen Gesetzes, das das bisherige Ausländerrecht weitgehend ersetzen soll:
    Begrenzung der Zuwanderung: Als Ziel des Gesetzes wird in Paragraf 1 die „Steuerung und Begrenzung des Zuzugs von Ausländern in die Bundesrepublik Deutschland“ definiert.
    Arbeitsmigration: Das Gesetz unterscheidet zwischen rein am Arbeitsmarkt orientierter Zuwanderung (Regelverfahren) und zusätzlicher durch ein Punktesystem gesteuerter Zuwanderung von Arbeitskräften. Starre Quoten werden nicht festgelegt.
    Aufenthalt: Künftig wird nur noch zwischen befristeter Aufenthaltserlaubnis und unbefristeter Niederlassungserlaubnis unterschieden.
    Familiennachzug: Bei nachträglichem Zuzug von Kindern wird die bisherige Altersgrenze von 16 auf zwölf Jahre herabgesetzt.
    Asyl: Nach dem Grundgesetz anerkannte Asylbewerber bekommen zunächst eine dreijährige Aufenthaltserlaubnis und können arbeiten.
    (gekürzter Text: mehr unter der angegebenen Quelle)
    http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel135275.php

    No. 383 Rollt Ausländerwelle auf Deutschland zu? [ 2002-03-25 ]
    Unionsparteien und Bundesregierung haben monatelang über das geplante Zuwanderungsgesetz gestritten. Die CDU/CSU erwartet eine neue Masse von Ausländern auf Deutschland überschwappen, wenn der Einwanderungsplan Gesetz wird.
    Laut einer Umfrage glaubt über die Hälfte der Deutschen, dass mit dem Gesetz mehr Fremde ins Land kommen würden.
    Marieluise Beck (Grüne), die Ausländerbeauftragte der Bundesregierung, erklärte allerdings: „Es wird nicht unbedingt mehr Zuwanderung geben, aber eine etwas andere als bisher.“
    Keine wesentlichen Änderungen bedeutet das Gesetz für die größte Gruppe, die der EU-Bürger, da sie sich sowieso dort niederlassen können, wo sie wollen – mit dem Gesetz nur etwas unbürokratischer. In den letzten Jahren blieb die Zahl der zuwandernden EU-Bürger bei 135 000 jährlich relativ konstant. Auch beim Familiennachzug hat sich in den letzten Jahren nicht viel geändert: Die Zunahme von 55 000 (1996) auf 75 000 (2000) wird auf den gestiegenen Zuzug von Ehepartnern deutscher Staatsbürger zurückgeführt.
    Neu ist auch, dass bei den Spätaussiedlern, 95 600 im Jahr 2000, von den mitziehenden nicht-deutschstämmigen Angehörigen, die inzwischen 75 Prozent ausmachen, eine Sprachprüfung verlangt werden soll. Der Aussiedlerbeauftragte Jochen Welt erwartet einen deutlichen Rückgang bei der Zahl der Erstanträge und der Mitreisenden.
    52 Prozent der Deutschen glauben laut einer Emnid-Umfrage, dass mit der Absegnung des Gesetzes die Zahl der Zuwanderer zunehmen werde. 56 Prozent sind für eine Begrenzung. 62 Prozent jedoch meinen, dass die Ablehnung des Gesetzes seitens der Unionsparteien nicht aus sachlichen Gründen geschehe, sondern aus Wahltaktik.
    (mehr unter der URL)
    http://www.focus.de/G%

    No. 384 Neue online-Kurse bei "Frauen ans Netz" [ 2002-03-26 ]
    Für Sie gefunden: Das Kursangebot 2002 und 2003!
    Der kostenlose Einstiegskurs für Frauen ohne oder mit geringen Computerkenntnissen und ohne Interneterfahrungen:
    Themen:
    Grundlagen des Internets, Umgang mit E-Mail
    NEU! Dauer: 3 Stunden
    NEU! Max. 8 Teilnehmerinnen
    1 PC pro Teilnehmerin
    kostenloses Begleitheft
    Surfschein

    Der kostengünstige Praxiskurs "surfen & suchen" für 30 € für Frauen mit Computerkenntnissen und geringen Interneterfahrungen (z.B. aus dem Einstiegskurs):
    Themen:
    zielgerichtetes Surfen und professionelles Suchen
    NEU! Dauer: 3 Stunden
    NEU! Max. 10 Teilnehmerinnen
    1 PC pro Teilnehmerin
    kostenloses Begleitheft und Find.Link Zertifikat
    (mehr Informationen finden Sie unter
    www.frauen.ans.netz.de)
    http://www.frauen-ans-netz.de/article/articleview/76

    No. 388 Bundesweiter Sprachentag 2002 [ 2002-04-19 ]
    Die Idee des im letzten Jahr von uns bundesweit unterstützten Sprachentags im Zusammenhang mit dem europäischen Jahr der Sprachen ist bei vielen Trägern und auch bei Lernenden gut angekommen.
    Der Sprachverband möchte alle Einrichtungen und Personen, die mit der Vermittlung von Deutschunterricht befasst sind, auffordern, sich an einem gemeinsamen bundesweiten Sprachentag zu beteiligen. Als Termin planen wir den 25. September 2002. An diesem Tag sollten Träger, Lehrkräfte und Lernende ihre Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Deutschunterricht öffentlich machen.
    Mögliche Orte sind z.B. vor Ihrer Einrichtung, in der Fußgängerzone, in einem Café, im Arbeitsamt, im Bahnhof, vor einem Museum, in einem Einkaufszentrum, in der U-Bahn, auf dem Marktplatz. Beispiele aus dem letzten Jahr und Anregungen für 2002 finden Sie im Internet unter
    www.sprachentag.de.
    Im Sinne unseres gemeinsamen Ziels, Zuwanderinnen und Zuwanderer in ihrem Integrationsprozess durch die Vermittlung deutscher Sprachkenntnisse zu unterstützen, hoffen wir auf Ihr Interesse und Ihr aktives Mitwirken. Fällt Ihnen ein griffiger Slogan oder ein Motto ein, unter das wir den Tag stellen können?
    Konkrete Rückmeldungen können Sie direkt auf der Homepage geben oder an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der pädagogischen Abteilung schicken:
    Dagmar Paleit:
    Tel. 06131-0644472,
    E-Mail: dagmar.paleit@sprachverband.de
    Petra Szablewski-Cavus:
    Tel. 06131-9644473
    E-Mail: petra.szablewski@sprachverband.de
    Dr. Johannes Hauser:
    Tel. 06131-9644480
    E-Mail: johannes.hauser@sprachverband.de
    Mathias Hahn:
    Tel. 06131-9644477
    E-Mail: mathias.hahn@sprachverband.de
    www.sprachverband.de

    No. 389 Sprachverband: Ausschreibung für Trägerorganisationen für das Jahr 2003 [ 2002-03-28 ]
    Zur Vorbereitung auf die bundesweite Einführung des Gesamtsprachkonzepts wird der Sprachverband ab dem 15. April 2002 eine Ausschreibung mit dem Ziel der Vergabe eines Gütesiegels initiieren.
    Die Ankündigung erfolgt im Bundesausschreibungsblatt www.bundesausschreibungsblatt.de und zeitgleich auf der Homepage des Sprachverbands: www.sprachverband.de. Träger, die die Kriterien des Gütesiegels erfüllen, erhalten ihre Bestätigung darüber in der zweiten Juni-Hälfte 2002.
    Wenn die Richtlinien des Bundes zur Umsetzung des Gesamtsprachkonzepts vorliegen, erfolgt anschließend eine zweite, dann beschränkte Ausschreibung an alle Träger mit dem Gütesiegel des Sprachverbands. Erst die erfolgreiche Teilnahme daran und die Anerkennung der Bedingungen der Richtlinien ermöglichen Trägern ab dem Jahr 2003 berechtigte Lernende in ihre Deutschkurse aufzunehmen und über den Sprachverband abzurechnen.
    Weitere konkrete Informationen zu diesem Thema dokumentieren wir jeweils zeitnah auf unserer Homepage.
    www.sprachverband.de

    No. 390 Deutschkurse auf Chipkarte [ 2002-03-28 ]
    Berlin startet Pilotprojekt zum Einwanderungsgesetz: Ab Mitte April werden an sechs Volkshochschulen Intensivsprachkurse erprobt und per Chip abgerechnet.
    Während auf Bundesebene noch erregt über das Zuwanderungsgesetz gestritten wird, macht das Land Nägel mit Köpfen: Am 15. April startet an sechs Berliner Volkshochschulen ein Pilotprojekt zu Deutsch-Intensivkursen. Diese Kurse werden, wenn das Zuwanderungsgesetz wirklich eingeführt wird, ab 2003 für einen Teil der neu Zugewanderten zum Angebot, für andere zur Pflicht.
    Während der Versuchsphase sollen in Berlin 260 Migranten unter 27 Jahren die Intensivkurse erproben. Für sie ist eine Laufzeit von dreimal drei Monaten vorgesehen, in denen an fünf Tagen in der Woche fünf Stunden täglich unterrichtet werden. Zu den 900 auf diese Weise zusammenkommenden Unterrichtsstunden in Deutsch gesellen sich 150 Stunden sozialpädagogische Betreuung. Für Einwanderer, die älter als 27 Jahre sind, werden die Kurse nur 600 Stunden Deutsch und 75 Beratungsstunden umfassen.
    Am Ende des Kurses, der abgesehen von einer Verwaltungsgebühr von 75 Euro kostenlos angeboten wird, steht ein Sprachtest. Wer diesen nicht besteht oder trotz Pflicht an dem Kurs überhaupt nicht teilnimmt, muss nach der Einführung des Gesetzes mit Sanktionen rechnen: "Das kann dazu führen, dass der Aufenthalt nicht verlängert wird", so Bildungssenator Böger. In der Testphase soll auch die Abrechnung der Kurse mit einer Chipkarte erprobt werden.
    Die Pilotphase wird vom Bund finanziert, ab 2003 sollen sich Bund und Länder die Kosten für die Kurse teilen. Pro Teilnehmer und Dreimonatsblock wird der Sprachunterricht mit etwa 1.250 Euro zu Buche schlagen.
    (mehr unter der URL)